Posts by Deluxe

    Da die Sache mit der aus-Maus in Jabberwockeys Beitrag gleich zweimal zu lesen war, denke ich mal, daß er mich mit "solchen Typen" meint. Aber zur Beruhigung: ich weiß schon, daß hinter einer Treffenorganisation Arbeit steckt, denn ich hab selbst auch mal eins mit vorbereitet... :zwinkerer:
    Aber ich weiß ebenso, daß der Veranstalter viel weniger Probleme hat, wenn er von vornherein klarmacht, daß nicht jeder den halben Elektrohausrat mitbringen kann. Und da es nicht möglich ist, auf jeden Gast einzeln einzugehen, heißt die einfache Lösung nun halt eben "kein Strom für alle". Dadurch gibts keine Extrawürste, keine Sicherungskiller und keine Streitereien, weil einer Strom hat aber der andere nicht.


    Das hat nichts mit mangelnder Fürsorge gegenüber den Teilnehmern zu tun, sondern mit effektiver Organisation. Treffen sind keine Caritas-Veranstaltungen, sondern eben Treffen, auf denen es jahrelang ohne Strom ging. Und ich werde den Verdacht nicht los, daß hier die Sozialkeule von Leuten geschwungen wird, denen es selber auch nur um persönlichen Komfort und einige Annehmlichkeiten geht. Sorry - aber dann sollen genau diese Leute auf ihrem Sofa sitzen bleiben. Bei Bier und Chips. :schnarchnase:


    Wenn für alle die gleichen Bedingungen gelten, gibts auch keinen Ärger. Und ein Veranstalter, der sich aufs Wesentliche (siehe oben) konzentrieren will, der muß Grenzen ziehen. Dann hat er fürs Wesentliche nämlich auch Zeit und die Veranstaltung kann ein voller Erfolg werden.


    Wer hätte gedacht, daß es einmal zu solchen Diskussionen unter den luxusverwöhnten Trabikindern kommt. Haben scheinbar die meisten vergessen, woher sie selbst und woher das Auto kommt, für das der ganze Tanz aufgeführt wird. Es gab mal ein (sehr häßlich geschriebenes) Buch von einem Wessi: "Arbeiten wie bei Honecker, Leben wie bei Kohl"
    Mich hat dieses Buch immer sehr aufgebracht - aber bei diesem Thema hier fällts mir immer wieder ein... :zwinkerer:


    Da Little schneller war:
    Die Idee mit der Umfrage ist Klasse. Ich würde höchstens Licht ankreuzen - aber selbst das geht bei mir über einen Bordakku zu betreiben. Zum Bier kühlen genügt eine Schüssel mit kaltem Wasser, zum Wasser kochen der Propangaskocher. Alles andere sind nicht notwendige Kinkerlitzchen, die westliche Dekadenz erkennen lassen... :grinser:

    Das haben aber hauptsächlich die Veranstalter selbst in der Hand. Sie brauchen nur schon im Vorfeld klarzumachen, daß es definitiv keinen Strom gibt und aus die Maus. Entweder die Leute finden sich damit ab, oder sie bleiben zu Hause.
    Und so manches Treffen würde an Wert gewinnen, wenn weniger Leute hinkämen. Klingt blöd - ist aber so. Diese Rechnung geht aber selbstverständlich nur dann auf, wenn der Veranstalter die Gesamtkosten im Rahmen hält. Und das heißt: kein Geld für irgendwelche Kinkerlitzchen und fragwürdige Events ausgeben, sondern sich aufs Wesentliche konzentireren. Und das Wesentliche ist nach meiner Meinung:
    ordentliche Sanitäranlagen, die auch am Abreisetag noch pieksauber sind und zwischendurch regelmäßig gereinigt werden; eine halbwegs gesicherte Versorgung der Leute mit Lebensmitteln/Imbiß/Getränke usw.; vielleicht ein Festzelt, das aber nicht zu groß sein sollte und ein ansprechendes aber bescheidenes Programm übern Tag.
    Strom für alle gehört nicht zum Wesentlichen, denke ich. Und Duschen nur auf Treffen, die länger als 2 Nächte dauern. (Anklam ist so ein Beispiel - dort loht sich die Dusche, weil es fast eine ganze Woche geht.) Die Leute sollen sich erinnern wie es früher war und mal darüber nachdenken, ob ein 2000W-Heizer nicht ein wenig zu abgehoben ist.

    Da geb ich der Katie sogar mal recht... :winker:


    rainman:
    Nee, da isses nicht heller. Aber die Gefahr irgendwas ekliges zu übersehen und hineinzu... ist geringer. Zumindest für die ersten 10 Wiesenbenutzer. Die danach kommen haben schon wieder ähnliche Probleme wie die IN den Dixis... :grinsi:

    Else:
    Genau die HEIZGERÄTE sind aber die eigentlichen Stromkiller! Man kann kein provisorisches Netz bauen, an das dann jeder Zweite einen Heizer anschließt. Die Heizer sind der Grund für dauernde Stromausfälle - nicht das Licht!


