Posts by obtampon

    Tempokamille : Sehr schön. Danke für das Feedback. Ein weiterer Thread, den man Neulingen zeigen kann, wieso/weshalb/warum es eben nicht reicht nur ein bisschen Kosmetik zu betreiben.


    Zur temporären Konservierung einfach WD40-Öl o.ä. auf einen Lappen/Zewa-Tuch und kurz über die Flächen wischen. So steht mein Trabant schon ein ganzes Jahr in der Garage ohne Flugrost. Vor dem Lackieren dann natütlich gründlich mit Silikonentferner/Bremsenreiniger entfetten, aber das sollte man ja sowieso machen. Also nur, falls es länger dauert als geplant...

    Ich lese auch hier nur groben Unfug. Die Rechtsgrundlagen zum ersten Absatz möchte ich gern mal sehen - besonders, wenn der vermeintliche garantierte Leistungsumfang hier noch für sämtliche Versicherer pauschalisiert wird. Es empfiehlt sich stets ALLE Versicherungsvertragsunterlagen (und das spätestens seit 2008) nicht nur zur Kenntnis zu nehmen (...).


    Der Text mit dem Polizisten und dessen Eiern ist übrigens nicht minder seltsam...:/

    Eine feste Rechtsgrundlage wird es nicht geben, da größtenteils sicherlich Einzelfallentscheidung. Ich bin auch kein Jurist, aber du kannst mich gerne aufklären, falls du dazu genauere Informationen und Einblicke hast. Fakt ist jedoch, dass es eine Regressbegrenzung gibt, die m.M.n. bei 5000€ (bzw. 10.000€) liegt.


    "Wird vom Versicherungsnehmer in der Kfz-Versicherung eine Obliegenheitsverletzung begangen, muss der Versicherer - obwohl er im Innenverhältnis gegenüber dem Versicherungsnehmer von der Leistungspflicht befreit ist - im Hinblick auf die gesetzliche Pflichtversicherung im Außenverhältnis die Ansprüche des Geschädigten gleichwohl befriedigen. Im Gegenzug kann er vom Versicherungsnehmer die Erstattung seiner Aufwendungen verlangen (Regress).

    Da bei sehr hohen Fremdschäden durch den Regress die wirtschaftliche Existenz des Versicherungsnehmers gefährdet sein kann, ist dessen Höhe begrenzt. Die Höchstgrenze ist für Obliegenheitsverletzungen, die vor dem Versicherungsfall begangen wurden, auf 5.000,00 € begrenzt. Bei Obliegenheitsverletzungen nach dem Versicherungsfall liegt die Grenze bei schweren, besonders verwerflichen Verletzungshandlungen ebenfalls bei 5.000,00 €, beträgt aber im sog. Normalfall nur 2.500,00 €. Werden sowohl Obliegenheiten vor dem Versicherungsfall wie auch solche danach verletzt, werden die sich ergebenden Regressbeträge addiert."

    Quelle: https://www.verkehrslexikon.de/Module/RegressBegrenzung.php


    Mir wurde am Mercedes sogar schon der Werksmäßige Brabus-Motorumbau angezweifelt bei einer Kontrolle, meist sind es die Jungen, frisch von der Schule, mit gestandenen Beamten hatte Ich nie Probleme, die sind meist interessiert und freuen sich, das solche Fahrzeuge noch leben.

    Oft liegt es aber auch daran, dass nach dem TÜV-Termin noch Änderungen stattgefunden haben, die eben nicht im Schein stehen oder man hat sich durch unangebrachte Fahrweise besondern in den Vordergrund gerückt (ich meine nicht dich damit!)


    Ein KFZ-Sachverständiger hat sein Diplom (Master) sicherlich auch nicht zu verschenken und trägt Sachen ein, die aus 10km Entfernung schon als illegal abgefrühstückt werden können.


    Ich bleibe dabei: Eine rechtmäßige Eintragung ohne nachträgliche Abänderungen am Fahrzeug wird kaum ein Polizist anfechten. Respektvoller Umgang mit den Beamten setze ich mal vorraus.

    Also ich finde 55€ für einen neuen Reifen in alter Optik und guter Qualität nicht zu viel. Die meisten Alltagsfahrer fahren doch sowieso Radialreifen und der Rest kommt mit einem Satz (bis auf wenige Ausnahmen) wahrscheinlich die nächsten 3-5 Jahren hin. Ich bin froh, dass es noch ein Unternehmen gibt, welches für "die paar Hanseln" diesen Aufwand betreibt und das auch noch Made in Germany. Das sagt mir zumindest mein Gefühl.


    Edit: Gunnar Stimmt, auf dem Kübel ist der echt hübsch und irgendwie Pflicht. Radialreifen sind da optisch fehl am Platz (und Alufelgen erst recht). Am Trabant find ich es gewöhnungsbedürftig.

