Posts by bseQ

    Hey, sorry für die Missverständnisse, das war nur Humor. Nein, ich bin keineswegs unglücklich über den Kauf. Ich beobachte schon mehr als ein Jahr die Suche nach einem Samara, allerdings nie wirklich ernst. Ungefähr so wie ich die Suche nach Lada 2102, Barkas B1000, DDR PKW Anhänger, MZ ETZ 250, uvm. beobachte. Wenn mal was Interessantes dabei ist, schau ich mir das gerne auch vor Ort an und kaufe es. Und so geschah es mit dem Samara.


    Bezahlt habe ich dafür, ich denke das kann man sagen, 800€. Mit dem Hintergrund, dass die Ersatzteile spottbillig und überhaupt nicht vergleichbar mit unseren Ersatzteilpreisen sind, ein guter Kurs. Auch wenn ich die 800€ in den Sand setze, wäre es mir egal. Weil mir das Auto eine Erfahrung wert ist. Ich habe einfach Mal Lust auf etwas anderes, etwas was nicht jeder hat, etwas das so außergewöhnlich und selten ist, dass es einfach Spaß macht damit auf ein Treffen zu fahren. Außerdem zieht der Samara mittelfristig meinen Bastei entspannter, da ist mir auf Dauer mein Wartburg zu schade für.



    Achja, die Autobild Klassik habe ich natürlich sofort gekauft. Ich sammel alles über meine Fahrzeuge. Durch die KFT und dem Straßenverkehr bin ich überhaupt erst ernsthaft darauf gekommen, mir einen Samara zu suchen. Pflicht war aber immer die Erstzulassung in der DDR.


    Gruß

    Matti

    Hallo zusammen,


    ich hatte vor einigen Wochen einen schlechten Start, vermutlich mit etwas Restalkohol. Als ich dann die bekannte Kleinanzeigen-Webseite durchgestöbert habe, sah ich ein ... Ich nenne es mal Auto, dass ich vorher so noch nicht in diesem Zustand angeboten gesehen habe. Ein Lada Samara lächelte mich mit Scheunenfundmanier an und ich konnte nicht anders, ich musste ihn aus dem Nachbarbezirk (ja und das in Bernau) holen.



    Laut Brief gibt es zwei Vorbesitzer, beide in Bernau (Schönow). Ich wäre dann der Dritte, ebenfalls in Bernau. Der Russe ist Baujahr 1989 und ab diesem Jahr Oldtimer mit Historie, denn es ist einer von nicht all zu vielen DDR Importen dieses Fabrikats. Laut meinen Recherchen kam der Samara erst Ende 1987/Anfang 1988 zu uns rüber. Die erste Vorstellung im Deutschen Straßenverkehr gab es allerdings schon 1986 beim Beginn der Serienproduktion. Leider fehlt der DDR-Brief in den Unterlagen, schade.



    Der Samara hat knapp über 54.000 Originalkilometer auf der Uhr und fuhr bei der letzten Besitzerin zwischen 2008 und 2013 nur rund 1000km. Seitdem stand er abgemeldet in der Garage.



    So, nun sitze ich vor dem Haufen und muss ihn mir jedes Mal vorher schön saufen, bevor ich etwas an ihm machen kann. :D


    Nein, eigentlich finde ich ihn ganz schnuckelig. Mal sehen, was draus wird.



    Man liest sich!


    Gruß


    Matti

    bseQ:


    Wie bist Du da mit dem Auto reingekommen? Als ich da war, gings nur zu Fuß wg. Schranke und Wachmann.

    Du musst erst durch die Schranke der Brandenburgklinik, da kannst du eine Stunde kostenlos parken. Ich bin dann einfach weiter gefahren zum alten Tor der Waldsiedlung, das stand dann offen. Anschließend einfach rauf gefahren und alles angesehen :)

    Nach dem Treffen in Kleinzerlang heute spontan zu Gast beim Zentralkomitee in der Waldsiedlung Wandlitz. Das erste Mal für mich, obwohl ich nur 10km weit weg wohne. So wirklich viel erinnert nicht mehr an die ehemalige Nutzung, aber interessant mal hier gewesen zu sein.


    Gruß

    Matti

    Moin,

    ich will die Gasanlage ja nutzen, mache aber keine Gasprüfung, da die Solar3000 Heizung heutzutage eh nicht mehr zulässig ist. Das ist mir aber egal, das hat früher auch funktioniert. Für die HU brauche keine Gasabnahme und bisher hat auch nie ein Campingplatz danach gefragt. Und wenn ich auf dem Campingplatz stehe, heize ich mit Strom und nutze die Anlage nicht. Es gibt aber Fahrzeugtreffen, da gibt es keinen Strom. Durch meine Solaranlage bin ich hier schon ziemlich autark, benötige aber einen Kühlschrank. Und dieser zieht mir bei 12V die Batterie leer, das schafft das 100w Panel nicht.