    Naja - und zum Thema dunkle Dixis: in Anklam haben einige Frauen eine Lösung gefunden: sie sind im Dunkeln nicht AUFs, sondern HINTERs Dixi gegangen. Und dann wurde kräftig gemault, wenn da schon einer vom anderen Geschlecht war... :grinser:

    Besonders schick auf dem oberen Bild ist die Abgasfahne, gell? Und schade, daß man Geräusche nicht fotografieren kann... :augendreh:



    TV P50:
    Ich nutze den Trafo sehr wohl - näümlich wenn ich mit dem QEK im Urlaub bin. Ich nutze den nicht nur für Treffen (wie so viele, denen er sonst nicht fein genug ist) sondern als das, was er war und ist: ein Wohnwagen für die Reise. Tut mir leid - aber den Trafo behalt ich... :zwinkerer:

    Das Problem bei Wasserkocher und Kaffeemaschine ist folgendes:


    Natürlich laufen die nicht den ganzen Tag. Aber sie ziehen KURZZEITIG richtig viel Strom - und da ist so ein Netz eben schnell überlastet.
    Aufgemerkt: wir reden hier immer von provisorischen Behelfs-Stromnetzen!!! Und wenn morgens gegen 8 plötzlich der halbe Platz am Kaffeekochen ist, wird das sehr schnell zu viel. Und keiner hat sein Gerät dann lange laufen lassen - alle bloß ein paar Minuten... :zwinkerer:


    Gleiches gilt für die Heizungen: kalt wird es für alle ungefähr zur gleichen Zeit. Also schalten auch alle ungefähr zur gleichen Zeit ihre Heizlüfter ein. Und schon ist es passiert - und keiner hat seinen Lüfter lange benutzt. Wieder alle nur ein paar Minuten - bis zum Exodus der Anlage nämlich... :zwinkerer:


    Die Lösung ist einfach:
    Heizung nur für Leute mit kleinen Kindern im absoluten Ausnahmefall. Eigentlich müßte man es ganz unterbinden. Da ich mir nicht sicher bin, ob man mit SO kleinen Kindern wirklich auf ein Treffen muß...


    Und Wasser haben alle gefälligst mit Gas/Grill o.ä. warmzumachen - aber nicht elektrisch. Ein bißchen Licht ist ok, ein normales Radio oder das Ladegerät für Kamera/Handy auch. Aber damit sollte man es auch wirklich bewenden lassen.

    Klar - weil jeder meint, er sei ganz besonders wichtig und ntaürlich auch viel wichtiger als alle anderen. Eigennutz geht vor Gemeinwohl - und daran krankt letztlich eine ganze Gesellschaft.
    Wieviel Arroganz und Ignoranz gehört dazu, -zig Leuten Lärm und Dreck zuzumuten, nur um selbst im Warmen/Hellen zu sitzen oder eine Tasse heißen Kaffe zu trinken... :beleidigt:

    Das hat mit mir allein nix zu tun. Es gibt viele andere, die diese rücksichtsolos hinter fremde Zelte/Wohnwagen gestellten Dinger auch nerven. Und bei richtiger Witterung ballern die Abgase über den halben Platz - z.B. abends, wenns von oben her kühl wird und nix mehr nach oben abzieht. Bestes Beispiel war Magdeburg 2004.
    Ich sags nochmal: wer mit sowas auf den Platz rückt, der ist kein echter 2-Nächte-Camper. Denn eigentlich sollte es jeder, der zu solchen Treffen fährt, mal zwei Nächte ohne Strom aushalten. Schließlich weiß man vorher, worauf man sich einläßt.
    Und warum man Kaffee unbedingt mit einer elektrischen Kaffemaschine brühen muß, erschließt sich mir auch nicht. Vielleicht sollte mal darüber aufgeklärt werden, daß man heißes Wasser auch mit Gas/Kohlefeuer etc. hinbekommt und dieses dann auch zum Kaffeefiltern von Hand benutzt werden kann. Ich bereite meiner Dame den Morgenkaffee beim Camping mit Hilfe des Propangaskochers (fürs heiße Wasser) und einer Tasse, 2 Löffeln Kaffepulver und einem Kunststoffilter...
    Entweder wissen es die Leute nicht mehr, oder sie sind einfach nur zu faul dazu. Etwas anderes fällt mir dazu nun wirklich nicht ein... :augendreh:


    Fragt Eure Omas - die erklären sicher, wie man ohne Kaffeemaschine einen Kaffee hinkriegt. Und viel länger dauerts auch nicht... :zwinkerer:

    Zitat Professor:

    Quote

    Ich handhabe es so, wenn ich Stom haben will, nehme ich meinen Stromerzeuger mit und dann weis ich auch, das mich das WE 5€ zusatzlich kostet


    Und schon hat man wieder das Problem lärmender und stinkender Notstromaggregate... :zwinkerer: Ich bin gegen diese Dinger und sowohl in ANK als auch beim OMMMA haben wir sie wieder lieben gelernt...
    Möchte gern mal jemanden kennenlernen, der das Teil direkt neben SEIN Zelt stellt um nachts etwas davon zu haben. Macht wohl eher keiner, oder? Und die leisen Geräte sind so teuer, daß sie auch kaum einer hat.

