Posts by Gunnar

    Als Lehrer höre ich das Wort Reform auch mit Schaudern ;-)

    (allerdings nicht, weil sich bisher alles so bewährt hat, sondern eher, weil immer nur unqualifiziert mal in die eine, mal in die andere Richtung reformiert wird, wie der Wind grad steht)

    Würd ich auch meinen. Typisch für "die" Generation wäre eher gewesen, nen YT-Video zu drehen, aber das ganze gemeinsam mit Muddi zu rocken, ist ja direkt schon wieder sympathisch ;-)


    Sicher, woran es jetzt eigentlich lag, bleibt unklar, aber es ist jetzt sicherlich auch kein Fehler, der die Fahrzeugexistenz grundlegend gefährdet, von daher: jeder fängt mal klein an.

    Es geht nicht um den Durchfluß, der wäre ja sogar erwünscht. Aber für den (statischen) Schweredruck der Kraftstoffsäule ist es unerheblich, ob die Benzinleitung ne Kugelschreibermine oder ein 200er KG-Rohr ist. Solange 60cm Gefälle da sind, ist der Druck gleich (Schweredruck, nicht Fließdruck) und es ist letztlich nur entscheidend, welchen Querschnitt der Schwimmer unmittelbar verschließen muß.

    Ich hatte hier auch nicht vor, irgendwas negativ abzustempeln, bin nur ehrlich gespannt, ob bzw. wie das funktioniert.

    Und ja, zumindest beim H1-1 hat man noch Bauraum, um einen größeren Schwimmer einzupassen, beim HB eher nicht.

    Das ist dann sicher der Trommelschwimmer.

    Der Tonnenschwimmer aus Plaste wiegt 0,3g mehr, leider. Hab den trotzdem drin und in der Regel funktioniert der auch, aber auf ner (richtigen) Katzenbuckelpflasterstraße ist mir der Vergaser schon übergelaufen.


    Aber mir dem japan. SNV das ist wirklich interessant. 3mm statt 2,5mm bedeutet knapp 45% mehr Querschnitt und theoretisch müßte der Schwimmer dann 45% mehr Schließkraft aufbringen.

    Wenn man das so hört, wird das wohl darauf hinauslaufen, früher oder später die Elektronikteile der EBZA planmäßig zu erneuern. Die Jahrzehnte gehen eben nicht spurlos vorüber. Aber Ersatzplatinen gibts ja zum Glück.


    Ist wohl so ähnlich wie bei der U-Zündung. Gibts ja auch nur noch Altteile dafür. Beru führt zwar offiziell einen Zündkondensator für Trabant, aber wenn ich Bilder davon sehe, hat der einen Lötanschluß, ist also auch eine Luftnummer.

    TV P50

    Die Engstellen sind eben nicht allein verantwortlich für die Durchflußmenge, sondern auch der Durchmesser der restlichen Leitung, Stichwort Druckverlust.


    Ist wie bei ner Wasser- oder Heizungsleitung. 10m 1/2" Leitung und ein 3/8"-Fitting vorm Wasserhahn oder das ganze mit 10m 3/4" Leitung, beides gespeist mit 4bar. Bei letzterem kann mehr Wasser fließen, auch wenn der 3/8" Fitting bleibt.

    Ist beim Trabant nicht anders, nur eben mit 0,06bar Eingangsdruck.

    Direkter Schlauch.

    Muß allerdings auch dazu sagen, daß ich Blockvergaser fahre und an der HD-Halteschraube messe. Der Schwimmer gibt dann das SNV nicht vollkommen frei, weil er nicht beliebig weit nach unten ausweichen kann. Ist also nicht direkt vergleichbar mit einer Messung am "freien" SNV.

    Auch heizen mit nem Ofen will gelernt sein. Die Qualität der Brennstoffe ist heute definitiv besser als früher, aber wenn man das jahrzehntelang nicht mehr gemacht hat und nur den Werbeaussagen bzw. -bildern der Ofenhersteller glaubt, wirds eben nix.

    Festbrennstoffe räuchern und stinken eben so lange, wie sie noch nicht auf Temperatur sind. Und natürlich bei Sauerstoffmangel. Aber was lehren die Werbebilder? Gemütlicher Abend vorm Ofen bei stundenlang minimal züngelnder Flamme. Folge: Intensivberäucherung der Nachbarschaft über Stunden.

    Wenn der Brennstoff schnell auf Temperatur kommt, ist der Gestank auch schnell vorbei, selbst Braunkohlebrikett stinkt kaum noch, wenns erst ordentlich glüht. Aber dazu muß man eben kleine Mengen Brennstoff zugeben und ordentlich Verbrennungsluft ans Feuer lassen. Das Gegenteil wird praktiziert, Holz/Kohle/was auch immer rein und Luke zu...


    Muß man eben lernen. Wäre eigentlich auch Aufgabe des Schornsteinfegers, dieLeute aufzuklären und anzuleiten, aber wehe der macht das wirklich mal, dann ists gleich Bevormundung.

    Deswegen schrieb ich ja auch nicht, daß irgendwer an die Wiedervereinigung glaubte oder nicht, sondern daß das BRD-Staatsräson war. Erinnert sei an das Wiedervereinigungsgebot im GG. Und letztlich war es ja wohl auch so, daß die BRD die sich bietende Gelegenheit zur Wiedervereinigung genutzt hat, oder etwa nicht ;-)


    Und was Art. 116 GG betrifft, so ist und bleibt auch das nur die westdeutsche juristische Sicht auf die Staatsbürgerschaft. Daß die BRD auch die DDRler einheitlich als "deutsch" ansah ohne weitere Unterscheidung mag man beurteilen wie man will, wahlweise als großmütig, weitsichtig oder anmaßend. Fakt ist, es gab im DDR-Paß nicht umsonst die Bezeichnung Bürger der DDR als Ausdruck dafür, daß ostdeutsche und westdeutsche Staatsbürgerschaft aus Sicht der DDR(!) zwei Paar Schuhe waren.

    Sicherlich, die westdt. Sichtweise vereinfachte die Dinge für DDR-Flüchtlinge und Ausreisewillige. Aber nur, weil ein Staat (hier die BRD) (zum damaligen Zeitpunkt noch nicht mal voll souverän) sich anschickt, für Bürger eines anderes Staates (in dem Falle der DDR) die Staatsbürgerschaft gleich mit festzulegen, heißt das ja noch lange nicht, daß diese Betrachtungsweise die einzig zutreffende ist ;-)

    Das ist natürlich übel. 96 wurde sowas noch verbaut?

    Ich seh's ja bei Schwiegermuttern. Gastherme, wahrscheinlich auch aus den 90ern, schaltet sich permanent ein und aus, vmtl. gnadenlos überdimensioniert, kommt niemals nie in einen vernünftigen Betriebszustand.

    Andererseits kenne ich auch Beispiele, da ist die ursprüngliche Therme vom HZB schon vernünftig dimensioniert gewesen und die Einstellung über die Jahre so weit optimiert worden, daß sich ne neue Therme erst nach >10 Jahren rentiert haben würde.

    Wenn man da nen sachverständigen HZB an der Hand hat (oder das selber kann) ist das Gold wert.