Posts by Gunnar

    Auch heizen mit nem Ofen will gelernt sein. Die Qualität der Brennstoffe ist heute definitiv besser als früher, aber wenn man das jahrzehntelang nicht mehr gemacht hat und nur den Werbeaussagen bzw. -bildern der Ofenhersteller glaubt, wirds eben nix.

    Festbrennstoffe räuchern und stinken eben so lange, wie sie noch nicht auf Temperatur sind. Und natürlich bei Sauerstoffmangel. Aber was lehren die Werbebilder? Gemütlicher Abend vorm Ofen bei stundenlang minimal züngelnder Flamme. Folge: Intensivberäucherung der Nachbarschaft über Stunden.

    Wenn der Brennstoff schnell auf Temperatur kommt, ist der Gestank auch schnell vorbei, selbst Braunkohlebrikett stinkt kaum noch, wenns erst ordentlich glüht. Aber dazu muß man eben kleine Mengen Brennstoff zugeben und ordentlich Verbrennungsluft ans Feuer lassen. Das Gegenteil wird praktiziert, Holz/Kohle/was auch immer rein und Luke zu...


    Muß man eben lernen. Wäre eigentlich auch Aufgabe des Schornsteinfegers, dieLeute aufzuklären und anzuleiten, aber wehe der macht das wirklich mal, dann ists gleich Bevormundung.

    Deswegen schrieb ich ja auch nicht, daß irgendwer an die Wiedervereinigung glaubte oder nicht, sondern daß das BRD-Staatsräson war. Erinnert sei an das Wiedervereinigungsgebot im GG. Und letztlich war es ja wohl auch so, daß die BRD die sich bietende Gelegenheit zur Wiedervereinigung genutzt hat, oder etwa nicht ;-)


    Und was Art. 116 GG betrifft, so ist und bleibt auch das nur die westdeutsche juristische Sicht auf die Staatsbürgerschaft. Daß die BRD auch die DDRler einheitlich als "deutsch" ansah ohne weitere Unterscheidung mag man beurteilen wie man will, wahlweise als großmütig, weitsichtig oder anmaßend. Fakt ist, es gab im DDR-Paß nicht umsonst die Bezeichnung Bürger der DDR als Ausdruck dafür, daß ostdeutsche und westdeutsche Staatsbürgerschaft aus Sicht der DDR(!) zwei Paar Schuhe waren.

    Sicherlich, die westdt. Sichtweise vereinfachte die Dinge für DDR-Flüchtlinge und Ausreisewillige. Aber nur, weil ein Staat (hier die BRD) (zum damaligen Zeitpunkt noch nicht mal voll souverän) sich anschickt, für Bürger eines anderes Staates (in dem Falle der DDR) die Staatsbürgerschaft gleich mit festzulegen, heißt das ja noch lange nicht, daß diese Betrachtungsweise die einzig zutreffende ist ;-)

    Das ist natürlich übel. 96 wurde sowas noch verbaut?

    Ich seh's ja bei Schwiegermuttern. Gastherme, wahrscheinlich auch aus den 90ern, schaltet sich permanent ein und aus, vmtl. gnadenlos überdimensioniert, kommt niemals nie in einen vernünftigen Betriebszustand.

    Andererseits kenne ich auch Beispiele, da ist die ursprüngliche Therme vom HZB schon vernünftig dimensioniert gewesen und die Einstellung über die Jahre so weit optimiert worden, daß sich ne neue Therme erst nach >10 Jahren rentiert haben würde.

    Wenn man da nen sachverständigen HZB an der Hand hat (oder das selber kann) ist das Gold wert.

    Ich meinte jetzt den Katalog von P601 K

    Wenn da weder beim Stabi noch am Hilfsrahmen die 10.9 steht, praktisch am Hilfsrahmen aber 10.9 verbaut wurde, bleibt ja die Frage, wie man die Angaben im Katalog bewertet.


    edit: sehe grad in Tims altem 601er Katalog, daß die Mutter am Hilfsrahmen dort den Zusatz 5S trägt. Auch nicht schlecht.

    Stimmt, ich erinnere mich, daß meine Oma auch erzählte, daß sie sich, als sie als frischgebackene Rentnerin auf Westbesuch war, auf irgendeinem Amt völlig unkompliziert einen BRD-Reisepaß ausstellen lassen konnte und dann eine ihr immer unvergeßliche Schweiztour gemacht hat.


    Letztlich war es ja eigentlich von Anfang an Staatsräson der BRD, daß die Wiedervereinigung auf jeden Fall kommen wird und so sah man sich vmtl. als Rechtsvertreter aller Deutschen, auch wenn irgendwann die Existenz der DDR formal akzeptiert wurde.

    Was ich damit sagen will: sicherlich war das ein letzter Racheakt der DDR, Tim und seiner Familie die Staatsbürgerschaft zu entziehen und so nochmal psychisch Druck aufzubauen, auch wenn die Wiedererlangung (die nach BRD-Recht ja gar keine war) der Staatsbürgerschaft dann letztlich einfach war.

    Die Felgen werden sich vermittels der Fliehkräfte vmtl. selbst zentrieren ... und zwar dann, wenn die aufgepappten "Schweiß"nähte sich auf Nimmerwiedersehen verabschieden.

    Rein objektiv riechen die Abgase ja schon auch streng, verglichen mit aktuellen Fahrzeugen. (mal abgesehen von irgendwelchen Diesel-Chlor-Wolken) Trotzdem werden die verbliebenen 30000 fahrenden Exemplare mit allem HC und CO weder für das Klima, noch für sonstwen eine Gefahr darstellen. Aber naturgemäß wird die nicht gegebene Relation weder Klimaaktivisten noch andere nach Aufmerksamkeit geifernde Wichtigtuer stören. Hauptsache man hat einen Sündenbock.