Beiträge von FelixBRB

    Danke für die lobenden Worte. Ich bin auch zufrieden - alle Ziele erreicht. :)


    Die niedrige Position reicht für meine Frau perfekt aus. Die obere stößt schon ans Dach an.


    Ich poste bei Gelegenheit noch Fotos in eingebautem Zustand. Aber ich denke es wird sich optisch schon ganz nett einfügen.


    Gruß, Felix

    Danke Deluxe. Ich sehe, du hast mich verstanden.


    So, aber nun präsentiere ich völlig zufrieden mit meinem Werk die "Rückbank des Todes!". Über die Griffe auf der Rückseite kann man die Klemmung der Kopfstützen lösen und sie dann in der Höhe verstellen. Die eine Kopfstütze ist auf den Bildern in der höchsten sinnvollen Position, die andere in der niedrigsten einstellbaren Position.






    Wer noch ersthaftes Interesse an Details hat, dem poste ich gern noch Infos oder Detailfotos.


    Gruß, Felix

    Puh, ich finde es müßig, das jetzt weiter so zu debattieren. Ich habe mehrfach dargelegt, wie ich das mit leichten und schweren Unfällen sehe. Ich werde das nicht noch mal wiederholen. Niemanden scheint es zu interessieren, dass es da große Unterschiede gibt. Über die Sicherheit bei schweren Unfällen brauchen wir beim Trabant nicht reden. Aber auch in diesem Fall hab ich dann doch lieber ne Schraube im Rücken, als nen Genickbruch. Es steht natürlich jedem zu, die Sache anders zu bewerten und einzuschätzen. Ihr müsst bei mir ja aber auch hinten nicht mitfahren. :)

    @TVP50 ich habe mir jetzt etliche Videos angeschaut. Auf allen prallt zuerst der Körper auf die Rückenlehne und dann der Kopf auf die Stütze. Man kann es vielleicht auf meinen Fotos nicht sehen. Aber die Stahlkonstruktion ist vorne genauso wie hinten mit dem Holz verschraubt. Ich habe also auf der Polsterseite genauso ein Flachstahl wie hinten dran. Mit Rausreißen der Schrauben ist es hier also nicht ganz getan. Es müsste zusätzlich der Holzrahmen brechen. Das macht die Konstruktion in meinen Augen nicht wesendlich instabiler als original.


    Ich melde mich wieder, wenn ich fertig bin.


    Gruß, Felix

    Die Kritik ist natürlich nicht unberechtigt.


    Wie gesagt, ich bin der Meinung, dass ich hier bei einem kleinen Auffahrunfall zusätzliche Sicherheit geschaffen habe. Beweisen kann ich es nicht und werde ich es hoffentlich auch nie. Bei schweren Unfällen sieht es so oder so schlecht aus. Das ist uns doch allen klar. Wie du schon schreibst, ist die Lehnenarretierung der Vordersitze auch lächerlich, mit mehreren Trabis fahren bringt also auch nicht so viel mehr Sicherheit. Wer richtig viel Sicherheit will, der ist in diesem Hobby schlicht falsch. Ich bemühe mich die Sicherheit zu schaffen, die sich mit vertretbarem Aufwand mit diesem Hobby vereinen lässt. Gurte und Kopfstützen hinten, eine dritte Bremsleuchte und ein gut gewartetes Auto - unterwegs dann natürlich aufmerksames und vorausschauendes Fahren.


    Von den originalen Kopfstützen habe ich den eingekerbten Teil abgetrennt und in die Rohre ein 12mm Vollmaterial voll eingeschoben und verschweißt. Wenn sich das verbiegt, ist der Kopf der das geschafft hat eh hinüber.


    Gruß, Felix

    Sorum angebracht ist das Profil relativ sinnlos. Ich würde es genau andersrum ranmachen. Bei einem Crash haut doch der Kopf gegen die Stütze, da hätte ich sowieso Bedenken, dass es dir die paar Holzschrauben rausreißt. Da wirken doch schon ein paar Kräfte.

    Oder wenn du hast, leg einfach noch ein zweites Profil andersrum rauf. Und dann alles von oben durchschrauben.

