Posts by Gunnar

    Ich hätte meine ursprünglichen Fragen 3) und 4) doch gerne noch beantwortet, d.h.:


    - Wie stelle ich die Spur am besten OHNE Hebebühne ein?


    - Wie wechsle ich die Sicherungsbleche und wo gibt's welche?

    Summa summarum sagt ihr also, dass ich den FKV, zumindest im Winter, nicht blockieren sollte. Gut, werde sehen, ob's was bringt.
    Aber wo bekomme ich eine Aufspreitzvorrichtung her? Kann man die sich nicht selber irgendwie basteln?

    Wie funktioniert eigentlich genau so ein Hitzdrahtblinkgeber?
    An was kann es liegen, dass die Blinkleuchten viel zu schnell leuchten, trotz das alle Lampen ganz sind? (ich tausche nur ungern einfach Teile aus, bevor ich sie nicht selber beim Reparaturversuch kaputt gespielt habe :grinser: )


    DIE ERSTE FRAGE IST VORRANGIG !!!!!

    Jawohl, ich starte immer mit Choke, wenn es kalt ist.(ich habe noch einen Vergaser 28HB2-9; sind evtl. von diesem Typ irgendwelche typischen Kaltstartschwierigkeiten bekannt?)


    ( phi: ich weiß nicht, ob du meine andere Frage falsch verstanden hast oder ob du nur berichten wolltest, dass du dir auch einen FKV gekauft hast, jedenfalls habe ich einen FKV schon, aber ich brauche noch eine Aufspreitzvorrichtung zur Zündungseinstellung; du müsstest ja auch eine haben, wenn du einen FKV hast: wenn ja, woher?)

    In einer Ausgabe des Deutschen Straßenverkehrs aus den 80er Jahren wird gesagt, man soll den Fliehkraftversteller blockieren und es werden ausführlich alle Vorteile aufgezeigt. Ich habe das gemacht und habe nur gute Erfahrungen damit gemacht, bis jetzt. Nun, da es immer kälter wird, springt mein Trabant immer schlechter an. Muss ich den FKV wieder funktionsfähig machen?
    Der FKV verstellt die Zündung mit ca. 20 Grad ja ziemlich reichlich. Könnte das schon wieder zu viel sein?(wenn man die Zündung auf 4mm hat, haut dfas ja hin, wenn man sie aber auf 3mm hat, wie ich, könnte das doch schon zu viel sein!) Kann man da irgendetwas ändern?
    Wenn ich den FKV wieder benutze, brauche ich ja auch eine Aufspreitzvorrichtung. Wo bekomme ich die her bzw. wie mache ich mir eine?

    So, bitte sehr. Viel Spaß mit den Textauszügen!


    WHIMS:
    7.1. Einstell- und Kontrollmaße


    -Vorspur unbelastet 5 bis 7mm
    -Vorspur belastet 0 bis 2mm
    -Vorspur für Fahrbetrieb günstig 0mm



    STRASZENVERKEHR Juni 1972, Seite 206:


    [...] Vorspur: Unter Belastung zeigte das Ablaufbild im Bereich von +2 bis -3mm bei Radialreifen die gleiche Tendenz. Deshalb kann die derzeitige Spureinstellung beibehalten werden. Bei leerem Fahrzeug beträgt die Vorspur 5 bis 7mm, bei belastetem Fahtzeug 0 bis 2mm. [...]

    Danke erstmal für die zahlreichen Antworten.
    Gibt's in Heidenau überhaupt Radialreifen. Ich dachte, die stellen nur Motorad- und Diagonalreifen her?
    Und warum haben die vom Straßenverkehr eigentlich geschrieben, dass man die Spureinstellung lassen kann? Um genauer zu sein haben das nicht die vom Straßenverkehr geschrieben, sondern das war eine sogenannte "Trabant-Information" direkt vom VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau, die nur im Straßenverkehr gedruckt wurde. Die hätten das doch eigentlich besser wissen müssen!


