Posts by oldtimerfreund

Hallo zusammen,

in Kürze steht ein größeres Update der Forensoftware an. Da der Umfang noch nicht genau abschätzbar ist, wird das Forum einige Zeit (Stunden/Tage?) offline sein.
Das Installieren des Update wird aus zeitlichen Gründen kurzfristig und ohne weitere Ankündigung geschehen.

Vielen Dank für Euer Verständnis,

Jan

    Hallo,


    @standart:
    Was meinst Du mit Ausgleichscheiben?
    Die Mittelabbichtung hat so gut wie kein Spiel zwischen den Lagern und ich kann auch nix erkennen was zwischen den Lagern und der Abdichtung stecken soll.
    Ich nehm an dies wurde nur im Bedarfsfall so gemacht, denn irgendwann wurde die Welle ja fertig zum Einbau ausgeliefert.
    Dann werde ich die Mittelabdichtung eben ohne diesen Zentrierstift einbauen.


    die Arretierungen der Lagerzentrierstifte werde ich einarbeiten. Ich nehm an das die eingebaute Gleitlagerwelle schon eine andere ist und der Monteur einfach die Stifte aus den Lagern herausgezogen hat um die Welle einbauen zu können.


    Sowas bekommt man eben als Komplett regeneriert...


    2TViper :
    Wellen einkleben meinst Du mit Motordichtmittel oder Loctide?
    Wäre nett wenn Du mal nachschauen könntest wegen der Drehschiebereinlässe.

    Hallo Trabantfreunde,
    ich habe ein Anliegen zwecks der Nachrüstung eines P60 Motors (23PS) mit Nadellagerwelle.


    Die Welle welche ich einbauen möchte ist eine für Nadelgelagerte Kolbenbolzen in der "alten" Ausführung mit geteilten Mittellager.
    Doch wie ich feststellen mußte hat dieses Lager gar keinen Arretierstift in der Mitte wie bei der eingebauten Welle mit Kolbenblozengleitlager.


    Ist dieser Stift unbedingt notwendig?


    Dieser soll nehm ich an ein mitdrehen des Lagers im Gehäuse verhindern aber offenbar scheint es dennach auch ohne zu funktionieren oder hat jemand damit schonmal negative Erfahrungen gemacht?


    Kann man den Stift nachträglich ins Lager einbringen?


    Bei der alten Gleitgelagerten Welle waren die kleinen Arretierstifte(siehe Bild) der beiden äußeren Mittellager herausgezogen weil keine Aussparungen im Gehäuse vorhanden sind. Nur im Lager auf der Unterbrecherseite ist der Stift drin welcher im Oberteil in eine Aussparung eingreift(siehe Bild Oberteil).


    In diesen Gehäuse war mit der alten Welle eine Kolbenringabdichtung Unterbrecherseitig verbaut diese war aber völlig verschlissen.


    Nun habe ich gelesen das die Ölbohrungen welche von den Zylindern her kommen (siehe Bild) bei dieser Art Dichtung am besten verschlossen werden sollen. Doch der Motor lief auch damit (und trotz der verschlissenen Kolbenringdichtung) gut.


    Zerlegt wurde er nur, weil er extrem schlechte Warmstarteigenschaften hatte trotz peniebel gereinigter und eingestellter Vergaser mehrerer "alter" Versionen und genau eingestellter Zündung (auch dynamisch eingestellt mit Hilfswinkel als Blitzermarkierung).
    Darauf werd ich gleich 26 PS Zylinder setzen.



    Oldtimerfreund

    badersbach


    Am besten Du besorgst Dir ein Reparaturbuch (gibts oft günstig bei ebai) zum Baujahr passend da ist Dir schon viel geholfen.
    Auch was Bremsen betrifft ist ziemlich gut bebildert und beschrieben.


    Wichtig gerade bei den Bremsen sauber und ordentlich zu arbeiten und keinerlei Kompromisse eingehen getreu dem Motto "Es wird schon halten"!


    oldtimerfreund

    Hallo TrabsCabri,


    ein eindeutiges JEIN ich kann zwar jetzt nur für die Motorradfraktion sprechen aber bei den Autos ist es ja sicher auch so.
    In Sachsen bekommt man für jedes Fahrzeug mit 07er einen einzelnen roten oder mehr rosa sehnen die aus Fahrzeugschein.
    In Sachsen-Anhalt bekommt man einen Fahrzeugschein für bis zu vier Stück (in einen) ausgestellt.
    Hat man da z.B. nur zwei Eingetragen sind die anderen zwei durchgestrichen, meldet man ein drittes an gibts einen neuen Schein wo es mit drin steht und nur eines ist noch durchgestrichen.