    Es ist doch aber so, dass beim Crash nicht der Kopf allein durch die Gegend fliegt, sondern der gesamte Körper. Wenn der Körper dann gegen die Lehne haut, dienen die Kopfstützen nur dazu, dass das empfindliche Genick nicht abknickt. Der Körper drückt nun gegen das Aluprofil und das verteilt die Last auf die gesamte Breite. Oder hab ich da einen Denkfehler?

    Schön gemacht.

    Ein Schwachpunkt ist der Holzrahmen - den müßte man normalerweise durch stabile Stahlprofile ersetzen.


    Aber wie gesagt:
    Solange am Ende alles nur an den beiden Arretierbolzen (Kegelstifte) der Rückenlehne hängt, ist die Sollbruchstelle eher dort zu suchen als woanders.

    Völlig richtig, es ist und bleibt ein Kompromiss solange man bei der Holzkonstruktion bleibt. Ich habe da lange drüber gegrübelt. Sicher wäre ein Stahlrahmen und eine zusätzliche obere Lehnenarretierung die stabilste Lösung - allerdings auch die aufwändigste. Weiterhin ist es so, dass ich kein KFZ-Ingenieur bin. Ich habe keine Ahnung was mit so einer Konstruktion zum Beispiel bei einem Seitenaufprall passiert. Bohrt sie sich dann erstrecht durch die Fontpassagiere? Ich weiß es nicht. Ich habe mich daher nach langem Grübeln für diese minimalinvasieve Variante entschieden. Zusammen mit dem Aluprofil denke ich, dass ich die Holzkonstruktion nicht wesendlich geschwächt habe. Vorrechnen kann ich das natürlich nicht. Ich bin auch kein Holzexperte, aber das verwendete Holz ist extrem hart. Nicht zu vergleichen mit diesem weichen Baumarktzeugs.


    Dann muss man auch ehrlich darüber nachdenken über welche Art Unfall wir hier reden. 80% aller Unfälle passieren unterhalb von 40km/h Aufprallgeschwindigkeit. Bei heftigeren Unfällen hat man womöglich ganz andere Sorgen (oder eher gar keine mehr) in einer Fahrzeugkonstruktion aus den 50er/60er Jahren. Bei einem leichten Auffahrunfall jedoch, kann ich mir gut vorstellen, dass diese Konstruktion standhält und die zusätzlichen Kopfstützen ein Schleudertrauma oder sogar Genickbruch effektiv verhindern.


    Aber auch wenn die hinten sitzende Person nun durch die Rückbanklehne durchbricht, bietet meine Konstruktion vermutlich mehr Schutz als vorher, da meine Stahlkonstruktion vom Gesäß bis zum Kopf mit zwei relativ massiven Rohren je eine Führungsschiene rechts und links der Wirbelsäule bildet. Die könnten verhindern, dass die Wirbelsäule / das Genick irgendwo abgeknickt wird. Sie könnten weiterhin einen gewissen Aufprallschutz vor Dingen aus dem Kofferraum bieten. Natürlich ist das alles keine Garantie und vielleicht verläuft im Unfallfall alles ganz anders und das nützt alles nix. Aber wie gesagt, ich denke nicht, dass ich es schlechter gemacht habe als vorher.


    Gruß, Felix

    Aktueller Stand:







    Am Ende hab ich noch dieses Aluwinkelprofil eingefügt. Es sieht nicht so superschick aus. Aber die Idee ist, die Last die ohne das Profiel vielleicht nur auf eine Schraubverbindung wirken würde auf die gesamte Breite zu verteilen. Das Alu verschwindet am Ende ja unter dem Leder, also wird die Sünde wohl niemand bemerken. Mir gefällt es und stabil ist es auch. Ich kann den Rahmen so ausgebaut mit Muskelkraft jedenfalls kaum verwinden. Morgen werde ich hoffentlich fertig, dann bin ich gespannt wie die Sitzprobe ausfällt.


    Gruß, Felix


    P.S.: Endlich konnte ich mal wieder meine Japansägen benutzen. :)

    Moin Fridl,


    spannende Lösung. Ich habe auch beobachtet, dass diese Hydraulikschalter einen Druckabhängigen Widerstand haben. Leider war das Verhalten bei meinen nie konstant. Es hat sich über die Zeit verändert und dann plötzlich gab es den Totalausfall. Ein Relais einzusetzen ist sicher eine gute Lösung, wenn das Verhalten verlässlich ist. Aber so sah ich mich gezwungen, den Schalter ganz zu ersetzen. Die Idee stammt übrigens ursprünglich von Düsentrieb hier im Forum. Das hab ich mir nur abgeguckt.


