Posts by Postkugel

    Weil wir das Virus - oder das, was wir da "messen" -, noch nicht richtig verstanden haben. Und so lange dass so ist, werden wir mit unseren "Schrottschuessen" nur wenig erreichen.


    Irgendwie erinnert mich das alles an das Aufkommen der Varroamilbe (Bienenparasit auch aus Asien) in den 80ern. Was wurde damals nicht alles herumprobiert, gehofft, gebangt, Sperrzonen errichtet, Voelker abgetoetet, abenteuerlichste Medikamente ausprobiert und gebracht hat das alles : Nichts. Heute sind die Biester ueberall persistent und trotzdem sind sie bei weitem kein echtes Problem mehr. Warum: Wir haben die Biologie weitgehend erforscht und gelernt , damit umzugehen. Wenn man zielgerichtet eingreift, hat man die Sache gut im Griff. Aber es wurde nie wieder "so wie frueher".


    Auf das Verstehen kommt es an. Und das braucht leider Zeit, nicht blinden Aktionismus.

    Fuer mich gibt es ueberigens einen nahezu perfekten Inflationsintikator: DIe Preise bei TUEV & Co.


    @Charli

    Das waren aber Maueroeffnungs-Schnaeppchenjaeger-Wucherkurse. Im September '89 auf der Volksbank Bad Reichenhall 1:6,2 DM:M Aber wenn natuerlich eine halbe Mio Ossis poetzlich Westgeld braucht, macht manch einer gern mal "'nen Schnitt". Weshalb der Volksmund solche Leute ja auch Beutelschneider nennt =O:cursing:


    Und selbst der Volksbankkurs war eigentlich schon ein Schwindelkurs. Nur muss man halt verstehen, wie ein Wechselkurs zustande kommt. Der hat selten was mit der Binnenkaufkraft zu tun. Sieht man ja derzeit bspw. am Schweizer Franken. Eigentlich muesste mit Blick auf die Binnenkaufkraft fuer einen Euro irgendwas um 2 Franken erhalten. Tatsaechlich sind es derzeit nur um die 1,10. Weshalb fuer die Schweizer in Grenznaehe D praktisch "Ossiland" ist.

    Tim,

    sicherlich hast Du mit Motoren deutlich mehr Erfahrung wie ich. Dennoch traue ich niemanden zu, nur auf der Grundlage von Fotos diesbezueglich eine fachlich richtige Entscheidung zu treffen. Wie schon geschrieben, muss man die Welle jeweils beurteilen, wenn man sie in der Hand hat und vor allem auch den Rundlauf kontrollieren. Die Drehschieberstifte koennen schon nach 30 Tkm eingelaufen sein. Dennoch haelt die Welle ggf. 120 Tkm, selbst wenn die Schieber etwas herumklappern. Ob es nun besser ist, die Welle die 120 Tkm durchlaufen zu lassen oder sie in der selben Zeit 4x zu zerlegen, wobei die "Zerleger" auch nicht alle gut arbeiten, das stelle ich mal zur Diskussion. Denn man Sachen auch kaputt reparieren. Klatr kommt jetzt wieder die Sache mit den Hubzapfenscheiben. Nur sind die nach 4facher Zerlegung durch irgendwen hernach wirklich besser?


    Ich persoenlich wuerde nach den Fotos die Welle mit hoher Wahrscheinlichkeit (wie geschrieben, in die Hamd nehmen!) auch nicht ohne Not wieder einauen. Und einlagern wuerde ich so ein Teil gleich garnicht.


    Entweder gleich regenerieren lassen, weil besser und billiger wird das mit den Jahren vermutlich auch nicht, oder an einen Regenerierer verticken. Weiss der Fuchs, ob in 20 Jahren ueberhaupt noch jemand die Wellen fachlich korrekt zu ueberholen vermag?

    In Kaufkrat müßte man rechnen - und dann läge der Kurs Euro:DDR-Mark ganz woanders.

    Wobei das - je nach Produkt/Dienstleistung - ganz unterschiedlich ausfaellt.


    Und das ist generell die Krux mit der Inflation. Bei Butter und Kaese merkt man die gleich. Hingegen bei Sachen, die man nur selten nachfragt, erst recht spaet, wenn ueberhaput.


