Posts by TV P50

    Durch die gebrochene Tellerfeder war die nötige Kraft zum treten geringer. Also vollkommen normal wenn es jetzt schwerer geht.


    Das bei echten 16 tkm schonmal die Kupplungsscheibe gewechselt werden musste......ist im Normalfall eher unwahrscheinlich ;)

    Aber anhand der 3 Bilder kann man das auch nicht abschließend seriös beurteilen.

    Vom HB 1-1 bis 3-1 kann das als relativ sicher betrachtet werden, dass die Bügel am Hebel vernietet waren. Das diente ja auch der Unterscheidung vom Werksvergaser zum Regenerierten.


    Anfangs (wie so oft noch) aufwendig mit Hohlbohrung und Scheibe drunter (links), später nur noch auf Länge und dann gestaucht (mitte) und geschraubt dann für die Regenerierung bzw. ab dem 4-1 wo ja noch der Zusatzbügel fürs Luftventil dran ist (rechts).



    Hat man also einen HB 1-1 bis 3-1 der einen mit Mutter gesicherten Bügel hat, so ist das entweder ein regenerierter oder ein aus Einzelteilen selbst zusammengestellter und montierter Ersatzvergaser, der aber (wie letzten schon mal erwähnt) ein "E" hinter der Bezeichnung haben sollte.


    Dazu kommen für Regenerierte das Abziehbild, was aber oft schnell weg ist:


    Oder sowas wie ausgebuchste DK-Wellenbohrung:



    Soweit ich das bis jetzt auch erlebt habe, gab es die genieteten DK-Wellen mit Bügel nie im Ersatzteilhandel und auch nicht für Werkstätten.

    Außer ganz am Anfang in den 60zigern, aber aus der Zeit tauchen ja nur noch recht selten neue Teile auf und wenn dann eher nicht in Mengen ala Werkstattgebinde <50.

    Immer nicht. Bei den ersten waren die auch mit Mutter befestigt ab Werk.

    Wie so vieles im Rahmen der Material Einsparung Mutter weggelassen.

    Nunja, du hast ja sicher gelesen, dass ich HB schrieb......nicht ohne Grund.

    Wenn du dann einen H261 zeigst.............denn ich sehe auf deinem Bild keinen HB. ;)

    Nun ich habe da eine Philosophie was die Vergasergeschichte angeht.

    Ich regeneriere die so wie es früher gemacht wurde. Dazu gehört auch immer ein Satz neuer Düsen und ein neuer bzw. heute wegen der Verfügbarkeit überholter Umlenkbügel/Drosselklappenhebel.

    Die gibt es zu kaufen.

    Gesehen hab ichs eben beim suchen bei TW und LDM.

    Da dem Kind aber oft unterschiedliche Namen gegeben werden muss man etwas rumsuchen in den Shops. Gibt vielleicht auch noch mehr Anbieter.

    Und ja, die sind nicht günstig.


    Ich habe letztens einen Schwung dieser Hebel für HB und H auf einem Treffen kaufen können. Der wollte 2€ pro Hebel, was mich veranlasste alle zu kaufen die er hatte.

    Aber ich habe auch schon in Ermangelung die Hebel Auftraggeschweißt, gebohrt und dann neu verzinken lassen. Das ist genauso gut.


    Man erkennt auch bei den alten HB an den mit Mutter gesicherten, dass die regeneriert sind. Ab Werk war das immer genietet.

    Einfach nur planen mache ich nie, da damit die Enden dünner werden und so noch schneller krumm werden beim anschrauben.

    Ich habe auch schon über den runden Teil für das Knie auf die Drehbank gespannt und plant gedreht.

    Das ist aber viel zu aufwendig.


    Als erstes nehme ich einen Kunststoffhammer und schlage die Enden zurück. Ja, das geht und tut dem Vergaser nicht weh.

    Dann eine sehr große Schlichtfeile um die ich 400er Papier lege und den Flansch final mit Kreuzstrichen abziehe. Dabei ist er in Alubacken über die Schwimmerkammer gespannt.


    Funktionierte bisher immer. :)


    Mit einem Haarlineal. Was für Macken? Sowas wie Hebelabdrücke von einem Schraubenzieher oder was meinst du?

    Wenn Macken drin sind kommt auch immer drauf an wo und in welchem Umfang.

    An bestimmten Stellen kann man die sicher je nach Größe ignorrieren.

    Und wenn mal was zuviel wurde, konnte ich sowas auch bisher einfach beseite legen und ein anderes nehmen, da ich ja auch nur in kleinem Umfang sowas mache ;)

    Ich weiß nicht mit welchem Korn und mit was gestrahlt wurde, aber was ich bisher in den Händen hatte, war keinerlei Dreh/Fräs/Schleifspuren mehr auf den Lagersitzen und Dichtflächen zu sehen.


    Es wird meiner Ansicht nach ja auch nur gemacht, weil es am einfachsten ist die Teile sauber zu bekommen und eine schöne Oberfläche zu haben.


