Posts by Postkugel

    Der 2. Teil vom verlinkten Video gibt uebrigens eine gute Uebersicht bezueglich der Sinnhaftigkeit bzw. Tuecken der diversen Testverfahren und zeig damit auch die Notwendigkeit einer amtlichen Zulassung auf. Zu der amtlichen Zulassung gehoert uebrigens auch das Procedere, welches sagt, ob eine Probe ueberhaupt brauchbar ist.

    Das stimmt schon. Mitunter artet die Zulasserei schon in Fortschrittsverhinderung aus. Ein Kollege bekam neulich eine Anzeige, weil er das praktizierte, was man gute fachliche Praxis nennt und in 75% von Europa laengst den amtlichen Segen erhielt. Nur halt (noch) nicht in D...hier haengt der diesbezuegliche Zulassungsstand dem Stand der Wissenschaft gut 10 Jahre hinterher. Und manchmal ist es auch so, dass Dinge nicht zugelassen werden, weil sich keiner findet, der die Zulassung finanzieren kann, weil man das Geld privatwirtschaftlich nieniemalsnimmernicht wieder herein bekommt. In solchen Faellen ist m.E. die oeffentliche Hand gefragt. Wobei wir wieder bei der Frage sind, in welchem Umfang die Gesundheit als Teil der Daseinsfuersorge ueberhaupt in private Haende gehoert?

    Kannst ja mal durchschauen. Und genau da sind wir doch bei dem Thema, welches du teilweise anprangerst. Sinnlose Diagnostik. Macht es Sinn Leute auf Parainfluenza zu screenen bei 2 Sterbefällen 2018?

    Da hast Du in der derzeitigen Situation natuerlich absolut Recht. Allerdings, wenn ich mir die Zahlen vom Winter 17/18 so anschaue, haette man damals bei der Influenza doch etwas genauer hinschauen sollen. Naja, Fahrradkette.


    Aber vielleicht steckt ja in der aktuellen Situation sogar was Positives: Wenn es die Oeffentlichkeit wieder staerker fuer Infektionskrankheiten sensibilisiert, mehr auf Hygiene geachtet und die situationdbezgene! Diagnostik ausgebaut wird. Und es nicht als Schande gilt, wenn man wegen "Rotz" mal ein paar Tage zu Hause bleibt. Gerade die inzwischen oftmals vorhandenen Moeglichkeiten zur Telearbeit sehe ich da als Chance, fuer die es allerdings eines gewissen kulturellen Wandels bedarf. Wie schwer dieser mitunter fallen kann, sehe ich jedoch an mir selbst.

    Wer braucht schon Beatmung, Monitoring, antibiotische Behandlung bakt. Superinfektionen, ECMO, antivirale oder immunmodulatorische Therapie?

    Dazu der Schutz der Mitarbeiter der Klinik und damit wiederum der Schutz der Patienten, die nunmal oft ein hohen Risiko haben schwer zu erkranken. Keiner geht in den OP-Saal ohne negativen COVID-Abstrich.

    Wie sagte mein Opa: Was nuetzt bei einem Bauchschuss der Stahlhelm auf dem Kopf?

    Es ist gut, wenn das Personal getestet wird. Jedoch, warum genau *dieser* Erreger und nicht das gesamte bekannte Arsenal?


    Nein, ich will PCR-Tests nicht schlecht reden. Weil...

    a) bin ich zu unwichtig, dass mir dies gelingt

    b) besitzt keine Mess- oder Pruefmethode einen Chrakter, den es zu tadeln gilt

    c) finde ich es grossartig, das es diese Methode gibt


    Jedoch: Die wirkliche Kunst des Messens und Pruefens besteht in der Interpretation der Ergebnisse. Und diesbezueglich laeuft bezueglich Coronaviren gerade so richtig was falsch.

    Lass mich deine Aussagen mal anders interpretieren. Du möchtest die Testung sein lassen wegen einer anscheinend (hab es nicht nachgeschaut) fehlenden amtlichen Zulassung?

