Beiträge von mulchhüpfer

    Vom WD40 halte ich nicht mehr viel. Damit wird das "Rest"-Fett ausgespült aber die Schmierung hält sich sehr in Grenzen. WD40 nehme ich nur noch zum Schraubenlösen und Reinigen.

    Sehe ich genau so. Am besten ein Mal richtig machen und dann ist ´ne Weile Ruhe. Aber das kostet auch...

    Gruß Enrico

    Ich habs WD40 ja auch nur genommen weil sich das in diesen Flaschen so nett zerstäubt. Dass das keine dauerhafte Schmierwirkung hat, ist mir schon klar. Jo naja ich hoffe, bis die Karosse im Eimer ist, habe ich noch ein paar Jahre. So viel wie ich damit fahre, lohnt sich eine größere Investition dann aber schon. Wenn man dran denkt, dass ein neuer VW Polo inzwischen an die 20 000 € kostet ...

    Schwenklager und Lenkgetriebe lasse ich bei jedem TÜV mit der Fettpresse abschmieren. Das hatte mir schon mein trabantfahrender Mathematiklehrer eingebläuelt, dass man das unbedingt regelmäßig machen muss.


    Zu den Blattfedern: Eben, ohne Demontage erreicht man da wohl nicht viel. Mal sehen ob ich irgendwann mal Zeit finde dafür. Ich hab die Federelemente regelmäßig von außen mit WD40 eingesprüht aber wie man sieht, hilft das auf Dauer nicht wirklich. Wenn man so bei jedem Wetter fährt, wird es sich eh nicht vermeiden lassen dass mir der Trabi auf Dauer wegrostet. Die Hinterachsaufnahme und Asupuffanlage waren schon erledigt .. Schweller und Unterboden sehen noch passabel aus, hab ich auch noch mal mit Schutzmasse einsprühen lassen. Irgendwann ist halt mal eine Generalreparatur fällig, bis dahin muss er eben durchhalten. Wenn ich anfange, jeden Rostpickel einzeln zu behandeln, komme ich nicht mehr zum Fahren ...

    Zu den Federn sage ich jetzt erst mal nix, sondern lese lieber erst mal nach wie man das sinnvoll anstellt. Spotan habe ich nämlich keine Idee. Aber jetzt habe ich wahrscheinlich schonwieder zuviel geschrieben. <X

    Hier wird zeitlich aber auch bisschen was verdreht: Als ich den ersten Beitrag verfasst habe, sah ja noch alles normal im Motorraum aus, der Fehler war nicht erkennbar. Den weggenkickten Lagerbock bemerkte ich ja erst später, als ich das Getriebeöl checken wollte. Und mit dem Foto dann war doch klar, dass da ein Neuer her muss. So wie ihr zu Beginn geantwortet habt, wart ihr auch nicht drauf gekommen, dass bei dieser Problembeschreibung eventuell der Schalthebel im Gummi des Lagerbocks festklemmt. Also mal schöön Ball flach halten, okay?


    Der Gummi war übrigens verformt und ausgehärtet, das war die Ursache der Schwergängigkeit. Der Lagerbock ist dann halt zum Schluss weggeknickt, weil ich wie eingangs beschrieben nur noch mit Kraftaufwand vom 3. in den 2. zurückschalten konnte.

    Hey man, ich wollte mich grade für die Hilfe bedanken, stattdessen liest man hier schon Geläster dass man wohl bisschen dämlich sei und gefällig nicht so dumme Fragen stellen solle.

    Was soll ich dazu sagen? Naja, ich weiß jetzt wie die Teile heißen und habe sie bestellt. Insofern wurde mir geholfen.


    Aber wenn man hier lieber über mich ablästert anstatt nett zu bleiben, dann behalte ich die Auflösung, was mit dem Haltebock wirklich passiert ist, eben für mich...


    P.S: Den Motor hatte eine Werkstatt getauscht, ich selbst bin kein Bastlertyp und das war in den letzten Jahren auch nicht nötig an meinem Trabi.

    Heute fuhr ich noch mal ne Runde um das Getriebeöl halbwegs flüssig zu bekommen. Nach Öffnen der Motorhaube kann ich nur sagen: "Da fehlt was" :/ das Teil muss wohl schon länger locker gewesen sein und hatte sich bei der Warmlauffahrt heute endgültig gelöst. Erklärt wohl alles; direkt am Getriebe lassen sich die Gänge auch alle einwandfrei schalten.

    Wie heißt diese fehlende Halterung? Hat das jemand zufällig auf Lager?

