Beiträge von Friesentrabbi

    Sind wir nicht alle ein wenig krank? ;-)

    Definitiv. Und das nicht nur ein wenig....


    Was ist so falsch daran einen Dachgarten an einem Trabi zu montieren?

    Grundsätzlich nichts, wenns der eigentlichen Nutzung entspricht. Und darüber hinaus kann von mir aus jeder mit einem herumfahren, wie es ihm gefällt.


    Meine persönliche Meinung zur momentanen Modeerscheinung, einen DGT zur Schau oder auch Zierde durch die Gegend zu gondeln (wahlweise mit oder ohne Sperrmüll): Ich finds affig.


    Ist ja bei einigen total hip und trendy, ihren "individualisierten" Boliden derart zu uniformieren. Irgendeiner hat damit mal angefangen, wie der Urhipster mit dem Zottelbart-Hornbrillen-Karohemd-Look und eine große Masse macht es nach. Irgendwann kommt mal was Neues, wenn die Spritverschwendungsgestelle mal aus der Mode sind. Bin mal gespannt.


    Aber bitte, das ist nur meine persönliche Meinung, die ich nur in Ausnahmefällen (wie jetzt) oder direkt gefragt zum Besten gebe. Ansonsten möge jeder nach seiner Facon selig werden.

    So lange man lieber auf "erfahrene Trabi-Schlosser" hört wird sich das auch kaum ändern.

    Das ist das Eine. Das andere ist, zumal man sich nocht nicht so lange mit der Materie befasst, dass man gern den bestimmten Rat annimmt (noch dazu von einem alten Trabantschlosserhaudegen), der einem den einfacheren und schnelleren Weg zum Trabantglück bereitet.


    Nichts für ungut, Kombi-Helmut , ist ganz wertfrei gemeint. Und klar kann das auch gut gehen. Sicherheit besteht aber eben nicht. Viel Spaß mit dem Trabanten.

    Um dabei noch mal auf die Dienstreisen zurück zu kommen:


    Bei mir waren sicherlich auch monatelange "Dienstreisen" u.a. dafür ursächlich, dass zum einen der Kinderwunsch unerfüllt blieb und eine Ehe den Bach runterging.

    Falls ich den Eindruck erweckt haben sollte, dass ich Eltern, die das 9 Monate alte Kind in die Krippe geben, als Rabeneltern betrachte, dann tut das mir leid und es war nicht meine Absicht. Man hat ja oft keine andere Wahl.

    Ok, hab ich verstanden ;). Ging aber nicht so richtig aus Deinem Beitrag hervor. Es ist ja nichts schlimmes, seine eigene Vorstellung zu leben, solange diese dem Wohl des Kindes dient, wie auch bei Dir. Für Dich und Deine Frau alles Gute in der Erwartungszeit und vor allem danach :).

    Ich habe leider auch keine eigenen Kinder und bin "nur" Stiefvater und Stiefopa. Aber deswegen vlt. eine Betrachtung von dritter Seite:


    All diejenigen, die eine andere als die eigene Art der Aufzucht und Hege von kleinen Menschlein hier verurteilen, sollten mMn damit recht vorsichtig sein. Die Kinderkrippe ist zunächst mal eine feine Sache für Eltern, die zB darauf angewiesen sind, weil sie zum einen voll berufstätig sind (u.U. sein müssen) und/oder zum anderen niemanden für eine Co-Betreuung haben. Aber auch jedem anderen Familienmodell steht die Entscheidung zur Nutzung völlig offen. Un das ist mMn absolut legitim und keinesfalls anrüchig.


    Desweiteren wage ich mal zu bezweifeln, ob man als Eltern wirklich etwas verpasst. Jede Publikation, die ich darüber las, egal in welche Richtung sie zeigte, war mir zu sehr ideologisch verfärbt. Und darüber hinaus mag es auch von Kind zu Kind und von Eltern zu Eltern Unterschiede geben, wie denn die eine oder andere Methode zu einem guten Erziehungsergebnis führt.


    Und zu guter letzt: Auch hier gilt es, sich mal in die Lage der anderen zu versetzen und nicht gleich mit den üblichen, wenn auch zT versteckten Rabenelternandeutungen zu kommen. Macht sich nicht besonders gut, da ein sehr empfindliches Thema.

    Auch den, der war offensichtlich der Wortführer, allerdings war auch der Schorschie ganz gut mit dabei. Und den meinte ich eigentlich, weil ich mit dem Herrn B. sonst nichts hier im Forum verbinde. Auch ich ließ die Griffel von den Tasten...

