Posts by IFA_Alex

    Ich fühle mich auch nicht angegriffen, keine Sorge. ;) Lass uns aber mal bitte den sauberen Diesel versuchen zu definieren: Unterschieden werden muss denke ich zwischen Qualität und Quantität der Abgase. Qualität bestimmt großer Mist (obwohl, grober Ruß...?), Quantität bei meinem Durchschnittsverbrauch von 6,4l/100km für die 68PS-Gurke vermutlich noch ok, wenn ich bedenke, was er alles zuladen und transportieren kann.


    Es ist schön, sich der Dinge zu bedienen, die für andere Leute keinerlei Wert mehr besitzen. Leider hat diese These bzgl. unserer geliebten Zweitakter aber mittlerweile keine Bedeutung mehr, aber angefangen hatte es so damals auch bei mir noch.


    P.S.: Die ersten sieben Kilometer sind bei mir auch auf dem Radel zu absolvieren, bevor mich die Bahn aufnimmt. Also trau dich. :)

    Gunnar, ich stimme dir zu. Natürlich ist die Reduzierung von Treibhausgasemissionen weder ein Garant für irgendetwas noch sollte man jegliches Tun darauf reduzieren.


    Ich hoffe sehr, dass unsere Konversation hier, die ich übrigens für gelungen halte, keine Angstmache und auch kein Aufhetzen gegeneinander ist. Mir sind eure Meinungen, auch kontroverse, wichtig. Sie führen auch bei mir zur Weiterentwicklung meiner Gedanken.


    ...und ja, es ist wohl offtopic. Dennoch gut, denn unser gemeinsames Hobby ist ja auch sehr davon betroffen.

    Ich habe nie behauptet, das perfekte Vorbild zu sein oder als solches gelten zu wollen. Das bin ich schon aufgrund meines Hobbys nicht. Ich kann jedoch versuchen, in anderen Menschen Gedankenprozesse anzuregen: Benötigst du dies oder jenes wirklich? Die Mobilität betreffend: Musst du hier- und dorthin jetzt wirklich mit deinem eigenen Auto fahren? Ist der Weg per pedes oder mit dem Fahrrad vielleicht nicht von einem viel größeren Nutzen, auch, was deine eigene Persönlichkeit (Stichwort „bewusste Zeit mit mir selbst und Achtsamkeit meinem Körper gegenüber") sowie Gesundheit angeht? Jeder Mensch sollte sich selbst und sein Tun immer wieder einmal bewusst hinterfragen: Wofür lebe ich? Wofür und warum gehe ich arbeiten? Ist mir der Konsum von Dingen wirklich so wichtig?


    Viele Leute fragen sich das nicht. Sie haben das Gefühl, vom Alltäglichen bereits so gefordert zu sein, dass sie diese zusätzliche Last nicht auf sich nehmen mögen oder können und ich kann das mehr als verstehen, denn mir ging es ähnlich. Ich habe in den vergangenen Jahren einen persönlichen Umwälzungsprozess durchlebt, der sehr anstrengend und fordernd war, mich heute aber zufriedener macht. Und dieser wurde nicht durch eine Depression o.ä. ausgelöst, sondern lediglich durch die Beschäftigung mit mir selbst, bewusstes Wahrnehmen meiner Umgebung und meiner Mitmenschen. Das ist ein Prozess, den man erlernen muss, wenn man es denn möchte. Bei mir resultiert daraus, dass ich heute weniger arbeite, weniger Geld verdiene welches ich sowieso nicht benötige und letztlich mehr Zeit habe für Dinge, die mir wirklich etwas bedeuten.


    Zum Thema Autos: Nach reichlichen und wiederkehrenden Überlegungen kann ich eigentlich nur feststellen, dass es lediglich einen Weg gibt, meine Fahrzeuge (fast) unschädlich zu machen: Sofortige Verschrottung. Da mir das, wie ihr sicherlich nachvollziehen könnt, sehr schwer fällt, habe ich überlegt, wie ich mich dennoch reduzieren kann: Verkaufen! Was aber, wenn der neue Besitzer (was sehr wahrscheinlich ist) noch viel mehr mit meinem Auto fährt? Also auch nicht...