    Wie äußert sich das eigentlich, wenn man Radiale mit Diagonalvorspur fährt? (Mein Trabant fährt nämlich seit 1998 mit Radialen und die Außenkanten haben sich minimal abgenutzt, und weil mir ein Bekannter Diagonale, die er nicht mehr braucht, gegeben hat, habe ich erst mal die gefahren, und da hat sich ein (Vorder-)reifen außen und einer innen verstärkt abgenutzt. Ist da etwa die Feder schief?
    Und nochwas: Im WHIMS von 1972 steht für Diagonale, dass eine Vorspur von 0mm günstig ist. Vielleicht nutzen sich Radiale ja wenig ab, wenn man bei Diagonalen die minimale Vorspur von 5mm einstellt???)


    AM BESTEN, ICH ZEIGE EUCH DIE ORIGINALTEXTAUSZÜGE AUD DEM STRASZENVERKEHR UND DEM WHIMS. ..Moment..

    Ich habe ein Paar Fragen zwecks Bereifung und Vorspur:
    1) Im "Deutschen Straßenverkehr" von Juni '72 steht, dass man für Radialreifen die Diagonal-Vorspur von 5-7mm(unbelastet) beibehalten kann. In anderen Büchern/Heften/... steht aber immer wieder, dass für Radialreifen eine Vorspur von 2-4mm vorgeschrieben ist und die Reifen bei Überschreitung des Wertes an der Außenkante stärker ablaufen. Was stimmt nun? Müsste man bei Diagonal-Sommereinsatz und Radial-Wintereinsatz ständig die Vorspur "wechseln"? :verwirrt:
    2) Wo bekommt man Radialreifen 145 R 13, die den DDR-Originalen von Pneumant so ähnlich wie möglich sehen?
    3) Wie stellt man die Vorspur am besten ein? (D.h. wie kommt man am besten an die Verstellmuttern dran? Von oben geht das ja ziemlich bescheiden, vor allem die fahrerseitige Mutter, und von unten stelle ich mir das ziemlich umständlich vor)
    4) Rein theoretisch müsste man ja bei jeder Vorspurkorrektur die Sicherungsbleche wechseln? Muss man das wirklich? Wo bekommt man neue her? Wie wechselt man die alten aus?(Muss man etwa jedesmal die Spurstangen auseinander nehmen?) :hä:

    Ich hatte so ziemlich das gleiche Problem und habe mit einer 125er-Düse gute Erfahrungen gesammelt.
    1. Kein Klingeln mehr! ;
    2. Mehr Leistung! (Am Berg, wo ich früher bei Belastung mit 2 Personen runterschalten musste komme ich jetzt mit dem vierten Gang problemlos mit etwa 75 km/h hoch bei drei Personen) ;
    3. Kein Mehrverbrauch (Habe ich über lange Strecken kontrolliert) ;
    4. Kerzen sind wunderbar rehbraun!

    Wenn nur ein langer Schrauberdreher, pardon: Schraubendreher fehlen würde...
    Aber der Schlitz zeigt doch nach oben Richtung Krümmer (bitte nicht verwechseln mit der Umgemischschraube beim 28H1-1 :dududu: )wie will man da mit einem gewöhnlichen Schraubendreher hinkommen und ansonsten hat die Leerlaufgemischregulierschraube nur noch Kreuzbohrungen, an die man aber seeeeeehr schlecht rankommt. Ich dachte eher, jemand kennt einen Trick, wie man sich am besten einen Draht biegt oder so.....bin aber selbst noch nicht dahinter gekommen, schließlich hat man bei dem engen Bauraum nicht mal 90 Grad Drehwinkel zur Verfügung, die Kreuzbohrungen liegen aber in 90-Grad-Abständen (wenn der Startvergaser nicht im Weg wäre, wäre das alles kein Problem :heul: )

    Mal 'ne Frage: Ich hab an meinem Motor noch so einen alten Vergaser 28HB2-9 mit Gemischregulierschraube dran, aber wie komme ich bei betriebswarmem Motor da dran ohne mit die Finger zu verbrennen (irgendwie sind mir da immer Startvergaser, Auspuffkrümmerheizung und Co. im Weg), immerhin müsste der Leerlauf mal wieder einreguliert werden.