    Die Frage ist nur für mein Gewissen gedacht. Bei der Heizung habe ich ein Schauglas, beim Kocher gibt es einen Termoschalter, der kurz nach erlöschen der Flamme die Gaszufuhr abstellt. Nur beim Kühlschrank ist mir das nicht bekannt und ich sehe auch nicht, ob er feuert oder nicht. Zur Not baue ich mir einen Thermofühler in den Abgaskanal und bringe irgendwo eine Anzeige unter. Ich dachte da so an die Temperaturanzeigen vom Traktor oder so. Dann kann ich wenigstens immer mal gucken, ob die Flamme noch an ist.


    Gruß

    Matti

    Hallo zusammen,

    da meine Recherche im Internet nicht viel ergeben hat, frage ich jetzt mal in die Runde.


    Ich habe einen Absorberkühlschrank im Bastei und möchte wissen, ob er eine automatische Gasabschaltung hat - oder besser, woran ich das erkenne. Der Kühlschrank hat keine Flammenkontrolle oder Schauglas an der Front.


    Ich lasse keine gültige Gasprüfung machen, prüfe aber selbst gelegentlich ob alle Leitungen dicht sind.


    Der Kühlschrank läuft über 230V, 12V oder Gas. Für einen Gasbetrieb müsste ich den Wohnwagen noch durchlöchern :(


    Gruß

    Matti

    Ich entlüfte immer mit einer zweiten Person, ganz Urtypisch.


    Einer sitzt drin, der andere öffnet den Entlüftungsnippel am weitest entferntesten Weg am rechten Hinterrad. Nun pumpt der andere die Plörre durch, aber immer darauf achten, dass der Ausgleichsbehälter nicht leer gepumpt wird. Das mache ich an allen Rädern, anschließend wieder hinten rechts entlüften. Der jenige im Fahrzeug hält einen großen Druck mit dem Pedal, ich öffne den Entlüftungsnippel ganz kurz und schließe sofort wieder während der Druck noch ansteht. Man merkt sofort, dass viele kleine Bläschen raus kommen. Das mache ich dann so lange, bis ich den Eindruck habe, die Luft ist raus. Wieder an allen Radbremszylindern und dann ist es auch schon fertig. Zwischendurch immer wieder den Ausgleichsbehälter füllen.


    Der Trabant hat zum Glück keinen Bremsverteiler oder wie beim Wartburg eine lastabhängige Hinterradbremse. Da muss man natürlich noch etwas mehr entlüften und in anderer Reihenfolge.


    Ja diese Bremsbacken meine ich.

    Ich kann dir nicht mehr sagen, welche Nachbaubremsbacken ich verbaut hatte. Ich weiß nur, dass ich den Belag schon mit dem Fingernagel abbröseln konnte - Der war irgendwie sehr weich. Gleiches übrigens vor zwei Jahren beim Wartburg (HA) - Nachbauschrott, passt nicht, zu weich, bremst nicht. Originale erkennst du vorallen daran, dass der Belag rot ist. Originale Bremsbacken beinhalten Asbest, also bitte nicht daran rumschleifen und den Rüssel ran halten. Schau mal bei Ebay-Kleinanzeigen nach Trabant Bremsbacken, da wirst du sicher fündig.
    Die Bremszylinder von PEX kann ich dir aber empfehlen :)


    Ich weiß jetzt nicht wie viel Druck man mit dem Pedal aufbringen kann, aber schätzungsweise drücke ich dir da bei einer Vollbremsung 100Bar und mehr. Du darfst nicht vergessen, dass du die Pedalkraft auf etwa 1,5cm² Kolbenfläche drückst. Moderne Autos haben Bremsdrücke um die 150Bar und mehr im Schlauch.

    Ich bezweifel stark, dass du mit einem Bar Permanententlüftung jegliche Luft aus dem System herausgeholt hast.


    Gruß

    Matti

    Ich habe gerade mal ganz flüchtig über deinen oben verlinkten Beitrag mit dem langen Pedalweg gelesen.


    Hast du nur den HBZ gewechselt oder noch andere Bremsteile?

    Wie hast du entlüftet? - Erläutere mal

    Welche Bremsbacken sind drin?

    Welche Radbremszylinder sind verbaut - schon neue oder originale?

    Ich vermute fast, es könnte noch Luft im System sein.


    Ich habe auch einmal Nachbaubremsbacken drin gehabt. Die passen hinten und vorne nicht... im wahrsten Sinne. Die Nachsteller sind komplett drin und die Trommel passt einfach nicht auf die neuen Backen. Jetzt soll man (ich habe es auch gemacht) die stützende Fläche der Bremsbacke, also gegenüber des Radbremszylinders, etwas abfeilen und den Durchmesser der Backen etwas reduzieren. Dann bekommt man die Trommel auch rauf. Dein Vorbesitzer wird dies durch Vergrößern der Nachsteller-Langlöcher gemacht haben, das ist natürlich der falscheste Weg. Tu dir selbst einen Gefallen und verbaue lieber orignale Restbestände, es gibt noch genug. Die passen wenigistens vernünftig und halten länger.

