Beiträge von Friesentrabbi

    Was ich damit sagen wollte:
    Als Farbaufnahme wäre so manche Szene dieser Bilderserie nicht halb so gruselig-gräßlich-grau 'rübergekommen.

    Ja, es wurde durch diese unselige SW-Fotografie absichtlich dramatisiert. Ich ärgere mich immer wieder über diese teilweise gekünstelte Tristess in den zeitgenössichen DDR-Nachwendebilder. Hätte mich mehr gefreut, wenn die Fotografen vernünftige Farbaufnahmen gemacht hätten.

    Nein. es ist einfach schon sehr lange zu einer Unsitte verkommen, permanent in der Mitte zu fahren. Ich glaube, es ist einfach nur Faulheit. Bei einem gewissen Fahreranteil dürfte auch Unsicherheit beim Spurwechsel eine Rolle spielen. Ich kenn auch eine ganze Menge Autobahnnutzer, die der festen Überzeugung sind, dass es kein Rechtsfahrgebot gibt. Was willste da machen?


    Und die Geschichte mit dem Beschleunigungsstreifen kann ganz schön gefährlich werden. Da gibt es Spezialisten, die wechseln unvermittelt und ohne den rückwärtigen Verkehr zu beachten einfach auf die mittlere/linke Spur, um dem Auffahrenden Platz zu machen. Und ich staune immer wieder, dass es auch hier wieder eine erkleckliche Menge an Autobahnnutzern gibt, die der festen Überzeugung sind, dass das ihre Pflicht ist und die Herannahenden Bolidenlenker dem Platzmacher Platz machen MÜSSEN und bei einer etwaigen Kollision die alleinige Schuld tragen.


    Irrsinn, was da so an Anichten vertreten wird.


    P.S.: Wenn ich mich recht erinnere, war das Platzmachen für Autobahnauffahrer in der DDR tatsächlich verboten.

    Das ist alles subjektiv unterschiedlich. Es werden ja auch durchaus gut funktionierende Besuchsrituale etabliert. Alle möchten es doch möglichst stressfrei, oder? Und klar ist es dabei wichtig, dass man sich in der Familie gut versteht. Die wirklichen Probleme treten ja auch erst dann auf, wenn genau das nicht der Fall ist.

    Der Klassiker ist eigentlich immer die Konkurrenz zwischen den beiden Familienteilen der Lebenspartner. Da muss der eine oder andere aufpassen, dass man keinem Teil zuviel Aufmerksamkeit schenkt. Es darf noch nicht mal der Anschein entstehen. Das kann den größten Ärger bringen. Das fängt übrigens schon zwischen den beiden Lebenspartnern an.


    In der Vergangenheit hatte ich da so meine üblen Erlebnisse. Jetzt ist Gott sein Dank alles total entspannt. Hat auch dieses Jahr wieder Spaß gemacht. Und das ist sehr wichtig. Sonst fängt man gleich nach Weihnachten wieder an, gegen das nächste Jahr anzugucken.

    Das sind aber doch zwei verschiedene Vögel, oder? Trotzdem, schon krass. Der eine schlägt mal gern über 200 % drauf und der andere (betreibt wohl auch einn Onlineshop) beim Getriebe auch noch mal richtig satt mind. 50 %. Beide holen sich eben schon mal die Zukunft in ihr Preisgebahren. Der eine eine etwas näher liegende, der andere eine immer noch weit entfernte.

    Im Warti hatte sich ein Besucher in den letzten 4 Garagenwochen ein gemütliches Heim unter der Rücksitzbank eingerichtet. Zugang sicherlich vom Kofferraum aus (den Spuren nach). Ist aber scheinbar bei der gestrigen Aktivierung geflüchtet. Ich hab mich gefragt, wie der Nager in den Kofferraum gekommen ist. Das Loch in der Radmulde ist mit Reifen und Schutzhülle total ausgefüllt. Bleiben eigentlich nur noch die Rundausschnitte der Dome übrig. Das mag für so ein kleines Viech wohl ausreichen, schätze ich mal.



    Ist die Tonqualität tatsächlich so unterirdisch?

    Kommt immer auf das Auge des Betrachters an. Eine Super Hifianlage lässt sich damit sicherlich nicht realisieren. Ich betreibe das Micros nun schon ein paar Jahre mit zwei Kugellautsprechern in Reihe angeschlossen. Man muss die Lautstärke natürlich etwas weiter aufreissen. Aber zusammen mit meinem Transmitter kann ich damit wirklich gar nicht so schlecht die Musik meiner Wahl oder ein Hörbuch hören. Ich kann es nur empfehlen, wenn man nicht unbedingt auf Bassrolle steht.