    Ein Fahrtenbuch gibts überall mit dazu aber wer willn das kontrollieren?


    Einen Fall kenne ich z.B. aus BTF der muß jedes Jahr sein 07er Kennzeichen neu beantragen, was jedesmal viel Nerven kostet!



    Meine Meinung:
    Das ist alles Kleinstaaterei jedes Bundesland machts anders.



    oldtimerfreund

    Hallo Kübel,


    ich glaub Du wirst mit Deinen Tramp noch ne Menge Ärger haben weil er noch keine Erstzulassung hatte wegen der aktuellen Bestimmungen z.B. für Sicherheitseinrichtungen und besonders wegen dem Abgas.


    Nur mal ein kleiner Beitrag über die Erstzulassung der Enfield India meines Vaters:


    Die Maschine (Neufahrzeug) war ein indischer Direktimport also nicht über einen Händler.
    So haben wir die Maschine in einen Transporter zur Dekra gebracht und uns erkundigt was alles für die deutsche Zulassung umgebaut werden müßte.


    -Angefangen vom Scheinwerfer welcher eine symetrische Streuscheibe hat auf asymetrisch (dafür hab ich noch Verständnis)
    -Blinker und Rücklicht obwohl orange bzw. rot, sie haben keine ECE Kennzeichnung
    -europäische Glühlampen einsetzen, weil keine ECE
    -Auspufftopf war ohne Kennzeichnung
    -es lagen keine Abgaswerte vor die wollten tatsächlich die Maschine am liebsten auf dem Motorenprüfstand in Zschopau prügeln um das Abgasverhalten zu bestimmen!


    Glücklicherweise wurde uns das meiste erspart und folgendes mit Gnade und Ausnahmegenehmigung des Leipziger Regierungspräsidenten gestattet:
    -Lichtanlage bis auf die Streuscheibe wurde genehmigt
    -Auspufftopf Maße stehen im Brief (ohne Kennung)
    -Abgasverhalten nach ECE oder sowas, nicht nachgewiesen
    -Wegfahrsicherung mit Vorhängeschloß


    Der DEKRA Mensch meinte hätte die Maschine in Indien auch nur eine Tageszulassung gehabt, wäre dies alles bis auf die Streuscheibe kein Thema nur sie kam eben als Neufahrzeug hierher.


    Und sowas kann auch Dir blühen mit Deinen Tramp!
    Für die DEKRA zählt nicht Baujahr sondern Erstzulassung, ebenso wirds mit der Anmeldung laufen... .


    Vielleicht erwischt Du ja einen gnädigen Prüfer.


    Viel Erfolg damit


    Oldtimerfreund

    Hallo,


    Du solltest wenn möglich mal die Batterie mit einen Belastungstester prüfen oder tauschen wenn Du noch eine hast.


    So einen ähnlichen Fehler hatte ich mal bei einen Sharan gesucht der ließ sich im Verhältnis etwa 50mal problemlos Starten und dann 1mal ging gar nix mehr.
    Hatte lange gesucht, Lima brachte volle Leistung erst als ich die Batterie mit einen Belastungstester prüfte brach die plötzlich zusammen (Ruhespannung i.O.).
    Da muß wohl eine Zellenbrücke gebrochen sein von außen war nix zu sehen weil alles vergossen.
    Mit einer neuen Batterie läuft er wieder tadellos.



    Oldtimerfreund

    Hallo Postkugel,


    das sind doch genau die selben Reifen mit selben Profil und Größe wie sie zu DDR Zeiten hergestellt wurden 5.20-13 welche auch schon drauf waren.
    Nur weil die so alt gewesen sind habe ich der originalität halber neue Heidenau spendiert.



    Oldtimerfreund

    Hallo Klaus,
    das habe ich alles schon überprüft.
    Und wenn er mit drei verschiedenen Vergasern auch nicht schneller fährt und ich die Zündung einstellen kann zwischen 3 und 4mm wie ich will und er bleibt trotzdem an der 100er Marke kleben dann bleiben für mich nur noch die neuen Reifen als Ursache.
    Die Auspuffanlage ist komplett neu aus original DDR Teilen zusammengestellt.
    Vielleicht eröffne ich zu den Heidenau Reifen mal einen neuen Thread.



