Posts by TV P50

    Ich spiele mit dem Gedanken eine Welle mit intakten Lagern zu nehmen und auf die eingelaufen DS-Stifte Hülsen zu schrumpfen. Mit angepassten Drehschiebern mal probefahren, ob sowas haltbar wäre.


    Für Einige natürlich Pfusch... auch für mich:grinser:, aber mich würde der Test interessieren.

    Du könntest auch an die DS-Stifte etwas ranschweißen, was du mit deiner dann modifizierten Vorrichtung verbindest.


    Wir haben das mit WIG probiert und es schweißt sich sehr gut (geht nur via Pedalsteuerung). Es war der Versuch von Auftragschweißen, der grundsätzluch auch funktioniert hat, nur die manuelle Nacharbeit war nicht wirklich akzeptabel (von der Gefügeänderung im Stift ganz zu schweigen).

    Naja doch......bei den alten Wellen schon. Der Kollege Wünsch hat dafür einen Abzieher gebaut. ;) Ist aber nicht ganz einfach und funktioniert nicht immer.

    Hab nur das Bild nicht mehr dazu.


    Ich hätte auch noch eine Möglichkeit von hinten. Wir haben so kleine hydraulische Stempel mit denen man Rohre ab etwa 12mm Durchmesser von innen ausbeulen kann.

    Wenn ich so einen von hinten mit einem modifiziertem Stempel ansetze, dann müsste ich ihn rausgedrückt bekommen. Hab ich aber noch nie versucht.

    Es sind ja die Blechlaschen die die Kugeln in Position halten die wegknallen. Und sowas haben die Lager mit Walzen nicht.


    Ich möchte aber nicht wissen wie die DS Stifte nach 80 oder 100tkm aussehen. Da zwei Garnituren Zylinder auf einer Welle dann bis 120-160tkm abzufahren kann nur mit Klappergeräuschen von den DS einhergehen.


    Das war auch zu DDR Zeiten nicht vorgesehen und wurde sicher auch nur in Ermangelung von Wissen und natürlich wegen nicht Verfügbarkeit von Ersatzteilen gemacht.


    In den Statistiken von Sachsenring werden die Wellen bis in die 80er Jahre mit 60-80tkm angegeben.

    Seine Ohren waren in Striche gesetzt....also in dem Fall ganz korrekt war es mit unfachlichem Begriff technisch betrachtet fachlich richtiger mit den versetzten `Ohren` als mit dem außermittig gebohrt :)


    Jetzt aber gut oder🙈😂

    Sorry auch von mir, aber Arroganz liegt mir fern.


    Ich habe aber immer etwas Bauchschmerzen wenn die Leute an den Bremsen rumfummeln, wie hier noch über Monate und das Ganze dann im öffentlichen Straßenverkehr testen. Offensichtlich stimmt hier ja etwas nicht und bevor ich monatelang rumfummel und nicht weiterkomme, würde ich mir ganz einfach kompetente Hilfe holen.


    Du musst das ja garnicht können und würdest du innen an einer Musikanlage nicht weiterkommen, dann würde keiner was sagen. Wenn du aber selber sagst, dass die Blockiergrenze deiner Bremse nicht mal erreicht wird, so hast du im Gefahrfall einen sicher min. 1,5 mal so langen Bremsweg..........das Kind hast du dann schon umgenietet.


    Ich hab meine 1. SB am Trabi vor 16 Jahren verbaut. Und die war vom ersten Tag an Sahne......

    Es ist ja eigentlich auch kein Hexenwerk. Also los, wenn du nicht weiterkommst, lass dir persönlich von jemand helfen. Möglichweise ist der Fehler auch ganz simpel und etwas woran du nicht gedacht hast.


    Und ja.....Schulzendorf bei Eichwalde :)

    Die Allermeisten? Zum Schluss würden ca. 150.000 Autos und sicher nochmal 20-30% für Ersatz an Wellen gebaut. Seit etwa 85 gabs die und somit rund 5,5 Jahre.

    Also gut eine Million solcher Wellen.

    Und ich wage zu bezweigen das man hier die Aussage treffen kann....die Allermeisten....


    Es sind ja nicht nur die Lager. Auch die Gehäuse tragen ihren Teil dazu bei. Sind die zu eng gibts zuviel Druck aufs Lager. Man sollte daher auch vor dem Zusammenbau die Lagergasse ganz genau unter die Lupe nehmen ;)

    Nichts....aber es wäre schon fast ungewöhnlich sturr dabei zu bleiben. Es geht ja nach wie vor um die Bremse. ;)


    Und nichts für ungut, aber deinen Fehler hätt ich in 5 Minuten gefunden wenn ich eine Runde gefahren wäre und nachgeschaut hätte. Zumindest keine 4 Monate und keinen Schritt weiter.......

    Die Gabeln der 68-70 Reihe gibts es äußerst selten.... ja. Und dann noch außermittig gebohrt vermutlich überhauptnicht.........