    Wenn man im Krankenhaus nur Arzneimittel geben würde streng nach Zulassung des Herstellers, dann sähe es spätestens auf der Intensivstation ziemlich düster aus. Oder bei Kindern. Oder bei Schwangeren. Stichwort Offlabel-Use, Studienlage usw. Willkommen im medizinischen Alltag.

    Die Tests sind keine Therapie sondern Diagnostik. Und Diagnostik macht nur Sinn, wenn sie a) einen erforderlichen Wissensgewinn und b) einen therapeutischen Nutzen hat. Leider ist es in der Humanmedizin jedoch oft so, dass unter schaendlicher Missachtung von a) und b) wild herumdiagnostiziert wird. Hier noch mal schnell ein MRT zu 700 Euro und dort noch schnell eine Bakterienkultur zu 60 Euro angesetzt, obwohl der Patient lediglich eine nicht offene, mechanische Verletzung hat ("Machen wir immer"). Bringt halt Geld...sorry, aber diesbezueglich bin ich seit der "Wende" vollstaendig desillusioniert. Das Gesundheitswesen ist leider in weiten Teilen zu einem gut strukturierten Selbstbedienungsladen fuer eine bestimmte Klientel (damit meine ich jetzt ausdruecklich nicht die kleine Krankenschwester oder den kleinen Klinik-"Unterarzt") verkommen.


    Zurueck zu den Coronaviren:

    a) ist aufgrund des Wildwuchses bei den Testkits eingeschraenkt

    b) im Falle von Coronaviren ueberhaupt nicht gegeben.


    Ist ja nett, wenn ich weiss, dass ich Coronaviren in mir trage. Vielleicht trage ich aber Influenzaviren in mir? Nur wurde ich nicht auf diese getestet, sondern auf Coronaviren. Und weil der Coronatest ja negativ war, gehe ich halt wieder unter die Leute...


    Und da hat's dann noch die Rhino-, Mastadeno-, Paramyxo-, Entero-,Parainfluenza- (hab ich wen vergessen?) viren. Allesamt mit droelf Unterstaemmen. Die gebe ich dann auch freudestrahlend weiter, weil ich ja "negativ" bin.


    Es ist falsch, PCR-Tests auf Coronaviren als Masstab fuer irgendwelche Maßnahmen zu nutzen. Richtig ist, nach tatsaechlichen Erkrankungen zu schauen. Und das macht das RKI tatsaechlich: Influenz-Sentenial Und wenn man sich den Bericht anschaut, sieht man: Derzeit alles wie immer.

    und wenn Du eine Grippe überstanden/überlebt hast, ist auch wieder alles gut.

    Nicht zwingend. Ein Bekannter hat vor rd. 10 Jahren durch eine Influenza-Infektion einen chronischen Herzschaden erlitten. Wenn er sehr lange sitzen muss, staut sich das Wasser in den Beinen. Das durfte ich schon ein paar mal miterleben. Ist wirklich nicht schoen.

    Die einfachste Loesung, die "Coronakrise" zu beenden, besteht in der EInstellung dieser bloedsinnigen PCR-Tests. Es gibt droelf verschiende Testkits, allesamt ohne amtliche Zulassung. Diese ist erst fuer das Fruehjahr 2022! angestrebt. Wer von uns kann sagen, welches Labor welches Testkit verwendet und welche Falsch-positiv-Rate das jeweilige Kit besitzt, auf welche Viren es ganau anschlaegt bzw. welche Aussagekraft hinter den jeweiligen Zahlen steht?


    Unter folgendem Link gibt das RKI ganz offen zu, dass fleissig ohne amtliche Zulassung getestet wird: https://fragdenstaat.de/anfrag…-und-nachweis-sars-cov-2/, obwohl in der Veterinaermedizin bereits seit 2015 Richtlinien fuer die Zulassung von PCR-Tests bestehen.

