Beiträge von obtampon

    Bei 10cm Schnee auf der Gasse nen Wartburg getrailert mit meinem Nachbarn. Bei Sonnenschein kann das jeder

    Ich blieb heut schon mit der bayrischen Heckschleuder am Berg hängen. War aber nicht schlimm, die restlichen Fronttriebler habens auch nicht gepackt. Die AWD Volvos (xc60/xc90) hatten da weniger Probleme.

    Ich kenne mich mit HiFi nicht aus. Muss ich auch nicht. Trotzdem kann Ich beurteilen, ob eine Anlage gut klingt oder nicht. Passende Musik vorrausgesetzt. Und so spießig es auch klingt, aber klassische Musik oder Filmmusik ist sehr anspruchsvoll in all seinen Facetten darzustellen. Wenn man Ahnung davon hat und die Stücke kennt, hört man jede Schwäche. Wie die Anlage das technisch umsetzt, ist mir eigentlich ziemlich Wumpe. Und wenn ich dabei "verarscht" werde, ist mir das auch egal. Trotzdem sind die Aufpreis Anlagen bei den Premiummarken sehr gut. Das steckt viel Entwicklung und KnowHow dahinter. Das kann nicht mal jemand nachmachen, indem er die Türpappe aufschneidet undn paar Lautsprecher einbaut.



    Natürlich gibt es noch deutlich bessere Anlagen. Der andere Arbeitskollege fährt einen neuen Audi A7 mit 3D Bang&Olufsen System. Ja, wirklich toll. Kostet auch knapp 6000€ Aufpreis. Und bei seinem Musikgeschmack hätte sicherlich auch alles andere gelangt. Für ihn hat sie zu wenig Bass :rolleyes: . Dafür wurde das System nicht gebaut. Er wäre wahrscheinlich mit einer 1000 Watt Bassrolle im Kofferraum glücklicher. Naja, jeder wie er es braucht.

    Bei hochwertigen Audiokomponenten brauche Ich keine 500Watt + und somit auch keine großere Lima oder Spezialbatterie, jedoch muss man dann auch mal Geld in die Hand nehmen.

    Sehe ich auch so. Die Harman Kardon Anlage im Bmw 235i meines Kollegen hat 360 Watt Gesamtleistung. Das reicht Dicke für 99% der Leute ohne Gehörschaden. Mehr brauchen selbst Audiophile nicht bei dem kleinen Raum im Trabi.

    Edelstahlschrauben. Bisschen Fett ans Gewinde damit sie nicht fressen und gut ist.

    Eben. Ich montiere sogar ohne Fett und mir ist noch nie eine fest gegangen. Habe nicht so gerne Fett am Gewinde zwecks Lösen durch Vibrationen/veränderter Reibzahl usw.



    Und an die hochfesten Fahrwerksstahlschrauben kann man immer noch n bisschen Fett oder Mike Sanders machen (von außen). Dann rosten die auch nicht mehr so schnell.


    Diesen Metallschutzlack teste ich. Warum? Weil ich bei einigen Teilen gerne die verzinkte Optik beibehalten würde anstatt Lack drüber zu blasen.


    Edelstahl z.b. an Fahrwerk und Bremsen? Das sind ja die Bereiche, wo der meiste Gammel auftritt. Kenne genug Leute, die am Moped alles Schrauben aus Edelstahl verbaut haben und sich nach einen Halben Jahr auf die Fresse gepackt haben, weil eine Wichtige hoch belastete Schraubverbindung gebrochen ist.

    Man muss eben auch die richtige Qualität der Edelstahlschraube nehmen. Ich habe sowas noch nie gehört in meinem Umkreis. Und eine 80er Edelstahlschraube ist nahezu so belastbar wie eine 8.8er. Da passiert gar nichts.


    Hoch belastete Schraubverbindungen sollte man natürlich aus Stahl nehmen. Gibt zwar auch Edelstahlschrauben mit der Festigkeit, aber die will ich nicht bezahlen müssen.

    Hatte schon an sowas gedacht:

    http://www.branth-chemie.de/2Kompo.htm


    Branth's 2K-(M)-Schutzlack

    glänzender glasklarer Lack, haftfest auf polierten Metallen, Holz u.a., nur als Klarlack lieferbar, schnellste Durchtrocknung, zum Streichen, Rollen, Spritzen, auf Wunsch universell überlackierbar


    Gute Idee oder Müll?


    Edit: Ich würde es sonst mal austesten im Frühjahr...

    Zum Thema Hochglanz:


    Ich bin immer wieder erstaunt über die Enten Szene. Was es da alles so gibt an Nachfertigungen. Wahnsinn.

    Stoßstangen, Bremsleitungen, Auspuffanlage inkl. Krümmer, diverse Halterungen/Aufnahmen, alles aus VA.