    Grandpa


    Du führst meinen alten T4 an. Ich stimme dir zu, es ist ein oller, stinkender Diesel. Nur ist er leider schon da. Beste Lösung wäre vermutlich, ihn in den Schrott zu geben. Mein etwas schlechterer Kompromiss ist: Er steht bei mir in der Scheune. Dieses Jahr hat er zwei Umzüge sowie eine Woche Urlaub begleitet und dabei etwas über 2000km abgespult. Das ist nicht gut. Meine scheinheilige Hoffnung ist dabei dennoch, dass ich das Auto davor bewahren konnte, woanders 15.000km statt meine 2.089km im Jahre 2019 zurückzulegen. Zugegeben, etwas schöngeredet. Aber vielleicht doch ein kleiner positiver Aspekt?


    Jeder von uns kann etwas beitragen. Jeder von uns kann sich bewusster verhalten, reduzieren und ändern. Das kann sogar richtig Spaß machen! Mir jedenfalls bereitet es oft Freude. Und ich werde weiterhin mit Leuten darüber reden. Mein einer Kollege fährt nunmehr täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit - darüber freue ich mich. Die Politik wird uns keinen Wandel auferlegen, obwohl es ihr Job wäre. Das ist wie mit dem Ehrenamt: Wir müssen es selbst machen und ohne es geht gar nichts.

    https://futurezone.at/meinung/…?utm_source=pocket-newtab


    Es geht nur mit persönlichem Verzicht. Ich habe momentan täglich ca. 45km Arbeitsweg auf mich zu nehmen und nutze dafür keines meiner Autos, sondern eine Kombination aus Bahn und Fahrrad. Ätzend ist das, sogar teurer als mit der Karre und mit einem fast doppelten Zeitaufwand verbunden - und dennoch mache ich es. Ich werde gelegentlich angefeindet, da ich fünf Autos besitze, das jüngste von 1994. Dass ich bei dreien davon pro Fahrzeug keine 1000km im Jahr zurücklege, bleibt dabei unberücksichtigt - und das kann ich auch niemandem verübeln, woher soll mein Gegenüber es wissen?


    Alles was ich mir wünsche ist, dass jeder einzelne von uns achtsamer handelt und in seinem täglichen Leben bewusster agiert. Nicht mehr und nicht weniger. Mich betrüben jene, die es breit grinsend nicht tun und sich über meine Bemühungen lächerlich machen. Letztlich habe ich einfach nur Angst vor dem, was kommen wird. Verteilungskämpfe, Missernten, Krankheiten und eine Menschenfluchtbewegung, die alles bisher da gewesene weit übertreffen wird.


    Grandpa


    Meine Vorbildfunktion sehe ich gerade darin, mir eben nicht ein neues Auto zu kaufen, das für mich produziert werden muss, sondern mich mit einer alten Toilette zufrieden zu geben und diese möglichst sinnig und selten zu nutzen - trotzdem ich mir auch etwas völlig anderes leisten kann. Mir scheint, viele Leute müssen ständig zeigen, dass sie jemand sind und sich etwas leisten können. Diese ganzen komischen Angewohnheiten haben Instagram und Co. ja so schön anerzogen.

    Das Stickstoffthema ist doch auch längst hierzulande angekommen.


    Grandpa


    Dieses „wir sollen uns ändern und nebenan wird einfach weitergemacht" kann ich nicht mehr hören! Wir müssen vielmehr zeigen, dass beides geht: Umweltschutz und Wohlstand. Vorbildfunktion. Die Schweden, Norweger und Co. sind uns da weit voraus. In Schweden bspw. gibt es seit 1991 eine CO2-Steuer, die mittlerweile fast 120$ pro Tonne beträgt und zu notwendigen Veränderungen geführt hat, ohne dass sich gleich alle vor den Kopf gestoßen fühlten. Und fangt jetzt nicht an mit „die verdienen ja auch viel mehr als wir" - das zählt bei genauer Betrachtung nicht.


    Deutschland, das Land der Dichter & Denker... lang ist`s her!