    Da hier aber ein Feinguss zu sehen ist, wurden die vermutlich auch erst in den 80ern gemacht, aber eben in der Pre-70 Bauform.

    Das ist die Federgabel die es von der Bauform her nur von 1968 bis 1970 gab. Noch die alte Form aber schon für die Buchsen mit V-Gummi und Wurmfeder/Gummiring.

    Und hier ist es wohl eine aus dem Motorsportbereich, die für eine Sturzkorrektur außermittig gebohrt ist.

    Optimierter Trabant aus den 70ern.....passt👍

    Wurde aber sicher später gebaut weil sie nach Feinguss aussieht.

    Niemand mus garnichts......außer eines Tages die Erde verlassen.


    Wenn eure 3 Trabis alle 1-2 Jahre Probleme hatten.....nun dann waren da wohl keine Fachleute am Werk und das Material war Käse....um es mit deinen Worten auszudrücken.

    Sehe ich etwas anders.....und mit Verlaub, die mit den Problemen sind eher die mit "wenig Ahnung" und minderwertigem Material. Wer von den Altvorderen mit Serienbremse hat hier Probleme? Die Probleme tauchen in der Regel vorwiegend nur bei Nachbaumüll auf.


    Ich habe mit der Serienbremse am Serienauto mit Serienteilen (also vorwiegend Friedensware) nicht die geringsten Probleme. Und wenn ich das einmal instandgestzt habe, habe ich auch für Jahre Ruhe und muss nicht permanent dran rumschrauben.



    Und solange es diese Material noch gibt bzw. ich genug auf Vorat habe, solange sehe ich keine Notwendigkeit etwas an der Serie bei meinen Serienautos zu ändern.

    Nichts desto trotz baue ich auch gerade an einem Kübel der dann eine VA mit SB hat. Warum? Weil ichs kann. :)

    Ja weil in der 1. Auktion hat der Höchstbieter den Wagen nicht abgeholt und wollte ein Teil bar und den Rest einen schrottigen W353 hinstellen (wie kommt man als Höchstbieter auf so eine Idee?).

    Bei der 2. Auktion wurde der Mindestpreis nicht erreicht.

    Möglicherweise durch das beobachten der 1. Auktion (da werden viele mißtrauisch wenns kurz danach wieder versteigert wird ohne Angabe von Gründen). Vielleicht zum Teil auch durch die Zustandsaussagen die ich hier gemacht hab, aber das halte ich nur für fair.

    Und nun versucht er es halt ohne Auktion.


    Letztendlich bleibt es ein Restaurationsobjekt. Für eben schnell ist der leider nix. Und wer es sehr original im technischen Bereich haben will, der sollte auch lieber weiter suchen.

    Steffen ich weiß nicht ob es anfänglich noch Übermaßlager gab, weil da waren ja noch Nadellager bis zur RB-Welle drin. Und es waren die Gleichen wie bei der MZ zu der Zeit (K 28x35x20)

    Die Statistik ist nicht nur schwer zu führen, sie ist unmöglich. Warum? Weil heute Kapitalismus herscht und es das Werk als Koordinator und zentralen Statistikführer nicht mehr gibt.


    Nach eigenen Beobachtungen dürften im Jahr zwischen 50 und 200 Wellen aus Altbeständen gehandelt werden. Dabei ist es aber unmöglich zu sagen, ob es immer neu aufgetauchte Lagerteile sind, oder einfach weiterverkaufte, die möglicherweise jedes Jahr mit steigenden Preisen neu verkauft werden.

    Ein nicht unerheblicher Teil dieser Wellen wird auch aus Unkenntnis als neu angeboten, obwohl der Kenner sie zweifelsfrei als regeneriert identifizieren kann.


    Und das Gewerbliche, dass zum Großteil nur aus dem Handel mit regenerieten Wellen besteht, wird kaum als Statistik zu erfassen sein, weil sicher nicht alle Händler ihre Umsatzstückzahlen veröffentlichen.


    So kann man es letztendlich nur schätzen. Aber das vermag ich nicht, weil ich nicht ansatzweise weiß was bei den Einzelnen über den Ladentisch geht.


    Offenbar muss es aber doch einiges sein, sonst wären die Lager nicht neu produziert worden.

    Das mit der Hülse auf den Hubzapfen wurden schon 1963 so gemacht um defekte Wellen instand zu setzen.

    Ich habe eine 600er Welle die 1962 mit den ganz dünnen 500er Pleuel auf die Welt kam, 1963 einen Schaden hatte und dann der Hubzapfen mit Hülsen versehen wurde und die dicken Pleuel der 3. Generation (Ende 63) raufbekam.


    Die steckt jetzt in meinem Probemotor und läuft.


    Man kann vor dem Hülse aufsetzen den Zapfen auch rund schleifen und Plasma beschichten. Ich habe aktuell jemand der hat das schon zu DDR Zeiten am Freilaufstern gemacht als es mal wieder keine neuen gab.


    Wenn man dann die äußere Hubscheibe nicht aufpresst sonder schrumpft, sollte das eine dauerhaft haltbare Verbindung geben.