    Hochwertige Verdecke mit Halterungen aus Edelstahl

    Sogar das ganze untere Chassis gibt es als Edelstahl-Nachfertigung mit innenliegenen Leitungen und Zulassung bis 65ps!

    Dazu eine feuerverzinkte neue Karosserie und man hat für immer ausgesorgt was Rost betrifft.

    Generell ist die Ersatzteilversorgung wirklich toll. Man könnte sich, wenn man wollte, eine Ente nur aus neuen Ersatzteilen zusammenbauen, wenn man eine alte Rahmennummer hat. Die Preise finde ich auch okay dafür, dass viele Teile einbaufertig sind. Sitze z.B. Da bin ich ab und zu doch etwas neidisch.


    Einziges Problem: Die Kiste ist wirklich unglaublich schrullig und klapprig. Flatternde Türen, nerviges Dach, komische Federung. Da bleib ich lieber beim Trabant. Aber: Zuverlässig und langlebige Technik. Viele Motoren schaffen locker die 300.000 km. Das ist wirklich beeindruckend. Ich schiele gerne mal in andere Sparten rüber, egal ob VW/Mercedes/Fiat oder eben Citroen.


    Naja, vielleicht geht der Trabant auch irgendwann in die Richtung. Gibt jetzt sogar wieder Handschuhfächer bei TW. Nur der Preis ist bisschen knackig, aus Mangel an brauchbaren Alternativen aber sicherlich gerechtfertigt. Ich habe da zum Glück etwas eigenes.

    Meiner Meinung nach geht es nicht darum "wer ist die ärmere Sau". Ich bitte auch nicht um Mitleid, wenn ich im Winter mit Fahrrad/Saxonette/Motorrad unterwegs bin. Das sind viele andere auch. Und ja, wir haben bis jetzt den Luxus noch mit einem Auto auszukommen. Wird sicherlich nicht lange so bleiben. Im Sommer komme ich gut klar. Gibt mittlerweile luftige Motorradkleidung (spezielle Jeans, dünne, robuste Jacken mit Belüftung o.ä.), die für die Stadt allemal taugt.

    Wie gesagt, dem Autofahrer ist es nicht zum Nachteil, wenn der Motorradfahrer sich durch wurschtelt. Darum geht es.


    Jetzt kommst du und pochst auf dein Recht. Das ist genau dieses typisch Deutsche, was ich so verabscheue.

    Es soll auch Leute geben, die zeigen Rettungskräfte (Hubschrauber, RTWs) an...

    Herzlich willkommen in Deutschland

    Ich finde Lücken bewusst zufahren spiegelt für mich super die heutige Gesellschaft wieder. Anderen bloß nichts gönnen, sich unrecht behandelt fühlen und anscheinend unzufrieden mit dem eigenen Leben sein. Anders kann ich mir solche Handlungen nicht erklären. Ich rase ja nicht mit hundert Sachen durch die mittlere Lücke, sondern lediglich mit Schrittgeschwindigkeit. Niemand "verliert" dadurch seinen Platz, denn vorne an der Ampel gibt man entsprechend Acht frühzeitig loszukommen. Außerdem sind sehr wenige Motorradfahrer zu Rush Hour unterwegs, zumindest hier in der Gegend. In München sicherlich anders.

    Damals, als ich meinen Trabant, ich weiß jetzt nicht mehr wie ich das nennen darf, gedingsbumst habe, wollte ich einen quasi Neuwagen haben an dem ich lange Freude habe. Hat bislang ganz gut funktioniert.

    An ein Museumsexponat dachte ich zu keiner Zeit.

    Eher an ein im Alltag nutzbares und trotzdem noch vorzeigbares Auto.

    Warum bekommt die werksneue E-Karosse jetzt die fast gleiche Kur? Weil damals im Werk beim Karosseriebau nur gepfuscht wurde. Die Autos fuhren doch rostfrei keine 2 Jahre herum, dann begann das Debakel mit der braunen Pest. Und das will ich nicht.

    Diese Diskussion hier ist müßig wenn ich einen Trabant über einen längeren Zeitraum im Alltag bewegen will. Dann komme ich mit dem Werkszustand nicht weit.

    Genau so meinte ich das. Konnte es nur nicht so schön in Worte fassen wie du.

    Für einen zukünftiges Alltagsauto ist der typische Patina Zustand der meisten! Fahrzeuge schwierig. Und ich möchte den sehen, der den Aufwand betreibt und das Dach runter rupft und die ganzen anderen Späße um es dann wieder mit altem Lack anzubauen.

