Beiträge von Deluxe

    Im Trabant mit Formsitz halte ich es nahezu unbegrenzt aus. Mit Selfasitz ist das auch noch sehr angenehm, aber dem fehlt schon etwas Stützfläche für das rechte Bein.

    Auf den alten Klappsitzen im 66er möchte ich keine Langstrecke jenseits von 300km mehr machen müssen. Es sei denn, man legt vorher ein Brett quer über beide Vordersitze, damit man das rechte Bein nicht ständig mit Muskelkraft halten muß.

    Aber man muß auch sehen, daß diese Autos für Leute konstruiert sind, die im Schnitt kaum größer als 1,70m waren und selten mehr als 70kg wogen. Zu jener Zeit wurde eine erwachsene Person immer mit 70kg angenommen.


    In meinem Westblech habe ich nach spätestens 200km den dringenden Wunsch, auszusteigen. Was dort als Seitenhalt verkauft wird, sind in Wahrheit bösartig drückende, viel zu harte Polsterwülste, die die Sitzfläche künstlich verengen und mit das rechte Bein förmlich abklemmen, bis es schmerzhaft wird und nicht mehr richtig durchblutet. Aber den fahr ich eh nicht mehr. Vom Trabant kenne ich solche Dinge überhaupt nicht - obwohl man die Beine darin nicht ausstrecken kann.


    Erstaunlich entspannt fand ich die Reise über insgesamt mehr als 5000km im Lada Niva. Schwarze Kunstlederbestuhlung Baujahr 1991, also weit weg von frisch aufgepolstert. Ich habe es im Sommer ohne Handtuch o.ä. sehr gut ausgehalten auf diesen Sitzen.

    Ich empfinde gerade im Trabant die längeren Autobahnfahrten als sowas von entspannend.

    Ich weiß was gemeint ist, kann das aber so pauschal nicht (mehr) unterschreiben.

    Spätestens beim regelmäßigen Blick in den Rückspiegel ist es mit meiner Entspannung im Trabant (Zweitakt) auf der Autobahn meist nicht mehr allzuweit her.

    Bei jedem dritten, der von hinten angesaust kommt, hat man das Gefühl, daß er den Trabant gar nicht sieht - im allerletzten Moment wird dann links rausgezogen...


    Es gibt einige Argumente für den Trabant 1.1 und seine Modifikationen. Die Autobahn ist für mich eins der entscheidendsten dieser Argumente.

    Es ist viel einfacher. :zwinkerer:

    Die Auslands-Abos habe ich per Hand eingetütet und aus der "Zentrale" verschickt.

    Das selbe gilt für die Geschenk-Abos.


    Aber die normalen Inlandsabos, die bis zum 7.2.18 in der Liste standen, sind alle gut 300km von der "Zentrale" entfernt vom Dienstleister verpackt und heute vom Postdienstleister dort abgeholt worden.


    Daß ein Brief nach NL nichtmal 48h braucht, erfreut mich - aber damit war nicht unbedingt zu rechnen.


    Wenn wir irgendwann mal soweit gewachsen sind, daß wir den Presseversand der Deutschen Post beauftragen können (an dem leider viel v.a. elektronischer Aufwand hängt, den wir derzeit weder personell noch zeitlich leisten können), wird das einfacher - dann bestimmen wir den Tag, an dem das alles gleichzeitig zugestellt wird.
    Aber bis dahin muß noch einiges getan werden.

    Du kannst doch auch beim früheren Monopolisten kaufen, der hier aktiv war. Verbietet Dir doch keiner. Für richtig derbe Preise...


    Oder mit mehr eigenem Arbeitsanteil das günstige neue Angebot wählen.


    Du hast jetzt immerhin die Wahl und deren Ergebnis ist nur noch abhängig von Deiner persönlichen Meinung und von Deinem Geldbeutel. Bis vor kurzem hattest Du keine Wahl - da hieß es kauf zum geforderten Preis oder lass es.


    Übrigens habe ich immer noch meine Bestände an Original-Lettern. Wie alle wissen, sind die nicht vollständig, deshalb und weil mir die Art des bisherigen Monopolanbieters extrem gegen den Strich ging (zum Beispiel seine Verweigerung, einzelne Lettern zu liefern und/oder mir das, was mir an Ziffern und Bochstaben fehlt, noch zu geben), habe ich versucht, dieses Projekt hier zu unterstützen.

    Die funktioniert auch.

    Heute holt der Versender die neue Ausgabe beim Verpackungsdienstleister ab, nachdem ich sie am Montag in der Druckerei geholt habe.


    Alles gut...ab morgen werden die verschickt. Nächste Woche sollten die Hefte allmählich in den Briefkästen eintrudeln.

    Ist doch ganz klar:
    Falls man mal an einem Vulkanhang auf flüssiger Lava grillt oder auf flüssigem Metall in der Nähe eines Stahlwerks - das kann man dann hinterher einfach wieder ablassen. ;)

    Danke für diese Zusammenfassung. Die Analyse trifft exakt ins Schwarze.