    Trotzdem Danke für die Tipps
    Oldtimerfreund

    Nochmal was zum Thema,
    ich habe den Vergaser 28 HB 4-1 welcher werksseitig verbaut war gegen einen nagelneuen 28 HB 4-1 getauscht doch bei diesen war es unmöglich das Standgas überhaubt einzustellen.
    Daraufhin habe ich den Tank ausgebaut und den Benzinhahn nochmals gereinigt und mit einer neuen Dichtung versehen.
    Die Kompression habe ich gemessen sie liegt bei ca. 7bar auf beiden Zylindern.
    Weiterhin habe ich einen alten "konventionellen" Trabant Vergaser 28 HB 2-? (die letze Zahl ist so schlecht eingeschlagen das eine genaue Entzifferung unmöglich ist es könnte eine 3,6,8 oder 9 sein).


    Auch mit diesen Vergaser, wie auch bei den beiden anderen sind bei 100km/h Schluß aber der Motor läuft eindeutig weicher was sich besonders im Standgas und bei erhöhten Drehzahlen z.B. im 3. Gang bemerkbar macht, diesen Vergaser lasse ich auch jetzt drin und werde mich eben mit der Geschwindigkeit abfinden, da ich ihn sowieso nicht mehr als 90km/h als Reisegeschwindigkeit fahren möchte.


    Was vielleicht noch eine Möglichkeit wäre ich habe neue Heidenau Reifen mit den alten DDR Profil drauf.
    Möglicherweise ist die Gummimischung weicher als bei den original DDR Pneus und somit der Abrollwiderstand höher.


    Hat schonmal jemand mit diesen Reifen ähnlicher Erfahrungen gemacht, sollten sie mit höheren Luftdruck gefahren werden?



    Oldtimerfreund

    Hallo,
    entweder die Schaltstange hat sich wo sie an der Schaltklaue geklemmt ist gelockert oder die Synchronringe gehen hops.
    Von außen kann man da allerdings meines Wissens nach an Schaltwegen nix nachstellen, da wirst Du wohl um ein öffen oder kompletten Austausch des Getriebes nicht herumkommen.
    Ich selber hab schon an zwei Trabanten gesehen und daraufhin die Getriebe komplett getauscht, das im inneren was weggebrochen war und die Schaltung damit völlig wirkungslos gewesen ist, aber sowas schafft man nur mit roher Gewalt. :peitsche:
    Ich habe auch mal eine Geschichte gehört da hatte sich zu DDR Zeiten ein Berufskraftfahrer der nur schwergänige LKW Getriebe gewöhnt war einen Trabant ausgeliehen und es geschafft vom 4. in den 1. zu schalten (wahrscheinlich wollte er den 3.haben) dabei hatte der Motor so stark blockiert das es das Gebläse herausgerissen hatte. :verwirrt:



    Oldtimerfreund

    Hallo,
    am besten Du rüstest auf original DDR Backen und Trommeln um ab und an taucht sowas bei ibäh auf. Bin mal mit Ungarn RBZ reingefallen die Dinger sind beim Anziehen einfach zerbrochen, sowas darf normalerweise das letzte sein was zerbricht!



    Oldtimerfreund

    Hallo,
    da hilft nur zwei selbstgebaute Alu-Dichtungen mit 1,0mm statt der originalen 0,5mm und das klingeln ist vorrausgesetzt alles andere ist korrekt eingestellt sofort weg.
    Leistungseinbußen bleiben unbemerkt das sie so gering sind.
    Zwei Kopfdichtungen oder zwei Fußdichtungen ist immer murks, sowas hält nur kurze Zeit.



    Oldtimerfreund

    Hallo,
    nun die Zündung auf 3-2,5mm stellen?
    Das geht ja in Richtung spät was bei höheren Geschwindigkeiten eher nachteilig ist. Beim Anspringen gut aber wie erwähnt auch die Unterbrecher hatte ich mit Stroboskop eingestellt und da ging er.


    Den Umluftschlauch am Vergaser hab ich schon ersetzt.


    Klingeln tut er auch nicht nur wenn man ihn im 4. in unteren Drehzahlbreich mit Vollast quält aber das ist denke normal.


    Für GTO-trabi: verwende Kopfdichtungen in 1,0mm Stärke!
    Die kannste nur selber bauen hat bei einen Bekannten sofort das Klingeln beim 23PSer beseitigt ohne Leistungseinbuße!


    Hab ihn erstmal wieder in die Garage gestellt da kann er sich ausschmollen werd mir die Sache nochmal in Ruhe annehmen und den Vergaser nochmal zerlegen.