    Ich fahre gerne zügig mitm Krad, bin mir aber bewusst, dass ich damit ein gewisses, oft nicht kalkulierbares Risiko eingehe. Mit Motorradfahrern als Autofahrer hatte ich bis jetzt noch keine Probleme. Anders herum auch sehr selten. Bin meistens schon weg, bevor jemand am Rad dreht. Nur im Stau scheinen es einen viele Autofahrer nicht zu gönnen, selbst bei Regen und Kälte. Naja, sollen sie doch. Mein Ross passt an vielen Stellen durch;).

    Und GENAU das meine ich. Es ist eben nicht "nur fahrfertig" machen.

    Darunter verstehe ich: Scheunenfund, abschmieren, vielleicht neue Reifen, neue Betriebsstoffe, fertig.

    Wenn man aber restauriert, erhält man so viel wie möglich und macht nur so viel wie nötig. Siehe Möbel restaurieren. Ich kenne keinen, der einen 300 Jahre alten Schrank komplett blank macht, mit aktuellen Mitteln neu lackiert und das dann "restaurieren" nennt.

    Bei mir kommen Beispielsweise alle Lager und Dichtungen neu, Lenkkopflager und Radlager bei der NSU erhalten NEUE Kugeln in G10 Qualität, jedes noch so kleine Teil wird 3-5 mal angefasst.

    Einem auf die Art restaurierten Fahrzeug traue ich 3 mal mehr, als einem aus Neu(nachbau)teilen aufgebauten Fahrzeug.

    Für mich heisst es fahrtauglich. Und nicht vom-Anhänger-auf-den-Stellplatz-am-Treffen-tauglich oder kurz: rollfähig. Das schließt natürlich ein, dass man das Auto ohne großes Sicherheitsrisiko auf die Straße lassen kann.


    Die Frage ist: Wo fängt man an und wo hört man auf?


    Regeneriert man den alten Motor oder überlässt man ihn dem Zufall? Tauscht man Gummis weil undicht? Was ist mit Bremsleitungen, Reifen, einem zerfrickelten Kabelbaum, Zündleitung usw.?


    Oder ist Patina einfach nur eine vollständige Restaurationen ohne zu lackieren?


    Ich finde diese Scheunen- oder Garagenfunde immer wirklich beeindruckend. Nur das nötigste, tüv-fertig und gut. Halbwegs vernünftiger Karosseriezustand natürlich vorausgesetzt und genau das ist doch das Problem. Wie viele der Trabis sind in diesem Zustand?


    Ich habe mich dafür entschieden alles komplett neu zu machen. Die Patina kommt im Anschluss von ganz alleine. Mein Fahrzeug soll kein Staubfänger werden. Die ganze Geschichte war einfach zu teuer um das Teil dann 5 mal im Jahr zu bewegen. Ich erinnere mich da an meine S70 in S50 Optik. Das war ein kompletter Neuaufbau gewesen. Da war wirklich nichts mehr "alt". Nach 4 Jahren hartem Alltagseinsatz inkl. Italienreise hatte die Gute auch schon ganz gut Patina angenommen. Steinschläge, Rost, Tank gelötet, Sitzbank verbraucht, etliche Kratzer....


    Forenmitglieder, die ihren Trabant schon seit 20 Jahren besitzen, haben das schon alles durch gemacht. Für mich als Grünschnabel fehlt diese extreme Bindung an genau dieses eine Fahrzeug mit der Rahmennummer XYZ noch. Kommt eben alles erst zu seiner Zeit.


    Letztendlich: Jeder hat seine eigene Meinung zum Thema Patina und das ist auch gut so

    Finde Ich nicht, wenn man Originalität erhalten kann, hat es in meinen Augen viel mehr Reiz, als wenn alles in neuer Hochglanzoptik erstrahlt.

    Ich schaue mir Patina-Fahrzeuge sehr gerne an. Als eigenes Fahrzeug mag ich aber lieber diese überrestaurierten seelenlosen Blecheimer ;). Mich würde ansonsten zu viel stören. Auch würde mir die subjektive Zuverlässigkeit bei einem nur fahrfertig gemachtem Fahrzeug fehlen. Wenn alles neu oder überholt ist, fällt es mir leichter auch mal ohne viel Werkzeug weiter weg zu fahren.




    Ansonsten bin ich froh über jede Dokumentation/Anleitung/Anregung hier im Forum. Das ist meiner Meinung nach auch der Sinn eines Forums. Wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht, könnte man den Server direkt abschalten.


    Toni Ohne deine Umbau- Einbauanleitung des KRTEK Dreieckslenkers hätte ich mir deutlich schwerer getan. Ich habe es zwar nicht 1:1 so umgesetzt wie du, aber schon viele Sachen übernommen. Wenn die Lenker fertig sind, werde Ich das Thema mal wieder aufgreifen und ergänzen. Nicht als Verbesserung, sondern eher als andere Variante