    Nein, subjektiv sollte und müsste man das ganz und gar nicht. Und das Recht zu dieser Subjektivität hat nunmal der Veranstalter. Im Flyer steht doch ganz klar, welche Ostmobile "eigentlich" akzeptiert werden. Ein anderer Name ist dabei auch überhaupt nicht nötig, weil der Veranstalter die Art Ostmobile, die er gerne ausgestellt haben möchte, schriftlich festgelegt hat. Und dann ist es immer noch ein Ostmobilmeeting.


    Dass er grundsätzlich umgebaute Ostmobile zum Ostmobilpreis auf den Platz lässt aber evt. nicht auf die Ausstellungswiese, ist dabei seine Entscheidung. Da fehlt insbesondere bei Letzterem eben noch eine gewisse Art von Konsequenz (die natürlich Kenntnisse erfordert, die anscheinend nicht mehr ausreichend voorhanden sind), die in diesem Faden bemängelt wurde.


    Wie schon mehrfach von mir bemerkt: Mir persönlich sind Ostmobile aller Art auf dem Campingareal sehr willkommen, auf der Ausstellungswiese nur insofern, dass diese dort nicht überhand nehmen. Und bei dem einen oder anderen Mitforisten ist diese Grenze eben schon erreicht.

    Also ehrlich gesagt bin ich trotz der häufigen negativen Kritik in diesem Faden sehr von unserem Pappenforum und seinen Mitforisten begeistert. Wir sind hier immer noch sachlich mit dem Thema umgegangen, wenn natürlich auch kontrovers. Aber das ist ja auch gut so.


    Ich weiß nicht, wer es von Euch gelesen hat in der FB-Gruppe "Trabant". Da gab es einen Faden, der nur so von unterirdischen, beleidigenden und hämischen Kommentaren zu dieser Sendung und insbesondere zu den handelnden Personen strotzt. Darunter ein junges Ex-Mitglied (oder Nicht-Mehr-Schreiber?) unseres Forums aus Bayern, der sich als Quintessenz dolle fremdschämt und gar nicht mehr Trabant fahren will (hab da nur an einen Teil seiner Beiträge hier gedacht...:rolleyes:).

    Bei der OMMMA geht es um ein Ost-Fahrzeugtreffen nicht um ein Originalgetreu-Oldtimer-Treffen, Ich kann verstehen, das sich einige an Verbastelten, Verbrauchten und nicht Originalen Fahrzeugen stören, aber solange es sich um ein Ostfahrzeug handelt, dürfte man es nicht ausschließen.


    Hier noch mal das Prinzip der Eigentlichkeit: Eigentlich werden u.a. Tuningfahrzeuge und Ratten bereits ausgeschlossen. Das besagt der Flyer ganz klar (Flyer 2018). Wobei es natürlich zwischen "original" und "original-getreu" durchaus einen messbaren Unterschied gibt.


    Und eigentlich sind die Veranstalter bereits so kulant gegenüber der gesamten Szene, dass jedes Fahrzeug ins Campingareal kommt und tatsächlich auch viele Tuning- und Pseudotuningfahrzeuge auf die Ausstellungswiese. Und nur Letzteres wurde hier von einigen kritisiert. Ein wirklich gut gemachtes Tuningfahrzeug schaut sich, denke ich, die Mehrheit der Besucher gerne mal an.


    Wenn man aber dann in Reihe und Glied durchaus stark vertretenen 80er-Jahre Trabanten, die oberflächlich auf Siebziger/Sechziger, samt Tieferlegung und mit großen Alus gemacht sind, betrachtet, macht das ganze nur noch wenig Sinn. Aber ich denke Letzteres wird sich im Laufe der Zeit noch als momentan zeitgenössiche Modeerscheinung erledigen. Da wird noch viel Geld, Zeit und Arbeit in manch einen Rückbau fließen.


    Mossi , ich habe echt einen von fünf originalen 80ern? 8o. Schon klar, Du meinst von fünf gefühlten. Tatsächlich habe ich einen, sogar nen de Luxe. Ist aber nicht mein Verdienst. Ist ein Nachwendemodell und da hat dann einfach keiner mehr dran rumgebastelt, auch später nicht. Musste bloß ein paar Felgen zusammen suchen, schwupps war er original. Hier greift sogar Low Budget 's Argument, allerdings als eine Ausnahme. War einfach Glück.