    Und, davon abgesehen, ob ich nun weiss, welches Virus gerade bei mir den "Rotz" verursacht (ich pflege seit einer Woche tatsaechlich den selbigen, frisch, froehlich und trotz Maske vom Filius aus seiner Schule importiert) oder nicht, ist doch so etwas von egal, weil es gegen keines davon ein Gegenmittel gibt und meist auch nicht braucht.


    Mein persoenlicher Beitrag zu Beendigung dieser "Krise" besteht darin, das ich:

    1. einen Test auf Corona-Viren meide, wie der Teufel das Weihwasser

    2. wie jedes Jahr versuche, beim Auftreten eines grippalen Infektes, niemanden anzustecken

    In einem vollen Bus oder Bahn ist eine Maske sowas von sinnfrei. Die DInger lenken den Luftstrom nur etwas um. Man atmet dennoch stets gebrauchte Luft. Haette ich Angst vor den Viren, wuerde ich Sammeltransportmittel im Berufsverkehr meiden, wie der Teufel das Weihwasser.


    Deine Wahl ist:

    a) Trabi fahren

    b) Bahnfahfren mit richtigem "Schnuffi"

    c) keine Angst haben und Deinem Immunsystem vertrauen

    Was mir bei den geplanten RNA-Coronaimpfstoffen, die man eigentlich nicht mit den derzeit ueblichen Impfstoffen vergleichen kann, vor allem Sorge macht, ist das "beschleunigte Zulassungsverfahren".


    RNA-Impfstoffe sind eine sehr innovativerTrend bei der Impfstoffentwicklung. Auch im Vetrerinaerbereich wird viel daran geforscht. Vor 2 Jahren bescherte uns diese Forschung einen neuen Wirkstoff gegen die Varroamilbe. Allerdings war es nicht der Impfstoff, welcher die Milben abtoetete, sondern das verwendete Loesungsmittel. Der Impfstoff selbst zeigte keinerlei Wirkung...


    Ich will damit aufzeigen, dass die diesbezuegliche Forschung noch in den Kinderschuhen steckt und meilenweit von einer Praxistauglichkeit entfernt ist. Im Grunde sind solche Impfstoffe eine Genmanipulation am lebenden Koerper (muessen wir da noch ueber "Genmais" diskutieren?). Ich bin diesbezueglich zwar nicht so aengstlich, aber die Sache muss a) erst einmal richtig funktionieren und b) sicher sein.


    Und was die Sicherheit betrifft, habe ich die groessten Bedenken in Richtung Autoimmunerkrankungen, also wenn der Koerper beginnt, die eigenen Organe zu zerstoeren. Das ist richtig Boese und die Ursachen sind oftmals im Dunkeln. Wie will man bitte innert Jahresfrist die diesbezueegliche Sicherheit eines Impfstoffes herausfinden, ohne dabei Sicherheitsstandards ueber Bord zu werfen?


    Und gegen eine Leber- oder Nierentransplantation ist so eine Coronavirusinfektion das was sie ist - ein "Schnupfen", an dem man entweder gleich stirbt oder den man rasch auskuriert. Und das ist besser, als jahrelanges Leiden, welches Organtransplantationen oft vorausgeht, so diese denn mangels Spenderorgan ueberhaupt erfolgt.

    Doch, und auch bei C-20, C-14 und...

    Die Frage ob Impfen, oder nicht, ist immer eine Abwaegungsfrage. Ich war im vergangenen Sommer im suedamarikanischen Regenwald unterwegs, habe dieses mal jedoch 3 Impfungen weniger wie vor 20 Jahren machen lassen. Auf Cholera, Thypus und Malariaprophylaxe haben wie jetzt verzichtet. Erstere war vor 20 Jahren mehr ein Schutz gegen Aids, bei zweiter gibt es einfach zu viele Erregerstaemme, das man da effektiver beim Kochen/Essen aupasst und letztere hat erhebliche Nebenwirkungen, die immer ins Verhaeltnis zur Wahrscheinlichkeit einer Infektion zu setzen ist. Ein gutes und konsequent eingesetztes Repelent ist da oft die bessere Alternative, zumal Anophelesmücke noch eine andere Krankheit uebertraegt, die schlimer als die Malaria ist (aehnlich Lebra) und gegen die man leider nicht impfen kann.


    So aehnlich ist die Sache mit der Grippeimpfung. Kann man machen, man sollte sich jedoch damit nicht in Sicherheit waehnen. Nicht nur, weil dann mehr Platz fuer andere respiratorische Viren - bspw. Coronaviren :thumbsup: - auf den Schleimhaeuten ist, sondern weil viele schwere Krankheitsverlaeufe erst durch bakterielle Sekundaerinfektionen entstehen, gegen welche die "Grippeschutzimpfung" keinerlei Schutz bietet. Insofern stellt sich da bspw. die Frage, ob eine Impfung gegen Pneumokokken nicht sinnvoller ist?


    Aber leider denkt ja der Zeitgeist nur schwarz/weiss: Hier die guhuden Impfbefuerworter, dort die poehsen Imfgegner. Hier die "ichschuetzemitmeinermaskeandere" Fraktion, dort die "Coronaleugner". usw. Allerdings ist das Leben analog, nicht digital! Und wenn es denn mal einen Impfstoff gegen Coronaviren gibt, ist auch bei diesem der Einsatz individuell abzuwaegen und nicht per Dekret anzuordnen.


    Und wer die DDR als loebliches Beispiel erwaehnt: Ich erinnere an unhinterfragte Medikamententests an Menschen gegen Devisen und den masslosen EInsatz von Antibiotika gegen Erkaeltungskrankheiten. Nur mal so am Rande...

    Ich finde es gut, wenn waehrend der Grippesaison mehr ueber Hygiene nachgedacht wird, wie bisher. Und auch deswegen mal ein paar Tage zu Hause zu bleiben, finde ich richtig. Ich denke, die Grippesaison 17/18 mit > 20.000 Todesfaellen sollte uns da eine Lehre sein, dass man nicht unabkoemmlich ist und der abwesende Kollege nicht "Kasse" macht, sondern ggf. seine Mitmenschen schuetzt. Gerade die inzwischen zahlreich vorhandenen Moeglichkeiten zur Telearbeit sollten diesbezueglich von Vorteil sein (geht natuerlich nicht ueberall).


    Das schoene an den ganzen respiratorischen Viren ist jedoch deren Coevolution mit uns Menschen. Die Viren haben nichts davon, wenn sie ihren Wirt ausrotten. Und wir Wirte haben (im Gegensatz bspw. zu den Bienen bezueglich der Varroamilbe) einen ganzen Werkzeugkasten von Abwehrmechanismen. Klar kann dieser, genau wie jedes Werkzeug, auch einmal versagen. Und zwar bei jedem der 'droelf respiratorischen Viren.


    Warum man sich also nun dieses eine Biest (es ist ja nicht mal ein Viech) herausgepickt hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Die Geschichte von des Kaisers neue Kleidern geht immer weiter. Und ich bin doch so gern ein Kind: Coronaviren hat's schon immer gegeben und wird's auch immer geben. Aber mir 'ham ja jetzt so'n schicken Test...


    Merke: Den Rotz in seinem Lauf, halten weder Masken, Tests noch menschengemachte Gesetze auf!

    Thema Müller hatten wir auch gerade. Da gabs halt auch ein Paar mit Verlaub "Schrottwellen" aus deren Betrieb. Da war das Thema durchgehende Hülse auf dem Hubzapfen.

    Wenn du damit fahren willst Postkugel, dann hab ich hier noch so eine Welle für dich liegen. Keine 5000km gelaufen......kannst du dir gern einbauen und hoffen das diese "Qualität" auch hält.

    Ich habe eine gute Welle verbaut und das war dann im Tauschmotor drinne. Und wenn die Hubzapfenscheiben so versaut sind.....dann sind sie hin.

    Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Ich habe meine Wellen dort immer selbst abgeholt und derartige Ausfaelle sind mir bisher unbekannt.