Beiträge von TV P50

    So Mal getestet, es liegt an einer Überbremsung hinten links.

    Wie hast du was getestet? Wie hast du festgestellt, dass es hinten links ist?

    da war der eine Belag etwas schräg

    Was heißt schräg? Nach dem Trommelabziehen schräg zu dir hin? Hat die Trommel schon eine fühlbare Kante (eingelaufen)?

    WIe stark ist der Belag noch? RBZ 16er oder 19er? Seile freigängig, genug Spiel?

    WIe geschrieben.... das war das erst beste Beispiel. Günstiger und genauso haltbar bekommt man auch einen G-Astra mit dem guten alten 1.6 und 75 PS. Einen Locus möglicherweise auch, aber da stehe ich nicht so gut im Stoff. Wenn man da nicht so selbstbeschränkt ist, würde auch ein Corolla gehen, die Dinger sind nahezu unzerstörbar.

    Auch wenn du die Musik laut hast? :D Ich bin ganz früher mal voll beladen die Kassler Berge runter gefahren. Da hatte der DZM auch so 5500 umin angezeigt und der helle 2T-Klang wurde dumpfer und die Vibrationen ließen auch nach. Fühlte sich auch nicht anders an als im 4T mit geschätzt 140 Klamotten.

    Aber ja, du hast bestimmt recht und nur deswegen macht man es ja auch, egal obs nur 10 oder 20 km/h mehr sind am Ende.


    Ich würde gern mal in so einem Mittachtziger Assmann mit (echten)170 km/h sitzen. Ich schätze dafür braucht man sicher 70-80 PS. Wenn mir die mal einer baut mit einer Haltbarkeit von sagen wir 20tkm und zum Preis eines halbwegs gemachten 4T.....ich glaub da könnt ich schwach werden.

    Na Frank, wie siehts aus kannst du so einen Renner bauen?

    Ich gehe davon aus, dass das gezeigte Emblem für die mehrteiligen Flügelembleme ist und der Bolzen zur Befestigung entsprechend verformt wird. Bei Bedarf kann ich ein Vergleichsbild machen.

    Ich habe solche mehrteiligen vom 600er gehabt, die waren immer mit Gewinde und Muttern und identisch zu den Hauben-S.


    Möglichweise sind die garnicht für den Trabant, sondern für irgendwas anderes was Sachsenring gebaut hat ;)

    Also ich hab schon viel gesehen, aber das ist mir neu? Ich kenne bis dato nur Alu-S mit eingesteckten Gewindestiften aus Stahl.

    Ist das auf dem Bild ein Guss? Wenn ja würde ich den Durchmesser messen und dann mit einem Schneideisen ganz einfach ein Gewinde raufdrehen.

    Die Pins würd ich in jedem Fall nicht abmachen. Kleben von Gewindestiften wird meiner Ansicht nach auf Dauer nicht halten, da die Fläche der Senkschrauben zu klein ist, es sei den du klebst das ganze Zeichen flächig mit Kleber fest, dass dürfte gehen.

    Ersatzteile sind nach wie vor verglechsweise günstig, auch wenn die Preise deutlich angezogen haben. Dennoch sind die Verschleißteile bei keinem anderen Fahrzeug so preiswert zu haben, man muss sich manchmal halt ein wenig umsehen.

    Der jüngsten Diskussion folgend bitte ich nicht außer acht zu lassen, dass z.B. Teile von Motoren (Kolben usw.)und auch Teile des Getriebes mittlerweile rar und/oder teuer und teilwiese qualitativ nicht vergleichbar sind.

    Beispiel: Einen Golf 1.6 fahre ich relativ problemlos bis 300.000km ohne dabei in die Basis des Motors einzugreifen (vermutlich bei guter Pflege auch deutlich länger).

    Bei Trabant muß/sollte bei 60.000km der Motor revidiert werden. Man schafft vielleicht auch 80- oder 100.000km, hat aber dabei u. U. das Material über die Verschleißgrenze gefahren und zum Teil damit unüberholbar, sprich schrott gemacht. Kaufe ich die Teile selber und überhole den Motor in Eigenregie, so können 600€ an Material reichen. Muß ich den Motor kaufen, so rechne ich mit 1000€.

    Ich muß also um auf die vergleichbaren 300.000km zu kommen ca. 3-4000€ einplanen nur um den Motor am laufen zu halten.


    Und bei 50km am Tag für die Arbeit plus Fahrten zum Einkaufen/Freizeit etc p.p sind im Jahr rund 10-15tkm, so das man nach 4-6 Jahren den ersten neuen Motor am Trabant braucht, immer vorausgesetzt er hat keine vorzeitigen Ausfälle und hält min 60.000km schadfrei durch.



