Posts by FelixBRB

    Und weil es hier am Anfang des Threads mal Teil des Themas war, weiß ich jetzt wofür das E in der Bezeichnung 28 H1-1E steht.

    Das macht total Sinn! Vielen Dank, dass du das aufgeklärt hast. Ich habe dazu schon sehr lange recherchiert und keine befriedigende Antwort gefunden. Ich freue mich ernsthaft auch das jetzt über diesen Vergaser zu wissen. Danke! :)


    Darf man fragen, wo du diese Information herbekommen hast?


    Gruß, Felix

    Das hätte ich mir wohl denken können, dass du das nur sarkastisch meinst. Da bin ich aber voll drauf reingefallen. Alles gut. Spaß muss sein! :)

    Aber vielleicht sollte man dazu übergehen die daraus entstehenden Kosten für das Gesundheitswesen vollständig aus der Tabaksteuer zu finanzieren. Das wäre doch nur fair für alle Nichtraucher. Vielleicht kann man ja dann auch das Personal besser bezahlen. Das sind nur so Gedankenspiele die mir bei den aktuellen Schlagzeilen durch den Kopf gehen ... ;)

    Ich ziehe das mit der Tabaksteuer zurück. Da will ich mich da eigentlich gar nicht aus dem Fenster lehnen was man wie machen sollte. Eigentlich wundere ich mich nur über die völlig unterschiedliche Bewertung der Themen. Das erscheint mir nicht konsistent: Glyphosat erlauben, Klimawandel ignorieren, Rauchen lassen usw. aber wegen Corona alles runterfahren. Ich kann zumindest verstehen, warum viele kritische Fragen gestellt werden. Und nochmal: Ich will damit ausdrücklich nicht in Frage stellen, ob man die Menschen mit tiefgreifenden Maßnahmen vor Corona schützen sollte. So, nun aber genug von meiner Seite.

    Noch zu den Rauchern. Die hierbei eingenommenden Tabaksteuern sind gerade für die Finanzierung medizinischer Forschungen und Einrichtungen unabdingbar. Raucher bilden deren Existenzsicherung ...

    Das wusste ich nicht. Finde ich aber gut. :)


    Gruß, Felix

    Ich rauche selber oft und viel. Seit dem Home-Office sogar noch mehr als früher. Trotzdem mache ich mir Sorgen wegen Corona. Nicht um mich selbst, sondern um die wenigen Personen, mit denen ich Kontakt habe. Ist das jetzt aus deiner Sicht falsch?

    Das habe ich so in keinster Weise geschrieben und hoffentlich auch nicht angedeutet. Ich schrieb nur, dass bei denen die ich kenne die eigene Bedrohungslage meiner Meinung nach verzehrt wahrgenommen wird, da den Zahlen nach für Raucher das Rauchen ansich die wesendlich größere Bedrohung als Corona darstellt. Ansonsten will ich weder das Rauchen bewerten, noch öffentlich Partei für eine Seite bei dem Thema Corona ergreifen.


    Es ging eigentlich nur darum, dass es doch sehr spannend ist, wie unterschiedlich die beiden Thematiken Rauchen und Corona wahrgenommen und bewertet werden. Mich würde in dem Zusammenhang sehr interessieren, wie stark Patienten die wegen ihres Tabakkonsums auf der intensivstation liegen im Vergleich zu den Coronapatienten eben diese Intensivstationen auslasten. Ich habe da so eine Vermutung wie das Ergebnis ausfallen würde, wobei ich mich natürlich auch irren könnte. Sollte ich jedoch richtig liegen, würden sich bei mir zumindest einige Fragezeichen verfestigen. Nicht mehr und nicht weniger.


    Edit: Nur um nicht missverstanden zu werden: ich will damit nicht andeuten, dass man nichts dagegen tun sollte, dass Menschen an Corona erkranken oder sterben. Aber es stellt sich zum Beispiel die Frage, warum man nicht mehr dagegen tut, dass Raucher unser Gesundsheitswesen doch ganz erheblich belasten. Ich habe auch nichts gegen Raucher. Mit den Nichtraucherschutzgesetzen die vor einigen Jahren eingeführt wurden bin ich sehr zufrieden und ich fühle mich durch Raucher nicht mehr belästigt. Aber vielleicht sollte man dazu übergehen die daraus entstehenden Kosten für das Gesundheitswesen vollständig aus der Tabaksteuer zu finanzieren. Das wäre doch nur fair für alle Nichtraucher. Vielleicht kann man ja dann auch das Personal besser bezahlen. Das sind nur so Gedankenspiele die mir bei den aktuellen Schlagzeilen durch den Kopf gehen ... ;)