    Das Sonderheft ist eine Sammlung von Zweitverwertungen - also älterer Artikel, die teilweise schon vor vielen Jahren mal erschienen sind. Mehr oder weniger neu bearbeitet. Meist eher weniger, vieles gar nicht..


    Anders ausgedrückt:
    Für dieses Heft habe ich keinen einzigen Buchstaben neu getippt und kein Foto neu geschossen. Das würde sich auch von selbst verbieten.


    Warum dieses Sonderheft nun gerade jetzt erscheint, darauf darf sich jeder seinen eigenen Reim machen. Was Aufmachung und Layout betrifft, so wissen wir bei 79oktan jedenfalls ganz genau, warum wir unser Heft anders gestalten.


    Zur Preisgestaltung wiederum möchte ich sagen, daß 7,95€ nicht zuviel sind. Allerdings relativiert sich diese Aussage, wenn man den Werbeanteil mal ausrechnet und ggf. mit anderen Publikationen vergleicht. Aber das ist Sache des Verlages.

    Rein von der unruhigen, zappelig wirkenden Aufmachung her spricht mich dieses Heft nicht besonders an - egal, unter wievielen Texten da mein Name steht..

    Offenbar haben sich die Leute in ihren Ansprüchen wohl doch sehr stark verändert.


    Denn als Anklam noch ein paar Nummern kleiner war, sind trotzdem sehr, sehr viele aus den Südbezirken da hochgefahren. Anreise frühestens Mittwoch - die meisten kamen erst am Donnerstag und selbst Spätanreiser am Samstag fanden noch ihr Plätzchen.

    Und das soll nicht mehr funktionieren? Wirklich nicht?
    Oder ist diese Argumentation mehr als Hilfsmittel zu verstehen, die eigene Lust des Veranstalters am ausufernden Riesen-Event zu kaschieren, indem man einfach so lange behauptet, kleiner ginge nicht mehr, bis es alle glauben?


    Übrigens könnte es auch sein, daß einige eben gerade nicht mehr dort hinfahren, seitdem die Größenordnungen m.o.w. den normalen Rahmen sprengen. Den selben Effekt gab es schonmal: beim alten ITT in Zwickau. Wohin das am Ende geführt hat, haben wir 2009 gesehen.

    Die aktuelle 79Oktan war am Stand ausverkauft

    Aber nicht doch...da hast Du etwas mißverstanden.

    Ausverkauft war lediglich die Ausgabe 2/2017. Die aktuelle hatten wir ausreichend vorrätig. Und die GANZ aktuelle geht dieser Tage in die Druckerei. :zwinkerer:


    War ein tolles Wochenende - viele Leute getroffen und eine Menge gute Gespräche am Stand gehabt. Danke allen, die bei uns vorbeigekommen sind. :top:

    Wieder mal ein Thread voller Mythen und Märchen.


    Genex ist soweit schonmal richtig.

    Nein - Genex ist soweit schonmal grundfalsch.

    Weil Genex und Export nichts, aber auch absolut nichts miteinander zu tun haben.

    Natürlich waren im Genex-Katalog bis 1990 auch Trabanten enthalten. Nur hat das absolut nichts mit Trabant-Export in die BRD zu tun. Hier werden zwei Dinge miteinander vermischt, die miteinander nichts zu tun haben.


    Die Genex Geschenkdienst GmbH und die Jauerfood AG waren das eine. Firmen, die im westlichen Ausland ihren Sitz hatten, aber zur Schattenwirtschaft des Alexander Schalck-Golodkowski gehörten. Dem obersten Devisenbeschaffer der DDR.

    Der Außenhandel der DDR war etwas völlig anderes.


    Des weiteren ist anzumerken, daß es keine Genex-Ausstattungen gab. Das waren alles ganz normale Serienfahrzeuge, die zu keinem Zeitpunkt irgendwas mit "Westen" zu tun hatten. Die wurden lediglich mit Westgeld bezahlt, haben die DDR aber nie verlassen.

    Aber das hatten wir schon öfter.


    Detaillierte Fakten zu diesem ganzen Themenkomplex (Genex, Westfahrzeuge im Osten usw.) wird es übrigens in den 79oktan-Ausgaben 3/2018 auf 10 Seiten und 1/2019 auf weiteren 8 Seiten geben. Autor ist ein Fachmann, der sich seit vielen Jahren intensiv mit der Materie beschäftigt und der u.a. auch mit all den Legenden aufräumt. ;)

    Das ist sicher richtig.

    Andererseits...als ich noch im Ersatzteilhandel gearbeitet habe, gingen da permanent Nachbaukolben in alle Welt und ich habe in drei Jahren nur einen einzigen Reklamationsfall gehabt.

    Da hatte mal einer nachgewogen und es kam ein Masseunterschied im zweistelligen Grammbereich heraus. Zwei verschiedene Gußchargen...
    Hätte man sehen können - aber nur, wenn man die Originalverpackung entfernt hätte.


    Nun ist natürlich die Frage, ob alle anderen Kolben in Ordnung waren oder ob einfach nur keiner reklamiert hat. IM Endeffekt ist es so, daß wir früher oder später sowieso keine Wahl mehr haben werden.