Beiträge von Deluxe

    Bei VW für ca. 75,-€ zu haben...


    Aber jetzt frag ich trotzdem mal:
    Warum startest Du für jeden Schnulli einen neuen Thread? Du bist im Moment absoluter Rekordhalter im Themenstarten...und Themen zum Leerlaufabschaltventil gibt's schon einige... ;)

    Den Deckel einfach abschrauben - und dann den ganzen Silikonmist gründlich entfernen. Neuen Ring in NBR-Standardqualität rein und fertig. Und aufpassen, ob Du noch Zwischenscheiben unterm Deckel hast. Die sollten auch wieder 'rein.


    Und versuch mal bitte, kürzere, präzisere Themenüberschriften zu finden, bevor Du einen neuen Thread startest. Wenn Du versuchst, den ganzen Inhalt eines Posts schon in die Überschrift zu pressen, wird das sehr unübersichtlich. ;)

    soll der gut fahren und nicht permanent wegen Wurstteilen stehen bleiben. Das geht schon beim Blinkgeber los

    Achherrje...

    Ich frage mich gerade, warum ich seit 20 Jahren einfach 'was an den Autos mache und sie dann im Serientrimm fahre - ohne wegen irgendwelcher "Wurstteile" stehen zu bleiben.
    Blinkgeber als Grund für Stehenbleiben? :?::?::?:
    Irgendwas machst Du falsch...

    Die Kurbelwellenschäden in meiner Trabantzeit:
    1x aufgedrieselte Drehschieberfeder, dadurch Drehschieber kaputt.
    1x Kurbelwellenlager kupplungsseitig - aber daran war ich selber schuld. Wenn man das Lagergeräusch ignoriert, obwohl man es ganz genau gehört hat, hat man's nicht besser verdient.

    Ansonsten keinerlei Motorausfälle in 20 Jahren, bei 5 Autos und ungefähr 300.-400.000km...


    Alles nur Wurstteile? ;)


    Es ist ja nichts dagegen zu sagen, hier und da Verbesserungen einzubauen, wenn man sowieso einmal dran ist. Aber so zu tun, als wollten die 30.000 verbliebenen Trabantfahrer nun alle unbedingt 50PS haben, ist einfach mal unrealistisch. Und bevor nicht mal etwas Greifbares vorliegt, sondern statt dessen alles nur theoretische Belehrungen bleiben, ist es sowieso sinnfrei, hier weiterzumachen.

    Richtig - der normale Trabantfahrer im 21. Jahrhundert wäre schon mit einem haltbaren 26PS-Serienmotor sehr zufrieden.


    Was interessieren 50 oder gar 90PS? Wozu?

    Das ist etwas für Spezialanforderungen, aber die verbliebenen Straßen- Normalfahrer brauchen solchen teuren Quatsch nicht. Wir brauchen neue Kurbelwellen in sehr guter Qualität zu einem Preis, der irgendwie mit normalen Einkommen zu stemmen ist. Nicht mehr und nicht weniger.


    Im übrigen haben 3.000.000 Trabant mit Zweitaktmotor bewiesen, daß das Serienkonzept SO schlecht nicht sein kann, wie es vom Kollegen ruckzuck84 hier dargestellt wird. Fahr doch erstmal 20 Jahre Serie, so wie viele andere hier, dann kannst Du uns erzählen was "Scheiße" ist... ;)

    Auch hier gilt:

    Alle Händler haben das selbe. Nämlich das beflockte (und eben NICHT mit Samtvelours beklebte!) Neubauprofil aus ungarischen Lieferquellen, also womöglich fernöstlicher Produktion.


    Dieses Profil hat drei Probleme:

    1. schweineteuer

    2. die Beflockung hällt nicht ansatzweise so lange wie das Original-Velours

    3. es gibt dieses Profil nur für eine Scheibenstärke und nur in Schwarz


    Die Alternative sieht so aus:
    Grauer Türgummi


    Allerdings mit einer Einschränkung:
    Das geht im gegensatz zum damals Gesagten nicht oder nur sehr schlecht mit den Gummis aus dem aktuellen Angebot, weil man durch die Beflockung keine Filzlage einfach herunterziehen kan. Das beste Ausgangsmaterial sind also verschlissene Original-Profile. Dort entfernt man das Velours und kann mit 1mm-Filz selbstklebend (und in jeder beliebigen Farbe) loslegen.

