Posts by Tim

    Ja ich gebe zu, dass wir damals eine zwar wunderbar gelegene, nur 300m in der gleichen Straße runter, Kolonie hatten, dort aber die ganzen Alten, und das war der überwiegende Teil der dortigen Pächter, mehrheitlich früher offiziell und inoffiziell beim VEB Guck und Horch beschäftigt waren.


    Solche Klientel ist nur natürlich prädestiniert immer und zu jeder Zeit über den Zaun/Hecke zu schauen ob der Andere alles richtig und konform macht und schon bei kleinsten Zuwiderhandlungen sich gezwungen sehen diesem dem Vorstand anzuzeigen.


    Und nein, nicht in allen Kolonien geht es so zu, aber doch ähnlich in Einigen.

    Und... es ist doch der "Kampf" alt gegen jung, da die Alten oft Schwierigkeiten haben (warum auch immer, dass weiß ich nicht und müsste dies erst erlernen) zu verstehen, dass ein Familie mit zwei arbeitenden Elternteilen, oft nur am WE Zeit hat für intensive Gartenpflege.

    Was solls......ich habs hinter mir und keinen Bedarf mehr 🙂 die Erfahrung aber bleibt.

    Heute gabs echt mal was umsonst.......

    Ein Arbeitskollege (seit über 20 Jahren) verkauft seinen LPG-Kübel demnächst und hat mir sein Teilelager geschenkt.



    Sind paar nette Sachen dabei :)

    Die Getränkepulle lege ich ggf. zw. die Sitze, jederzeit griffbereit und quasi unsichtbar. ;)

    Ich hatte die wie schon erwähnt mal in einem W1.3 damals drin. Ob nachgerüstet oder nicht weiß ich nicht mehr.

    Und es geht in dem Fall nicht um eine Getränkeflasche, es geht viel mehr und bei mir auch öfter...um einen Kaffeebecher. Kann man auch seitlich am Sitz zwischen dem Handbremshebel einklemmen, ist aber relativ unsicher und auch unpraktisch.


    Und weil ich noch sehr viel alte Scheibenwaschanlagenvorratsbehälter Model-Rund habe, kürze ich zwei ein und die passen dann ganz genau da rein und ich kann dann prima und gefahrlos meinen Kaffeebecher abstellen.

    Ich hab mir mal was gegönnt und baue es mir in meinen 88er 601K ein.



    Ich find das praktisch und sinnvoll, ich kenne die aus dem W1.3.

    Ein bischen schmerzt das durchbohren der Türverkleidung schon, aber in dem Fall mach ich ne Ausnahme.

    Ich hatte früher einen Kleingarten in einer Kollonie. Ich kenne daher auch das Kleingartengesetz.

    Und aus heutiger Sicht...einmal und nie wieder. Vor allem nicht wenn um dich rum nur Rentner sind, die auch soviel Zeit haben jeden Grashalm mit der Nagelschere täglich die Spitzen zu schneiden und dich dann anschwärzen, weil sie der Meinung sind du hast 1% zu wenig angebaut.


    Den Streß können sich andere antun...und dann wundern die sich noch das kein Nachwuchs die Gärten derer übernimmt die weggestorben sind.


    Wie Deli sagt, wenn dann nur als reines Erholungs-/Wochenendgrundstück ohne Vorschriften und dümmliche Parzellennachbarn.


    Und noch besser...eigenes Grundstück, groß genug zum wohnen, schrauben, baden und bissel Gemüse/Kräuterbeet. 8)

    Die Stoßdämpfer sind aufgebaut wie Trabant, also unten Auge, oben Stift M10, aber insgesamt kürzer. Das Auge unten ist auch für 10er Schrauben, aber schmaler als 601er.

    Abstand Mitte Auge - Mitte Gummipuffer oben: zusammengeschoben 23,5cm, auseinander 35cm.

    Keine Ahnung ob es solche sind, aber früher beim Tieferlegen haben wir Lada Stoßdämpfer genommen z.B. 2107 Nova und 2121 Niva. Die sind wie Trabant, nur kürzer und haben unten oft nur eine Hülse für ne 10er Schraube.

    Das ist eine schon immer dagewesene Diskussion, dass natürlich auch die "verbastelten" Zeitzeugen ihre Daseinsberechtigung haben und im Grunde genau das zeigen wie es gelebt wurde.


    Aber...ich für meinen Teil akzeptiere alle Formen, vom originalen P50 bis zum 1.1 mit 300 PS.

    Insofern hat die Kultur für mich viele Facetten und die enden auch nicht 1989.


    Unbestreitbar ist aber auch, dass es jene Fahrzeugbesitzer schon zu DDR Zeiten gab, die ihre Trabant nicht um jeden Preis modifiziert haben und schon damals Wert auf einen Originalzustand legten. Zum Glück.....den sonst hätten wir davon heute parktisch garkeine mehr. Aber es gibt sie und das ist auch gut so.

    Mit 29 nochmal eine Lehre find ich mutig. Wenn das Finanzielle kein Problem ist...warum nicht. Wissen zu erweitern ist nie verkehrt.


    Hoffe ich sehe das Ganze nicht zu romantisch und bin gespannt auf eure Ratschläge...

    Ich würde bald sagen ja und damit auch dem Tenor der Anderen folgen. Egal ob Marke oder freie Werkstatt, die Autos von heute wirst du wenig Spass haben.


    Das was du suchst gibt es. Werkstätten die sich auf Old- und Youngtimer speziallisiert haben. Nur muss man die in Reichweite erst mal finden und dann da einen Ausbildungsplatz bekommen.


    Vielleicht machst du mal da einen Beratungstermin:

    https://kurse.tuv.com/details/…r-m-w-d_ezlbp?standort=31


    Beim TÜV mit Praktikum in der Halle wo HU gemacht wird wäre zum lernen nicht schlecht. Da bekommt man am ehesten alles mal zu sehen, vom Oldtimer bis zum 3 Jahre alten Auto zur ersten HU.

    Meine persönliche Meinung: "Simplex an der Vorderachse? Im Museum ja, auf der Straße nein!"

    Die Meinung darfst du gerne vertreten, aber ich sehe das im Fall eines frühen Trabant P50/60 oder erste 601 etwas anders.

    So wie für dich der Originallack das nonplusultra ist, so ist es für mich das Gesamtpaket inklusive der baujahresgerechten Technik.


    Und am Ende...ja, wirst du nicht mehr viele finden, die gerade auch technisch den Auslieferungszustand haben und zwar exakt zum Baujahr passend.

    Da gibts Verrückte die sich aus mehreren Kurbelwellen eine in den Zustand regenerieren, das sie wie die ist, mit der das Auto vom Band lief.

    Oder die Kolben einbauen mit einer geschlitzten 3. Ringnut, die Beläge Simplex haben die genietet sind, die einen ungehärteten Freilauf und ein 6206 C3 auf der Abtriebswelle haben und auf den meisten Teilen noch "Made in Germany" steht.

    Und neben den veralteten Bremsen steht der Wagen dann noch auf P20 Pellen DOT 1964.......tödlich sage ich dir. :P


    Und ja, gerade weil damals so gut wie alle aufgerüstet haben findet man heute wenig bis garnichts mehr.


    Und genau das macht es für mich auch so spannend und darin besteht auch der Reiz.

    Auch wenn es noch andauert, dereinst ist der 1964 601 mal fertig und dann wird es technisch keinen Zweiten geben, der alles so hat wie es sein muss inklusive das die meisten Teile auch auf den Monat genau stimmen. 8)


    Was haben wir davon wenn man alle alten Trabant auf die modernste Technik umrüstet? Wo liegt denn da der Reiz am Oldtimer?

    Dann könnte ich mich auch gleich auf ab 1988er spezialisieren, die all das haben was du nachgerüstet zum Betrieb sehen willst Charlie.

    Selbstverständlich gehören an einen „originalen“ 18/20/23 PS-Trabant Simplexbremsen auf die Vorderachsen, die bremsen schließlich fast genauso gut, vielleicht sogar noch ein Deut besser und oder genauso wie die Duplex und, und, und. …Ich denke mir stillschweigend meinen Teil hierzu.

    Warum nur dieses Pauschalisieren, gepaart mit einer Portion Übertreibung?


    Wer an seinem End-80ziger jeden (Sicherheits)Komfort ab Werk schon dran hat......


    Die Wenigsten werden auch behaupten, dass Simplex so gut oder gar besser bremst als Duplex. Und das ganz neue Reifen, egal welches Format, besser sind als ganz alte, wird wohl kaum jemand bestreiten.


    Gleichwohl gibt es auch kein Gesetz das zum Nachrüsten verpflichtet.

    Insofern...leben und leben lassen. :)

    Natürlich gibt es immer Ausnahmen und wenn jemand von gesund leben und hohem Alter berichtet, kommt immer jemand, der jemand kennt, der trotz gesunder Lebensweise unüblich zeitig verstorben ist. ;)


    Tendenziell ist ein gesunde Lebensweise dem alt werden sehr zuträglich. Die Leute die ich Ü80/Ü90 kenne sind eher welche die mehr oder weniger schon etwas auf die Lebensweise und den Konsum von dem was der Körper, durch welche Öffnung auch immer, zu sich genommen hat geachtet haben.


    Die meißten Raucher und Trinker sterben früher. Wer das leugnet macht sich selber nur was vor.

    Wem dieser Genuss 10 oder mehr Jahre wert ist...Feuer frei. Mehr wie einmal lebt sowieso keiner (zumindest nicht wissentlich). :)

    Grandpa und Postkugel Wenn ihr das in einer Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, etc. geregelt habt, sollte das kein Problem sein.


    Die meisten haben es leider nicht.

    Und die am besten von einem Notar besiegelt. Ist auch garnicht teuer und im Zweifel immer besser und beweislastsicherer als die Selbstgemachten.

    Manche Ärzte lehnen nämlich diese "Eigenbauten" ohne Notarstempel ab.

    Zurecht...wenn angenommen der reiche Onkel im Koma liegt und die Erben mit nem selbstgeschrieben Internetvordruck Patientenverfügung mit Sofortabschaltung der lebenserhaltenen Maschinen, vor der Nase des Doktors wedeln.

    Da würde ich jetzt erstmal von einem Blockvergaser ... ausgehen.


    Habe einen Sparvergaser und den vor kurzem komplett gereinigt und mit Dichtungen versehen.

    Immer schön lesen ;)

    Und nein, Mäusekino weiß ich nicht ob ers hat.....Bj. 75 heißt auch garnichts.....ich meine halt Fahrzeuge die (bei mir) ohne Serienstahlflexbenzinleitung sind.

    Wenn es nur zu wenig Sprit wäre der nachfliest, dann müsste ja zumindest der Motor erstmal anspringen... oder?

    Ja...

    Wenn nichts mehr geht und er nur mal sporadisch rumspuckt, wird wohl Benzin wo auch immer nicht mehr durchgehen.


    Ich habe seit je her an den Fahrzeugen mit Mäusekino einen kleinen Benzinfilter vor dem Vergasereingang. Da kommt jedes Jahr ein neuer rein. Kostet im Schnitt 2-4€. Und es gab noch NIE Probleme damit. Ebensowenig kenne ich verdreckte Vergaser, eben weil der Filter vor Schmutzeintrag schützt.