    Nach knapp einem Jahr angenehmer Störungsfreiheit, gibts jetzt ein Problem: Während die letztn Wochen Dauerfrost war, wurde die Schaltung ungewohnt teigig und schwergängig. Ich vermutete, dass sich irgendwo Eis gebildet hat (der Trabi steht immer draußen). Vor allem wurde es immer schwergängiger, den Schaltstock hineinzudrücken, um vom 3/4 aus in den 1/2. Gang zu kommen. Nachdem es nun wärmer wurde und mit Sicherheit alles Eis abgetaut ist, habe ich den Stock im Getriebebereich noch mal gefettet. Das brachte aber nicht viel: Jetzt lässt sich nur noch der 1. Gang, Rückwärtsgang oder Leerlauf einlegen. Beim 2. Gang kommt ein widerstandsloser Bereich ohne Anschlag, der Motor bleibt im Leerlauf. Ich hab dann nicht mehr weiter rumgefummelt und den 1. Gang dringelassen, um Notfalls noch in eine Werkstatt fahren zu können.

    Im Buch WHIMS ist zum Thema Schaltprobleme überhaupt nichts beschrieben, scheint wohl ein eher seltenes Problem zu sein. Der 601S ist Bj89, wurde nie restauriert, 92 Tkm gelaufen. Vor 1 Jahr wurde ein Austauschmotor eingebaut. Getriebeöl hatte ich zuletzt vor 2 Jahren gewechselt, sonst wurde am Getriebe nichts gemacht. Kann sich an der Übertragung Schaltstock-Getriebe was lösen oder verbiegen? Da ich nie auf die Stelle geachtet habe weiß ich nicht ob es normal so ist wie es jetzt aussieht. Kann auch nen Foto mal machen ...

    Grüße, Max

    Mir kam neulich die Frage auf, ob es - außer dem Trabant - überhaupt weitere Serien-PKW mit Drehschieber gab? Beim Viertaktmotor sind die Schieber wohl nie serienreif geworden, womit sich der Kreis möglicher Kandidaten ja schon mal deutlich einschränkt. Die Vorkriegs-DKW-Autos hatten keine Drehschieber.

    Saab anscheinend auch nicht, und was ist mit Auto Union (BRD), Suzuki, Hansa usw. ?

    Wäre ja schon imposant wenn der Trabi echt der einzige Drehschieber-Serien-PKW weltweit wäre. ;)

    dann muss man sich nach Tank Oberkante richten, weil bei vollen Tank der größte Druck?

    Fallbenzin ist Scheiße!

    Wenn man in anderen Oldie-Foren so ließt, was die ständig für Sorgen und Probleme mit dem Thema Benzinpumpe/Fördermengen haben, kann man übers Fallbenzin schon recht froh sein :)

    Komplett kann ja die Sprit Versorgung nicht abbrechen, das Leerlaufsystem arbeitet ja weiter. Wenn dann die Zündung wieder zugeschaltet wir, gibt es eine ordentliche Verbrennung in der Abgasanlage und du brauchst evenl. Ersatz.

    Wenn sich das in irgend einer Art bewährt hätte, dann wäre die Schubabschaltung bei MZ usw in Serie gegangen, ist mir aber irgendwie nicht bekannt.

    Also zumindest bei meiner ES 125 war es so, dass man den Gasschieber durch Drehen am Gasgriff weiter über die Nullstellung hinaus schließen konnte, sodass er auch den Spalt für das Leerlaufgemisch dichtgemacht hat. Von wann bis wann das so In Serie war, keine Ahnung. Wäre aber mal interessant.

    Fuck mein KFT-Inhaltsverzeichnis reicht nur bis 1952 :D Vom Straßenverkehr habe ich das komplett, vor Ewigkeiten mal in Excel-Tabellen extrem aufwändig angelegt mit allen Details und nach Fahrzeugtypen sortiert. Falls jemand Interesse daran hat, gern per PM.

    Warum die Schubabschaltung nie in Serie ging? Ganz einfach, weil der Motor Schmierung braucht. Und solange die ohne extra Ölpumpe und seperatem Öltank von statten geht, ist die Gefahr von Motorschäden durch Schmierfilmabrissen viel zu gross. Wer z.B. in der Großstadt ständig von Ampel zu Ampel fährt und dabei permanent die Schubabschaltung im Eingriff wäre, macht sich den Motor, respektive die Welle schnell zur Sau.

    Komsicherweise schien es bei MZ geklappt zu haben. Da ist der Gasgriff zumindest bei der ES ja so ausgelegt, dass er über die Nullstellung hinausgedreht werden kann, sodass die Spritversorgung abbricht und ohne Schiebruckeln motorgebremst werden kann. Da der Zündfunke dadurch auch versagt, entsteht dann auch keine neue Wärme mehr.