    Gerade ebend drangeschraubt :

    Mein leider erster Heidenau Reifen. Mein Bestand an noch verwendbaren Pneumant Reifen ist jetzt leider erschöpft.

    Selbstverständlich Schlauchlos, originales dickes Schraub ventil und Bleigewichte.

    Lecker, genau die Kombi fahre ich auch bald. Schlitzfelgen mit Heidenau ohne Schlauch.

    Mir nützt es halt nix wenn 45kw eingetragen sind du aber bei einem Unfall evtl. in Bau kommst oder Leben lang zahlen darfst. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

    Davor brauchst du keine Angst haben. Du landest wegen nicht eingetragener Leistungssteigerung weder im Gefängnis, noch musst du dein Leben lang für den Schaden des Unfallopfers aufkommen. Das gehört zum Reich der Mythen, die sich besonders hartnäckig im Netz halten. Deine Kaskoversicherung kann dir aufgrund von Vertragsverletzung Leistungen streichen, die Haftpflicht ist jedoch verpflichtet die Schäden des Unfallgegners zu zahlen, kann jedoch aufgrund einer Obliegenheitsverletzung bis zu 5000€ Regress fordern, falls die Leistungssteigerung als ursächlich für den Unfall angesehen wird.

    Kommt man an einen Polizisten der wirklich Ahnung hat und Lust, ist eigentlich egal was eingetragen ist, wenn es gegen die Gesetzesauflage ist.

    Prinzipiell möglich, aber ich möchte den Polizisten sehen, der die Zeit, Ahnung und Eier hat eine rechtmäßige Eintragung anzuzweifeln.



    Low Budget Ich weiß das hilft dir nicht viel weiter, aber es gibt immer Wege. Steck ja nicht den Kopf wegen so nem Krempel in den Sand. Du bekommst deinen Tüv, auch wenn Prüfer, die sich keine Arbeit machen wollen dich abwimmeln mit der 40%-Regel.



    Kleine Anekdote:

    Zu meiner Simson Zeit war jeder der Meinung Eintragungen sind nicht möglich ohne XYZ-Gutachten mit Festigkeitsprüfung usw.

    Ich hatte meinen Umbau fertig gehabt ohne vorher mit dem Prüfer zu sprechen: S70 mit 5 Gang Umbau, CNC-Gabelbrücke mit Kegelrollenlager (ohne Gutachten nur mit Materialnachweis!), Scheibenbremse vorne, Mikuni VM20, Edelstahl-Auspuff, knapp 100% Leistungssteigerung und 81Kmh Eintragung.

    Und was soll ich sagen. Es hatte geklappt. Zu dem Zeitpunkt gab es vielleicht ein bis zwei Leute, die sowas ähnliches auch schon gemacht hatten.

    Mittlerweile gibt es Simson mit 12-15 Ps eingetragen und sogar Schwalben und Star mit großem Kennzeichen. Es muss nur einer mal den Anfang machen. Natürlich ist der Trabant ein Auto und die Simson ein Moped/Leichtkraftrad/Motorrad, aber aufs ganz Grobe runtergebrochen ist es der selbe Prozess.

    Ich bin Schwarz/Dunkelbiertrinker. Stralsunder, Büble, Köstritzer oder Kozel, nach gewisser Zeit wechsle ich die Sorte um es wieder neu zu entdecken. :-)

    Wer in seiner Freizeit mit großer Hingabe hinterste Getriebeecken von schwarzem Altöl befreit, kann doch nur Dunkelbierliebhaber werden ;):thumbup:

    Schwieriges Thema, vor allem wenn man direkt ein politisches Weltbild daraus kreiert. Kapitalismus hin oder her, ich fühle mich weder bedroht noch fremdgesteuert.


    Ich bin im Gebiet der höchsten Brauereidichte weltweit aufgewachsen und konnte bisher viel testen. Mir schmecken viele Biere , auch die von Familienbrauereien.

    Bin ich jetzt ein schlechterer Mensch, weil Ich nach Umzug in die Weinregion Rheinland-Pfalz gerne Hasseröder, Störtebeker und sogar das Bier vom Lidl (Perlenbacher) trinke? JA, aber bestimmt nicht wegen des Bieres.


    Ich trinke Bier rein aus geschmackliches Gründen. Wenns schmeckt, schmeckts, wenn nicht, dann nicht. Welche Großmutter nun mit welcher Brauerei in Verbindung steht ist mir persönlich egal, da gibt es für mich andere Schwerpunkte im Leben. Und Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. In 90% der Fälle gibt es bei mir Pils, ab und zu mal n Helles, selten Weizen. Und den Rest gar nicht. Ich mag den klassischen Geschmack. Experimente oder "Craft"biere hab ich schon in den Abguss gekippt.