    JL


    Ich bin mehr dessen sehr bewusst, dass der Polo nicht gut für die Umwelt ist, ebenso wenig wie mein Trabi und die Wartbürger. Wünschen würde ich mir dennoch, dass das Konzept vom leichten, leistungsarmen Auto erhalten geblieben wäre. Die großen Schiffe verleiten sehr viele Leute zu einer überheblichen Erhabenheit, die mir zuwider ist. Jeder Typi bildet sich etwas auf seinen beschissenen SUV aus dem Hause Kia, Hyundai, Mazda, VW, Audi etc. ein und fühlt sich als der alles überblickende King. Die Effizienz der neuen Technologien haben wir nicht dazu genutzt, bisherige Autos umweltfreundlicher zu machen, sondern lediglich unseren Komfortanspruch zu steigern. Wozu? Wäre es nicht Pflicht gewesen, uns zu mäßigen? Für unsere Nachkommen? Was erzählt ihr euren Kindern, wenn 2050 jährlich die Sturmfluten hereinbrechen und im Sommer die Hitzewellen und Trockenperioden alles zerstören? ,,Sorry, es war wichtiger, deinen Arsch täglich 2km mit 2,5t um dich herum zur Schule zu bringen."?


    Und nein, ich will nicht alles verbieten, aber nur über Verbote wird wenn überhaupt noch etwas zu retten sein. Aber diese Verbote werden nicht kommen. Und falls in 20 Jahren doch, dann wird man zuerst die Oldtimer von der Straße verbannen als den Flug von Berlin nach Frankfurt am Main zu untersagen.

    Festzuhalten bleibt: Hätten sich die Menschen mit dem Konzept, das der Trabant vertritt, bis heute im Wesentlichen begnügt und würden wir weiterhin mit Autos verkehren, die hauptsächlich ihren eigentlichen Zweck erfüllen, nur mit 30 PS motorisiert und genauso leicht wie der Trabant sind - uns beschäftigten seitends des Verkehrs heute erheblich weniger Sorgen, in Hinblick auf das gegenseitige Miteinander im Straßenraum und die Umweltbelastung, als es derzeit der Fall ist. Bei etwa gleichen Leistungsparametern und bewegten Massen wie 1969 wäre das 1l Auto heutzutage keine Utopie.


    Ich stand heute mit meinem 86c auf der A20 im Stau, ausschließlich umgeben von sog. SUV. Man, ich hätte kotzen können! Minutenlang absoluter Stillstand, alle Motoren laufen um mich herum. Warum müssen so viele Leute mit 2,Xt-Schüsseln durch die Gegend eiern? Und warum jeden Schritt mit der Karre machen? Völlig gedankenlos! Ich begreife es nicht! Selbst in Rostock ist Autofahren, wenn man es muss, ein absoluter Graus bei der Verkehrsdichte. Wenn das so weitergeht, dann hat die Menschheit die in Zukunft nahenden Konsequenzen absolut verdient! Leid tut es mir um diejenigen, die nichts dafür können. Gewisse Dinge gehören in naher Zukunft verboten - freiwillig beschränkt sich ja niemand.

    Hallo,

    nach vollständiger Zerlegung des Autos sind nun folgende Fehlteile ersichtlich, welche ich nicht besitze und hiermit suche.


    1.) Luftleitring für das Kühlluftgebläse

    2.) Karosserieauflager alter Ausführung Höhe Vordertüren

    3.) Kühlerjalousie

    4.) Gummikeder / Unterlagen für die kleinen runden Heckleuchten

    5.) zwei klare Plastedeckel für die Sicherungsdosen


    Falls noch jemand hat, würde ich mich auch über Zündspulen von Mai 75 freuen!


    Die gesuchten Teile sollten verwendungsfähig sein oder aufbereitbar. Bin dankbar für eure Hilfe und entsprechende Angebote!


    LG

    Alex


    P.S.: Für einen 89er 601KS suche ich noch intakte Seitenverkleidungen für den Kofferraum in olivgrüner Ausführung. Es wäre schön, wenn sich welche anfinden würden. Danke im Voraus! :)

    Der Unterschied der Limas ist ja lediglich der separat rausgeführte Massepunkt aller drei Ständerwicklungen bei der älteren Lima mit mechanischem Regler. Somit kann der jüngere, elektronische Regler an einem solchen Exemplar ger nicht vernünftig arbeiten. Dass da nun 18V bei entstehen, ist wohl ein nicht nachvollziehbarer Umstand.

    Bezüglich der höheren Lautstärke: Es gibt einen Bauvorschlag für einen Stömungskegel im DDS, mit dem der Lärmpegel sinken und gewisse Frequenzen getilgt werden sollen.


    Welche Farben gab es eigentlich bei den Kunststoffgebläserädern? Mir sind schwarze, helle und rote Varianten bekannt, aber gab es noch mehr?