Beiträge von Krümel

    Es geht ja mMn. hauptsächlich darum, nicht nach immer noch " Mehr " zu streben.


    Wenn man seine Bedürfnisse auf das wirklich nötige und wichtige beschränkt, merkt

    man, daß alles was man darüber hinaus anstrebt sehr teuer erkauft wird.

    Es steht jedenfalls in keinem vernünftigen Verhältnis zum betriebenen Aufwand.


    " Es irrt der Mensch, solang er strebt " sagte schon Goethe.


    Wenn ich die Forderung von Politik und Wirtschaft nach immer mehr Wachstum höre,

    habe ich kein gutes Gefühl.

    Das kann perspektivisch nur schlimm ausgehen.


    Was spricht dagegen den Lebensstandard auf einem bestimmten Niveau einzufrieren ?

    Leute, die Fahrzeuge als Spekulationsobjekt gekauft haben, werden möglicherweise Verluste

    erleiden.

    Das dürfte aber bei der Masse der Besitzer nicht zutreffen, da uns ja insgesamt klar sein

    dürfte,dass wir nie in die großen Preisregionen vordringen werden.

    Im Bereich Trabant gleich gar.


    Nochmal zu " Was wird aus meinen Autos" ?

    Die Frage stellt sich mit zunehmenden Alter schon.

    Wir können ja alle nichts mitnehmen, aber hätten alle vorangegangenen Generationen nach der

    Devise " Nach mir die Sintflut" gehandelt, was stünde in den Museen - was wäre da übrig ?

    Ich würde mich jedenfalls schon nach Leuten umsehen, die unser Hobby wertschätzen.

    Wenn es die eigenen Kinder nicht sind, dann eben andere.

    Man muß eben die Dinge nur lange genug aufheben, dann wird alles wertvoll.:)


    Das mit der Umweltgesetzgebung gilt dann aber auch für die " Edelklassiker " .

    Oder sind die besonders umweltfreundlich ?

    Gaaanz vorsichtig die Köpfe der Hohlniete zusammendrücken, und dann den Motor lösen.


    Der Kunststoff ist relativ weich, sodaß der Kopf nach der Montage wieder in Form gebracht

    werden kann.

    So hab ich das jedenfalls gemacht !

    Die Verwerter sind auch nicht gerade zimperlich mit den Fahrzeugen umgegangen.

    Mit dem Gabelstapler wurde durch die Seitenscheiben gelangt, und 2 bis 3 Autos

    übereinander gestapelt.

    Sitzgarnituren, Teppiche u. dgl. wurden im Auto belassen und was nicht schnell genug

    zu entfernen war, wurde eben mit Gewalt herausgeholt.

    Wichtig war einzig dass die Betriebsstoffe entfernt waren

    Es ist aber wie mit den Ersatzteilen, die man im Auto für den Pannenfall mitschleppt.

    Das was man wirklich braucht, hat man nicht dabei, und hätte man möglicherweise

    auch nicht von den verschrotteten Autos abgebaut.


    Ein Vorteil ist es übrigens, wenn man sowohl Trabant als auch Wartburg besitzt.

    Einige Sachen wurden ja in beiden Autos verbaut.:)

    Die Kunststoffgnubbel mit denen der Motor auf der Verschraubung befestigt sind,

    vorsichtig lösen, und den Motor in der richtigen Stellung montieren.

    Habe ich schon praktiziert - es geht.

    Kabel verlängern war bei mir als Originalfan keine Option !:)

    Das mit dem verdehten Motor ist wahrscheinlich so, weil diese Wischwasserpumpe z.B.

    auch im Wartburg verbaut war.

    Die Frage die sich stellt: verkauft man zwecks Refinanzierung oder wartet man doch lieber bis einer was tauschen will und kann?

    Das war ja übrigens einer der Hauptgründe Ersatzteile zu kaufen und zu horten.

    Es wurde ja nicht unbedingt Trabantersatzteil gegen Trabantersatzeil getauscht.

    Weit verbreitet z. B. Tausch von Wandfliesen gegen Auspuffanlage usw.


    Geld war meist ausreichend vorhanden, aber leider nicht die benötigte Ware.

    Deshalb dieser blühende Tauschhandel mit den absurdesten Sachen.

    Reifen gegen Salami oder so war nicht ungewöhnlich.

    Das Teil um das es hier geht dürfte auch bereits 1990 ziemlich rar gewesen sein.

    Im Rahmen der allerseits praktizierten " Modernisierung " wurden im laufe der Zeit viele Sachen gegen Teile späterer Baujahre ausgetauscht.

    Das geht ja auch beim Trabant relativ problemlos.

    Da nenne ich mal solche Sachen wie Stoßstangen, Unterfahrschutz, Wischerarme,

    Sonnenblenden, und sogar Sitzgarnituren.


    Einzig gehe ich in dem Punkt mit, dass die genannten Teile damals preiswerter zu haben gewesen wären.

    Gedöns würde ich nicht gerade sagen, aber ansonsten stimme ich Dir zu.


    Da sieht man mal wieder, dass das Trabantkonzept durchaus fortschrittlich war.


    Noch stimmiger wäre es gewesen, wenn anstatt des 601 eine Murmel gestanden hätte.:)

    Richtig !

    Diese Bauart wurde mMn. nur am Wartburg werksmäßig verbaut, als Nebelrücklicht.

    Rückfahrscheinwerfer ist ja beim Wartburg in den Rückleuchten.

    Als Rückfahrscheinwerfer war die Bauart wohl zur Nachrüstung vorgesehen.

    Die Dinger sind übrigens auch größer als die Variante 1 .

    Am Trabant machen die sich wegen der Größe nicht so gut.

    Ich habe immer einen Kasten Franken Bräu im Keller.

    Dieses Bier mundet mir jetzt schon seit einigen Jahren.


    Dank des Bügelverschlusses muß ich auch nicht jede Pulle sofort leeren.:)