    Gruß, Felix

    Ja, Umlenkung an der C-Säule und Gurtrolle unten bedeutet, dass man einen Gurt mit 320cm Länge braucht um einen Kindersitz hinten zu montieren. Man kann den Kofferraum weniger nutzen und muss zwei weitere Löcher bohren. Nicht zuletzt gibt es pro Gurt einen weiteren Schwachpunkt im Unfallfall.


    Ich habe mich ganz bewusst für diese weniger hübsche Variante entschieden. Die bessere Optik wiegt für mch die Nachteile nicht auf.


    Gruß, Felix

    Die VW-Teile haben bei mir exakt 1 Jahr gehalten. :/


    Das mit dem Mikroschalter scheint mir eine sehr gute Lösung zu sein. :)


    Edit: Ganz vergessen zu erwähnen. Ich habe statt dem hydraulischen Schalter nun eine Entlüftungsschraube im HBZ. Das ist ja auch ganz praktisch. :)


    Gruß, Felix

    Aber die Wartburglehne ist doch sicher viel breiter und passt nicht einfach so in den Trabant, oder? Das ist doch dann auch nicht praktikabel. So eine Lehne umbauen ist doch fast aufwändiger als eine neue bauen. Ich kann zudem nicht selbst schweißen. Ich habe mir diese Führungen oben aus dem Bild so schweißen lassen, dass ich sie einfach in den Holzrahmen einsetzen kann. Dazu wird der Rahmen oben aufgesägt und das ganze dann Verschraubt. Die Rückbank ist dann auch nicht instabiler als vorher, hat aber Kopfstützen die so viel aushalten wie auch die Rückbank aushält.


    Besser wäre es natürlich eine stabiliere Rückbank zu konstruieren - ohne Frage. Aber das ist deutlich aufwändiger und sieht am Ende vermutlich nicht annähernd original aus.


    Gruß, Felix

    Moin,


    ja stimmt. Nachdem mir in den letzten 5 Jahren der dritte Hydraulikschalter am HBZ versagt hat, habe ich auch auf Mikroschalter am Pedal umgebaut. Ich meine auch die Bremsleuchten sind dadurch deutlich heller geworden. Ich fahre das nun seit 2 Jahren und habe keine Probleme mehr. Schön ist auch, dass man beim Bremsen durch ein leises Klicken genau hört wann das Bremslicht an geht. Den Schalter habe ich an diesem kleinen Luftleitblech von der Heizung neben dem Bremspedal montiert. Der Mikroschalter ist ein Öffner mit langem Hebelarm und 6,3mm Flachsteckern. Das lässt sich mit nur 2 winzigen Bohrungen montieren. Das Pedal drückt dann im Normalfall auf den Schalter. Beim Bremsen entlastet man den Hebel und der Kontakt schließt. Das schien mir deutlich betriebssicherer als andersrum. Ich mach bei Gelegenheit mal Bilder davon.


    Gruß, Felix

    Moin,


    mir ist aufgefallen, dass mir beim Trabantfahren ziemlich oft die Leute in den Kofferraum kriechen, wenn ich irgendwo verzögere. Meine Bremsleuchten sind sehr hell, daran kann es eigentlich nicht liegen. Mir kam jedoch der Gedanke, dass die Leute vielleicht keine zwei Bremsleuchten mehr gewohnt sind und das übliche Dreieck aus zwei äußeren und einer dritten oberen Bremsleuchte erwarten. Ich habe keine Lust meinen geliebten Trabi von einem schweren Blechauto zusammenstauchen zu lassen. Ich habe mich daher dazu entschlossen, eben jene dritte Bremsleuchte nachzurüsten.


