Beiträge von obtampon

    und wie schaut es mit dem eintragen aus?

    Mittlerweile sollte es doch Erfahrungen zu berichten geben.

    Die Frage ist, auf welcher Grundlage willst du die Teile eintragen? Selbst ein Materialgutachten (+ passendem Schweißerpass), welches mittlerweile kaum noch zu einer erfolgreichen Abnahme führt, haben die Querlenker nicht. Aufwendigere Gutachten gar nicht erwähnt.


    Falls du keinen befreundeten Prüfer hast, der dir einen Gefallen schuldet, wird das nichts ohne viel Geld in die Hand zu nehmen


    Probier es, aber sei nicht enttäuscht, wenn es keiner machen möchte.

    Auf den Runderneuerten, die jetzt beim Reifendienst zurückgeblieben sind, stand deutlich "Runderneuert" drauf.

    Anbei ein Foto der Heidenauer und die sind wirklich schmal:

    Im Stand beim Lenken sind sie griffig,

    nur beim Bremsen hoffe ich stark, daß sie noch gewaltig zulegen, wenn sie rau gerollt sind.

    Ich finde die so ziemlich geil. Aber jeder hat andere Geschmäcker. Für die, die es breit wollen, bleibt ja immer noch der Radialreifen

    Wenn es für 150,-EUR tatsächlich was brauchbares gibt, dann würde ich eigentlich gar nicht lange darüber nachdenken.

    Das ist das nächste Problem. Man muss Glück haben bei dem günstigen Werkzeug.

    PS: Mit der Werkstatt "nebenan" bin ich unlängst leider auch mal finanziell auf die Schnauze gefallen. Allerdings war ich selbst nicht ganz unschuldig daran. Also nebenan war nebenan in der Heimat, ich kannte den Laden nur vom Vorbeifahren, und 2-3 Empfehlungen zufriedener Kunden aus dem Netz. Im ersten und einzigen Gespräch mit dem Meister habe ich dann gleich so ein Vertrauen aufgebaut, dass ich völlig vergaß, im Vorfeld das Finanzielle abzuklären. Da hat der gute Mann wohl die Gelegenheit beim Schopfe gefasst, den Typen, der mit nem Lexus mit Münchener Kennzeichen vorfährt, mal etwas abzuzocken. Und nachdem klar war, dass ich das Ergebnis der (allerdings nahezu makellosen) Arbeit nicht persönlich abholen kann, gab es nicht mal eine Rechnung... Ist natürlich ebenso meine Schuld, dass ich die nicht nachträglich eingefordert habe, ich wollte es einfach nur vergessen...

    Offtopic:

    Mir ist mittlerweile aufgefallen: In einigen Bereichen liefer ich als absoluter Amateurschrauber mittlerweile sauberere Arbeit ab als einige Werkstätten und das trotz deutlich einfacherer Ausrüstung. Zeit und Geduld machen es möglich.


    Hab letztes mein altes (baujahrtechnisch neueres) Motorrad zur Werkstatt gebracht, weil ich ohne Auslesesoftware nicht weiter gekommen bin (Steuergerätfehler). Letztendlich wurden Steuergerät, Einspritzdüse, Benzinpumpe und Tank getauscht und eingebaut. Kostenpunkt 1500€. Super, das hätte ich dann auch selber gekonnt. Zu den festkorridierten (teilweise abgerissenen) Schrauben an der Gabel sagte man mir, man könnte diese grob ausbohren und mit Flüssigmetall neu einkleben. Edle Lösung, so einen Pfusch bekomm ich auch selber hin (würde ich aber niemals machen). Ich hatte Helicoil o.ä. erwartet.


    In Sachen Trabant arbeite ich fast nur noch mit Schlossern/Metallbauern oder Zerspanern zusammen. Die machen genau das, wie ich es mir vorstelle in der Präzision/Qualität, die ich gerne hätte. Die meisten Werkstätten haben leider nichts auf dem Kasten. Schade eigentlich.

    Wie weit hat es diese Welt gebracht,

    daß sich Männer nicht mehr getrauen Männer zu sein und Väter nicht mehr Väter.

    In Zeiten, in denen es teilweise als obszön angesehen wird als Mutter sein Kind zu stillen oder sein Kleinkind nackig im Garten/am Badesee herumlaufen zu lassen, wunder ich mich über nichts mehr.


    Die Gesellschaft ist im vielerlei Hinsicht übersensibel geworden, egal ob das Politik/Sexualität/Gender oder Feminismus betrifft und gleichzeit stumpf was echte Gefühle/Bindungen/Beziehungen angeht.

    Deshalb geht man bei einmaligem Bedarf lieber in die Werkstatt nebenan.

