Posts by Lackos_1985

    So, bei mir gibts auch ein paar Neuigkeiten.
    Felgen sind zum strahlen, die werden anschließend in frischem Silber lackiert, das Amaturenbrett hab ich rausgebaut um die Öffnung für Warnblink und Standlichtschalter etwas zu verkleinern, wird anschließend auch wieder mattschwarz. Nächste Woche will ich noch die Amaturenbrettabdeckung mit neuem Kunstleder beziehen und dann sollte es das vorerst gewesen sein.

    der muss nur noch tiefer und dann ab damit zum rust`n roll!!! :thumbsup:
    Ich hab damals bei meinem heckblech auch nur die ecken gewechselt, wenn du die schweißnaht ordentlich verputzt, siehst du nich mal das da dran rumgestückelt wurde.
    das ganze heckblech würde ich auch nich wechseln wenn dem sonst nix fehlt, da machst du dir mehr arbeit wie nötig is.

    erst mal würd ich schauen ob die Alus überhaupt drauf gehen. Wenn ja brauchste doch nur Stück für Stück deine Blattfedern rausnehmen. Wenn du die erwünschte Tiefe hast, abmessen und gut...danach Tieferlegungsblattfedern bestellen :)

    Hab gestern mal mein Ablagefach unterm Amaturenbrett gepimpt ;)
    Da waren schon Löcher für Lautsprecher reingeschnitten und das Nadelfilz sah ziemlich abgenutzt aus. Mit Textilmatten, Sprüh bzw. Heißkleber und ner Hartfaserplatte kann man da wieder was ansehnliches draus machen, harmoniert auch gut mit dem schwarzen A-Brett.
    MfG

    geht aber echt gut mit GFK Matten, hab damals auf meiner Haube die Löcher vom Sachsenring Emblem und vom Seitenspiegel (den hatte ich mal auf die Haube montiert)damit verschlossen, das hält bis heute, nix gerissen, nichts. Is ja im Prinzip nich sehr viel anders wie das Duroplast selbst.

    Warum ich das Auto verkauft habe?
    Weil ich damals der Meinung war ich brauche unbedingt einen Audi 80 Cabrio, dafür musste der Trabant dann weichen. Das Cabrio hab ich aber schon lang nich mehr und insgeheim hab ich´s schon irgendwie bereut den Trabant weggegeben zu haben, was sich ja im nachhinein nich negativ ausgewirkt hat. Nun hab ich die Chance genutzt und er is wieder da! :)


    Ja ich bin Lackierer, hatte den Trabant ja auch während meiner Ausbildung lackiert, nur waren hier und da ein paar Sachen die der 2TTeddy für sich ändern wollte, Beispielsweise hat er die Motorabdeckung, Tank,etc. von Schwarz in ein Pastellgrün lackieren lassen. Der Motorraum wurde auch noch mal frisch lackiert weil sich neben der Batterie der Lack wieder gehoben hatte, da ich da zwar gründlich entrostet habe, hätte es aber lieber strahlen lassen sollen. Hat wieder angefangen zu rosten und damit kam der Lack wieder hoch. So und an den Hilfsrahmen inkl. Vorderachse und Motor hatte ich mich damals nich wirklich rangetraut, deshalb habe ich das damals so belassen.


    Ein paar Dinge sind noch zu tun, das hält sich aber in Grenzen. Vergaser muss noch eingestellt werden, die Spur vorn muss noch eingerichtet werden, Bowdenzüge ordentlich verlegen, Bremsen entlüftet werden (obwohl die leichter verzögert wie die von meinem Opel Corsa A mit BKV, neuen Scheiben und Belägen). Ganz wichtig, ein Antennenball muss noch ran, Felgen hinten müssen noch lackiert werden. Ja und evtl. die Sitze vorn mal neu beziehen lassen, da muss ich aber erstmal schauen was das kostet. Das Kunstleder is halt mit den Jahren doch ziemlich abgewetzt. Die "to do Liste" ist also überschaubar.


    Hab mal noch ein qualitativ besseres Bild hochgeladen:

    Heute wars endlich soweit, ich habe meinen Trabant endlich wieder in meiner Garage stehen :)
    2008 verkaufte ich meinen fast fertig restaurierten Trabant an den "2TTeddy!" Bei ihm war er in wirklich guten Händen, er regenerierte den Motor, ließ diverse Sachen noch strahlen, pulvern oder lackieren. Änderte dies und jenes noch und setzte ihn vor einer Weile bei Mobile ein. Zum Glück hab ich das Inserat bemerkt! Gesehen, gekauft und nun hab ich den Trabant wieder. Im Frühling lass ich noch die HU und AU machen, alles eintragen, maximal noch ein paar Kleinigkeiten ändern oder erneuern (da gibts ja nich mehr viel), den Motor schön einfahren und dann im Sommer das schöne Wetter nutzen um mit dem Trabant durch die Gegend zu gondeln. MfG

    Gefällt mir was ihr da macht ;)
    Hab das auch immer so gelöst, erst Innen und Motorraum lackieren und den Rest separat. Hatte nur immer das Problem das ich den Motorraum nie richtig dicht bekommen hab und beim lackieren der Aussenhaut ist dann Farbnebel eingedrungen und hat sich auf den frischen Lack im Motorraum gelegt und dieser ist dann ganz leicht stumpf geworden.

    "Und gerade in diesm Forum haben "großformatige"Lackierer (meist jüngeren Herstellungsdatums) schon anderen erzählen wollen wie der Hase läuft."


    Ob das jetz an mich gerichtet war oder auch nich, is eigentlich egal. Ich bin nich komisch und ich will auch niemandem zeigen wie der Hase läuft. Ich wollte jediglich verständlich machen, dass ne Lackierung für 800 € einfach nich drin is. Das hab ich mit vernünftigen, nachvollziehbaren Argumenten angeführt. Das hat nichts mit "Seele streicheln" zu tun.


    Kritik ist gut und schön, nur find ich´s nich gut wenn eine Arbeit jeglicher Art aufgrund ein paar nicht aussagekräftiger Bilder schlecht gemacht wird.


    - da waren definitiv keine Dellen und Wellen im Heckblech
    - die Radläufe sahen stinknormal aus und nich "zerfeilt"
    - Die leichte Struktur am Heckblech hab ich im oberen Beitrag schon angeführt, macht halt keinen Sinn alles zu zu schwemmen mit der Gefahr dass dann überall Läufer sind


    Wenn Kritik geübt wird, dann sollte die schon auf Tatsachen basieren und nich an den Haaren herbei gezogen. Dann is das auch in Ordnung.


    Heist es im übrigen nich, Leben und leben lassen? Hat nich einfach jeder ne andere Vorstellung von seiner Arbeit und seinem Endergebnis? Egal ob Motorraum matt oder nich is doch egal, deswegen kann der Rest doch trotzdem ordentlich sein. Is ja auch ne Sache der späteren Nutzung. Sollte man sich nich eigentlich dran freuen, wenn das Kulturgut Trabant überhaupt erhalten und gepflegt wird?


    Ich finde, hier sitzen einige ganz schön hoch zu Ross und bei den Kommentaren die hier abgegeben werden muss man sich doch wundern dass Leute, die ihre Arbeit hier öffentlich machen dazu noch freiwillig debattieren und ihre Leistungen rechtfertigen.

    @ Willy:


    ...lasse reden! Arbeit anderer Leute schlecht zu machen is doch einfach. :thumbdown:


    jeder der ein bisschen Verstand hat weis dass 800€ für ne Lackierung absolutes Wunschdenken ist, wenn man Glück hat dann vielleicht unter der Hand in der Garage.
    Da kostet der Basislack schon mal 300 bis 400€, wenns Metallic sein soll, Klarlack auch noch mal 100 bis 200€ und die restlichen Materialien wie, Füller/Grundierung, Spachtel, Spritzspachtel, Schleifmaterialien werden auch noch mal mit mehreren hundert € zu Buche schlagen, und Politur is auch nich ganz billig.Da biste allein an Material schon mal 800 Flocken los. Der Stundenverrecnungssatz beim Lackierer dürfte auch nich ganz billig sein, da kommt ja nun nen Menge rein, z.Bsp. die Kabinenstunde, die schon mal ca. 40€ an Energiekosten pro Std. nimmt, dann der Kompressor der eigentlich unentwegt läuft, der hat ja nun auch ne ordentliche Abschreibung, da kommt schon ne Menge Holz zusammen.Und Gewinn sollte ja nach Möglichkeit auch noch gemacht werden,i ch denke, wenn mann das mal alles überschlägt kommt man irgendwo zwischen 1800 und 2500€ raus. Is schon realistisch der Preis.


    Ach so, auf den Bildern is mir kein welliges Heckblech, auch keine Dellen und auch keine "verfeilten Radläufe" aufgefallen. Ein bisschen Orangenhaut am Heckblech, wenn man´s denn so nennen will, ich würds eher bedingten Lackverlauf nennen, weils auch nich an allen Stellen möglich is und auch keinen Sinn macht alles bis aufs letzte glatt zu spritzen, mit der hohen Gefahr, dass es dann überall zu Lackläufern kommt, grade an Stellen die verwinkelt sind. Sieht dann auch nich wirklich schön aus...

    @ Deluxe:
    Zitat:
    "Die verzinnten Teile der Kombis sind mit großer Vorsicht zu genießen und ggf. anders vorzubereiten."
    Verzinnte Oberflächen müssen in der Regel neutralisiert werden, das heist vorm spachteln, etc., mit Seifenwasser abspülen oder Lauge, wenn das nich erfolgt gammelts später unterm Lack und irgendwann reisst die Lackoberfläche.Viele professionelle Lackierer wissen das aber nich, das wird dann einfach angeschliffen und drüber gehts.


    Und so isses mit vielen Sachen, man kann sein Auto trotz allem in ne Lackiererei mit guten Ruf schaffen und ne Unsumme an Geld bezahlen, am Ende werden trotzdem schwerwiegende Fehler in der Vorbereitung gemacht, entweder unwissentlich oder weil einer pfuscht, getreu dem Motto, sieht ja dann später keiner mehr.


    Kleines Bsp.:


    ich arbeite NOCH in ner Lackiererei die nen sehr guten Ruf geniesst, lacken hauptsächlich für BMW, VW Audi, Opel, sporadisch Mercedes. Unter anderem Oldtimerlackierungen.
    Vor einiger Zeit hatten wir nen Porsche 911 Targa da, Baujahr um 1980 ca. Der Besitzer wollte dass das Auto komplett blank geschliffen wird bevor ein neuer Schichtaufbau erfolgt.So weit so gut, macht Sinn. Dann war die ganze Karre komplett blank geschliffen, Photo gemacht, an Besitzer geschickt, soweit gut.
    Doch statt mit ner ordentlichen 2 Komponenten EP Grundierung an zu fangen und darauf weiter auf zu bauen, nein da sind auf das blanke Auto erstmal !!!12 kg!! Spritzspachtel gekommen...


    Ich mein, das Endergebnis sah hervorragend aus, aber die Substanz war eigentlich von vorn herein versaut.
    Das sind Sachen die ein Kunde schlussendlich nie erfährt.