    Hier das erstbeste Beispiel aus Mobile. 1.6er Golf, HU neu, 117tkm vom Händler, also mit Anfangsgarantie.

    https://suchen.mobile.de/fahrz…Id=C&action=topInCategory


    Nun suche einen Trabant 601 für 2500€ mit neuer HU und ohne technische Mängel wo du im ersten Jahr nichts machen mußt außer fahren, vielleicht sogar mit Gebrauchtwagengarantie? ...........viel Spaß :)

    Ich finde deine Vorstellung hier recht gelungen. EIn junger Mann der in der Lage ist ganze Sätze zu bilden und auf Groß- und Kleinschreibung zu achten ist mir sehr symaptisch.

    Einziger Wehrmutstropfen, die Frage nach Alltag usw. wäre dir durch etwas suchen beantwortet worden. Das Thema gibts im Bereich Gemischt recht ausführlich.


    Um es relativ kurz zu machen, bei deinen Grundvoraussetzungen solltest du das Thema erstmal mittelfristig nach hinten schieben. Für dich ohne tiefe Kenntnisse des Fahrzeuges, ohne die ausreichenden finanziellen Mittel, ohne großen Teilevorrat, ist das Thema Alltag vorerst abgehakt.

    Wie schon erwähnt wurde ist das bei Simson eine andere preislich Basis. Beispiel: Was kostet ein regenerierter Motor bei Simson? Beim Trabant sind aktuell ab 1000€ aufwärts aus seriöser Quelle.


    Das Thema Versicherungen habe ich gerade mit meiner Tochter (18 Jahre jung) durch. Meine Versicherung bietet eine Youngdriver-Police für Fahranfänger an. Diese schließt meine Tochter ab und zahlt so 300€ Jahresbeitrag und sinkt gleichzeitig in der SF-Klasse. Damit dafr sie dann alle meine Fahrzeuge fahren, ohne das ich extra einen Fahranfänger mit angeben muß.

    So konnten wir die monatlichen Versicherungskosten für ihren Polo von 115€ auf 50€ bringen.


    Ich empfehle dir unbedingt den Golf IV den du ins Auge gefasst hast. Der ist grundsolide, wartungsarm, zuverlässsig und die Wartungskosten sind sehr moderat dank Massenauto.

    Vergleich:

    Bremse Golf IV Scheiben/Steine vorn und hinten Marke ATE 150€

    Trabant Bremse Trommeln, Backen, RBZ 215€ Marke NoName


    Wenn dann in der Freizeit noch Geld und Zeit übrig ist, einen Trabant kaufen der nicht der Allerbeste ist aber vielleicht für den Anfang ohne große Schweißarbeiten (ja auch das ist nicht unbedingt einfach) und dann nach und nach in die Materie einfinden.

    Glaube mir, du möchtest so wie deine Situation ist, nicht auf einen Trabant angewiesen sein.

    Und für alle die meinen es geht doch, ja klar irgendwie schon aber schön ist anders. Wäre heute noch 1991, hätte ich auch gesagt, ja mach unbedingt, billiger kann man nicht Auto fahren. Trabis für 50 DM mit einer Garage voll Neuteile und alles an Erssatzteilen findet man teilweise umsonst im Müll oder wird einem billigst um die Ohren geschmissen.


    Heute ist aber 2017, der Trabant ist ein Oldtimer bei dem man sich durch die lange Produktionszeit auch noch aussuchen kann ob echt mit Nachkriegstechnik oder modernisiert durch über 30 Jahre Produktioszeit.

    :)

    Und woran siehst du jetzt das des nen 1.3 is?

    Das ist recht einfach, an der Schriftart des Zahlen des Tachos und die Temp.Anzeige hat beim 1.3 auch Zahlen dran, die beim 1.6 nicht.

    1.6er Tacho in 5er Schritten, 1.3er in 10er Schritten.

    Wenn man das so macht und alles ordentlich dicht und mit geplanten Flanschen zusammengebaut hat, muss man nach Einbau des Vergasers eigentlich nur noch das Standgas einstellen und hat einen gut funktionierenden Vergaser

    Wenn so ein Vergaser überholt wird, dann muß auch zwingend über die Leerlaufgemischregulierschraube (LGS) das Leerlaufgemisch passend zum Motor eingestellt werden. Im Idealfall hat man einen CO-Tester und geeichten Drehzahlmesser, im "Garagenmodus" die oben beschriebene Methode mit Gehör und Gefühl und spätere Nachkontrolle über das Kerzenbild.

    Um den Vergaser optimal zu reinigen und zu überholen muß die LGS mit raus. Auch ist es über die Jahre so, dass viele keine Plombe mehr drin haben.