    Es ist nicht zu leugnen und Little hat es sehr gut getroffen: wir werden wirklich bequemer. Und wer sich auf den Treffen umschaut, der stellt fest, daß es richtige Wohnwagensiedlungen geworden sind. QEKs wohin das Auge reicht, zwischendrin auch mal was anderes. Zelte werden immer seltener. Ich hab meins auch vor 2 Jahren gegen einen QEK getauscht...
    Bei schlechtem Wetter ein klarer Vorteil, mehr Platz und Komfort.


    Aber man muß auch wissen, ob man für 2 Nächte auf einem Treffen ist oder 2-3 Wochen auf einem gutausgestatteten Campingplatz Urlaub macht. Und wenn ich dann höre, daß Leute einen Toaster (!) oder eine E-Heizung, Stereoanlage, Fernseher usw. laufen lassen, dann frage ich mich wirklich, ob die Sache richtig eingeschätzt wird. Man kann den Wohnwagen sehr gut mit einer Taschenlampe beleuchten, solange man wach ist kann man auch so eine nette Gaspatronenlampe nehmen, die heizt auch noch mit. Nicht übertreiben und nicht einpennen wegen der Luft - das ist klar... :zwinkerer:
    Nur wenn es so weiter geht, daß jeder seine private Haushaltstechnik unbedingt benutzen muß, dann haben wir irgendwann Mikrowellen und Geschirrspüler am laufen. Und solcherlei Übertreibungen macht kein Behelfsstromnetz mit.
    Da man nie richtig kontrollieren kann bin ich fast der Meinung, man sollte auf die Bereitstellung von Strom gänzlich verzichten. Ein paar Anschlüsse für Leute mit Kleinkindern sollten genügen. Alle anderen sollten doch für 2 Abende auch ohne Strom auskommen und der veranstalter hat keine Not mit irgendwelchen Leuten, die es übertreiben müssen. Vor ein paar Jahren in den Zelten gings schließlich auch. Und große Kühlvorräte braucht kein Mensch übers Wochenende.
    Immer die Kirche im Dorf lassen... :zwinkerer:


    Und ganz nebenbei: die Verwendung von Notstromaggregaten sollte man auch unterbinden. Diese stinkenden Krachmacher, die einsfixdrei hinter die Zelte der anderen wandern (um den Eigentümer nicht zu stören) gehören auch zu den größeren Frechheiten, die sich einzelne Besucher gern erlauben.

    War ein hervorragendes, top-organisiertes und äußerst niveauvolles Oldtimertreffen. Wer nicht dort war, hat etwas verpaßt. Zumindest dann, wenn er sich tatsächlich für die Ost-Oldtimer- und Technikgeschichte ernsthaft interessiert und die TTs nicht nur als Alibi für WE-Sauforgien mißbraucht... :zwinkerer:


    War ganz große Klasse. :top: :top: :top:

    Mir scheint, das Pappenforum ist ganz besonderer Nährboden für persönliche Streitereien. Der insgesamte Tonfall ist hier deutlich schärfer als im "Konkurrenzforum" - und selbst dort fliegen manchmal die Fetzen. Woran liegt das? Manchmal habe ich das Gefühl, daß einzelne Leute dieses Forum ganz besonders zur persönlichen Profilierung nutzen. Mehr als andere Foren.
    Es scheinen auch immer die gleichen Leute zu sein... :schnarchnase:

    Man kann hier einiges lernen...


    Ich bin weder Schlosser noch Metallurge und habe auch keine Ahnung von all diesen Materialeigenschaften. Interessant ist es allemal.


    Nur zwei Fragen:
    Ist das die gleiche Scheibenbremsanlage wie sie auch für den 601 angeboten wird?
    Und wenn ja:
    Treten auch am 601 solche Kräfte auf, die die Langlochproblematik aktuell werden lassen könnten?

    Die beiden konnten bereits laufen... :zwinkerer:
    Und für einen Klappfix reicht der Kofferraum allemal. Mit Geschick sogar für zwei. Das ist dann zwar nix für Neugeborene, aber wenn die Kleinen ein paar Monate alt sind, isses eine gute Möglichkeit.
    Bei uns ging es ja auch. Schließlich fuhren nicht alle Väter "schon immer Viertakter"... :zwinkerer:

    Passend zum Thema ein kleines Erlebnis von gestern Abend:


    Habe meinen bisherigen Alltagstraber verkauft. Der Käufer kam in einem fein gemachten 601 angefahren. Auf dem Beifahrersitz ein Klinkind im Kindersitz. Hinten ein weiteres Kleinkind - auch im Kindersitz. Der Sitz war sehr ordentlich mit einem Spanngurt an Rückenlehne und Quertraverse im Kofferraum befestigt. Und außerdem im Fond anzutreffen - die Mutti. Eine richtige Familienfuhre sozusagen. So, wie es bei uns auch war...


    Noch Fragen? :zwinkerer: