Beiträge von Postkugel

    Naja, eigentlich ist doch alles geschrieben, was zu schreiben war...wenn auch noch nicht von Jedem. Im Grunde merkt man doch schon bei der Montage, wenn was nicht i.O. ist. Das Putzigste, was ich dabei mal erlebt habe, waren schiefe Nachbau-Bremstrommeln. Die wurden vermutlich beim Drehen nicht richtig gespannt. Eine andere Trommel drauf, und alles war gut.

    Das ist sowas von sch**** egal.


    Der Lagersitz ist fuer offene Lager konstruiert. Du hast doch sowieso einen Deckel dahinter und einen Wellendichtring davor. Wenn da noch zusaetzlich eine beidseitige Dichtlippe hinzu kommt, ist das des Guten genug.


    Solche RS2-Lager brauche ich beispielsweise bei der Mittelzapfwelle meines Treckers. Denn dort ist der im Lager integrierte Wellendichtring der einzige Schutz. Dahinter druecken 16 Liter Hydraulikoel...aber bei der Trabi-Hinterachse? Man kann's nun auch wirklich uebertreiben!

    [OT]

    Hallo Felix,


    das ist ja eine interessante Modifikation an der Drehbank. Hast Du Dir die Aufspannvorrichtung fuer den Maschinenschraubstock am Werkzeugschlitten selbst ausgedacht?

    Cool, einfach nur cool! 8)


    Das mit dem Schriftzug geht fuer private Zwecke in Ordnung. Ich verdiene mein Geld schliesslich mit ehrlicher Arbeit und nicht wie einige Zeitgenossen mit spitzfindigen Abmahnungen. Soweit kommt's noch...


    Ich schreibe da der Tage noch mal mehr.


    LG

    Da ich ein schlichter Mensch bin, kaufe ich niemals "Premium". Fuer mich bitte die einfache Qualitaet :D


    Aber Spass bei Seite: Die originalen Zuendkabel haben zwei Nachteile. Zum einen ist das dort verwendete Isolationsmaterial recht steiff, vor allem im Winter. Und da der Zweitaktmotor im Betrieb ordentlich zappelt, uebertragen sich diese Stoesse auf die Kontakte an Zuendspulen und Kerzensteckern, was vor allem bei den Originalkerzensteckern gern zu Wackelkontakten oder gar zur Kontaktunterbrechung fuehrt. Moderne Silikonisolierungen sind deutlich weicher und schonen die Kerzenstecker.


    Zudem sind Zuendkabel zu empfehlen, welche statt eines Kupferleiters Kohlenstoff verwenden (sog. "Widerstandszuendkabel"), Der elektrische Widderstand des Kohlenstofs verbessert die Funkentstoerung erheblich.


    Zusammengefasst: Ein gutes Zuendkabel fuer den Trabi sollte einen Kohlenstoffkern und eine Silikonisolierung besitzen. Die Originalen tun's aber auch, wenn auch nach aktuellen Masstaeben mit EInbussen in Sachen Zuverlaessigkeit und Funkentstoerung.

    Tim,


    der von Dir geschilderte Zusammenhang ist mir beim Betrieb der "Barthelbombe" (DDR Benzinkocher "Juwel") bewusst geworden. Dieser neigt sehr gern zum Verstopfen (Verkoken des Steigrohres) gleich nach dem Vorheizen, aber nur, wenn man die Feinheiten der Bedienung nicht kennt.


    Wichtig ist dort, dass man die Vorheizzeit bei Kraftstoffen, welche einen hohen Anteil langkettiger Kohlenwasserstoffe besitzen (bspw. Siedegrenzbenzin 100/140, Tankstellenbenzin ja nach Herkunft->"Russenbenzin" (Ostfinnland!) brennt sehr gut, ist aber diesbezueglich eine Katastrophe!), kurz haelt. Beim Kocher sollte man den Kraftstoffhahn oeffnen, sobald halbwegs genuegend Druck aufgebaut ist, dass er mit Brennen beginnt. Sonst kommt es zu den gefuerchteten Ablagerungen.


    Beim 2T-Trabimotor passiert nach meiner Hypothese im Kurbelgehaeuse das Selbe, und zwar nach dem Abstellen eines heissen Motors. Ich bin mir des Problems bei meinen Untersuchungen zu Heisstartproblemen so richtig bewust geworden, weil dann die Wandfilmeffekte im Kurbelhaus aufgrund der fehlenden Fahrtwindkuehlung signifikant zunehmen.


    Im brandenburger Flachland laesst sich das vermutlich nur im Anhaengerbetrieb reproduzieren, aber hier im Harz oder in den Alpen gelingt es auf Anhieb. Deshalb lasse ich inzwischen einen sehr heissen Motor vor dem Abstellen 2-3 Minuten im Standgas nachlaufen. Nach Stadtverkehr oder im Winter ist das natuerlich nicht notwendig.

    Fuer die SY360/1 kann man als Ersatz "Irgendwas" nahemen, es muss lediglich die Strombelastbarkeit und die Spannungsfestigkei stimmen (eine 1N4148 ist dann doch ein bisschen zu schwach).


    Bei den EInpressdioden gibt es ebenfalls einen Ersatztyp (BYX 21), wird aber m.E. nur noch in einer Polaritaet gefertigt (fragt mich jetzt bitte nicht ob A oder K am Gehaeuse).


    Ich habe gerade nochmal geschaut: Diodec hat auch noch Einpresdioden im Programm, die BYX sind wohl noch schwerer zu bekommen, wie die SY. Jedenfalls sind die Teile keine Mangelware.

    Oh, das wird aber jetzt hier politisch. Alsooo, pschhhht! :thumbsup:


    Man kann es zwar keiner Firma vorwerfen, wenn sie ihr Produktportfolio weiter entwickelt, denn es ist schon ein Unterschied, ob ich nur meine Leute ernaehren muss oder profitable Liebhaberei betreibe.


    Allerdings finde ich es schade, wenn man ein Produkt einfach so aufgibt, ohne wenigstens den Versuch zu starten, einen Nachproduzenten zu finden. Und der haette sich in Sachen Zuendspulen bestimmt gefunden, da bin ich mir ganz sicher.

    Allerdings muss zur Ueberpruefung der Geberfunktion die Spannung am Signalausgang des Gebers (Klemme 7g) gegen +12V (Klemme 15g) und *nicht* gegen Masse geprueft werden, weil der Geber das Signal gegen Masse schaltet.


    Super Schaltplan, so schoen wuerde der bei mir sicher nicht aussehen :D

    Ganz allgemein, ohne dass ich jetzt auf einen konkreten Hersteller eingehen will: Es wird viel von Flexibilitaet, Industrie 4.0 usw. geredet. Schaut man dann aber mal *richtig* hinter die Kulissen, findet man oft propritaere, auf Grossmengen hin opimierte Fertigungslinien. Die Fertigungs- und Finanzierungsplanung im Zulieferbereich der Automobilindustrie laeuft nicht selten so ab, dass die Investition auf 4-6 Jahresvertraege durchgerechnet sind, Da mal eben 1-2 Gitterboxen eines anderen Produktes mit durchlaufen zu lassen, ist kaum moeglich, zumal dann, wenn noch eine Bank ihre Finger mit im Spiel hat.

    Mit dem Vorwiderstand schuetzt Du die EBZA, *aber*:


    Der hoehere ohmsche Anteil verringert Deine Zuendspannungsreserve. Die "blauen" sind schon ohne den Vorwiderstand etwas schlechter wie die originalen Zuendspulen, koennen jedoch mit ihrem grossen Strom noch einiges herausholen. Zudem erwaermen sich die Spulen im Betrieb mit der EBZA recht stark, was deren Zuendenergie weiter abnehmenn laesst. Mit vorgeschaltetem Widerstand muesstest Du etwa auf dem Niveau der kleinen 12V-Spulen herauskommen. Habe ich noch nicht getestet, kann mir das aber gut vorstellen. Ich werde diese Kombination bei Gelegenheit mal durchmessen.


    Damit kann man zwar fahren, aber optimal ist das nicht.


    Aber eigentlich gehts hier wohl um Schwingungsdaempfer...

    Die Kette ist immer so stark, wie ihr schwaechstes Glied. Nimm Dir mal ein Datenbbaltt eines x-beliebigen Transistors und schau Dir dort an, welche Parameter unter "Absolute Maximum Ratings" genannt werden. Es genuegt nicht, wenn nur ein Parameter erfuellt wird, es darf kein einziger ueber/unterschritten werden! Daneben sind dann noch die Betriebsparameter auf der folgenden Seite incl. der dort angegebenen Toleranzen einzuhalten. Ich denke, der Vergleich mit dem Reifen trifft es.


    Glaube nicht, dass es so einfach war, die MBZA auf die jetzt mit der blauen Serie moeglichen 5A zu trimmen. Ich habe dazu eine ganze Reihe von Versuchsmustern gebraucht, die ich nicht mit den Augen und Gehoer (irgendwie faengt bei mir ab ca. 15 Bilder/s "Kino" an) sondern mit dem Oszi untersucht habe. EInige interessante Sachen finden in Zeitraeumen von wenigen µs statt! Und letztendlich hat sich ein "Aussenseiter" qualifiziert, dessen Beschaffung hierzulande nicht gerade trivial ist.