Posts by MichiU

    Das fände ich persönlich als relativer Vielfahrer natürlich gar nicht lustig. Wie immer gäbs Verlierer und Gewinner.


    Da wir aber an praktisch allen Grenzen Tanktourismus in die Nachbarländer haben, würden die Grenznahen dann gar keine Steuer mehr bezahlen müssen. Und eine EU-einheitliche Regel in Steuerdingen? Da glaub ich eher ans Christkind.

    Von mir auch noch nachträglich die besten Wünsche. :2Kumpels:


    Aber wenns bloß die 40 sind, ist doch alles noch im Lot... Ich muß da leider schon in anderen Kategorien denken - und ich kann Dir zum Trost sagen: Auch das geht irgendwie trotzdem.

    an dieser Tankstelle kostet das Super seltsamerweise nur einen Cent pro Liter mehr als E10.

    Die Preisgestaltung ist wahrlich seltsam. Bei Shell sinds dafür meistens (nicht immer) 4 ct Unterschied. :staun:


    Im Trabant tanke ich das gelegentlich, weil sich bei dem Preisunterschied auch der niedrigere Brennwert des Alkohols theoretisch rechnet (bei 2 ct Differenz eher nicht). Keine negativen Erfahrungen. Fürs 6-monatige Winterlager mache ich lieber keine Experimente und tanke E5 voll.


    OT: Beim Westblech (Polo 6N2, 1,0) habe ich das seltsame Phänomen, daß die Motorkontrolllampe wg. AGR-Ventil mit E5 manchmal leuchtet - sobald ich Polen-Sprit ohne Alkohol tanke, ist die sofort aus, um dann daheim bei der nächsten Tankfüllung wieder zu leuchten.


    Kann mir das jemand erklären? Reagiert das AGR-Ventil bei anderen auch so empfindlich auf Alkohol?


    (Mein Getränk hat auch öfters 5 % Alkohol und ich reagiere nicht so empfindlich... :grinser:)

    An selbigem letzten Sonntag in Marxwalde (neuerdings Neuhardenberg :zwinkerer:) nachmittags eine hübsche 601 Limo, papyrus mit gletscherblauem Dach, MOL-Kennz., an der Bundesstraße geparkt gesehen.


    Ist der Besitzer hier vertreten?

    Gesamtgesellschaftlich spricht schon ein einziges Faktum zwingend dagegen: Der "Kapitalismus" hat nunmal gegen den "real existierenden Sozialismus" gesiegt. Ein, wie auch immer gearteter, "dritter Weg" wurde von fast niemandem gewollt.

    Warum spricht hier - wo logischerweise die Mehrheit Ossis sind - niemand über den "dritten Weg"? Ihr beklagt Euch (berechtigt) über die perversen Auswüchse des Kapitalismus, ohne Euch (oder Euren Eltern) an die Nase zu greifen. Ich finde, Ihr macht es Euch zu einfach. Es gab schließlich in der jüngeren Geschichte nur einmal die Möglichkeit, grundsätzliche Dinge in der Welt in Frage zu stellen. Es tut mir leid, aber diese Chance ist in den östlichen Telen Europas (incl. Ex-DDR) vertan worden.


    Jetzt könnt Ihr genauso berechtigt sagen, das hättet Ihr im Westen ja schon vorher verbessern können. Die 68er habens versucht - mit teilweisem Erfolg. Meiner Generation blieb eigentlich nur, auf jede größere Demo zu rennen (und da gabs in den 80ern viele) und konsequent den Wehrdienst zu verweigern. Wir hatten anfangs der 90er große Hoffnung in die Bewegungen aus dem Osten und den auch daraus resultierenden "Runden Tisch".


    Ich will niemandem die Schuld am ausgebrochenen Urkapitalismus

    zuweisen, aber Ihr solltet bei Euren Analysen der Entwicklungen der letzten Jahrzehnte mal bitte auch etwas Nabelschau betreiben. Warum ist eine einmalige Chance vergeben worden? Warum konnte sich der Kapitalismus erst nach der "Wende" in seiner ganzen Konsequenz/Brutalität durchsetzen?


    In den 70er/80er-Jahren wären sonst Tausende Perspektivlose (denen die Reisefreiheit egal gewesen wäre, weil eh pleite) aus dem Westen in den Osten gegangen. Das durfte sich das System nicht leisten. Es wurde schon dafür gesorgt, daß das nicht passierte.


    17 Mio. Menschen hätten die Chance gehabt, etwas anderes zu kreieren. Die maßgeblichen mutigen Leute, die die Demos im Osten angefangen haben, wollten sicher auch ein anderes Endergebnis.


    Ich weiß, das ist jetzt alles bewußt sehr scharf formuliert. Aber ich möchte gern auch eine Diskussion in diese Richtung anstoßen. Im Moment kommts mir so vor, als ob die jüngste Geschichte hier im Thread (und auch sonst) gar keine Rolle mehr spielen soll.

    Was spricht dagegen den Lebensstandard auf einem bestimmten Niveau einzufrieren ?

    Wäre für den Einzelnen sicher machbar - oft wird der durch diverse Umstände auch schlechter.


    Gesamtgesellschaftlich spricht schon ein einziges Faktum zwingend dagegen: Der "Kapitalismus" hat nunmal gegen den "real existierenden Sozialismus" gesiegt. Ein, wie auch immer gearteter, "dritter Weg" wurde von fast niemandem gewollt.

    gab es ja mal einen Test vom ADAC wo Banner gar nicht so schlecht abschnitt…

    Dann muß sich aber ALLES geändert haben bei dieser Firma.


    Wir hatten für unsere Sahara-Tour 2010 freundlicherweise ein paar Batterien bekommen. So sympathisch alle angesprochenen Mitarbeiter waren (auch der Ober-Chef in Österreich), aber alle Batterien haben nach einem guten Jahr aufgegeben (auch die, die gar nicht mit in der Wüste waren. Es war die Sorte mit dem großen Stier als Logo - weiß nicht, ob es die noch gibt.


    Auch die zugehörigen Werbegimmicks (Aufkleber, T-Shirts etc.) waren von erschreckender Qualität. Zudem erinnere ich mich, daß anschließend auch beim ADAC-Test diese Sorte komplett durchgefallen ist - und da waren es nicht bloß die kleinen 45 Ah.


    Aber ist ja auch einige Jahre her.


    Ich fahre seitdem auf (damals) beiden Trabis No-name-Batterien für ca. 35 €. Obwohl die Autos im Wechsel jeweils 6 Monate rumstehen/-standen und ich nur einmal vor dem Neustart geladen habe, halten die mindestens 6 Jahre.

    Ich sag mal nix - auf der anderen Seite des Bergs war ich paar Jahre in der Schule. Hatte den ähnlichen Blick, bloß spiegelverkehrt...


    EDIT: "Sehenswürdigkeit" ist vielleicht nicht das ganz passende Wort - außerdem war da nach 1945 in den ersten Jahren noch viel mehr Party, bis es irgendwann für die Öffentlichkeit zugänglich wurde.