    Und wenn man alles richtig gemacht hat, also auch knochenharte O-Ringe ersetzt hat und alles plan und dicht ist, dann bekommt man auch ne astreine Einstellung (auch ohne Tester und DZM) hin. :)

    Ich hab soweit auch keine Probleme mit dem 1-1. In unserem 89er arbeitet er (nach Überholung bei etwa 65tkm) auch normal und unauffällig. Das Einzige was mir an dem Modell negativ aufstößt ist die Abmagerung auf der Autobahn. Ich habe da auch schon Verbräuche unter 5L/100km hinbekommen. Da muß man mehr auf die Gaswechsel achten sonst fängt man sich auch schnell mal einen Klemmer ein, weil es doch etwas wärmer werden kann.

    WHIMS von 1990 Pkt. 6.2. Satz 7:


    Zitat

    Weitere Kontrollpunkte sind die Bremsbeläge und die Gummistopfen der Radbremszylinder. Als Verschleißgrenzen der geklebten Bremsbeläge gelten folgende Werte:

    Bremstrommelinnendurchmesser 200,0 mm (Normalzustand), der Belag mit 4,0 mm Dicke darf bis zur Restdicke von 1,0 mm abgefahren werden.


    Bremstrommelinnendurchmesser 201,0 mm (nachgearbeitet), der Belag darf bis zur Restdicke von 1,5 mm abgefahren werden.


    Bremstrommelinnendurchmesser 202,0 mm, der Belag darf bis zur Restdicke von 2,0 mm abgefahren werden.


    Man kann also, laut WHIMS, sogar die originalen 4mm Backen beim Ausdrehen von 202 mm weiter verwenden, nur muß man auf die Restdicke von 2 mm achten.

    Das Aluemblem hat zwei Gewindestifte. Diese sind auf der gleichen Stelle wie die kleinen Steckhülsen am Plasteteil.

    Es sollte so sein: Plasteteil rausdrücken, Aluemblem mit den Gewindebolzen durch die Löcher stecken wo vorher die Plastehülsen waren und von unten mit Muttern sicher.

    Im Original waren die Muttern am Alu aus Plaste und als Hutmutter ausgeführt. Haben viele gegen normale Stahlmuttern getauscht. Ist ein Regelgewinde. Kann auch sein das die in der Serie am Alu-S teilweise Stahlmuttern genommen haben.


    Sollte, wenn die Gewinde am Alu-S ok sind, eine Sache von 2 Minuten sein.

    Jungs, dass bestreite ich doch garnicht :) Dennoch ist es neudeutsch ein "Nice to have" kein "must to have"


    Und vor 20 Jahren hät ich bei dem Spaß auch noch mitgemacht. Aber heute nicht mehr, da ist der 2T Trabant für mich mehr Oldtimer und wenn ich es schnell oder sportlich haben mag, dann nehm ich die Wasserkochervarinate, bei der man mit deutlich weniger Einsatz deutlich mehr rausholt....die alte Leier halt :) Da bekomme ich für 10 Liter Verbrauch 180 km/h Dauerleistung bis der Tank leer ist und die Maschine hält trotzdem über 200.000km...auch die alte Geschichte.


    Es soll ja jeder machen wie er mag. Auch kann jeder mit maximalen Einsatz an Geld, sich minimale Leistungsteierungen mit einem guten Gefühl erkaufen. Hauptsache es macht weiterhin Spaß.

    Und wenn da einer kommt und das Benzin kühlen will, na dann kann es ja versuchen. Schlechter laufen wird er damit ganz sicher auch nicht. Nur das es nicht viel bringen wird, ich denke das hat er verstanden.


    Und nicht vergessen ich habe MBZA und Mikuni hier als Verbesserung ins Gespräch gebracht ;) Wer verbessern will, mit anfänglich nicht so hohem (finanziellen) Einsatz, der sollte mit diesen Sachen anfangen. :)

    Ich hab meinen noch nie säubern müssen, hatte weder Hudelein mit dem Schwimmernadelventil noch mit dem Durchfluss an diesem und ganz nebenbei kann sich der Fehler der Falschluft viel schwerer einschleichen als bei einem Serienvergaser.

    Ach und wieviele Jahre Erfahrung hast du damit, auf wievielen Kilometern?


    Ich fahre Serienvergaser seit 22 Jahren!!! Große Schwierigkeiten gabs nie. Und ich fahre Mikuni im Moped (mit kleinen Unterbrechungen) seit 24 Jahren ;) Und glaub mal, auch da muß man irgendwann mal sauber machen und ein Nadelventil muß man auch austauschen, weil man Gummi im Gegensatz zu Messing nicht nachpolieren kann :D

    Und warte mal bis so ein Adaptergummiflansch mal 15 Jahre ist. Auch der wird mal porös ;)


    Hier kann doch noch keiner von echten Langzeiterfahrungen mit einem Mikuni am Trabant reden :)

    Und ja, es bleibt unbestritten, dass er damit besser laufen kann.