    Ich hab dieser Tage einen Stapel KFZ-Literatur ergattert. Insgesamt 29 Hefte/Bücher - angefangen von einer Betriebsanleitung Wartburg 311 von 1955 bis zum Ersatzteilkatalog Trabant 1.1
    IKA- und AKA-Elektrikkataloge, Ersatzteilkatalog Barkas von 1967, alles mögliche zum Wartburg und zum Trabant 601, Cosid- und Pneumant-Lieferprogramme und so einiges mehr.

    Zustand gut bis sehr gut. Gesamtpreis: 20,-€. In Worten: Zwanzig.


    Mußte da unwillkürlich an die Literaturhändler auf diversen Teilemärkten und Messen denken... :grinser:

    Also mir ist durchaus klar, was der Kollege erreichen will. Und das hat er sicher auch erreicht - im Rahmen des Möglichen.


    Rein optisch stelle ich mir die Rückbanklehne mit Kopfstützen interessant vor. Der Unfallschutz bleibt marginal - aber was soll's, wer damit ein Problem hat, darf nicht Trabant fahren. Bei uns fährt manchmal im 25km-Radius sogar ein Kind auf der Rücksitzbank im 601 mit. Vorstellen, daß etwas passiert, darf man sich nicht. Andererseits sind wir auch so Auto gefahren und haben es überlebt - aus heutiger Sicht wohl wissend, daß die DDR bei einem Zehntel des PKW-Bestandes mehr Verkehrstote produziert hat als das heutige Gesamtdeutschland.


    Aber das sind die Zeiten, die technische Entwicklung und am Ende ist es auch Glück in der großen Lotterie, die man Leben nennt.


    Ganz nebenbei:
    Ich glaube ohnehin nicht, daß die knüppelharten originalen IFA-PUR-Kopfstützen einem Kopf beim Aufprall sonderlich gut tun. Zumal die auch beim Vordersitz viel zu weit weg vom Kopf sind - bis man aufschlägt, hat man viel Weg zum Beschleunigen zurückgelegt. Peng...

    Zu den "ungarischen" (die meiner Meinung nach mit ziemlicher Sicherheit nicht aus Ungarn, sondern aus Fernost kommen wie mittlerweile fast alle Gummiteile) Manschetten gibt's bisher keine Alternative.


    Allerdings fahre ich die auch und kann sagen, daß die Haltbarkeit bisher kein Problem war. Habe die Bremserei voriges Jahr mal komplett gemacht, da hab ich die Manschetten nur gewechselt, weil ich einmal dran war. Nötig wäre es noch nicht gewesen - bis auf eine gerissene Manschette für den Führungsbolzen waren die alle ok. Nach 10 Jahren Nutzung, wohlgemerkt.

    Kann man ja alles machen. Aber wer den Trabantwelt-Tunnelblick absetzt, den viele zu haben scheinen, der stellt schnell fest, daß es Händler gibt bei denen man Originalteile kaufen kann.

    Ich kaufe überall - je nachdem, wo man sich am besten aufgehoben fühlt. Diese Woche zum ersten Mal sogar etwas bei LDM. 8)

    Schön gemacht.

    Ein Schwachpunkt ist der Holzrahmen - den müßte man normalerweise durch stabile Stahlprofile ersetzen.


    Aber wie gesagt:
    Solange am Ende alles nur an den beiden Arretierbolzen (Kegelstifte) der Rückenlehne hängt, ist die Sollbruchstelle eher dort zu suchen als woanders.

    Laut Tankstellenbesitzer kommen in den 3000L 60L Öl rein.

    Deswegen wurde ich stutzig...das ist normalerweise völlig unüblich, weil gar nicht so viele einzelne Tanks zur Verfügung stehen. Drei Kubikmeter Fertiggemisch zu bunkern wäre in der heutigen Zeit eigentlich auch nicht sonderlich sinnvoll.

    In 52 Jahren kann viel passiert sein - auch eine Pinsellackierung der Grill-Rückseite oder sonstwas. Manches werden wir nie erfahren...


    Was die Gemischsäule betrifft:
    Die sind selten, mittlerweile. Aber daß die das Gemisch ernsthaft im großen 3000l-Bunker anrühren, ist schon merkwürdig. Das bedeutet, daß die Brühe manchmal uralt ist, die man dort tankt - denn wann wird schonmal Gemisch gezapft?


    Zu DDR-Zeiten wurde das Gemisch an vielen Tankstellen erst in der Pistole gemischt...das waren dann die mit dem Doppelschlauch. Ist die bessere Version...


    Wie auch immer:
    Ich vertraue nur noch meiner eigenen Ölflasche. Und da ist MZ 406 drin.