    Gruß, Felix

    Nicht ganz Krebs, aber in Deutschland sterben jährlich mehr als 120.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums (Quelle: https://www.bundesgesundheitsm…fe-von-a-z/r/rauchen.html). Ich kenne nicht sehr viele Raucher. Aber zwei von den wenigen die ich kenne sind sehr besorgt wegen Corona, rauchen aber fleißig weiter. Spätestens da stelle ich dann doch irgendwie die Objektivität mit der die eigene Bedrohungslage bewertet wird in Frage. Ich möchte aber betont hier weder für die eine noch für die andere Seite Partei ergreifen.


    Gruß, Felix


    Edit: Wenn ich so weiter drüber nachdenke, sind es sogar mehr als zwei die sich mit Bedenken geäußert haben. Aber das ist ja auch egal, der Punkt um den es geht ist sicher jedem klar.

    (falls sich jetzt jemand fragt warum ich die Besucher zählte, als purer langer Weile um die Zeit bis zum Ende des Kindertrainings zu verkürzen, wenn ich mal wieder vergessen habe mir was zum Zeitvertreib mitzunehmen)

    Jetzt bricht dein Lügenkartenhaus aber zusammen. Du hast Kinder und lange Weile ... ;)

    Wer hat eigentlich bestimmt, das die eher zumachen als die Eltern von der Arbeit weg können?

    Das ist sicher ein großes Problem, hat aber hiermit nix mehr zu tun. Unterm Strich wird man akzeptieren müssen, dass nicht jeder so kann wie jeder andere. Da gibt es viele Gründe und bei jedem sind es andere. Und da würde ich mir gern mehr Tolleranz von allen Seiten wünschen. Wenn Politiker dann dazu ermutigen Coronaregelbrecher zu denunzieren, kann ich darüber nur mit dem Kopf schütteln (um den Kopfschüttelbogen mal wieder zu schließen). Und natürlich gibt es zur Zeit Dinge die tatsächlich nicht sein müssen. Das steht außer Frage. Aber entrüstet sein wenn alte Leute zu zweit einkaufen ... ehrlich?


    P.S.: Ich muss natürlich bezüglich meiner Aussagen hier auch zugestehen, dass es bei uns hier oben alles nicht so wild ist. Wir sind tatsächlich von wirklich hohen Inzidenzwerten und von den ganz krassen Maßnahmen vergleichsweise verschont geblieben.

    Und anders 'rum geht nicht?

    Ich wusste, dass die Frage kommt. Also gut, rechtfertige ich mich auch dafür noch: Andersrum habe ich dann die Wahl meine Arbeitszeit nicht zu schaffen oder die Öffnungszeiten der Kita zu ignorieren und meine Kinder eben noch länger dort zu lassen. Abgesehen davon bedeutet das auch einen großen Umweg für mich über eine Strecke in der ich eh ständig im Stau stehe.


    Das ist genau das worauf ich mit meinem Beitrag hinaus wollte. Es gibt einfach Dinge die für andere nicht so leicht umsetzbar sind und man sollte vielleicht doch nicht so schnell über das Verhalten anderer urteilen.


    Gruß, Felix

    Und man seufzt, wieviele Paare meist älterer Jahrgänge unbedingt auch heutzutage zusammen einkaufen und damit den knappen Wagenbestand reduzieren. Bei uns geht immer nur einer, der andere teilt seine Wünsche eben mit...

    Ich musste mir als Familienvater diesbezüglich auch schon anhören, warum wir denn unbedingt mit Kindern in den Supermarkt gehen. Leider ist nicht immer alles so einfach wie es auf den ersten Blick scheint. Wir wären auch ohne Corona froh als berüfstätige Eltern von zwei Kleinkindern und in Erwartung eines dritten Kindes den Alltag immer entspannt zu bewältigen oder Gott bewahre auch mal ohne Kind ganz allein und in Ruhe in den Baumarkt gehen zu können. Ist aber organisatorisch einfach nicht drin. Wenn ich die Kinder vom Kindergarten abhole fahre ich eben auch gleich noch einkaufen.


    Und wenn ich mich da mal an meine Großeltern in ihren letzten Jahren erinnere, so waren die schlicht aufeinander angewiesen, gerade in Situationen die sie nicht mehr ganz überblicken und da zählt das Einkaufen im Supermarkt schlicht hinzu.


    Versteh mich nicht falsch, wir geben uns redlich Mühe jegliche Kontakte wo es eben geht zu vermeiden. Aber manches geht eben nicht in jeder Familie so einfach. Bevor man da mit dem Kopf schüttelt sollte man bedenken, dass nicht alle Menschen Singles oder kinderlose Paare in den besten Jahren sind. ;)


    Gruß, Felix

    Zugegebenermaßen hatte ich jenseits der 100km/h beim stärkeren Bremsen auch schon mal leichte Vibrationen. Aber mehr war es dann auch nicht. Selbst auf Passstraßen bei längeren Bergabstrecken voll beladen mit Anhänger konnte ich nach längerem Bremsen bisher kein Rubbeln mehr feststellen. Obwohl ich genau solche Situationen aber auch nicht übertreibe, ich mache dann lieber eine Pause mehr. Sehr warm waren die Bremsen sicher trotzdem und ich fand das bisher vollkommen unauffällig. Ich habe vorn allerdings auch die Bremsanlage vom Wartburg drin.


    Gruß, Felix

    Ja, da hast du sicher recht. Welcher Aspekt nun wie viel zum Ergebnis beigetragen hat, vermag ich auch nicht sagen. Ich habe jedoch mal eine Felge montiert wo die Anlagefläche wirklich außerordentlich krumm war - wir reden hier von locker 2mm Spalt unterm Haarlineal - und hatte damit außerordentlich extreme Reibwertschwankungen. Das war schon bei kleinen Geschwindigkeiten deutlich spurbar. Ein Wechsel auf eine ordentliche Felge brachte sofort eine deutliche Reduzierung des Problems.


    Diese besonders krumme Anlagefläche war aber nicht einer falschen Verschraubung verschuldet. Allerdings war diese Schrottfelge der Auslöser für meine Suche nach einer rubbelfreien Bremse.


    Gruß, Felix

    Probleme an Felgen, Bolzen, Muttern und Bremsen gab es dadurch bisher bei meinem Fahrzeug jedenfalls noch nicht. Glück gehabt?

    Es ist ja nicht so, dass das Auto nicht mehr fährt wenn man da mal zum Beispiel mit 80Nm anzieht. Man merkt es halt nicht direkt, dass man da jetzt was krumm gezogen hat. Du kannt ja mal prüfen, ob du starke Reibwertschwankungen (Rubbeln) hast, wenn du bei 100km/h eine sehr starke Bremsung machst. Ist das der Fall, laufen sehr wahrscheinlich die Reibflächen der Bremstrommeln aus irgendeinem Grund nicht ganz rund. Das es rubbelt habe ich eigentlich bei so gut wie jedem Trabi erlebt - aber so riesig ist mein Erfahrungsschatz da nun auch wieder nicht. Ich habe das Problem nahezu vollständig behoben, seit ich die Felgen gerichtet habe und gleichzeitig unbenutzte DDR-Bremstrommeln, sowie unbenutzte DDR-Radnaben eingebaut habe. Ich will nicht ganz ausschließen, dass es aber auch einfach mit neuen Bremstrommeln weg gewesen wäre.


    Gruß, Felix

    Ich hab nen ollen Dreieckslenker inkl. Achsstumpf und Bremstrommel in den Schraubstock gespannt und dort die zu vermessende Felge montiert. Die beiden Felgenhörner habe ich jeweils von Innen (also da wo der Reifen anliegt) mit einer am Stativ befestigten Messuhr vermessen. Ich habe so lange gerichtet bis der Höhen- und Seitenschlag jeweils deutlich unter 1mm war. Wobei der Höhenschlag von vornherein gering war. Ein Seitenschlag von 1mm klingt noch viel, aber in der Praxis hatten die meisten gebrauchten Felgen bei mir bisher deutlich mehr und waren trotzdem unauffällig. Zum Richten habe ich eine sehr große Wasserrohrzange genommen, aber da gibt es sicher bessere Varianten. Es ist mehr oder weniger sehende Arbeit. Da findet man schnell die richtigen Griffe. Ich möchte mich auch damit zurückhalten bedingungslos weiterzuempfehlen, dass man an seinen Felgen irgendwie rumbiegen sollte. Ich habe das mal bei einem Satz Felgen als Versuch gemacht und war sehr positiv vom Ergebnis überrascht. Seitdem bin ich mit den Felgen ca. 50.000km gefahren und Räder und Bremsen sind komplett unauffällig. Ich habe sie aber seitdem nicht erneut vermessen. Ich persönlich würde das bei meinen eigenen Felgen wieder machen.