    Leider wird bezuegloich der Inflationsrate oft nur der *Verbaucher*preisindex herangezogen. Lanfristig ist die Preisentwickung im Bereich der Investitionsgueter (Immobilien, Baukosten, Ackerland, Produktionsmaschinen) jedoch wesentlich wichtiger, weil nur diese wohlstandssichernde Produktionsfaktoren darstellen.

    Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster: Ob eine Welle nach 40-50 Tkm schon verschlissen ist, kann man so pauschal nicht sagen. Es sind schon edliche Motoren weit ueber 100 Tkm problemlos mit einer Welle gelaufen.


    Allerdings muss man die Welle zur Beurteilung der unteren Pleuellager in die Hand nehmen. Fotos sagen da nichts. Wenn ich da kein Spiel merke (das zu beurteilen, bedarf es jedoch einiger Erfahrung), die Welle und Lager gepflegt erscheinen, sie rund laeuft (Drehbank!) und die Mitnehmerstifte nicht schon stark eingelaufen sind, und henach in ein Fahrzeuug mit 2-3 Tkm Jahreslaufleistung eingebaut wird, mag die dort noch gut 10 Jahre ihren Dienst verrichten.


    Das nicht viele Gebrauchtwellen in solch Zustand sind, weiss ich. Aber es gibt sie.

    Es handelt sich mit ziemlicher Sicherheit um eine regenerierte Welle (Elektroschreiber auf der Hubzapfenscheibe) die zudem schon einmal eingebaut war (Spuren auf den MIttel- und Riemenscheibenseitigen Lager(n)). Wie sehen denn die Mitnehmerstifte fuer die Flachschieber aus? Erkenne ich da Einlaufspuren? Auch die Kabelbinder (sowas schickes hatten'mer frueher nicht) an den oberen Pleuellagern machen mich stutzig. Original war da papierummantelter Roedeldraht drum.


    (upps, Tim war schneller...)

    Naja, vielleicht ist es auch gut so, dass die "Sosse" nicht allzuschnell unter's Volk kommt. Laut "Packungsbeilage"/Sonderzulassung wird die erste grosse Evaluationsstufe des Impfstoffes im 1. Quartal 2024 ausgewertet. Hernach kann man ja mal schauen...

    Geld ist vergaenglich. Es ist nichts weiter wie ein offenes Versprechen und laesst sich wie diese beliebig vermehren. Geld hat keinen eigenen Wert.


    Die wichtigesten Vorsorgschritte sind hingegen:

    - etwas gescheites lernen

    - sich ein ordentliches Weib/ einen fleissigen Mann suchen

    - vernuenftig erzogene Kinder am Ort (wofuer es Arbeit am Ort braucht)

    - wenn irgendwie moeglich, auch noch ein eigener Wald und ein eigenes Feld


    Dann kommt man fast immer auch durch die allerschlimmsten Zeiten. EGal, ob es fuer das Geld vom letzten Kaiser nun noch was zu kaufen gibt oder auch nicht.

    Klar, Schuhe wechseln (Rucksack). Wie lang? Keine Ahnung, habs noch nicht vermessen, Muessten so 1,5 km sein, je nachdem, was man faehrt. Man schleppt ca. 45 Minuten hoch und dann faehrt man 10 Minuten runter. Halt Mittelgebirge, 500 Meter hinter unserem Haus. Aber selbst wenn der Lift in Betrieb ist, laufe ich gern hoch, weil man dann wenigstens warm wird und nicht als Lift-Feinfrost mit kalter Muskulatur sich alles verzieht.

    Ich war heute bei besten Bedingungen Skifahren. Die Piste fast fuer mich allein. Es waren nur die wenigen unterwegs, die ihre Ski fein selbst den Berg hinauf geschleppt haben. Einfach wundervoll. Das ganze degenerierte Ballermann- Gesocks nicht da. Ich liebe dieses Virus :love:

    Das Problem der Kontaktbeschraenkungsverordnungen laesst sich leicht loesen: Man ersetze einfach "muessen" durch "sollen".