    Bei den Radbremszylindern habe ich bisher mit Nachbauten sehr gute Erfahrungen gemachen. Ich fahre seit 70.000km PEX Radbremszylinder - Und tip top. Ich hatte meine Originalen damals regeneriert, das hat 3 Monate gehalten und ich konnte wieder ran, da Flüssigkeitsverlust. Seit dem habe ich die neuen drin und habe Ruhe.


    Gruß

    Matti

    Würde ich mit diesen Werten den TÜV bestehen?


    Hallo Alex,

    Ja würdest du. Der Prüfer will sehen, dass die Bremse gleichmäßig zieht. Dass sie auf der Hinterachse nicht blockiert, ist normal. Das steht dann als Hinweis irgendwo auf dem Prüfbereicht ("Hinweis: Blockiergrenze nicht erreicht").


    Wie sehen denn die Werte mit der Handbremse aus? Sind diese identisch mit denen der Betriebsbremse auf der Hinterachse oder schaffst du es, die Blockgrenze zu erreichen?


    Sofern du keinen Bremsflüssigkeitsverlust hast, würde ich das so lassen. Du kannst natürlich mal nachsehen und gucken ob die Bremsbacken verglast sind oder wie es um die Trommel beschaffen ist. Die Bremsfläche sollte glatt und möglichst ohne Riefen sein, um eine optimale Bremswirkung zu erreichen. Kleiner Tipp für den Wiedereinbau: Ich reinige die Bremsbacken immer mit Stahlwolle aus dem Küchenzubehör und Wasser. So kommt die rote Farbe der originalen Bremsbacken wieder zum Vorschein und der Unterschied in der Bremswirkung ist wirklich deutlich zu spüren.


    Gruß

    Matti

    Ich werde nächste Woche in Pütnitz den ganzen Krempel wieder rausholen, dann mache ich für euch noch ein paar Fotos von allem.

    Ja die Nudeln sind aus'm Intershop.. das Foto ist letztes Jahr im Urlaub entstanden und war noch auf meinem Telefon, andere habe ich gerade nicht. Asche auf mein Haupt ;)


    Gruß

    Matti

    Hey, ein schönes Thema. Ich will mal meinen Beitrag leisten.


    Ich bin in den letzten Jahren auch immer verrückter geworden, was Camping angeht. Angefangen 2012 mit einem Camptourist 6-1 DeLuxe. Damals war der Zweck wichtiger als das passende Zubehör.
    Mittlerweile fahre ich gerne mit meinem Bastei 351 durch die Lande. Je mehr Platz man hat, desto mehr Unnötiges nimmt man mit. Ich habe mittlerweile 3 wunderschöne DDR Campingschränke, heute kaum noch zu finden und wenn dann recht teuer (~100€), deshalb musste ich bei einem günstigen Angebot immer zuschlagen. Die Campingstühle dürfen natürlich nicht fehlen, ebenso wenig das passende Geschirr. Ich habe mittlerweile so viel Zeug zusammengesammelt, ich muss mal umsortieren.





    Sehr schön finde ich auch das Hängeregal, übriggeblieben aus meinem Camptourist. Das habe ich in den letzten Jahren erst einmal zum Verkauf bei Kleinanzeigen gefunden. Scheint also heutzutage auch schon sehr selten zu sein, bzw. schmeißt sowas die Mehrheit sicherlich einfach weg.





    Ich muss mal alles fotografieren, wenn ich das nächste mal unterwegs bin.



    Gruß

    Matti

    Wenn mir irgendwann nichts mehr einfällt, was ich noch auf die Schnelle in der Saunagarage machen kann und auch das Ledersofa mit Schlaffunktion durchgesessen ist, gehe ich einfach in meinen Bastei und vegetiere..

    Wenn ich mich mal zu Wort melden darf, ich heize seit Jahren mit einer Sirokko OETF10 und seit diesem Winter noch zusätzlich mit einer großen Sirokko 266.


    Das sind zusammen etwa 11kw+14,5kw=25,5kw für 300 Kubikmeter LKW Garage. Selbst bei 4,5m Deckenhöhe bekomme ich die Garage innerhalb von 30min auf mindestens 10°C mehr. Ab einer Stunde habe ich meist 15-18°C erreicht und mache die kleine OETF10 aus.


    Der Heizölverbrauch ist aber nicht zu verachten. Gut... es kommt darauf an, wie oft man drin ist und heizt. Ich komme durchschnittlich auf etwa 12 Wochenstunden in der Garage und da wird immer geheizt, wenn es kalt ist. So verbrauche ich etwa 50L Heizöl pro Woche wenn beide Heizungen laufen.


    Gruß
    Matti

    Hey, ich habe mir auch gerade einen zugelegt, allerdings hat der Vorbesitzer schon Westkotflügel dran gebastelt.



    Dazu bekommen habe ich die original Rechnung. 3860,35M mit Kennzeichen kam der Anhänger im Januar 1989 im VEB IFA-Vertrieb Magdeburg.


    Ich wäre natürlich für weitere Dokumente ebenfalls sehr dankbar.


    Gruß
    Matti

    Guter Tipp, danke dafür.
    Ich hab die Dinger damals rum gemacht, weil mir eben nichts anderes eingefallen ist und ich mir eben den Originallack nicht versauen wollte.