    Oldtimerfreund

    Hallo,
    bei meinen 601er Bj. 83 habe ich momentan so ein Problemchen.
    Nach den Umbau auf 12V mit Elektronikzündung sind mehr als 100km/h unerreichbar.
    Zur Vorgeschichte:
    Als 6V brachte er locker seine 115-120km/h, als ich ihn dann stillegte verbrachte er fast ein Jahrzehnt in der Garage.
    Letztes Jahr habe ich ihn Generalüberholt und auf 12V mit EBZA umgebaut.
    Verbaut ist ein Vergaser 28HB 4-1 wo laut Reparaturbuch unterschiedliche Zündzeitpunkte 4 und 3mm v.OT erforderlich sind.
    Doch nie habe ich die Unterbrecherzündung mit der Uhr darauf eingestellt sondern immer mit dem Stroboskop dynamisch an der Motortrennfuge was laut Buch 4mm v.OT entspricht und er lief damit tadellos.
    Daher habe ich die EBZA auch danach eingestellt und den zweiten Zylinder kontrolliert welcher schon exakt voreingestellt war denn die EBZA ist neu.


    Der Vergaser wurde sorgfältigst gereinigt und wieder zusammengesetzt bei der AU hat der Prüfer daran herumgestellt (zuerst hatte ich nur den verstellten Vergaser vermutet) doch ich habe ihn wieder auf die Grundeinstellung von 1,5 Umdrehungen CO-Schraube heraus gebracht.


    Als Zündkerzen fahre ich 225er BERU-Isolatorkerzen.


    Doch auf gerader Strecke sind mehr als Strich 100km/h nicht drin, auf leicht abfälliger Strecke 105km/h.


    Woran könnte es nur liegen, als Reisedauergeschwindigkeit möchte ich ihn keineswegs mehr als 90km/h fahren, trotzdem muß er doch wieder so wie vorher laufen!


    Ich habe den Vergaser von 1,5 Umdrehungen ausgehend schrittweise Mager und wieder fetter gestellt was auch keine Änderung brachte, das Luftsteuerventil wurde nicht verändert das Gestänge ist noch versiegelt.
    Das Zündkerzenbild sieht Top aus, leicht rehbraun so wie es sein soll, auch originale 225er DDR Isolatorkerzen brachten keinen Erfolg.


    Der Motor läuft ansonsten super springt warm wie kalt sofort an und beschleunigt gut im 3.Gang sogar eine Anhöhe hinauf (Berge gibts hier keine).


    Hatte jemand schon mal ähnliche Probleme?


    Wenn alles nix hilft werd ich mal einen fast neuen 28 HB 1-1 Vergaser einbauen, doch dazu braucht man laut Buch einen 10cm längeren Choke Bowdenzug oder geht da auch der "alte"?


    Oldtimerfreund

    Hallo,
    an meinen Trabant 601 ist ein 28 HB4-1 Vergaser verbaut.
    Da eine komplette Neueinstellung des CO Wertes erforderlich ist hätt ich gern gewußt wieviel Umdrehungen die LL luftschraube herausgeschraubt sein muß oder sein sollte?
    Um damit überhaupt erstmal einen Anhaltspunkt zu haben wegen der Einstellung.


    Das Luftsteuerventil blieb unverändert und ist auch noch versiegelt.


    Hat mit dieser Einstellerei jemand Erfahrung gesammelt?



    Oldtimerfreund

    Hallo,
    ich habe ein Anliegen Betreffs den Zündzeitpunkten der Unterbrecherzündung und der EBZA.
    Folgendes ich habe einen Trabant 601 Bj. 1983 mit 28 HB4-1 Vergaser und laut "Ratgeber Zweitaktmotoren" müßte bei Unterbrecherzündung der erste Zylinder einen ZZP von 4,0mm~0,4 und der zweite Zylinder 3,0mm~0,4 haben.


    In der Einbauanleitung des Nachrüstsatzes der EBZA steht allerdings geschrieben das wenn diese bei Motoren mit unterschiedlichen ZZP nachgerüstet wird, das nur der Wert des ersten Zylinders einzustellen ist und dieser ZZP gleichzeitig für den zweiten Zylinder gilt, da die EBZA Platte werksseitig auf exakt 180° versetzt eingestellt ist.


    Warum diese Widersprüche?
    Denn ob der Zündzeitpunkt nun von einen Unterbrecher oder der EBZA ausgelöst wird ist doch so gesehen egal.


    Wer hat damit schon Erfahrung gesammelt?


    Oldtimerfreund