    Ich bin erstaunt und erfreut, dass ich hier einige Mitstreiter in punkto Öffis gucken finde 8o. Vom Bezahlsystem mal abgesehen, bieten diese für mich die beste Qualität im frei empfangbaren Bereich. Leider kann ich das nicht nach meiner Facon programmieren, da meine Regierung gern mal so merkwürdige Serien, sprich Soaps oder zB Gray's Anatomy (<X), schaut. Aber ich finde schon alles.


    Der MDR ist für mich nicht im Sinne "ehemalig DDR" ewig gestrig. Charakteristisch ist eben für alle sogenannten Dritten Programme, dass sie eher nach der älteren Zuschauerklientiel ausgerichtet sind. Also noch deutlicher als die Hauptsender. Wobei es immer wieder mal Interessantes zu schauen gibt. Auch auf MDR. Und sei es eben alte DDR-Filme und -Serien.

    blauer Klaus 2 , es gibt eine große Ausstellungswiese und mehrere Campingbereiche. Wir haben ja primär über die Austellungswiese gesprochen und nicht darüber, dass allen nicht originalen Fahrzeugen die generelle Zuffahrt zur OMMMA verweigert wird.


    Solange Tuningfahrzeuge oder auch die Ratten beladen mit Sperrmüll (wobei nicht nur Ratten mit Sperrmüll beladen sind :S) in der Minderheit bleiben, ist eine Zufahrtsverweigerung auf diese überhaupt nicht nötig. Auch eine Trennung ist nicht praktikabel und müsste auch gar nicht sein. Wäre mMn auch zu viel Aufwand für die Ordner, da Lücken bei einem großen Andrang schnell geschlossen werden müssen.


    In den Campingarealen ist es überhaupt kein Thema, vom Veranstalter her zu trennen und schon gar nicht, irgend einen Ostmobilfahrer nicht dort hin zu lassen. Selbst Westbleche haben Zuffahrt. Klar kann es da mal die eine oder andere Truppe geben, die nur ein Ressort besetzt. Aber sonst finden sich ja Gruppen oder Clubs von Fahrern gern mal zusammen, die verschiedene Trabantzustandsformen in sich bergen, sich aber gut kennen und ein schönes WE miteinander verbringen möchten. Und hier sollte man niemanden ausschließen. Bunt gemischt ist hier sowieso am schönsten, da findet man schnell mal Gesprächspartner.

    Und es ist ja wohl keineswegs überraschend, dass nun hinterher ebenfalls öffentlich darüber geredet wird. Das muss man dann schon irgendwie aushalten.

    Nee, Steffen, tut mir leid, aber so einfach ist die Sache eben nicht. Auch wenn die Betreffenden freiwillig mitgemacht haben, auch unter Inkaufnahme vielerei hinterher geworfener Kritik, möchten diese sicherlich nicht "geshitstormt" werden. Jetzt war das in diesem Faden nicht ganz so heftig un klar muss man durchaus auch was aushalten können. Aber alles hat seine Grenzen. Empathisch waren die negativen Reaktionen allerdings vielfach trotzdem nicht.


    Es handelt sich um real existierende Menschen, in deren Lage man ruhig mal versuchen könnte, sich hineinzuversetzten. Daraus ergibt sich ganz einfach die Anwendung der Goldenen Regel: Behandele und beurteile Andere immer so, wie du behandelst und beurteilst werden willst. Mensch, das sind doch unsere Mithobbyisten, die überhaupt nichts Böses im Schilde geführt haben oder der Szene mit Vorsatz eins auswischen wollten.

    Tja - wenn es Teilen der Szene schon egal ist, ..

    Warum denn gleich so dermaßen überspitzen?


    Ich habe hier nochmal nachgelesen und nicht ein einziger postender Forist hat geschrieben,


    1. dass ihm die Darstellung egal ist,

    2. dass man möchte, dass die Medien Müll über den Trabant fabrizieren sollen,

    3. dass ihm die Qualität genügt und dass das auch für andere Menschen gilt.

    Herzlich willkommen blauer Klaus 2 und viel Spaß und vor allem Erfolg beim Restaurieren. Das Whims bietet sich als sinnvolle Ergänzung zum RepHandbuch sehr wohl an. In Deinem Falle diese Ausgabe Whims 1990.


    Alter Schwede, wie teuer diese Bücher geworden sind 8|. Habe noch das günstigste rausgesucht.

    Keine Frage, Du hast Recht Deluxe , es geht zu Lasten des Trabant. Ich kann mich aber gar nicht erinnern, wann das mal nicht der Fall war. Irgendwann in jedem Bericht und jeder Doku kommt es letztendlich immer mindestens zur Sprache, wie rückständig der kleine Kerl denn schon ab Beginn der 70er war.