    Auch kommt da immer genug Benzin pro Minute durch. Das Sieb im Benzinhahn am Eingang und im Wassersack sind immer nur Grobfilter. Die werden nie alles was da so im Sprit sein kann aufhalten. Da müsste man schon min. einmal im Monat den Sack abschrauben und das Sieb reinigen um da halbwegs Ruhe zu haben. Und wer macht das schon......

    Es ist der Stand der Entwicklung der aktuell dafür sorgt, dass man es nicht einfach durchfegen lässt.

    Wir sind jetzt zu "zivilisiert" um zu sagen, lass den Virus machen und dann ist gut.


    Wir werden dereinst schon sehen was wir davon haben, der Meinung zu sein, ungestraft immer und immer wieder und massiver der Natur ins Handwerk zu pfuschen.


    Corona ist vielleicht nur ein Vorgeschmack......ich will garnicht wissen und auch garnicht mehr erleben müssen, dass mal ein richtig fieser Virus/Krankheit über die Welt einherfällt.


    Wie gut man sowas im Griff hat, kann man seit über einem Jahr sehen..... :pinch:

    Ich hab am Kübel 2014 neue Reifen aufgezogen. Gefahren seit dem 3500km. Profil wie neu, keine Risse und weich. Fahren sich ganz normal. Ich würde die im Traum nicht tauschen. Europäischer Hersteller, Made in einem Land der EU hinter Dresden.


    Es kommt doch wie immer darauf an wie, wo, wann man fährt.

    Auf der Alltagspappe werde ich die Allwetter dort auch nach 5-10 Jahren je nach Zustand tauschen.


    Und die Diagonal kann man fahren, egal ob Ost oder Heidenau. Man muß eben den Fahrstil entsprechend einstellen.

    Im Alltag vielleicht nicht, aber am Oldtimer mit dem entsprechenden Fahrten...warum nicht.

    Das der sicherheitstechnisch nicht soviel kann wie der Radiale.....brauch man wohl kaum diskutieren.

    Und ein wenig kann man ja auch immer noch durch die fahrerrischen Fähigkeiten ausgleichen, sofern man die hat. Bei Alltagsfahrern die sonst ESP, ABS und andere Assis gewohnt sind ist das leider nicht immer der Fall.

    Da kann ein Fahrsicherheitstraining mit dem Trabant sehr inspirierend und aufschlussreich sein.

    Wenn man dann die Grenzen kennt, kann man auch damit umgehen, egal welche Pellen da drauf sind.

    Wobei auch Originallack richtig glänzen kann...

    Eigentlich hat ja auch keiner behauptet, dass der das nicht kann oder?


    Meine Ausführung zielte eher auch die Struktur ab. Wenn heute (gut) gespritzt wird ist es immer arschglatt. Die Kunst besteht dann darin, den Lack so "einzustellen" das es eben so aussieht wie früher.


    Und ja, manch ein Originallack ist auch sehr glatt geworden. Da es (bis kurz vorm Ende) keine Roboter waren die lackiert haben, ist dass Ergebnis oft sehr unterschiedlich.

    Und wenn er nach 30 Jahren auch zich mal poliert wurde, ist er auch glatter als ab Werk.

    Wenn beim Sparvergaser die Hauptdüse verstopft ist, dann läuft er auch mit Choke nicht weiter. Über die HD wird auch der Startvergaser(Choke) mit Kraftstoff versorgt. Wenn überhaupt dann nur mit Vollgas und Choke, so dass er sich über die Volllastanreicherung etwas Sprit zieht.


    Das HD zu ist kommt aber sehr selten vor, weil die HD beim H1-1 nicht am Kammerboden ist, sondern nach oben versetzt. Da muss dann schon viel Dreck sein, der auch durch den Sog mit angesaugt wurde.

    Wenns aber tatsächlich das SNV blockiert hat, kann da schon soviel Schmutz drin sein, dass die Düse zu gegangen ist.

    Problem beim H1-1, man muss ihn zum reinigen der HD rausholen. Eingebaut wird das kaum funktionieren.