Posts by TV P50

    Da steht die Nr. auf Höhe der Öleinfüllschraube, beginnend mit dem Jahr und einer fortlaufenden Nummer.


    Im Werk kamen immer neue rein. Zu kaufen gab es das ganze Getriebe in Einzelteilen. Aber auch komplette neue konnte man kaufen, so es welche gab.


    1.1 hatte ein ganz anderes Eigenes.

    Und warum wurden dann die Bohrungen ab 1975 weggelassen, nochdazu mit 1:50 statt 1:33 und die Wellen bekamen aber erst 1984 die Standardlager? Knapp 10 Jahre mit Mangelschmierung?


    Frank ich fahre aktuell im 89er ein 1966er Motorgehäuse mit Standardlagerwelle und 26 PS Teilschaftkolben. Was soll da wie schaden?

    Ich hab mal Bilder gemacht. Ja Frank genauso ist es auf der Schwungseite.

    Die andere Seite kommt man schlecht bis ganz ran zum knipsen, aber da ist der breite Schlitz der Öl Richtung Simmering und Lager leitet.


    Und in der Mitte sind die breiten Aussparungen im Mitttelring und zusätzlich die Schmalen im Lageraußenring:


    Hier könnte man wie gefordert die Linke Bohrung wegen zu viel Überdeckung nachsenken.


    Ob es sinnfrei ist Frank sei dahingestellt. Schlecht ist es nicht. Und ich meine man kann einen neueren Motor mit Standardlagerwelle problemlos so nachrüsten, dass das Öl aus den Taschen auch dahinfließt. Schaden würde es sicher nicht ;) Und hätte man das ab Werk bis zum Schluss so gemacht, wäre vielleicht auch so manche Welle die nur 30tkm geschafft hat, länger gelaufen.

    Auf der Kuplungsseite ist ja Platz und auf der Zündseite waren sie auch geschlitzt, weil es die gleichen Ringe waren wie die in der Mitte.

    Die in der Mitte hatten auch die Stiftbohrung nur eben unbesetzt, da durch seitliche Stifte vom Mittelring gehalten ;)

    Nein....ich versuche mal bei Gelegenheit ein Bild zu machen. Die Lageraußenringe haben Schlitze und durch diese wird dann das Öl zu den Walzen (in der Mittelsektion) bzw. zu den Walzen und der Lippe geleitet.


    Man könnte bei den neueren wenn man sie auf Wedi baut sogar nachrüsten. Schadeb wirds den Luppen sicher nicht ;)

    Du hast wenig mit dem ganz alten Material zu tun Frank?

    Wie Micha sagt gibt es da Schlitzfräsungen und den Rest macht Kapilar... und Schleuderei.

    Es gab auch eine Anweisung den Ölfluss zu prüfen und wenn es Überdeckungen gab die Ölbohrungen am Austritt nachzusenken.

    Bei der Standardlagerwelle und Kolbenringdichtung gehe ich da mit. Bei der alten Walzenlagerwelle sind die Bohrungen nicht verkehrt. Zumal ein extra Tropfen Öl dem Simmering (wie Micha schon erwähnt) sicher nicht schadet.


    Wo wir wieder bei den Drehschiebern sind. Die haben die Bohrungen auch erst um 1975 rum weggelassen. Nur warum? Wird nirgends gesagt.

    Die Vermutung liegt aber nahe, dass auch wenn die durch die Bohrungen zusätzlich geschmierten Lager länger halten würden (und das können die alten Wellen), die DS-Stifte dann doch fertig sind und ein Wechsel in der Werkstatt nicht vorgesehen war.

    In Anbetracht der aktuellen Preise finde ich 120€ ist ein Schnäppchen.

    Wann bekommt man schonmal ein 1968er Motorgehäuse in unbenutzt......



    Hat noch die kurze Aussparung für den Keilriemen und Lima mit großer Scheibe, Motornummer aber schon zum Getriebe hin.

    Eines der quasi letzten 23 PS Gehäuse.


    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es ein Fehler war die Ölbohrungen später wegzulassen.

    Ich bin mal auf den Dachboden gekrabbelt. Tatsächlich ist das Endrohr beim 2tlg. NSD etwas länger. Beide 2tlg. u. 3tlg. aufeinandergelegt.




    Ich hab nicht gemessen, aber es sind gut 4cm mehr.

    Wie das dann abgetrennt wurde scheint auch eher willkürlich zu sein.

    Bei mir ist der schräg nach unten



    Bei dem Zweiten den ich hab kann man es nicht mehr bestimmen, da früher schon mal jemand dem der Überstand wohl nicht gefallen hat etwas unsauber abgesägt. Sieht man auch deutlich.

    Keine Frage......nur ändert sich nichts daran, dass es für die Serie in diesem Fall kaum aussagekräftig ist.

    Da kann es durchaus sein, dass die Kohle Sinn macht, wenn sie sich nicht so schnell gegeneinander einläuft wie Stahl auf Stahl.


    Und das die Haltbarkeit von allem in dem Motor bei steigender Leistung, Drehzahl, Drehmoment zunehmend abnimmt.....brauchen wa nicht drüber reden.

    Thomas, sitzen alle Gummis normal? Nimm mal ne Schnurr und miss die gestreckte Länge vom Endrohr. Sagen wir oben mittig auflegen und bis zur Schweißnaht und dann können wa vergleichen.

    An einem Serienmotor braucht der DS auch eine Weile bis er Einlaufspuren im Stift mach.


    Und ich gehe hier nicht von Belastungen über mehre tausend Kilometer aus und von daher ist es wenig aussagekräftig.

    Ich mein nur.....ich mach das schon immer so und bei mir war da eigentlich noch nie was undicht.....ggf. noch ne kleine Schlauschelle.


    Wäre mir lieber als hinterher aufgelöste Kleberpopel sich im Vergaser wiederfinden.

    Der hat also auch schon gute 30 Jahre auf dem Buckel...

    Wie lange werden die Dinger im Durchschnitt eigentlich genutzt (mit wieviel "Neuaufbauten" zwischendurch) ?

    Das kann man so pauschal nicht sagen. Da geht es nach Flugstunden und Zyklen (also wie oft gestartet/gelandet und wie lange geflogen).


    Und so lange der Besitzer entscheidet das es noch wirtschaftlich ist und alle formalen Auflagen erfüllt werden, spielt das Alter keine Rolle.


    Sieht man ja aktuell gut an der 737. Der Grundkörper aus den 60zigern und mittlerweile mit so viel "Kompensationtechnik" für baulich bedingte Unzulänglichkeiten vollgestopft, dass das widerrum zu Schwierigkeiten führt.

    Das Ding ist wie ein 1.1er ne Mumie mit Herzschrittmacher.