Posts by Gunnar

    Ich meinte jetzt den Katalog von P601 K

    Wenn da weder beim Stabi noch am Hilfsrahmen die 10.9 steht, praktisch am Hilfsrahmen aber 10.9 verbaut wurde, bleibt ja die Frage, wie man die Angaben im Katalog bewertet.


    edit: sehe grad in Tims altem 601er Katalog, daß die Mutter am Hilfsrahmen dort den Zusatz 5S trägt. Auch nicht schlecht.

    Stimmt, ich erinnere mich, daß meine Oma auch erzählte, daß sie sich, als sie als frischgebackene Rentnerin auf Westbesuch war, auf irgendeinem Amt völlig unkompliziert einen BRD-Reisepaß ausstellen lassen konnte und dann eine ihr immer unvergeßliche Schweiztour gemacht hat.


    Letztlich war es ja eigentlich von Anfang an Staatsräson der BRD, daß die Wiedervereinigung auf jeden Fall kommen wird und so sah man sich vmtl. als Rechtsvertreter aller Deutschen, auch wenn irgendwann die Existenz der DDR formal akzeptiert wurde.

    Was ich damit sagen will: sicherlich war das ein letzter Racheakt der DDR, Tim und seiner Familie die Staatsbürgerschaft zu entziehen und so nochmal psychisch Druck aufzubauen, auch wenn die Wiedererlangung (die nach BRD-Recht ja gar keine war) der Staatsbürgerschaft dann letztlich einfach war.

    Die Felgen werden sich vermittels der Fliehkräfte vmtl. selbst zentrieren ... und zwar dann, wenn die aufgepappten "Schweiß"nähte sich auf Nimmerwiedersehen verabschieden.

    Rein objektiv riechen die Abgase ja schon auch streng, verglichen mit aktuellen Fahrzeugen. (mal abgesehen von irgendwelchen Diesel-Chlor-Wolken) Trotzdem werden die verbliebenen 30000 fahrenden Exemplare mit allem HC und CO weder für das Klima, noch für sonstwen eine Gefahr darstellen. Aber naturgemäß wird die nicht gegebene Relation weder Klimaaktivisten noch andere nach Aufmerksamkeit geifernde Wichtigtuer stören. Hauptsache man hat einen Sündenbock.

    Konversation untereinander ist immer ein Gewinn, und zwar von Einsichten. Zumindest solange sich die Konversation nicht auf Beleidigungen reduziert. Leider ist auch in der polit. Gesprächskultur schon viel davon verloren gegangen, sachlich zu debattieren.

    Und nein, die Konversation hier empfinde ich nicht als Angsmache, wohl aber als Resultat von polit. Angstmache. Man hat uns, um es mal so verschwörerisch zu formulieren, genau da, wo man uns haben will. Wir "zerfleischen" bzw. bekehren uns in gewisser Art gegenseitig in dem Bemühen, die Welt besser zu retten als unser Gegenüber und verlieren dabei den Blick für sachliche Lösungen. Die Gefahr sehe ich zumindest.

    Ich habe momentan täglich ca. 45km Arbeitsweg auf mich zu nehmen und nutze dafür keines meiner Autos, sondern eine Kombination aus Bahn und Fahrrad. Ätzend ist das, sogar teurer als mit der Karre und mit einem fast doppelten Zeitaufwand verbunden - und dennoch mache ich es.

    Das ist lobenswert.

    Ich brauche mit dem Auto 35min zur Arbeit, mit Öffis wäre ich knapp 3 Stunden unterwegs (kein Witz) und würde trotzdem noch zu spät kommen, selbst wenn ich den ersten Bus nehme. Und teurer wäre es auch noch.

    Alles was ich mir wünsche ist, dass jeder einzelne von uns achtsamer handelt und in seinem täglichen Leben bewusster agiert. Nicht mehr und nicht weniger.

    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

    Allerdings kann das qualitativ bei jedem auch sehr verschieden sein, was es bedeutet, achtsamer zu handeln, insofern kann man da schlecht Forderungen stellen.

    Letztlich habe ich einfach nur Angst vor dem, was kommen wird. Verteilungskämpfe, Missernten, Krankheiten und eine Menschenfluchtbewegung, die alles bisher da gewesene weit übertreffen wird.

    Und genau damit wird Politik gemacht. Angstmache und alle gegeneinander aufhetzen ... genau wie jetzt hier gerade.

    (damit meine ich niemanden persönlich, sondern den Umstand, daß wir alle so geschafft sind von dem Thema, daß dieses 'jeder gegen jeden' fast wie von alleine läuft)

    Mir persönlich ist dieses "CO2 sparen und alles wird gut" äußerst suspekt, erinnert mich an das mittelalterliche "Ablaß zahlen und persönliches Heil garantieren" und finde ich unglaubwürdig. Aber hatten wir ja alles schon mal, die einen sagen irgendwas probieren ist besser als nix tun und die anderen sehen es eben etwas kritischer.

    Fakt ist, massive CO2-Einsparung fordern ist einfach, aber wenn man in politischer Verantwortung ist, sollte man auch an den sozialen Sprengstoff denken, der darin steckt. Ist sofern ist Angst und Panikmache und "wir haben nur noch 10 Jahre und danach ist alles alles alles zu spät" unangebracht. Um ein fundiertes Konzept auf sachlicher Basis, auch wenn es Zeit in Anspruch nimmt, kommen wir nicht umhin. Und wenn man die Sache doch abkürzt, um schnelle Ergebnisse zu forcieren, muß man eben damit leben, daß der Schuß nach hinten losgehen könnte und sich Widerstand regt.


    Sind wir jetzt eigentlich schon offtopic?