    Was ich damit sagen will: Lasst doch jeden das saufen, was er will. Der eine mag BMW, der andere Oettinger, der nächste trägt gern Schuhe aus Krokodilleder. Ich halte nichts davon, Menschen auf Biersorten, Fußballvereine oder Automarken zu reduzieren, aber das kann jeder machen wie er will.


    Das Bier in der Ukraine hatte fantastisch geschmeckt. Ich teste auch gerne lokale Spezialitäten, jedoch hätte ich gewettet, dass nach 25 km Fußmarsch am Tag auch Oettinger fantastisch die Kehle runtergeglitten wäre.

    Mein Beileid, Steffen. Hatte das ja auch eben erst durch. Beim Nachbar unter uns ist nun schon das zweite mal die Küche vollgelaufen. Wir blieben diesmal verschont. Nächste Woche Montag kommt endlich mal jemand, der die Rohre inspiziert und hoffentlich auch interveniert. Bis dahin halte ich mich mit Regentänzen bedeckt...

    Was weißt du zu Leistung und Anhängelast ? Der aktuelle Jimmy ist da ja etwas mager . Im Moment überlege ich mir gerade den Tucson von Hyndai zu kaufen . Als Benziner läuft der für meine Zwecke ganz gut . Ins Gelände will ich nicht hauptsächlich Anhänger fahren .

    Dazu ist leider noch nichts bekannt. Der alte Jimny durfte 1300kg gebremst ziehen, was ganz ordentlich ist für die Fahrzeuggröße. Trotzdem ist der Jimny als reines Zugfahrzeug das falsche Auto, vor allem, wenn du im Gelände keine Ambitionen hast.


    Als Motor könnte er den 1.2 Liter R4 Sauger aus dem Ignis bekommen mit 90 Ps oder den 1.0 Liter R3 Turbo aus dem Swift mit 111 Ps. Wird sich dann zeigen. Im Herbst soll er vorgestellt werden.

    Ich freue mich gerade, dass die Neuauflage des Suzuki Jimny anscheinend wirklich so kommt wie vorher als Computersimulation gezeigt. Das Design wird kontrovers diskutiert (Liebhaber und Hasser, wenig zwischendrin), aber ich bin definitiv ein bisschen verliebt...


    Gerade jetzt, nachdem die neue, rundgelutschte G-Klasse nun vollständig zum Stadt-SUV degradiert (vom Preis ganz zu schweigen), der Defender eingestellt wurde und Jeep Wrangler nur noch die Automatik im Programm hat. Da bleiben kaum noch Autos übrig.


    Toyota Landcruiser GRJ/HZJ J7 als Import zu saftigen Preisen und entsprechender Werkstattproblematik. Unterhalt ist bei so einem Ungetüm auch jenseits von gut und böse.


    Da bleibt nur noch der Niva, von dessen Qualität ich persönlich nicht überzeugt bin. Als Spaßkarre okay, aber im Mischbetrieb Alltag/Offroad für mich nichts.


    Anfang 2019 soll der neue Jimny bereit stehen. Ich werde ihn definitiv Probe fahren. Ich denke die Mischung aus geringen Unterhaltskosten inkl. Verbrauch und solider Technik mit wenig Firlefanz (kein Digitaltacho ;)) wird es dann ausmachen. Gegen Display in der Mittelkonsole hätte ich jetzt nichts einzuwenden. Auch Sitzheizung und Freisprecheinrichtung nehme ich gerne an, da ich diese häufig benutze. Es bleibt spannend.




    Quelle:

    https://www.motor-talk.de/news…ni-g-klasse-t6366360.html

    https://www.indiacarnews.com/n…ew-suzuki-jimny-interior/

    Ein Fahrzeug, was mich sicher und zuverlässig X-tausend Kilometer begleitet hat, wächst mir ans Herz. Auch wenn es Baujahr Ende 2012 (und ein Euro 5 Diesel ;) ) ist. Das hat sich dann auch verdient so lange zu bleiben, bis es nicht mehr kann (aktuell 155tkm). Ich mache aber auch an den modernen Kisten noch vieles selber, was geht (i.d.R. in Verbindung mit befreundeten KFZ-Meistern) und nicht meinen Horizont übersteigt. Nicht, weil ich muss, sondern weil ich will. Ich brauch das irgendwie. Mein Fahrzeug zumindest zu einem gewissen Teil zu kennen ist mir wichtig. Werkstatt mit gewisser , computertechnischer Ausstattung ist da natürlich obligat.

    Um die aktuelle Diskussion voran zu treiben, bin heute mal E-Golf gefahren.


    Bin sehr positiv überrascht.