    Denn nur Untertanen "müssen", mündige Bürger hingegen "sollen". Wobei die zweite Art nicht unbedingt die Lieblinge einer autoritären Verwaltung sind. Das jedoch ist ein Problem des Dienstleister (=Verwaltung), nicht des Buergers.

    Das Motto der Grosskopferten lautet: "Was kuemmert mich mein Geschwaetz von gestern?!". Erlebe ich gerade dienstlich mal wieder in perfekter Auspraegung...deshalb bin ich seit dem Fruehling 2020 ein bluehender Anhaenger der "oesterreichischen Methode" (erst mal abwarten...nur ja nichts ueberstuerzen...). Die hat mir schon viel Arbeit und dem Papierkorb einiges an Fuellung erspart, vermutlich ohne das es ausser mir einer bemerkt hat.


    Jetzt wird uebrigens sogar diskutiert, ob man Impfstoffe mischen koennte. Entspricht zwar nicht der Zulassung aber man koennte ja trotzdem...


    Und genau so sehe ich das auch mit den Kontaktbeschraenkungen. Man kann sich dran halten. Koennte es aber auch nicht :saint:

    Mal wieder zurueck zum Thema "Kerzenstecker".


    Ich wurde gerade nach den Kohlefaserzuendkabeln gefragt. Bei Beru nennen die sich bspw. "PowerCable" (nicht mit CopperCable verwechseln, das Logo ist fast identisch...).


    Ein Problem bei solchen Kabeln, wenn man es denn als Meterware bekommt, besteht im Anschluss der zuendspulenseitigen Kontaktkrallen. Kohlefaserkabel kann man ja nicht loeten. Das wird gecrimpt. Und wie bei aller Crimperei kommt es da auf das richtige Presswerkzeug an. Beim Zuendkabel ganz unbedingt! Weil schlechte Crimpverbindung = Zusatzfunke = Funkstoerung, was auf der Spulenseite besonders problematisch ist.


    Nur leider duerften die wenigsten in Ihrer Garage und erst recht nicht unter Feldbedingungen ein passendes Crimpwerkzeug zur Hand haben. Eine praktische Loesung: Man besorge sich ein ausreichend langes, fertig konfektioniertes Zuendkabel einer beliebigen Marke, bei dem die Kontaktkrallen bereits dran sind und kuerze dieses auf der Steckerseite passen zurecht.


    Ich habe mir vor fast 20 Jahren bei ATU mal die laengste Zuendverteilerzuleitung geholt, die ich dort im Regal finden konnte. Leider in orange, hat aber Kontaktkrallen auf beiden! Seiten. Die habe ich dann so eingekuerzt, dass daraus beide Zuendkabel fuer den Trabi entstanden (Geiz ist manchmal geil!). Damit fahre ich seitdem im Kombi herum. Lediglich einmal hatte ich das Problem, dass unter einer Blechkappe des Entstoergeschirrs ein Kabel eingerissen war. Die Blechkappe hat an dieser stelle einen scharfen Grat. Mir ist dann auch eingefallen, dass es mir dort 1986 irgendwo in der Tschechei schonmal das Originalzuendkabel zerrieben hatte...Stoergeschirr halt...

    DIe MEZA ist eigentlich fertig entwickelt. Allerdings ist das System doch recht komplex (ok, fuer einen Fluggeraetemechaniker wohl eher nicht ;-), dass ich die erforderliche technische Unterstuetzung kaum zu leisten vermag. Die Gefahr, dass ich da erheblichen Unmut auf mich ziehe, weil ich mal wieder ueber Wochen nicht antworte, ist mir einfach zu gross.


    Zudem sind einige Komponenten schwer zu bekommen/herzustellen (leider bin ich nicht im Besitz einer 5-Achsen CNC-Fraesmaschine).

    Zum "Impfstoff": Alte Marketingstrategie: "Nur noch wenige Bauplaetze frei. Schon 90% sind vergeben". Gaehhhhn...


    Tenor vieler Medizinmaenner/frauen in meinem Umfeld: Impfung? Wenn es denn irgendwann mal einen Totimpfstoff gibt, lasse ich mich impfen. Vielleicht.