    Gruß, Felix

    Richtig, die Anlagefläche habe ich mit einem Haarlineal vermessen. Es würde aber wohl auch eine plane Scheibe in Größe einer Bremstrommel und Tuschierfarbe ganz gut funktionieren. Gerichtet habe ich das dann mit einem großen Hammer und einem entsprechenden stumpfen Meißel. Man wundert sich aber wie stark man da draufhauen muss. Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht so stark. ;)


    Auch Trommeln und Radnaben prüfe ich seitdem vor dem Einbau immer so ob sie Plan sind.


    Spannend in diesem Zusammenhang ist noch die Erkenntnis, dass die allerletzten Felgen für den 601 besonders krumm waren. Gemeint sind die mit den extra Sicken zwischen den Schraublöchern. Wenn man sich das genau anschaut, sieht man auch, dass bei denen der Felgenstern etwas dünner vom Material her ist. Die Felgen sind auch etwas leichter. Leider habe ich keine konkreten Gewichtswerte mehr parat. Aber ich denke mir so, da wollte man Material sparen und hat dafür einfach die zusätzlichen Sicken gemacht. Ich hab so meine Zweifel ob das eine gute Idee war.


    Natürlich habe ich auch mal ein oder zwei noch unbenutzte Felgen vermessen und bei denen war die Anlagefläche wunderbar plan.


    Auch interessant: Nachdem ich die Anlageflächen so gerichtet habe, habe ich noch den Rundlauf der Felgen geprüft und nach Möglichkeit mit einer großen Zange gerichtet. Beim anschließenden Aufziehen und Wuchten der Reifen benötigte ein Rad keine Gewichte, zwei Räder jeweils nur 5g, eins 10g und das Reserverad 15g. Ich finde das sensationell wenig.


    Gruß, Felix

    Nach Vermessung etlicher Felgen die nahezu allesamt krumme Anlageflächen zur Bremstrommel hatten, befürchte ich auch, dass man mit zu viel Drehmoment quasi den gesamten Felgenstern krumm zieht. Seitdem halte ich es wie Fahrfusshebel und ziehe die Radmuttern schon seit Jahren extrem sachte an. Gelockert hat sich da noch nie was. Aber ich achte auch auf saubere Anlageflächen und Gewinde.


    Ich gehe sogar soweit, dass ich bei Wartungs- und Reparaturarbeiten lieber die Achsstumpfmutter löse und das Rad komplett mit Bremstrommel und Radnabe runter nehme um die Radmuttern möglichst nicht anzufassen.


    Ich wette die so oft rubbelnden Bremsen beim Trabant kommen auch eben von diesen Krummen Anlageflächen die dann auch die Bremstrommeln und Radnaben leicht krumm ziehen. Seit ich meine Felgen wieder gerade gebogen habe und Trommeln und Naben gegen DDR-Neuteile getauscht habe und die Radmuttern supersachte anziehe habe ich jedenfalls keinerlei Rubbeln mehr bei den Bremsen.


    Gruß, Felix

    Na dann passt doch schonmal Batterie und Ladespannung. Obwohl 12,85V schon recht wenig klingt. Ist dein Standgas vielleicht ein bisschen sehr niedrig? Jetzt kannst du auch nochmal mal messen, was von der Spannung noch am Relais ankommt. Passt das, muss wirklich das Relais selbst mal aufgefrischt werden.

    Die Soll-werte betragen in etwa:

    >12 Volt im Stand

    >13 Volt bei Leerlaufdrehzahl

    >14 Volt bei erhöhter Drehzahl (max. 14,5 Volt)

    Naja! Ganz so glatte Werte sind das nicht. Die Sache verhält sich tatsächlich schon etwas komplexer. Wenn man die Batteriespannung misst ohne das der Motor läuft, kommt es sehr darauf an, ob die Batterie kurz vorher von der Lichtmaschine geladen wurde oder nicht. Will man irgendwelche Aussagen über den Ladezustand der Batterie treffen, so sollte man einige Stunden bis einen Tag nach dem letzten Laden bzw. Entladen der Batterie warten und dann erst messen. Dabei sollte die Batterie 12,8-12,85V liefern, dann kannst du davon ausgehen, dass die Batterie 100% geladen ist. Schon bei 12,5V ist sie nur noch zu 50% geladen.


