Beiträge von Friesentrabbi

    Ich bin Sabbath-Fan geworden, da brachte Tony gerade die "Seventh Star"-Eigentlich-Solo-Platte raus Für mich stand immer er für Sabbath. Da kannte ich Ozzy nur aus dem Diary Of A Madman Solo-Album. Ich habe mir dann alle Alben gekauft, vom Anfang bis zum Ende. Und die Dio-Phase war wirklich gut, inkl. der Heaven And Hell genannten Bandzeit. Aber die ist mit seinem Tod ja auch endgültig Geschichte.


    War ein geiler Konzert-Film gestern und am Ende sogar auch ein wenig traurig. Mein Frau ist geflohen (:D) und ich konnte es richtig laut hören.

    Gartennippel , wirklich schönes Fahrzeug. Super wäre es, wenn die "Patina" tatsächlich erhalten bleibt. Ich wünsche Dir viel Erfolg und Spaß bei der Aufarbeitung.


    Bitte folgendes nicht auf Dich persönlich beziehen:


    Beim Wort "Kult" (Schauder) im Zusammenhang mit dem Trabant denke ich eher an meine Anfangszeiten des Trabantfahrens in den 90ern zurück, in denen dieses Wort ja bei jeder Gelegenheit zu hören war. Das assoziiere ich dann eher mit den Menschen damals, die den Trabant entweder verbastelten oder ihn zu Schanden fuhren (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel).


    Ich nutze die Vokalbel "Liebhaberfahrzeug" ;).

    Du hast Dir viel Mühe gegeben mit Deinem letzten Beitrag, Jenson . Den Adressaten wird es jedoch vmtl. gar nicht mehr interessieren. Sein Problem ist gelöst - durch ne Werkstatt. Er will fahren und nicht reparieren. Er wird sich hier wohl nicht mehr blicken lassen.

    Naja, zumindest hier im Forum gibt es ja den einen oder anderen, nach meiner "elektronischen" Kenntnis. Ich für meinen Teil genieße beides: In meinem noch jungen Opel die Elektroniküberfrachtung und in meinen beiden älteren Ostmobilschätzen die einfache Technik, die selbst für mich beherrschbar geworden ist.

    Wenn ich jetzt ein wirklich richtiger Schrauber wär, könnte ich mir aber auch vorstellen, einen einfacher gestrickten Youngtimer als Familienauto zu fahren. So bin ich aber froh, dass ich mich um den Opel nicht all zuviel kümmern muss und meine eingeschränkten technischen Fähigkeiten auf Erich und Otto konzentrieren kann.


    Zum Thema:

    Übernächstes Jahr werde ich 50. Diesbzgl. macht man sich sowieso langam schonmal Gedanken um die evt. nicht mehr lange andauernde Zukunft. Vlt. sinds noch zwanzig, mit Glück 30 Jahre. Vlt. aber auch nur noch 10 oder 5, Wer weiß das schon. Meine Frau wird alles erben und sich um die Veräußerung meiner automobilen Habseligkeiten kümmern. Sohnemann steht ihr zur Seite. Ich sehe das so gelassen, weil es Gott sei Dank nicht so viel ist, wie bei manchem von Euch.

    Ja, stimmt, die Aufnahmen waren so gut, dass man gar nicht vermutet hätte, dass diese 27 Jahre alt sind. Es wäre super, wenn noch mehr veröffentlicht würde.

    DDR 1990 - Reise durch ein verschindetes Land

    https://www.mdr.de/zeitreise/v…9291bc85_zs-6c7954ac.html

    Das war um Längen besser als manch Doku oder Bericht, welche man bislang gesehen hat. So hatte ich mir das schon lange mal gewünscht. Insbesondere wenn ich mal im nahhinein die Wendeproduktionen aus dem Westen betrachte, die nicht ohne abfällige Wertungen auskamen. Die Jungs müssen wirklich eine Menge Material gesammelt haben. Schade, dass dabei nur eine Dreiviertelstunde herauskam.


    Ich glaube, das ganze mit diesem zeitlichen Abstand nochmal zusammengeschnitten zu haben, war eine super Entscheidung. Vieles kann und muss mit einem gewissen Abstand anders bewertet oder gar wertfrei gestellt werden.


    Die Bilder waren super. Besonders die aus dem Straßenverkehr begeisterten mich. Beim Text muss ich ein wenig herumkritisieren. Ob man immer noch die "Ossi/Wessi" Begriffe verwenden muss? Oder: "Im Westen sprießen die Fitnessstudios aus dem Boden, im Osten brauchte man die nicht" (im Angesicht von ein paar muskelbepackten Getränkelieferanten in Verbindung mit körperlicher Arbeit).