    Grässlich diese Displays. Da schüttelts mich. Dass das die Zukunft ist, ist mir klar, aber so lange ich kann und noch die Wahl habe, werde ich es meiden. Ich lehne neue Techniken nicht aus Prinzip ab, ganz im Gegenteil, aber man muss ja nicht alles gut finden, was neu ist. Ist natürlich, wie vieles andere auch, Geschmackssache.


    Ich bin den BMW i3 öfter mal in München (Car-Sharing) gefahren. Fährt sich, wie erwartet, super, zur Optik sag ich jetzt mal nichts...

    Hegautrabi wohne im Leipziger Osten, hatte doch auch vor ziemlich genau einem Jahr das Vergnügen mit dem Zettel wegen der fehlenden grünen Plakette (siehe Bild des Tages vor ca. einem Jahr). Ich vermute denselben Hirni dahinter

    Mein Beileid, aber ich kann es nachvollziehen. Habe hier ja auch diverse Spezialisten und normalerweise komme ich ganz gut mit Menschen aus. Sollte mein Trabant irgendwann fahrbereit sein und ich sowas mitbekommen, dann können die Damen oder Herren froh sein, überhaupt noch schmerzfrei den Knopf zur Bustür drücken zu können.

    Es geht in die richtige Richtung. Schön, dass du die qualitativen Meinungen und den Erfahrungsschatz vieler User hier ernst nimmst. Frag 100 Trabantfahrer und 95 werden dir zum Minimalaufwand raten. Das liegt größtenteils an fehlendem Fachwissen. "Die Kiste läuft ja" "Sprit rein, Vergaser reinigen, Kerzen neu -> fertig". Auf die Minderheit zu hören ist schwierig (weil man es auch nicht hören will), aber absolut ratsam.


    In letzter Zeit häufen sich die Threads, in denen ignorante Anfänger auf Durchzug schalten und ihre absolut falsche Vorstellung größtenteils aus Scheu vor Arbeit und Kosten beibehalten und es am Ende auch noch besser wissen wollen. Ein Glück gehörst du nicht dazu! Der Trabant ist günstig im Kaufpreis. Das wars. Der Rest ist preisintensiv wie bei jedem anderen Oldtimer dieser Klasse auch.


    Also anfangen, Rückschläge einstecken (die immer wieder kommen werden), durchhalten und fertig machen. Und stecke dir keinen Zeitplan. Die Chance ist hoch, dass es dich frustriert. Ich gehe mit meinem Aufbau ins dritte Jahr....

    Knackigen Arsch, Genosse! ;)

    Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie frustrierend es sei, nach so eine Nacht erst noch mal zur Arbeit zu müssen bevor man weiter machen kann die eigene Bude zu retten.

    Obwohl mein eigenes Haus genug zu bemängeln hat, liegt es wenigstens hoch.

    Danke :thumbsup:.

    Ja, war schon nervig. Hab die letzten 2 Tage inkl. heute nahezu pausenlos durchgearbeitet. Keller ist wieder trocken, drei neue Schwerlastregale sind aufgebaut.

    Ursache für die Überschwemmung war ein wahrscheinlich ein überlastetes oder kurzfristig verstopftes Fallrohr.

    Das schöne Getriebe von Hegautrabi stand auf einer Palette und wurde nur von unten etwas feucht. Hab nun alles nochmal mit WD40 nachkonserviert. Auch der Motor von Fg601 lag taktisch gut in der Ecke, sodass er wenig Feuchtigkeit abbekommen hat. Außerdem stand er aufrecht, somit bestand keine Gefahr für Kolben/Kurbelwelle.


    Schlechter sah es bei dir Innenausstattung aus, die frisch gesattlert wurde und unverbaut war. Die Türpappen hat es komplett erwischt. Die habe ich in der Dusche abgespült/gewaschen und hoffe, dass die das halbwegs überleben.

    An einigen Stellen löst sich schon der Kleber. Mal sehen, wie "wellig" das Ganze wird. Die Rücksitzbank ist auch feucht geworden, aber nicht richtig nass. Sitze blieben unversehrt.


    Naja, was positives hat das Desaster schon gehabt: Der Keller ist jetzt entrümpelt und aufgeräumt. Alles steht jetzt erhöht. Trotzdem hätte das nicht sein müssen....


    Gunnar Ich danke dir.



    Wie sich die Küche entwickelt, wird sich zeigen. Ich hatte in der Nacht direkt noch alle Sockelleisten rausgerupft (von Demontieren kann keine Rede sein ^^). Das Laminat ist teilweise aufgequollen. Erstmal abwarten, was daraus wird und wie es später mit Schimmel o.ä. aussieht.



    Was ich bei der Aktion noch im Keller gefunden habe im nahezu Neuzustand (siehe Bild). Kann mir einer sagen, zu welchem Fahrzeug das gehört?