    Mach ich ja grundsätzlich auch, nur eben mit Nussschalengranulat, was die Oberfläche nicht abträgt (egal wieviel Mühhh es am Ende sind) und am Ende sieht es aus wie neu vom Werk mit allen noch sichtbaren Bearbeitungsspuren.


    Ich persönlich will auch keine glas- oder sandgestrahlte Oberfläche haben, weil es nicht original aussieht.


    Und dann bleibt immernoch die Frage, wie es nach dem 2 oder noch wer weiß wieviele Male aussieht.

    Hubzapfenscheiben strahlst du ja auch nicht mit Glasperlen oder?

    Frank, ganz einfach, diese Verfahren wirken abrasiv und rauht die Oberfläche auf und trägt ab, weil das Strahlgut härter ist als das bestrahlte Material.


    Auf der Außenseite unkritisch. Auf einem Lagersitz muss das nicht sein. Wenn es nach einmal noch gut ist, wie soll das nach dem zweiten oder dritten Mal aussehen?

    Eben einen "Pfandmotor" zerlegt, der abgegeben wurde für einen Neuen.

    Beschreibung: springt schlecht an und läuft maximal 60.


    Ergebnis:

    Schon wieder so ein Exemplar bei dem das komplette Gehäuse sand- oder glasperlengestrahlt ist inklusive Lagergasse.

    Welle ist Müller markiert auf 2003 und leider mit Hülse.

    Gelaufen ist er wohl nicht richtig, obwohl er nach meiner Einschätzung weniger als 10tkm runter hat (Honschliff noch da und DS Stifte ohne jegluche Kerbe), weil der Amateur der ihn zusammengebaut hat, wie so oft die DS einfach " reingeklatscht" hat und Zylinder 2 lag der DS nicht am Gehäuse, sondern an der Welle an......sprich die Löcher waren so eng bzw. die Toleranz Stifte/Löcher so, dass er ganz einfach geklemmt hat.


    Das nun schon die zweite "M" Welle mit Hülse ist, gehe ich davon aus das die das auch waren!




    Ich überlege ob ich in Zukunft die Tauschmotoren, vorab zwingend verlange und prüfe ob sie überhaupt verwertbar sind.

    Sonst macht das keinen Sinn mehr........

    - Hätte ich diese Nase dran lassen müssen?

    - Ist vielleicht ein gewisses Spiel aktzeptabel ?

    Nein die Nase muss ab, wenn man den alten Gummi in der neuen Stirnkappe verwendet.

    Alte Stirnkappen haben da eine Aussparung und dienen als Verdrehsicherung, damit die Kabel nicht abgescheert werden.

    Der neue Gummi ist nur ein Ring und deckt den Kabeldurchbruch nicht ab.


    Die Frage ist, hast du tatsächlich Spiel (Luft), oder bewegst du einfach die Lenksäule und walgst dabei den Gummi.

    Das solltest du feststellen. Spiel ist nicht gut, aber Bewegung im Gummi ist bauartbedingt und das sollte auch ein Prüfer unterscheiden können, ob es Spiel oder Bewegung im Gummi ist.

    Richtig, bei Synchro.Getriebe darf es nicht rein da es einen derartigen Schmierfilm auf den Ringen bildet, dass diese ihre "Bremsfunktion" nicht mehr erfüllen.

    Bei nicht Synchro. ist es durchaus empfehlenswert.


    Es ist ürbrigens das gleiche Zeug mit dem die Kolben beschichtet wurden. Und jeder der solche (gut gelagerten) Kolben mal in der Hand hatte, weiß wie "schmierig" das Zeug ist.

    Wird teilweise auch fälschlicherweise mit Graphit verwechselt.

    Bitte nicht Ölpaste mit Ölsuspension verwechseln.

    Dies hier ist Fett mit MoS2 so wie es heute (meist verdünnt) mit jeder Manschette für z.B. Gelenkwellen mitverkauft wird.

    Das DDR Zeug ist hier insofern besser,als das der MoS2 Anteil deutlich höher ist.

    Merkt man wenn man es zwischen die Finger nimmt und reibt. Das Zeug von heute ist deutlich "fettiger" das DDR Zeug "schmieriger".


    Bei Trabant auch gut für Gelenkwellen, Tripoden, Lager, Blattfeder usw. Das wird auch nicht knochenhart, dass ist heute in der Dose noch so geschmeidig wie eben abgefüllt.


    Es wurde früher nicht oft genommen, weil es sündhaft teuer war. Eine Dose von dem von Jörg erwähnten Puder zum selberanmischen kam rund 900,-M.


    Die Suspesion war flüssig und wurde von manchen wie erwähnt mit dem Sprit oder in Ölkreisläufe als zusätzliches Schmiermittel dazu gegeben.

    Wie schonmal erwähnt, hat Sachsenring vorgeschrieben die Pertinaxbuchsen vor dem Einbau in diese Suspension einzulegen.

    Sowas verbraucht sich schneller als man denkt.......

    Man kann sowas ja auch von heute kaufen, aber das ist oft verdünnt.......

    Zu DDR Zeiten war das MoS2 Zeug fast unbezahlbar......