    Im Leerlauf schwankt die direkt an der Batterie gemessene Spannung sehr. Die Spannung hängt sehr davon ab, wie exakt die Drehzahl eingestellt ist. Meiner Erfahrung nach macht es kaum Sinn da zu messen. Man kann da im Grunde alles zwischen 13,5V und 14,5V messen. Liegen die Werte weit außerhalb dessen, ist vermutlich etwas defekt.


    Schon bei leicht erhöhter Drehzahl stabilisiert sich das Regelverhalten der Drehstromlichtmaschine enorm. ABER! Der Regler regelt die Ladespannung auch dann zwischen 13,8V und 14,4V. Je nach Messgerät lässt sich auch diese schwankende Spannung nur sehr ungünstig messen. Besser soll es wohl mit einem klassischen Zeigermessgerät ablesbar sein. Ich selbst benutze dazu sogar ein Oszilloskop - aber hauptsächlich um den Spieltrieb zu befriedigen.


    Um wirklich zu wissen ob mit der Batterie und der Ladespannung der Lima alles in Ordnung ist, muss man nun aber noch bei leicht erhöhter Drehzahl das Abblendlicht einschalten und nochmals die Spannung an der Batterie messen. Misst man nun eine deutlich geringere Spannung als ohne Licht, so ist möglicherweise das Kabel zwischen Batterie und Lichtmaschine nicht mehr in Ordnung. Ein Spannungsabfall von bis zu 0,5V würde ich noch als normal bezeichnen. Wenn da jemand einen besseren Wert weiß, korrigiert mich gern. Ich habe meine Verkabelung so lange optimiert, bis ich bei weniger als 0,5V war.


    Hintergrund ist, dass die Lichtmaschine bei Licht an bummelig zusätzliche 11A Strom durch das Kabel zur Batterie schickt, die von dort gleich zu den Lampen weiterfließen. Schon ein vergleichsweise geringer Widerstand führt bei 11A zu einem Spannungsabfall von >0,5V auf dem Kabel (die genaue Rechnung überlasse ich jedem selbst ;) ).


    Wenn nun dein Abblendrelais nicht mehr schaltet, du sonst aber keine Probleme hast, könnte ich mir vorstellen, dass die Spannung bei eingeschaltetem Licht ziemlich starkt abfällt. Ohne zusätzliche Verbraucher an der Batterie merkt man aber den Spannungsabfall über dem Ladekabel kaum und alles funktioniert ganz passabel. Das kenne ich aus eigener Erfahrung.


    Gruß, Felix

    Dann sind wohlmoeglich einige der derzeitigen Massnahmen aufgrund eines neuerdings verfuegbaren, schicken und fuer die medizinische Diagnostik nicht zugelassenen Test keine Rechtfertigung.

    Das die Tests nicht zugelassen sind, hast du hier schon mehrfach geschrieben. Das ist auch korrekt. So wie du es mehrfach schon geschrieben hast, klingt das aber so als ob Ärzte sich hier in einer fragwürdigen Grauzone bewegen weil wir gerade eine Ausnahmesituation haben und nach jedem Strohhalm greifen.


    Das ist jedoch nicht der Fall. Um diesen Fakt objektiv bewerten zu können sollte man wissen, dass in der EU sämtliche labormedizinische Tests, welche an vom Menschen entnommenen Proben gemacht werden keine Zulassung haben - egal für welche Krankheit oder Allergie. Es gibt schlicht kein Zulassungsverfahren für solche Tests. Das soll sich bald ändern - hat aber auch nix mit Corona zu tun. Die Einführung dieses neuen Zulassungsverfahrens wurde auch schon vor dieser Pandemie beschlossen (2017).


    Ich betone, dass es sich herbei um keine Meinung, sondern um Fakten handelt. Nachlesen kann man das zum Beispiel hier: https://de.wikipedia.org/wiki/In-vitro-Diagnostikum


    Die aktuelle Regelung ist so, dass der labormedizinische Befund für den behandelnden Arzt ein weiterer Hinweis zusätzlich zu den tatsächlich vorhandenen Sympthomen des Patienten ist, um eine Diagnose stellen zu können. Ich vermute daran wird sich nach der Einführung des Zulassungsverfahrens auch nichts ändern. So ein Labortest ist für den Arzt eine Hilfestellung um ihn bei der Diagnose zu unterstützen. Ich gehe davon aus, dass Ärzte auch entsprechend handeln.