    Die Bremsleuchte sollte sehr hell und auffällig sein und möglichst weit oben montiert sein, damit sie weit gesehen wird - auch im Anhängerbetrieb. Um meine Sicht nach hinten nicht einzuschränken sollte sie außerdem außen montiert werden und nicht hinter der Heckscheibe. Weiterhin wollte ich die Karosserie nicht anbohren, daher musste die Leuchte zum Kleben sein. Unter den genannten Kriterien blieb als Montageort nur noch der schmale Bereich zwischen Dachkante und Heckklappe meines Kombis. Um Bohrungen in der Karosserie zu vermeiden habe ich die Kabeldurchführungen realisiert, indem ich auf der Drehbank zwei der Heckklappenscharnierschrauben hohlgebohrt habe.


    Folgende Bremsleuchte passt perfekt über die Heckklappe des Universals, hat ein E-Prüfzeichen und muss daher nicht eingetragen werden:


    https://www.amazon.de/gp/produ…age_o09_s00?ie=UTF8&psc=1


    Die Bremsleuchte ist für Klebemontage mit entsprechenden Klebepads vorbereitet. Auf meinem Delphingrau ist diese graue Leuchte relativ unauffällig wenn sie aus ist. Das gefällt mir ganz gut. Hier das Ergebnis:




    Und hier die Kabeldurchführung:



    Tatsächlich berührt das Scharnier die Kabel beim Öffnen nicht. Ich ärgere mich etwas, dass ich nicht vor der Montage noch die zwei überstehenden Gewindegänge weggekürzt habe. Aber gut, es funktioniert auch so.


    Gruß, Felix

    Moin,


    mein 601 Universal ist jetzt hinten auch begurtet. Ich habe mir für den Umbau zunächst einen 1.1er Universal gesucht, bei dem ich mir die originalen Aufnahmepunkte anschauen konnte. Achtung! Der 1.1er hatte original nur Statikgurte. Der Kollege, bei dem ich mir das angeschaut habe, hat hier originale Rollgurte von vorne montiert. Da diese senkrecht montiert werden müssen, hat er sie an den unteren äußeren Aufnahmepunkten befestigt. Dazu hat er eine Umlenkung am Fensterrahmen montiert. Das würde ich in keinem Fall so weiterempfehlen. Da gibt es heute bessere Lösungen. Ich bezweifle auch, dass das so jemand amtlich abnimmt. Aber hier erstmal die Bilder von den Aufnahmepunkten:




    Von der Befestigung der Gurtpeitschen hab ich leider kein Bild gemacht. Da ist so eine spezielle Konsole in der Fahrzeugmitte auf dem Boden aufgeschweißt, wo beide Gurtpeitschen hintereinander befestigt werden. Ich habe diese Bilder einem Prüfer vom TüV Nord gezeigt und mit ihm den Umbau besprochen. Ich habe vorgeschlagen, in der C-Säule diese Gewindeplatte einzuschieben:


    http://www.stevens-shop.de/sho…cherheitsgurte::1379.html

    Und daran diese Gurte zu befestigen:

    http://www.stevens-shop.de/sho…65d3e3d64a09b348d37a3b64c

    Diese Automatik-3-Punktgurte haben die Besonderheit, dass die Gurtrollen nicht senkrecht montiert werden müssen. An zwei Einstellschrauben stellt man die aktuelle Einbauposition ein und dann ist der Gurt nur in dieser Position herausziehbar. Dadurch kann die Gurtrolle an der C-Säule montiert werden und der Gurt funktioniert dann wie man es erwartet.


    Die Gurtpeitschen wollte ich mit an der Verschraubung der AHZV befestigen, Womit der Prüfer sofort einverstanden war. Die unteren äußeren Befestigungspunkte waren etwas kniffliger. Dort ist beim 1.1er ja dieser Winkel auf die Radhausversteifung geschweißt (siehe Bilder), welche beim 601 noch fehlen. Da mein Universal mit Mike Sanders geflutet ist, wollte ich ungern auf einem Hohnraum rumschweißen. Ich habe daher vorgeschlagen, in der Nähe dieser Versteifung das Gurtende im Unterboden zu verschrauben. Dazu sollte unter dem Fahrzeugboden je eine Verstärkungsplatte gelegt werden. Das reichte dem Prüfer nicht aus. Er wollte zusätzlich von oben ein Verstärkungsblech (2-3mm dick, ST-52) welches die beiden außeren Aufnahmepunkte und die Verschraubung der AHZV umfasst. Das Blech sollte zusätzlich an den Kanten der Form Radhausversteifungen folgen und etwas nach oben gebogen werden um zusätzliche Formstabilität zu erreichen. Ich finde das arg übertrieben, aber gut. Es ist machbar und der Prüfer war willig mir das dann auch alles so einzutragen. Ich habe das alles also genau so umgesetzt. Hier die Bilder:







