Posts by Gunnar

    Darf jetzt doch noch weiter politisch diskutiert werden...?


    Stichwort Regenwald: der wird weiter fleißig abgeholzt. Interessant ist allerdings, daß durch den steigenden CO2-Gehalt der Atmosphäre andernorts viel neuer Wald wächst, v.a. im tropischen asiatischen Raum. Auch die Sahelzone ist mittlerweile grüner, als man sich das jemals vorstellen konnte. Mengenmäßig fast schon so viel neue Vegetation, wie Regenwald abgeholzt wurde.

    Soll nicht heißen, daß die Abholzung nicht gestoppt werden müßte, aber das CO2 führt durchaus zu interessanten Effekten.


    Schockiert war ich, als ich neulich in der Zeitung lesen mußte, Aufforstung bringe nichts fürs Klima, weil die Bäume im ausgewachsenen Zustand kein CO2 mehr binden.

    Hab ich da was verpaßt? Oder ist das die neue Masche, um Windräder auch in Siedlungsnähe durchzuboxen?

    Als Beamter oder Angestellter müßte ich, mal die nötige Infrastruktur vorausgesetzt, überhaupt nirgends erscheinen, weil ich von zu Hause (auch auf dem Dorf) per Internet arbeiten könnte.

    Versteh ich nicht.

    Als Verwaltungsbeamter muß man Sprechzeiten anbieten. Als Lehrer muß ich in der Schule sein (Unterricht von zuhause aus ist möglich, aber pädagogisch ne Katastrophe) und viele Angestellte arbeiten in der Dienstleistung, die können nicht zuhause bleiben.

    Für die Ausführungen zur ländlichen Infrastruktur und zur Fleischproduktion vor Ort gabs trotzdem ein Like ;-)

    Jeder von uns hinterläßt einen mehr oder weniger großen Fußabdruck bei der Umwelt- oder allgemein Ressourcenbelastung. Und natürlich ist es wünschenswert, den individuellen Energie- und Ressourcenbedarf zu minimieren, gar keine Frage, aber solche Details werden am eigentlichen auch kaum was ändern.

    Die Klimaerwärmung ist eine Herausforderung für die Menschheit, u.U. auch ein Problem, je nach dem, meinetwegen. Aber ich krieg einen Hals, wenn das immer nur auf den Faktor menschliches CO2 reduziert wird. Zur Wahrheit gehört eben auch, daß es noch zig andere, auch natürliche Faktoren gibt, und das geht in der aktuellen Klimadebatte völlig unter. Die Klimawissenschaft ist (leider) noch lange nicht so weit, das zu verstehen; vieles sind nur Hypothesen.


    Der Umweltschutz kommt mir bei der ganzen Sache viel zu kurz, und daß Klimaschutzmaßnahmen und Umweltschutz oft kollidieren, wird m.M.n. auch viel zu selten thematisiert.

    Im ehem. Kreis Querfurt gibts grad ganz aktuell die Debatte, ob ein eigenes Klärwerk gebaut werden soll. Momentan und seit 15 Jahren werden sämtliche Abwässer, auch Oberflächenwasser,übern Berg nach Karsdorf gepumpt. (die Debatte kam jetzt wieder auf, weil die Druckleitungen durchgegammelt sind)

    Und nun hat tatsächlich mal jemand zu bedenken gegeben, daß wir ja seit 15 Jahren der Querfurter Platte Wasser entziehen, weil auch das Regenwasser im Kanal ab nach Karsdorf geht.

    DAS ist für mich Umweltschutz, so was ist mir wichtig, daß regional erstmal geschaut wird, wie Kreisläufe funktionieren, wie man vielleicht auch mal aufforsten könnte, Streuobstwiesen pflegen und anlegen, Wildblumenwiesen ebenso.

    Ich kann das mit dieser ganzen Klimahysterie wirklich nicht mehr hören. Sorry, Leute, aber Fakten wären wirklich mal besser als nachgeplappertes Zeug aus den Medien.

