Beiträge von phi

    Bei festsitzenden Konen ist der kompakte Abzieher, der am Kragen neben dem Achsstumpf angreift, materialschonender. Die grosse Glocke kann bei falscher Anwendung die Ankerplatte verbiegen. Nicht umsonst haben die das 1959 (wie Krapproter schreibt) umgestellt.

    Ich habe wegen der ziemlich hohen Verbreitung der Glocken und der Bildunterschrift unter Bild 6.10 (http://trabitechnik.com/index.…rr%C3%A4der%20auswechseln) fälschlicherweise darauf geschlossen, dass diese für den zylindrischen Achsstumpf gedacht seien. Dies ist falsch - man bräuchte korrekterweise noch das Zwischenstück nach Bild 15.35.

    WHIMS, 8. bearbeitete Auflage 1990, ISBN 3-341-00784-9, Seite 290, Abbildung 15.18.


    Der ist aber nur für den zylindrischen Achsstumpf gedacht, auf den kann man eigentlich verzichten. Achsmutter lösen, Rad nicht demontieren und dann mit beiden Händen am Rad ziehen, ggf. etwas wackeln.

    Dann liegt es am Sparvergaser...


    Hiermit hatte ich auf 2436 m.ü.M. keine grossen Leistungseinbussen bemerkt mit BVF-Vergaser und Unterbrecherzündung.



    Bremsbelag hat erst nach ca. 900 Höhenmetern leicht "geduftet", Bergabfahrt ohne Abkühlpausen.


    Mit Wasser an der Bremstrommel wäre ich vorsichtig, da du nur punktuell beim Draufspritzen abkühlst, könnten hohe Spannungen im Guss auftreten.

    @ Macha:


    Muss mal schauen, ob sich mal eine Gelegenheit bei einem Ostdeutschlandaufenthalt ergibt. Unsere technischen Bibliotheken hätten ja eher SNV / VSM-Normen und nichts aus der DDR 8o


    Vielleicht ist ja auch hier irgendwo ein Student der Fahrzeugtechnik oder so, der an seiner Hochschule an ein entsprechendes Archiv kommt.

    Zitat

    schon mehr als die 0,3-0,45mm wegfeilt so das es passte

    Glückwunsch, dann kannst du die Backen jetzt wegwerfen und neue beschaffen.


    Zitat

    Doch, aber wurde auch schon 2 mal entlüftet.

    Was passiert, wenn du den Entlüfternippel öffnest? Bewegen sich die Bremsbacken dann zurück?


    Zitat

    Rechts wiederum passte alles wunderbar, sogar die Nachsteller musste ich minimal (etwa einen halben mm) vorschieben so das die Bremsbeläge nicht selbständig zurücklappten.

    Hä? Der Nachsteller hat nichts mit dem "Wegklappen" zu tun. Dagegen gibt es die sogenannten "Bremsbacken-Seitenlagen".

    Nimm doch einfach mal eine Schiebelehre und miss den Abstand RBZ schräge Auflagefläche bis Zylinderoberkante abzüglich Zylinderoberkante bis Kolbenoberfläche. Vergleiche die Ergebnisse mit einem originalen RBZ.


    Entweder ist die Einfräsung zu wenig tief oder der Kolben zu lang bzw. seine Bohrung zu kurz.


    Druck hast du noch keinen auf dem System, oder?


    Stösselspiel am HBZ geprüft und Langloch für die Nachsteller auf Toleranz gemäss WHIMS gefeilt?

    Die Kunst im Leben ist es, zu lernen mit dem zufrieden zu sein was man hat. Das Bestreben vieler Menschen nach immer mehr teile ich nicht.

    Finanziell und materiell gesehen gehe ich mit dieser Aussage mit. Aber wenn (wie halt überall im Kapitalismus) der Job immer mehr von einem persönlich fordert, ist es durchaus auch legitim, etwas für die verlangte Mehrleistung einzufordern, auch wenn man es praktisch gar nicht braucht.


    Mehr Freizeit bzw. Urlaub hätten insofern auf jeden Fall ihren Reiz. Von dem her sind Fahrfusshebels Ansatz mit der Reduktion des Arbeitspensums oder Hegautrabis Strategie mit Mehrurlaub durchaus interessant.


    Ich mache auch viele Dinge nicht gegen Geld, sondern aus Freude oder im Gegenzug zu einem anderen Gefallen des Gegenübers.

    Ostern auf einem Autobahnparkplatz hinter Zwickau hatte ich auch ein lustiges Erlebnis. Steht da einer mit dem Benz und hat ein Problem mit seiner Abdeckung unter dem Motor. Diese war mit mehreren 8er-Schrauben festgemacht. Da wir mit Westblech und Anhänger unterwegs waren, hatte ich nicht das im Trabant übliche Bordwerkzeug dabei, sondern nur einen 10er Gabelschlüssel... Mit etwas improvisieren habe ich herausgefunden, dass ein 20 Cent Stück eine Dicke von ca. 2 mm hat und damit die 8mm Schraubenköpfe im 10mm-Schlüssel Halt finden. 2 Minuten unter sein Auto gekrochen, sein "Problem" gelöst und ihm die Weiterfahrt ermöglicht. Er wollte wissen, wass ich ihm schulde - meine Antwort war: "Ein Dankeschön wäre nett". Sein Gesichtsausdruck war ziemlich ungläubig :huh: und er wollte mir unbedingt noch einen kleinen Schein aufdrängen...

    nicht nur du ;-) Unser Problem ist wohl, dass wir noch nicht 50 sind...


    Muss auch mal versuchen, mit meinem AG über mehr Urlaub zu verhandeln, wenn schon der Bruttolohn seit Jahren nur eine minimale Steigerung erfährt, die Netto sogar in einer Senkung resultiert...

    @ Hegautrabi: wechselst du den Motor öfter als den Luftfiltereinsatz 😜


    Ich habe mir vor ca. 15 Jahren ein A5 Büchlein gemacht mit einer Checkliste für kleine Durchsicht alle 5’000 km und grosse Durchsicht alle 10‘000 km. Dazu noch ein paar Notizzeilen, wo zwischendrin instandgesetzte Defekte wie Lenkgetriebemanschette, Kupplung, poröse Benzinschläuche notiert werden.

    Auch wird der letzte Bremsflüssigkeitswechsel und der Getriebeölwechsel, sowie Luftfilter- und Zündkerzenwechsel notiert.

    Wenn du es bis in die Schweiz schaffst, hätte ich was da ;-)


    Wenn du in Glarus rumfährst (Klausenpass etc.) hoffe ich, dass der Rest deiner Bremsanlage nicht auch plötzlich kaputt geht...


    Ruf mal beim Trabantclub Mühlhausen an und frage lieb, ob du allenfalls die Nummer von Enrico bekommst, der wohnt meines Wissens in Göttingen.

    Nachdem bei meinem Auto nach der Übernahme 1999 bei rund 69‘000 km die Schaltstange durchgewetzt war, haben wir eine Schaltstange vom Schrott eingebaut. Diese wische ich spätestens alle 5000 km bei der Durchsicht sauber und bringe an den Lager-/Durchführstellen Sprühöl aus der Dose auf. So hält die Stange seit etwas mehr als 160‘000 km. Fett wird mit Abrieb, Staub und Dreck zu einer „Schleifpaste“, die das weiche Alu stark angreift.