    Eine rein logische Schlussfolgerung aus diesen Fakten ist also: Wenn bei positiv getesteten Personen pauschal von "aktiv Erkrankten" gesprochen wird, ist das nicht unbedingt eine korrekte Aussage.


    Ich möchte noch hinzufügen, dass die Hersteller der Tests zwar selbst für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften verantwortlich sind, jedoch regelmäßig und ziemlich pingelig von etlichen Behörden aus allen Ländern wo die Tests vertrieben werden überprüft werden. Dabei versuchen die Prüfer mit formalen Methoden rauszufinden, ob der Entwicklungsprozess und die Herstellung eines Tests und alle Studien dazu entsprechend konsistent sind und die Zahlen und Aussagen zu seinen Produkten glaubwürdig sind. Werden dabei Unregelmäßigkeiten festgestellt, so droht dem Hersteller neben empfindlichen Strafen ein Inverkehrbringungsverbot seiner Produkte in dem entsprechenden Land. Das will sich kein renomierter Hersteller leisten.


    Kurz: Der Hersteller ist selbst dafür verantwortlich, dass der Test funktioniert, wie gut er funktioniert und dass sämtliche gesetzliche Vorschriften eingehalten werden. Der Hersteller wird aber sowohl beim Entwicklungsprozess als auch bei der Herstellung sehr streng durch unabhängige Behörden überwacht. Sicher entdecken die nicht alles und es sind auch nur Stichproben, aber die Tests sind auch nicht einfach irgendwelche vom Hersteller irgendwie auf den Markt geworfenen Produkte.


    Gruß, Felix

    Ich arbeite an einer Uni, wir bekommen jetzt eine eigene App, die wohl Pflicht wird für bestimmte Bereiche. =O(Wie sie das prüfen wollen) ?(

    Das ist spannend. Es gibt ja auch Leute die aus Prinzip kein Smartphone haben wollen. Ich finde es bedenklich, dass die Installation von Software auf privaten Unterhaltungsgeräten verpflichtende Voraussetzung für irgendwas ist.

    Voll beladen mit Klappi bergauf 100km/h fahren zu können u.v.a. auch zu dürfen ist eine gigantische Verbesserung und auch ein Gewinn an aktiver Sicherheit, mit den Rollgurten hinten auch passiv - im Rahmen der Möglichkeiten.

    Naja, Rollgurten hinten haben wir auch. Und über Leistungsmangel will ich mich nicht beklagen, aber vielleicht bin ich auch besonders genügsam oder mein Motor besonders brav. ;)

    Aber, FelixBRB , es ist schon so, daß die Familie das wollen muß. Davon irgendwie überzeugen geht m.E. nicht.

    Überzeugen im Sinne von aufzwingen ist natürlich zwecklos. Aber ich würde behaupten, dass meine Frau aus nicht ganz unähnlichen Verhältnissen wie die von Tomsailor stammt. Als ich erstmals mit dem Trabi vor der Tür stand war sie ganz sicher mehr als skeptisch. Aber sie hat es eben ausprobiert und gefallen dran gefunden. Genauso war es mit dem Zelten - hat sie vorher auch nie gemacht. Ich allerdings auch nicht, obwohl ich sicher schon vorher Gefallen dran gefunden hätte. Sie ist aber auch sehr aufgeschlossen für Neues und ich behaupte eine ihrer Stärken ist die unvoreingenommene Herangehensweise an Neues (bzw. in diesem Fall Altes ;) ).


    Ich wollte eigentlich nur sagen, dass man manchmal einfach nur zeigen muss wie viel Spaß das macht. Der Rest kommt dann oder eben nicht. Und manchmal hilft es auch sich andersrum genauso aufgeschlossen zu zeigen. Ich hab früher von Toastbrot und Ketchup gelebt und nichts vermisst. Meine Frau hat mir gutes Essen durchaus schmackhaft gemacht. Auch das Lesen habe ich durch sie wiederentdeckt und meine Frau hat mir die Faszination am Reisen offenbart - vorher war ich nur zwei mal in Dänemark und einmal in Belgien (Klassenfahrt). :)


    Gruß, Felix