    Ist es eigentlich wirklich soooo schlimm, wenn der Vergaserflansch nicht exakt plan ist ? Dichtet die Dichtung das nicht ab? Ich hab bei dem Vergaser, den ich mir bald anbauen will und zur Zeit fertig mache bemerkt, dass die Flanschaußenseiten (da, wo die Schrauben durchkommen) rund 0,1 bis 0,15mm höher sind als die Mitte vom Flansch. :verwirrter: Kann man da drüber hinwegsehen oder muss ich das plan schleifen? :hä:

    Nö, am Unterboden ist alles tipp topp und bisher keine weitere Arbeit in Sicht, soll nur noch ne abschließende vor Rost schützende Schicht drauf, und wenn Elaskon nach Deinen Erfahrungen gut hält.....

    Mal eine Frage aus aktuellem Anlaß:


    Was sollte man als Unterbodenschutz für den täglichen Einsatz nehmen?
    Sollte man das altbekannte Bitumenzeug, speziellen Unterbodenlack(z.B. POR 15), Unterbodenschutzwachs nehmen, oder geht auch Elaskon (obwohl das ja eigentlich nicht durchtrocknet geschweige denn wischfest wird und folglich Steinen auf deren Weg zum Blech kein Hindernis sein dürfte)?

    Interssante Gedanken, die hier Angesprochen werden. Aber auch die genannten knapp 2 PS sollte man nicht unterschätzen. Ungefähr vor einem Jahr war mal ein Tag, da hat der Motor meines 601er ganz schön gebrummt und als ich eine Steigung, die ich sonst mit knapp 95 hochfahre, bewältigen wollte und auf dem Tacho plötzlich 110 abgelesen habe, habe ich mich schon ganz schön gewundert. Es stellte sich heraus, dass eine Klammer vom Luftfilter locker war. Bei der sich gleich anschließenden Probefahrt mit geschlossener Klammer kam ich die Steigung wieder nur mit 95 rauf.
    Aber noch mal zu meiner Frage: Wird durch Sportluftfilter das Kraftstoff-Luft-Gemisch auf gefährliche Art und Weise abgemagert oder nicht???

    Für den Trabant werden ja haufenweise Sportluftfilter angeboten, dank deren Verwendung dann die Motorleistung steigt. Meines Wissens nach steigt die Leistung ja wegen des höheren Luftdurchsatzes durch den Vergaser, der eine Abmagerung des Gemisches bewirkt. (Zweitakter laufen ja bekanntermaßen mit zu magerem Gemisch am flottesten, obwohl dabei die Gefahr für den Kolben wächst) Muss man denn dann nicht nach der Montage eines Sportluftfilters, um das Gemisch zu berichtigen, durch Versuche eine neue Düsenbestückung finden, um den Motor gefahrlos laufen lassen zu können???

    Tut mir leid, aber leider habe ich kein Bild, könnte höchstens mal bei Gelegenheit den Besitzer fragen.
    Habe aber bei Google ein Bild gefunden. So uuuuungefähr müsste der Traktor aussehen.
    (Farbe und Rostmenge stimmen nicht unbedingt überein; wenn ich mich recht entsinnen kann, ist weniger Rost dran)

    Hallo!


    Jetzt mal ein ganz anderes Thema:
    Was bekommt man denn so für einen Hanomag 0019 R12, Baujahr 1954, 12 PS, Hubraum 510 ccm, noch original erhalten, voll funktionsfähig, Sitzbank neu bezogen, mit original Papieren, Nummernschild UND Mähbalken, insgesamt in sehr gutem Zustand aus qualifizierten Händen, nur die Elektrik wäre etwas reparaturbedürftig, ist aber auch nicht weiter schwierig.
    Vielleicht kennt ja jemand jemanden, der wen kennt, der sich mit so was auskennt. Wenn ja, bitte sofort melden.


    Gunnar