    Selten dämlicher Blödsinn. Hab mich gefragt, was denn bei uns all die Bauarbeiter, Zimmerleute, Bergarbeiter, etc, den ganzen Tag gemacht haben. Hatten die alle einen Arbeitsroboter? Die Dienstleistungs- und Digitalierungsgesellschaft, wie wir sie heute haben, gab es auch bei uns noch nicht. Da wurde in der Arbeiterschaft ebenfalls großflächig rangeklotzt.


    Das waren nur zwei Beispiele. Ja ich weiß, es sollte alles nicht so ernst gemeint sein oder vlt. auch witzig sein. Muss man denn aber in allem, was mit dem OSten zu tun hat, den Wortwitz suchen? Was ich jedoch passend fand, war der wiederkehrende Spruch zu den blühenden Landschaften im Hinblick auf die Forderung des Produzenten.

    Im Übrigen: Hätte nicht Mittag, sondern Lang sich durchgesetzt, würden die wenigsten von uns noch einen Trabant fahren. Es lebe die fabrikneue Antiquität!

    Obwohl das eigentlich zur damaligen Zeit für die Entwickler und Mitarbeiter und letztlich für die potenziellen und tatsächlichen Autokäufer eine ziemlich frustige Angelegenheit war, hab ich mich schon mehrfach dabei ertappt, mich genau darüber zu freuen... :/


    Asche über mein Haupt

    Diese Diskussion führen wir ja nicht das erste Mal. Und immer wieder haben wir festgestellt, dass sich die Trabantfahrerszene in den letzten 15 Jahren deutlich geändert hat. Was man davor noch für wenig Geld bekommen konnte und zum Teil einfach nur runter- und kaputtgeritten hat, hat @TV P50 oben geschildert. Klar kann man immer noch einen Glücksgriff machen und die Teilelage ist immer noch gut. Die Preise für Fahrzeuge und Teile steigen allerdings stetig und schnell. Außerdem wandelt sich der Trabantstatus "Kult" (würg!!) mittlerweile in "Oldtimer". Das steigert eher noch die Beleibtheit dieser Fahrzeuge und damit auch die Preisvorstellungen der Angebotsseite.

    Und bei Oldtimern ist es in der Regel so, dass man zu günstigen Preisen keine TÜV-fertigen Exemplare mehr bekommt. Wenn ich das richtig beobachtet habe, fangen da die Preise zwischen 2000 und 2500 EUR an. Und selbst bei einem solchen Preis hat man keine Garantie, dass es zB bei einem "Blender" nicht zu teuren Ausfällen kommt und man sogar dazu gezwungen ist, eine Restauration durchzuführen.

    Alltagstauglich, wie zB bei einer täglichen Strecke von 50 km, ist der Trabant bei Inkaufnahme der oben beschriebenen technisch bedingten Einschränkungen schon. Das weiß ich aus knapp 15 Jahren Nutzung meines aktuellen Exemplars. Aber ich fahre ihn auch nicht im Winter und habe natürlich noch andere Fahrzeuge. Auch muss man damit rechnen, dass nötige Reparaturen Zeit und Geld Kosten, auch ohne Werkstatt.


    Auf der anderen Seite muss jeder mal mit einem solchen Hobby anfangen. Wir haben bei uns im Club einen 17jährigen, der sich bereits einen zuverlässigen Trabanten zurechtgemacht hat. Er ist hier auch Mitglied. Wenn er hier mal mitliest, kann er Dir evt. mal vorrechnen, was er so alles an Zeit und Geld hineingesteckt hat. Letztendlich ist aber die Idee, erstmal mit dem Golf anzufangen und dabei den Trabanten nicht aus den Augen zu verlieren, mMn die beste.

    Au Mann, wenn ich mir die Bilder so ansehe und daran zurück denke, zu welchen Preisen die Fahrzeuge bei den Behörden damals geradezu verschenkt wurden (und der Rest verschrottet).....


    Ich hätte mich damals freiwillig zum Dienst nach Rostock melden sollen. Das bereue ich heute noch. Auf der anderen Seite: Was hätte ich überhaupt retten können, wenn ich mal so meine technischen (Un-)Kenntnisse gepaart mit meiner finanziellen Lage damals mal Revue passieren lasse?

    Nebenbei: Trabant Unis wurden meines Wissens auch bei der VP im Kriminaldienst eingesetzt. Einmal im technischen Dienst und bei Hundestaffeln. Kann das jemand bestätigen?

    War eben dort, 10min vor vereinbarter Zeit und krieg am Telefon zu hören: Die hab ich grad verkauft. 4Stunden und 250km für lau...

    Es gibt eine Reihe von Mitmenschen, die nicht fähig zu einer vernünftigen Kommunikation sind. Da spielt dann auch eine ganze Menge Gedankenlosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber dem Anderen mit hinein. Nach dem Motto: "Ist mir doch Latte, dass da einer mehrere Stunden zu mir fahren muss. Sein Problem, wenn er zu spät kommt".

    Aber wenn einer meint, das liegt im Trend der Zeit: Nein, das gab es immer schon. Ar...löscher wird es immer und überall geben.