    Die Kontaktflächen der Bleche sind mit viel Mike Sanders bestrichen, so das die zusätzlichen Hohlräume nicht gammeln können. Ich habe natürlich vor der Montage oben die Antidröhnmasse und unten den Unterbodenschutz entsprechend entfernt. Unten habe ich dann nur wieder Mike Sanders drübergespachtelt und keinen herkömmlichen Unterbodenschutz mehr verwendet. Für alle die das Nachbauen wollen sei noch erwähnt, dass die Schrauben welche diesen Gurten beiliegen keine Festigkeitskennzeichnung haben. Das hat der Prüfer so nicht akzeptiert - zu recht wie ich finde. Da Gurte Zollgewinde verwenden, musste ich tatsächlich erstmal passende Zollschrauben im Internet bestellen. Dem Prüfer hätten 8.8er (im amerikanischen Zoll-System also ungefähr Grade 5) gereicht. Ich habe trotzdem alle Schrauben (auch die der AHZV) durch 10.9er (Grade 8) ersetzt.


    Da der Prüfer gerade krank ist erfolgte noch keine Abnahme. Da ich mich aber an alle Vorgaben gehalten habe und dem Prüfer Gurte und Bleche zwischendurch einmal vorgelegt habe und ihm alles sehr gefallen hat, gehe ich von keinen Problemen bei der Abnahme aus.


    Gruß, Felix

    So, ich habe mir wieder viel Zeit gelassen und erst gestern Abend die letzten Seiten der dritten Ausgabe ausgelesen. Ich fand das dritte Heft auch absolut spitze.


    Den Artikel über die berliner MZ-Fahrerin fand ich etwas merkwürdig. Mir erschien das Moped arg verbastelt für einen Artikel in einer Oldtimerzeitschrift, aber bei MZ kenne ich mich auch nicht so aus. Auf der anderen Seite, ist das ja auch ein Teil der Szene - warum also immer nur über perfekt Restauriertes berichten?


    Der Artikel über die Geschichte der Fahrzeugentwicklung in der DDR war dagegen große Klasse. Da wurde sehr neutral und von vielen Seiten beleuchtet, unter welchen Bedingungen in der DDR produziert und entwickelt wurde. Wirklich sehr gelungen. Gerade dieses Thema wird ja so oft mit sehr einfachen Aussagen wie "die Planwirtschaft taugte einfach nix" oder "man wollte ja garkeine besseren Autos für DDR-Bürger" abgetan. Das Ganze war dann aber doch viel komplexer und vielschichtiger. Der Artikel vermittelt darüber ein wirklich verständliches Bild. Das sollten Kinder im Geschichtsunterricht lesen müssen.


    Gruß, Felix

    Man kann sogar mit Sicherheit sagen, dass dir am Motorflansch kein Sprühnebel entgegen kommt. Denn wie Gunnar schon schrieb, saugt der Motor dort mit einem Unterdruck, welcher den Sprit über das Leerlaufsystem, den Startvergaser und / oder den Vorzerstäuber letztendlich aus der Schwimmerkammer saugt. Wenn du nun an der Luftansaugseite rein bläst (wo genau auch immer) drückst du durch die Kanäle einfach alles an allen Enden raus. Es wird genau so passieren wie Gunnar gesagt hat und dir den Sprit aus der Schwimmerkammer blasen. Am Motorflansch wird dir nur Luft entgegen kommen.


    Ich finde Gunnars Vorschlag mit dem Verschließen der einzelnen Düsen und dann gezieltem Ausblasen bestimmter Kanäle sehr gut. Beim Zusammenbauen würde ich nochmal peinlichst darauf achten, dass überall die vorgeschriebene Düse eingeschraubt wird. Das Vertauschen zweier Düsen würde ja auch wunderbar zu deinem Fehlerbild passen.


    Gruß, Felix