    Alternative Schubaschlatung durch Unterbrechung in der Zündanlage bei fortlaufendem Spritfluss war glaube ich die Variante, die für den Trabi mal in der KFT diskutiert wurde. Müsste man noch mal herauskramen ... ich schaue heut abend mal nach.

    Schieberuckeln hat man doch nur bei zuwenig Gas. Ich merke immer wieder, wenn ich mal jemanden meinen Trabi fahren lasse, der nur moderne Autos kennt, daß die Leute die richtige Technik nicht beherrschen. Die nehmen das Gas zu weit zurück. Im dritten immer mit genügend Gas fahren und bei Erreichen der Wunschgeschwindigkeit entweder in den vierten schalten und den Freilauf nutzen oder, wenn die Geschwindigkeit dafür zu gering ist, eben den Leerlauf wählen. Das ist doch das schöne, daß ein Zweitakter eben anders gefahren werden muß als die Viertakter.

    Wenn man in Berlin die Trabidafari sieht, kanns einem auch schlecht werden. Wie die leute da die Trabis fahren, die haben einfach Null Ahnung und Gefühl für die Sache. Es gibt ja generell viele Leute die kein Gespür für Drehzahlen und die Belastung des Motors haben. Diejenigen sollten vom quirligen Zweitakter lieber gleich die Finger lassen und sich nen /8 200 D kaufen (oder noch besser: Tesla).


    Zum Vergaser: Er sollte schon so laufen, dass man sauber konstant 30 oder 40 km/h im 3. Gang fahren kann. Ruckeln sollte er erst, wenn man das Gas ganz wegnimmt (was man durch Herausnahme des Gangs vermeidet). Wenn er schon eher ruckelt, läuft er zu mager. Wenn man den Schiebebetrieb für bergabfahrten oder Fahren bei Glätte nutzen möchte, empfielt sich ein minimales Ziehen des Chokes, dadurch läuft er dann auch ohne Gas ruckelfrei. Aber da ist Gefühl gefragt, wenn es zuviel des guten ist, säuft er ab. Wer ein Mäusekino hat, kann die "Dicke" des Gemischs zuverlässig anhand der Diodenanzeige kontrollieren/steuern. Bei längeren, steilen Bergabfahrten lohnt es sich auch, die Zündung abzustellen, man muss nur krass aufpassen dass die Lenkradsperre dabei nicht greift, dann wars das. Ich verstehe nicht, warum die Schubabschaltung in Serie nie verwendet wurde, eine sinnvolle Sache beim Zweitakter.


    Danke @alle die hier detiellierte Einstelldaten des Vergasers gepostet haben, sehr hilfreich :)

    Schon seit über 10 Jahren funktioniert bei meinem Päppchen die Wischwasch-Anlage nicht. Einen Wasserbehälter habe ich inzwischen, aber der Wasseransaugkopf ist defekt. Hat da jemand noch einen herumliegen? Damit ich den Mangel mal abstellen kann.

    Danke und beste Grüße, Max

    Danke für den tollen Kalender! Ich wollte als kleinen Verbesserungsvorschlag nennen, dass man den Anteil des Bildes vergrößern könnte. Der Kalender ist ja ohnehin nur A4, da wäre es schön wenn das Foto wenigstens die eine A4-Seite ausfüllt. Die Foto-Quaili ist ja gut genug dafür. Würde mich freuen, wenn das künftig berücksichtigt würde :)

    Der Kunststoff hält normal schon, das Problem ist der Ethanolanteil im Kraftstoff, dieser lässt den Kunststoff aufquellen. Nicht nur das, Ethanol bindet auch Feuchtigkeit und begünstigt somit Gammel im Tank und sogar im Vergaser, dort gerade am Schwimmer und den Düsen.

    dazu wiederum habe ich gegenteiliges gehört. Ethanol wirkt sich in Bezug darauf sogar positiv aus. Eben weil Ethanol Wasser bindet, wird dadurch verhindert, dass Wasser sich ablagert, sondern es wird im Ethanol gelöst und geht raus. Gabs mal ne Untersuchung von Oldtimer Markt dazu, weiß grad nicht welche Ausgabe.


    PS: Muss mich korrigieren, Ethanol soll wirklich zu Wasserabscheidung führen können. Chemisch verstehe ich das zwar nicht, aber egal. Hier der Bericht über die Oldtimer-Markt-Untersuchung dazu

    https://www.welt.de/motor/news…klassische-Fahrzeuge.html