    1. 96% der weltweiten CO2-Emissionen sind natürlichen Ursprungs, da hat der Mensch nix mit zu tun. Wer meint, das wären Fakenews ... kann man sogar beim Umweltbundesamt nachlesen. Von den restlichen 4% hat Deutschland den erwähnten Anteil von 2,5%. Und selbst, wenn die Menschheit den technischen CO2-Ausstoß komplett abschafft, ist stark zu bezweifeln, daß sich die Klimaentwicklung signifikant ändern wird.

    2. Entscheidend in der Klimawissenschaft ist der Begriff der CO2-Sensitivität. Das heißt, wie stark steigt die Temperatur, wenn sich der atmosphärische CO2-Anteil verdoppelt. Seit Jahren wird dieser Wert nach unten korrigiert, momentan sind wir irgendwo bei 1,5K. Demnach würden wir selbst die Pariser Klimaschutzziele einhalten, wenn wir gar nix machen. Oder anders ausgedrückt: erwärmt sich das Klima stärker, hat das definitiv nix mit "unserem" CO2 zu tun. Leider fällt den Menschen das schwer zu akzeptieren, daß die Menscheit keine Macht übers Klima hat.

    3. Meldungen, nach denen wir ruhig bald aus der Kohle aussteigen können, weil wir ja schon 50...60...70% regenerativ erzeugen, beziehen sich auf einzelne Tage. Im Jahresschnitt liegt Deutschland bei einer regenerativen Produktion bei um die 20%, d.h. wir bräuchten noch 4x so viele Windräder und Solarparks wie jetzt. Und effektiv liegt der Faktor wahrscheinlich noch beträchtlich höher, weil nicht nur die Energiemenge, sondern auch die Versorgungssicherheit zu jeder Zeit wichtig ist. Nur Energiespeicher könnten das Problem lösen, aber die müssen auch irgendwohin gebaut werden. Insgesamt führt das alles aufgrund der geringen Energiedichte der erneuerbaren Energieträger zu einer Zurückdrängung der Natur aufgrund der Menge zu errichtender Anlagen.


    Ja, ich weiß, jetzt bin ich Klimaleugner ... ist mir auch egal, ich halte mich an Daten. Die ganze emotionale Diskussion "ihr zerstört unsere Zukunft und die unserer Kinder" hilft uns garantiert nicht, sachlich die richtigen Entscheidungen zu fällen.

    Und a propos Inseln verschwinden ... der Meeresboden hebt und senkt sich auch ständig. Warum redet niemand darüber? Warum muß es immer das Wasser sein, was höher steigt?

    Glückwunsch.

    Mein schwarzer Aschenbecherdeckel hat sich leider gedacht: ach nö, 53 Jahre reichen... X/

    Bei näherer Betrachtung hab ich gesehen, daß da schon mal wer mit Kittefix dran war. Naja, nun sinds nur noch Brösel :(

    Das sowieso, aber in den von Thomas erwähnten SRI (und evtl. sogar irgendwo im WHIMS) müßte auch ein Maß für den Pleueldurchgang stehen.


    Ich hab hier auch ein altes P60-Gehäuse, das hat laut Maß auch noch den alten Pleueldurchgang, nix nachgearbeitet, allerdings schleift auch nichts, wenn ich eine Welle reinlege. Möglicherweise ist die Reserve aber auch nur verschwindend klein und bei dynamischer Belastung siehts anders aus, wer weiß. "Nur mal ne Welle reinlegen" ist u.U. also nicht ausreichend.

    Die Frage ist dann (wie bei allen anderen Produkten) eher weniger, wo es hergestellt wurde, sondern unter welchen Bedingungen bzw. nach welchen Normen/Anforderungen und mit welchem Material.