    Ich kann mich da noch an die 90er Berichterstattung über das ITT erinnern, die vielfach als Verballhornung zu bezeichnen ist. Gleiches gilt mMn für die GTG-Filme (auch wenn ich hier an einem Kult kratze). Oder dieser unselige Prof. Danner (die Älteren wissen wer das ist), mit seiner Anti-Trabant-Propaganda Anfang der 90er (Crash-Tests mit nem P50, Abgasverhalten) in den Printmedien, wie zB Autobild oder Superillu [!!] (er wurde ja noch widerlegt). Gut weg gekommen ist der Trabant dabei nie. Dagegen ist diese Seifenoper noch Kinkikram. Aber auch das ist vmtl. Ansichtssache.


    Aber ja, wünschenswert wäre mal eine richtig gut recherchierte Doku über die heutige Ostmobilszene mit all ihren Facetten und unter Beratung derselben. Aber vlt. ist das den Produktionsfirmen einfach zu kostenintensiv, weil zB zeitaufwändiger. Schade ist es zB, dass Eure Tour, Deluxe , mit dem Niva nach Togliatti nicht filmisch-dokumentarisch begleitet wurde. Obwohl natürlich auch belastend für die Fahrer/Mitfahrer und birgt eben als Roadtripdoku auch Gefahren für die Ostmobilszene.


    Welche nachhaltige Wirkung wird diese Seifenoper denn überhaupt haben? Auf die Welt außerhalb der Szene hat das Ganze vmtl. eine geringe Halbwertszeit. Und innerhalb? Im Moment große Aufregung. Aber bald hat keiner mehr die Muße, sich weiter aufzuregen. Unsere duroplastene und blechernen Schützlinge und der ganz normale Alltagswahnsinn benötigen die Zeit viel dringender.

    Ich habe beide Folgen gerade in der Mediathek geschaut. Mein allererster Eindruck: Ich habe bzgl. unseres Hobbies schon wesentlich schlechter produziertes Filmmaterial, inkl. saudummer Kommentare gesehen und gehört. Und ich finde die Protagonisten durchaus sympathisch. Und Kami - allerdings in Unkenntnis ihrer Person - scheint mir überhaupt ein wenig "nah am Wasser gebaut" zu sein, so dass mich die Tränenausbrüche nicht weiter wundern oder großartig stören. Dass eine Kamera genau da natürlich besonders gern hingehalten wird, verwundert ebenso wenig. Es hätte aber in der Intensität nicht sein müssen.


    Da waren drei, so sieht es zumindest aus, Alltagstrabant unterwegs. Gut, auch die sollten vor einer langen Fahr mal gründlich durchgecheckt werden. Ob das vorher gemacht worden ist oder nicht, entzieht sich mindestens meiner Kenntnis. Fakt ist aber, dass Schei..e immer mal passieren kann. Und nicht jeder Trabantfahrer ist gleich ein Profischrauber (dazu zähle ich auch nicht). Ich werde diesbzgl. die Kirche mal schön im Dorf lassen. Auch ich kontrolliere zB meine Spritzufuhr insgesamt zwar regelmäßig. Aber ist das eine Garantie, dass sich nicht doch mal was im Tank löst, das die Zuleitung verstopft? Ich werfe da sicherlich nicht den ersten Stein.


    Jetzt kann man sich sicherlich darüber streiten, ob man nicht ein Profischrauberteam mit penibel gewarteten, evt. sogar neu aufgebauten Fahrzeugen für eine solche Unterhaltungssendung hätte nehmen sollen. Eben um die Ostmobilszene insgesamt nicht zu blamieren oder zu beschämen. Das finde ich aber zu weit hergeholt, weil man Murphys Law sowieso nicht verhindern kann.


    Menschen und Mitbürger, die unserem Hobby nicht zugeneigt sind, werden damit auch nicht überzeugt, evt. vorhandene Klischees über Bord zu werfen. Sollten sie sich abfeiern, weil sie sich durch diese Sendereihe bestätigt fühlen, dann ist das so. Und diejenigen, die dem zugeneigt sind, müssen dann selbst beurteilen, ob sie die ganze Szene in die Sippenhaft nehmen oder eben nicht.


    Einzig allein das lange auf die Pannen herumreiten hat mich gestört. Denn ehrlicherweise muss man konstatieren, dass es wirklich nur Kleinkram war und kein kapitaler Schaden. Es gab vlt. zu wenig "Story", die man sonst hätte verwursten können. Klar fehlte auch ein deutlicher Hinweis, dass viele Fahrer ohne Probleme lange Reisen mit ihrem Trabant machen.