    Fuer was steht nochmal die Abkuerzung WHO? World Hoax Organisation.


    Ich mache mir allerdings fuer die kommende Grippesaison 21/22 ernsthaft Sorgen. Ist wie mit dem Computer, der 12 Monate nicht eingeschaltet war. "Windows Update wird ausgefuehrt..."

    Zu Deinem Beitrag in #8 habe ich Dir einen Verweis gepostet, der den Sachverhalt m.E. (in der Abbildung -> Pos. Entstoerwiderstand beachten) ausreichend erklaert. Aber kurzum, bei den Widerstandszuendkerzen liegt der Widerstand so tief in der Kerze, dass deren Metallkoerper praktisch den Blechmantel des Kerzensteckers ersetzt.


    Bezueglich des Bordnetzes: das ist im Kfz sowieso eine wilde Geschichte, egal ob die Stoerungen nun von der Zuendung, dem Scheibenwischer oder weiss der Fuchs woher kommen. Einfach nur gruselig. Damit muss saemtliche Elektronik, die von dem selbigen versorgt wird, klar kommen. Es hat eine DIN fuer. Und fuer EMV-Versuche gibt's dann sogar noch eine amtlich vorgeschriebene Nachbildung des Bordnetzes. Dazu steht hier bei mir ein prall gefuellter Normenordner. Dessen Inhalt zu verstehen und anzuwenden, ist dann auch wieder so ein Thema...


    Die leitungsgebundenen Stoerungen sind allerdings (leider) nur ein Teil der Wahrheit. Die machen die allerwenigsten Probleme, weil man die mit Standardloesungen gut herausfiltern kann. Das eigentliche Problem sind jedoch nichtleitungsgebundene Stoerfelder und deren Oberwellen. Vor allem, wenn die im Bereich der Nutzfrequenz anderer Signale liegen.


    Die Zuendung ist diesbezueglich leider ein haesslichger Schwinkreis mit recht steilen Flanken. Solche Stoerungen entlaesst man am besten erst garnicht in die Umwelt. Und genau deshalb faehrt man entweder mit passend entstoerten, blechgekapselten Kerzensteckern *oder* mit Widerstandszuendkerzen. Und falls doch einmal etwas im Bereich der Zuendkerzen kaputt ist, verwendet man genau deshalb Kohlefaserzuendkabel. Ja, und es kann auch passieren, dass das Fahrzeug neben mir an der Kreuzung so ein Stoerfeld abstrahlt. Gluecklicher Weise nimmt dieses jedoch mit dem Quadrat der Entfernung ab. Und fuer das, was da im schlimmsten Falle noch uebrig bleibt, hat es wieder Normen, die einzuhalten sind.


    Und abschliessend nochmal was zu den Zuendkerzen: Was soll an den Dingern eigentlich kaputt gehen? Die Elektroden koennen abbrennen, ok. Das ist normal und braucht >30 Tkm. Ein Isolierkoerper kann reissen, das ist dann ein Montage- oder Produktionsfehler und kommt selten vor. Der haeufigste Ausfall entsteht durch Kriechzuendungen aufgrund eines versotteten Isolierkoerpers im Brennraum. Und warum passiert dies? Weil die Freibrenntemperatur nicht erreicht wird. Und warum ist das so? Jedenfalls ist da nicht die Kerze dran schuld, wenn sie den zum Motor passenden Waermewert besitzt.


    Allen Respekt fuer die Arbeit der Altvorderen in Ehren. Aber die Technik entwickelt sich auch weiter und wird gelegentlich sogar besser. Die aktuellen Zuendkerzen (NGK BR7HS) in meinem Alltagstrabi, mit dem ich im Jahr so ca. 10 Tkm abspule, habe ich glaube seit 2017 2012 (nachgeschaut) im Fahrzeug. Muesste nachstes Jahr glaube wirklich mal nach den Elektroden schauen, ob die noch gut sind. Den Vogel schiesst dort uebrigens der Conti-Zahnkeilriemen ab: Der ist da seit 2004 drauf und hat inzwischen 2 Motoren ueberlebt, ohne dass der jetzt so ausschaut, als wolle er gleich reissen.