    Sind wir nicht alle ein wenig krank? ;-)

    Definitiv. Und das nicht nur ein wenig....


    Was ist so falsch daran einen Dachgarten an einem Trabi zu montieren?

    Grundsätzlich nichts, wenns der eigentlichen Nutzung entspricht. Und darüber hinaus kann von mir aus jeder mit einem herumfahren, wie es ihm gefällt.


    Meine persönliche Meinung zur momentanen Modeerscheinung, einen DGT zur Schau oder auch Zierde durch die Gegend zu gondeln (wahlweise mit oder ohne Sperrmüll): Ich finds affig.


    Ist ja bei einigen total hip und trendy, ihren "individualisierten" Boliden derart zu uniformieren. Irgendeiner hat damit mal angefangen, wie der Urhipster mit dem Zottelbart-Hornbrillen-Karohemd-Look und eine große Masse macht es nach. Irgendwann kommt mal was Neues, wenn die Spritverschwendungsgestelle mal aus der Mode sind. Bin mal gespannt.


    Aber bitte, das ist nur meine persönliche Meinung, die ich nur in Ausnahmefällen (wie jetzt) oder direkt gefragt zum Besten gebe. Ansonsten möge jeder nach seiner Facon selig werden.

    So lange man lieber auf "erfahrene Trabi-Schlosser" hört wird sich das auch kaum ändern.

    Das ist das Eine. Das andere ist, zumal man sich nocht nicht so lange mit der Materie befasst, dass man gern den bestimmten Rat annimmt (noch dazu von einem alten Trabantschlosserhaudegen), der einem den einfacheren und schnelleren Weg zum Trabantglück bereitet.


    Nichts für ungut, Kombi-Helmut , ist ganz wertfrei gemeint. Und klar kann das auch gut gehen. Sicherheit besteht aber eben nicht. Viel Spaß mit dem Trabanten.

    Um dabei noch mal auf die Dienstreisen zurück zu kommen:


    Bei mir waren sicherlich auch monatelange "Dienstreisen" u.a. dafür ursächlich, dass zum einen der Kinderwunsch unerfüllt blieb und eine Ehe den Bach runterging.

    Falls ich den Eindruck erweckt haben sollte, dass ich Eltern, die das 9 Monate alte Kind in die Krippe geben, als Rabeneltern betrachte, dann tut das mir leid und es war nicht meine Absicht. Man hat ja oft keine andere Wahl.

    Ok, hab ich verstanden ;). Ging aber nicht so richtig aus Deinem Beitrag hervor. Es ist ja nichts schlimmes, seine eigene Vorstellung zu leben, solange diese dem Wohl des Kindes dient, wie auch bei Dir. Für Dich und Deine Frau alles Gute in der Erwartungszeit und vor allem danach :).

    Ich habe leider auch keine eigenen Kinder und bin "nur" Stiefvater und Stiefopa. Aber deswegen vlt. eine Betrachtung von dritter Seite:


    All diejenigen, die eine andere als die eigene Art der Aufzucht und Hege von kleinen Menschlein hier verurteilen, sollten mMn damit recht vorsichtig sein. Die Kinderkrippe ist zunächst mal eine feine Sache für Eltern, die zB darauf angewiesen sind, weil sie zum einen voll berufstätig sind (u.U. sein müssen) und/oder zum anderen niemanden für eine Co-Betreuung haben. Aber auch jedem anderen Familienmodell steht die Entscheidung zur Nutzung völlig offen. Un das ist mMn absolut legitim und keinesfalls anrüchig.


    Desweiteren wage ich mal zu bezweifeln, ob man als Eltern wirklich etwas verpasst. Jede Publikation, die ich darüber las, egal in welche Richtung sie zeigte, war mir zu sehr ideologisch verfärbt. Und darüber hinaus mag es auch von Kind zu Kind und von Eltern zu Eltern Unterschiede geben, wie denn die eine oder andere Methode zu einem guten Erziehungsergebnis führt.


    Und zu guter letzt: Auch hier gilt es, sich mal in die Lage der anderen zu versetzen und nicht gleich mit den üblichen, wenn auch zT versteckten Rabenelternandeutungen zu kommen. Macht sich nicht besonders gut, da ein sehr empfindliches Thema.