    Macht man das aber öfter, sind die 150,- Euro schnell wieder drin. :-)

    Ich bin grad hin und her gerissen. Bei zwei Querlenkern, Radlager vorne und hinten, Blattfederbuchsen usw. lohnt es sich fast schon wieder, wenn man nicht alles auf einmal machen kann. Auf der anderen Seite nimmt die Presse auch gut Platz weg in der sowieso schon viel zu vollen Garage. Oder eben doch alles vorbereiten und an einem Tag in einer Werkstatt pressen (Selbstschrauberwerkstatt)...

    Ich kann euch alle irgendwie verstehen mit euren Standpunkten. Trotz allem hier Geschriebenen stelle ich mir manchmal vor, wie wohl der Hermes Mann (den ich mittlerweile gut kenne, der zwei süße Töchter hat), welcher als Subunternehmer bzw. One-Man-Show teilweise bis 21 Uhr bei mir Pakete vorbei bringt, sicherlich mit deutlich!! weniger als 2000 Netto nach Hause fährt und in spätestens 20 Jahren die Quittung für die Schufterei bekommt, weil er kaum mehr von der Couch aufstehen kann, überhaupt seine Familie suffizient ernähren kann. Respekt vor der Arbeitswut. 60% meines Trabant hat sicherlich er zu mir geschleppt.


    Ich denke, solange noch Geld für das Hobby übrig ist, jammern wir hier alle auf ganz hohem Niveau.


    Will jetzt hier nicht dem Weltverbesserer heraushängen lassen, aber manche Kommentare fand ich erschreckend arrogant. Und jetzt Feuer frei...


    Edit: Diesem Hermesmann versuche ich immer entgegen zu kommen, wenn er geklingelt hat. Meistens ist er schon im 2. Stock bevor ich in meine Schuhe gekrochen bin. Dafür geh ich dann nach der Arbeit oft noch zwei Stunden Sport machen, weil ich zu viel Energie habe. Total bekloppt, aber ich kann mir den Luxus leisten. Andere fahren zu Job Nr. 2.


    Edit 2: Ich ertappe mich trotzdem viel zu oft beim Lamentieren.

    Gerne;)8)

    Vielleicht noch ein Tip an alle, die Schlüssel sind aus reinem Werkzeugstahl. Daher vielleicht etwas mit WD 40 oder ähnlichem benetzen, sonst könnte es anlaufen, bzw. rosten. :saint:

    Habe die nach der Bearbeitung entfettet und gereinigt. Werd aber bei den nächsten Sachen Rostschutzöl drauf machen.:thumbup:

    Schon längst getan👍. Beim kommenden galvanischen Zinkbad fliegt der Schlüssel mit rein und ist dann hoffentlich schön goldgelb.

    Aua!


    Ich frag mich manchmal: Haben die Hersteller (VAG, BMW usw.) die Steuerketten von der technischen Kompetenz her nicht im Griff oder spart man da wieder an 2-3€ und riskiert am Ende kapitale Motorschäden?


    Mir ist bewusst, dass diese großen Konzerne bei den immensen Stückzahlen an baugleichen Teilen bei Einsparungen im Centbereich mehrere Millionen gut machen, aber hier stellt sich dann immer wieder die Frage: Auf wessen Kosten?


    Eine Lifetime-Steuerkette einzubauen, die dann oft schon nach wenigen tausend Kilometern reißt bzw. nach 200/250 tkm verschlissen ist und der Austausch durch die oft beschissene Lage extrem teuer ist (trotz "geringer" Materialkosten), halte ich für ziemlich arrogant.


    Hoffen wir, dass dieses Problem mit der neuen Motorgeneration B48 gelöst wurde. Das macht es natürlich für die betroffenen Personen nicht besser, denn die haben den schwarzen Peter (v.a. falls die Kulanz nicht greift).

    Beim QEK musste ich leider auchfeststellen, daß der vom Sattler verwendete Sprühkleber sich nach einigen Jahren auch wieder zu lösen beginnt. "Hitzefest" ist da also sicherlich eine gute Empfehlung.

    Nachdem meine Innenraum-Verkleidungen bei der letzten Kellerflutung nass geworden waren und diese draußen bei Sonnenschein trockneten, hatte sich auch alles abgelöst. Ebenfalls Sattlerware. Manche sparen leider am falschen Ende.

    Das passiert häufiger bei den normalen Sprühklebern, weil diese nicht ausreichend temperaturfest/uv-stabil sind.

    Ich benutze Variotex GT-30 (2K Textilkleber) für Himmel/Dämmmatten usw. Hält bis jetzt ohne Probleme. Ist nicht super günstig, aber taugt wenigstens was.