    Hatte gestern erst ein Golf-Radlager von SKF in der Hand."Engineered in Germany, made in sonstwo"

    Fridl

    dann bestell dem Forenmitglied mal einen schönen Gruß ;-) und richte aus, daß die Förderscheiben das Fett von den Lagern weg fördern sollen, um zu verhindern, daß beim (reichlichen) Nachfetten bis in die Bremse was durchdrückt. Ganz früher waren das auch nur Abdeckscheiben.

    Mit gekapselten Lagern kann man die Förderscheiben gleich ganz weglassen, da muß nix mehr gefördert werden.

    Was spricht deiner Ansicht nach gegen gekapselte Lager vorn?

    Ein pro-Argument wäre für mich an der Stelle, daß kein Fett mehr in die Bremse gedrückt werden kann.

    Nebenbei: Wieviel zusätzliches Fett sollte man eigentlich bei gekapselten Lagern verabreichen, damit die Feder nicht trocken läuft?

    Ich würde behaupten, ein Fettfilm reicht. Die Feder dreht sich mit dem Achsstumpf und den Lagern, also ist Verschleiß nicht zu erwarten.

    So von der (überwiegenden) Zusammenstellung der Kandidaten im Wartburgbild aus #14741 erinnert mich das irgendwie an die Reportage über die Massenkarambolage in der Münchberger Senke...

    Ich bin prinzipiell ein Fan davon, in Arbeiten hilfsmittelfreie Teile einzubauen.

    Außerdem mache ich mir immer einen Spaß draus, im Unterricht im Kopf zu rechnen. Nehme nie die selben Aufgaben, die gegebenen Größen werden immer nach Lust und Laune variiert. Lustig, wenn die Schüler dann, deutlich gehetzt vom Eintippen der vielen Ziffern, Bauklötze staunen, wenn ich mal wieder sage: das Ergebnis sollte im Bereich von ... bis ... liegen.

    Mehr als die Größenordnung sollte im (schul-)naturwissenschaftlichen Unterricht sowieso nicht interessieren; wichtiger ist die Diskussion des Ergebnisses.


    Postkugel ein Mathe- und Physikarschpauker sagt danke für deinen Beitrag ;-)

    Genau, wie schon gesagt.

    Wenn man sich übrigens mal originale und nachgebaute hintere RBZ am Bremsleitungsanschluß genauer ansieht, wird man feststellen, daß auch dort der Dichtkegel hin und wieder anders geformt ist. Manchmal nach innen, manchmal nach außen.

    Streng genommen müßte man mit der Bremsleitung darauf Rücksicht nehmen, um optimale Dichtwirkung ohne zerquetschen sicher zu stellen. Gut in dem Falle, wenn man sich die Leitung eh selber bördelt.

    Naja, hier heulen auch sonntags öfter mal irgendwelche Kreissägen oder dergleichen. Zum Ordnungsamt renne ich nicht deswegen, das kann ich bei Bedarf auch auf dem kurzen Dienstweg klären, allerdings ist hier auch keiner so krank, täglich ab 6 Uhr die Motorsense oder den Rasenmäher anzuschmeißen.


    Ich für meinen Teil genieße es eher, sonntags auch mal von Hand zu sägen oder Unkraut zu zupfen. Ist natürlich nix, wenn man was schaffen muß, das ist klar, aber ist mal nett, ohne Höllenlärm Werkzeuge zu benutzen.

    "One Pennsylvania man believes traffic circles are to blame for the state's recent uptick in tornadoes."

    Daraus wird dann "die Amerikaner" ... nicht gut.


    Und auch, wenn das sehr ärgerlich ist mit der gefluteten Garage, aber Starkregen und Gewitter im Juni/Frühsommer finde ich jetzt nicht ungewöhnlich.

    Bin ich jetzt Klimaleugner?


    Mich würde eher interessieren (das ist weder Schadenfreude noch Klugsch****rei und ja, ich weiß, das hilft bakerman jetzt auch nicht mehr) wie das Wasser von der überlaufenden Rinne in das Gebäude kommt.