    Auch den, der war offensichtlich der Wortführer, allerdings war auch der Schorschie ganz gut mit dabei. Und den meinte ich eigentlich, weil ich mit dem Herrn B. sonst nichts hier im Forum verbinde. Auch ich ließ die Griffel von den Tasten...

    Nein, subjektiv sollte und müsste man das ganz und gar nicht. Und das Recht zu dieser Subjektivität hat nunmal der Veranstalter. Im Flyer steht doch ganz klar, welche Ostmobile "eigentlich" akzeptiert werden. Ein anderer Name ist dabei auch überhaupt nicht nötig, weil der Veranstalter die Art Ostmobile, die er gerne ausgestellt haben möchte, schriftlich festgelegt hat. Und dann ist es immer noch ein Ostmobilmeeting.


    Dass er grundsätzlich umgebaute Ostmobile zum Ostmobilpreis auf den Platz lässt aber evt. nicht auf die Ausstellungswiese, ist dabei seine Entscheidung. Da fehlt insbesondere bei Letzterem eben noch eine gewisse Art von Konsequenz (die natürlich Kenntnisse erfordert, die anscheinend nicht mehr ausreichend voorhanden sind), die in diesem Faden bemängelt wurde.


    Wie schon mehrfach von mir bemerkt: Mir persönlich sind Ostmobile aller Art auf dem Campingareal sehr willkommen, auf der Ausstellungswiese nur insofern, dass diese dort nicht überhand nehmen. Und bei dem einen oder anderen Mitforisten ist diese Grenze eben schon erreicht.

    Also ehrlich gesagt bin ich trotz der häufigen negativen Kritik in diesem Faden sehr von unserem Pappenforum und seinen Mitforisten begeistert. Wir sind hier immer noch sachlich mit dem Thema umgegangen, wenn natürlich auch kontrovers. Aber das ist ja auch gut so.


    Ich weiß nicht, wer es von Euch gelesen hat in der FB-Gruppe "Trabant". Da gab es einen Faden, der nur so von unterirdischen, beleidigenden und hämischen Kommentaren zu dieser Sendung und insbesondere zu den handelnden Personen strotzt. Darunter ein junges Ex-Mitglied (oder Nicht-Mehr-Schreiber?) unseres Forums aus Bayern, der sich als Quintessenz dolle fremdschämt und gar nicht mehr Trabant fahren will (hab da nur an einen Teil seiner Beiträge hier gedacht...:rolleyes:).

    Bei der OMMMA geht es um ein Ost-Fahrzeugtreffen nicht um ein Originalgetreu-Oldtimer-Treffen, Ich kann verstehen, das sich einige an Verbastelten, Verbrauchten und nicht Originalen Fahrzeugen stören, aber solange es sich um ein Ostfahrzeug handelt, dürfte man es nicht ausschließen.


    Hier noch mal das Prinzip der Eigentlichkeit: Eigentlich werden u.a. Tuningfahrzeuge und Ratten bereits ausgeschlossen. Das besagt der Flyer ganz klar (Flyer 2018). Wobei es natürlich zwischen "original" und "original-getreu" durchaus einen messbaren Unterschied gibt.


    Und eigentlich sind die Veranstalter bereits so kulant gegenüber der gesamten Szene, dass jedes Fahrzeug ins Campingareal kommt und tatsächlich auch viele Tuning- und Pseudotuningfahrzeuge auf die Ausstellungswiese. Und nur Letzteres wurde hier von einigen kritisiert. Ein wirklich gut gemachtes Tuningfahrzeug schaut sich, denke ich, die Mehrheit der Besucher gerne mal an.


    Wenn man aber dann in Reihe und Glied durchaus stark vertretenen 80er-Jahre Trabanten, die oberflächlich auf Siebziger/Sechziger, samt Tieferlegung und mit großen Alus gemacht sind, betrachtet, macht das ganze nur noch wenig Sinn. Aber ich denke Letzteres wird sich im Laufe der Zeit noch als momentan zeitgenössiche Modeerscheinung erledigen. Da wird noch viel Geld, Zeit und Arbeit in manch einen Rückbau fließen.


    Mossi , ich habe echt einen von fünf originalen 80ern? 8o. Schon klar, Du meinst von fünf gefühlten. Tatsächlich habe ich einen, sogar nen de Luxe. Ist aber nicht mein Verdienst. Ist ein Nachwendemodell und da hat dann einfach keiner mehr dran rumgebastelt, auch später nicht. Musste bloß ein paar Felgen zusammen suchen, schwupps war er original. Hier greift sogar Low Budget 's Argument, allerdings als eine Ausnahme. War einfach Glück.