    Ja benutzen werde ich sie jetzt wahrscheinlich, war mir jetzt während dieser Diskussion etwas unsicher 😅


    Trotzdem werde ich mal die von Trabantwelt gelieferte Boschspule mit Teilenummer fotografieren und posten, für den Fall dass sich noch jemand nicht ganz sicher mit den Boschspulen ist :)

    Trotzdem Danke für die Hilfe ;)

    Ich habe meine Bosch-Spulen günstig bei Ebay gekauft. Sind zu 100% die gleichen wie bei Trabantwelt, nur deutlich günstiger. Trabantwelt hat mit diesen Spulen also gar nichts zutun, außer, dass sie diese deutlich teurer verkaufen als andere Autoteilehändler.


    So kann eine EBZA nach relativ kurzem Bosch-Zündspulen-Gebrauch aussehen (falls das überhaupt der richtige Bauteilbereich ist. Ich kenne mich da wenig bis gar nicht aus. Fakt ist aber: das Teil wurde mal irgendwie warm) :



    Ich hoffe man kann es erkennen. Funktion ist noch gegeben, aber alles eine Frage der Zeit. Mir kann es egal sein, es ist nur ein weiterer Grund auf die Trabitronic umzusteigen.

    Ich hatte die Bosch-Spulen auch an der EBZA ohne Probleme, aber eine, bei Ausbau, verschmorte Platine bemerkt (Funktion trotzdem gegeben). Ob das damit zusammenhing, kann ich nicht sagen.

    Nachdem ich die komplette Fahrzeugelektrik der TM mal ordentlich gemacht habe (wie ich unifarben reingepfuschte Kabel und diese roten Plastik-Quetschverbinder hasse...)

    Vorher:

    Nachher:


    Und nun auch Blinker und Frontmaske richtig verkabelt sind:



    Ist mein wirkliches Bild des Tages:



    Motul 800 - What else?

    Psychisch geht niemand genesen aus so einem Autobahn-Unfall hervor.

    Ich wäre sehr vorsichtig mit solche Verallgemeinerungen, weil sie nicht stimmen. Die individuelle, psychische Belastung ist sehr variabel.

    Dreist finde ich es auf jeden Fall, hier von "konstruierten Fällen" zu schreiben und anderen die selber einen schweren Unfall erlebt haben zu erklären, wie sowas passiert. Ich kann dir nur so viel sagen, dass es zumindest in meinem Fall weder linke Spur noch im Zusammenhang mit einem Überholmanöver war.

    Ich wollte nur mal andeuten, dass nicht immer die bösen Raser Schuld sind, sondern vielleicht auch mal die vor sich hin träumenden Schleicher, ganz egal, wie sich dein persönlicher Unfall ereignet hat.

    Abgesehen davon stimme ich denen zu die ein Tempolimit fordern.

    Ich nicht.

    Aus schweren Verletzungen geht man in der Regel nicht mehr genesen hervor. Was bitte sollen diese realitätsfremden Wünsche?

    Unfug. "Als Schwerverletzter gilt ein Verunglückter, bei dem durch die Unfalleinwirkung ein Krankenhausaufenthalt von mehr als 24 Stunden erforderlich war und der 30 Tage nach dem Unfall noch am Leben war." Das kann vom leichten Schädelhirntrauma, welches nur zu Überwachung im Krankenhaus liegt, einer einfachen Knochenfraktur bis hin zum polytraumatisierten Patienten alles sein.


    Es kann jeder machen was er will, aber heutzutage mit dem Trabi (oder Käfer etc.) auf der Autonbahn zu fahren, ist aus meiner Sicht sehr real lebensgefährlich und man zieht auf jeden Fall den Kürzeren.

    Autofahren generell ist "sehr real lebensgefährlich". Wir hatten die Diskussion hier schon häufiger, aber ich habe keine Angst mit dem Trabant auf der Autobahn. Warum auch? Mit einem einfachen Anhänger am West-PKW darf ich auch nur 80kmh schnell fahren (an die ich mich auch halte!). Wer mit dem Trabant auf die linke Spur zieht ohne sich 100 % sicher zu sein ist oft auch selber Schuld. Auf der Autobahn ist nun mal mit schnell fahrenden Fahrzeugen zu rechnen.

    Wenn einer 180 km/h heizt, gibt's keine Chance, für einen übersehenen Trabi abzubremsen. Dass ich hier noch schreiben kann und mein Sohn auch noch lebt, haben wir dem Glück zu verdanken dass der Typ hinter uns "nur" ca. 20 km/h schneller war als wir.

    Dieser konstruierte Fall sieht in der Realität aber oft anders aus. Meistens übersehen die Leute, die mit geringer Geschwindigkeit auf eine schnellere Spur ziehen den Hintermann und nicht anders herum, natürlich fernab von der Schuldfrage.


    Edit: Habe für den Beitrag etwas länger gebraucht, deswegen die Dopplung mit dem Beitrag von Sasch