Beiträge von Gunnar

    Gut, daß wir keinen Rasen haben, sondern unseren Garten verwildern naturnah lassen. Dann müssen wir uns nicht ärgern über Artenvielfalt im Garten ;)

    Nicht nur die Ing.s stehen mit einem Fuß im Knast. Betrifft doch mittlerweile fast jeden und meist ohne daß derjenige davon weiß. Irgendwas findet sich immer, wenn ein entsprechender Abmahnverein nur lange genug sucht...

    Die Befürchtung hatte ich auch, aber dazu ist er viiieeel zu schade.

    Das einzig Problematische wäre, wenn das Gewinde am Radlagergehäuse beim Strahlen einen weg bekommen hat.

    Genau so steht das auch in der Betriebsanleitung. Zündung immer komplett ausschalten oder, z.B. beim Abschleppen, Kl. 15 von den Spulen trennen und isolieren. Sonst wird unweigerlich eine Spule (und bei EBZA auch das Steuerteil) zu heiß. Auch mit Originalteilen. Mit Bosch-Spule eben nur schneller.

    Bzgl.

    Die Kabel können nach den Messwerten doch gar nicht bewertet werden, da die Spannung direkt an der Batterie beim Starten oder aber der Spannungsabfall überm Kabel nicht angegeben worden ist.

    Zu meiner Einschätzung der Kabel war ich insbesondere durch folgende Aussagen gekommen:

    Die Werte sind nutzlos. Intressant lediglich Anlasser + zu - beim Starten. Intressant wäre der maximale Spannungsfall zw. Batt.Pol und Anlasser-Anschluß beim Starten. Hier sollte maximal 1V zusammenkommen.

    den Spannungsabfall hatte ich schon in der Tabelle unter ∆ V mit 4,40 / 3,81 V bzw. 3,6 V angegeben.

    Das hatte ich so verstanden, daß die angegebenen 3...4 V der Spannungsfall überm Kabel sind.

    Sollte ich das falsch verstanden haben und die 3...4 V sind irgendein anderer Wert, so hat bepone natürlich recht.

    Sollten die 3...4 V aber doch der Spannungsfall überm Kabel sein, so taugt das Kabel nur noch als Anschauungsobjekt.

    Also ich hab selbst bei 6V nicht annähernd so hohen Spannungsabfall auf den Batteriekabeln. Das erscheint mir deutlich zu hoch, also weg mit den Kabeln.


    Interessant wäre jetzt noch, wie bei dir gerd das Bordnetzt versorgt wird. Normalerweise geht bei 12V direkt von der Batterie eine Versorgungsleitung ab. Bei 6V hängt das Bordnetz am Anlasser-plus-Anschluß.

    Ich frage deshalb, weil bei dir beim Starten am Anlasser nur 8,8V anliegen und an den Zündspulen noch ein ganzes Volt weniger.


    Verbinde doch mal provisorisch Batterie + und Zündspulen Kl. 15 direkt und berichte, ob sich damit was ändert.


    Also für mich sind die Batt.-kabel Schrott und evtl. noch weitere Kontakte ebenfalls.

    Schön, wenn man so ganz nebenbei bemerkt, daß man als Stein des Anstoßes hier vorgeführt wird. Wobei, ach nein, der Name war ja gnädigerweise rausgelöscht, nur die Aussage wurde durch den Dreck gezogen...

    Das Zitat aus dem mulchhüpfer-Vortrag stammt nämlich von mir.


    Manchem scheint die Hitze der letzten Tage den Verstand zu vernebeln, anders kann ich es mir nicht erklären, wie man solche Reden schwingen kann.

    Insofern schon mal danke für

    Außerdem sollte man generell nicht unbedingt Menschen anmachen, die anderen etwas gutes wünschen. Egal, wie realitätsnah der Wunsch ist!

    Eigentlich wollte ich jetzt, als ich das bemerkt habe, noch einiges dazu schreiben von wegen Genesung, realitätsfremde Wünsche und so, aber glücklicherweise kann ich mir das sparen.

    Ein großes Dankeschön an Friesentrabbi für Beitrag #16091 . Du sprichst mir aus der Seele, anders kann ich es nicht formulieren. Und auch den Beitrag #16105 von Deluxe hätte ich sicherlich genau so geschrieben.


    Eine Sache muß ich dann allerdings doch loswerden:

    Ich wunderte mich hier schon paar mal darüber, wie das so herunterspielt und auf die leichte Schulter genommen wird, deshalb war das Zitat auch ohne Namensangabe sondern allgemein gemeint

    Ich finde es eine Bodenlosigkeit sondersgleichen, jemandem, der einem Unfallopfer gute Besserung wünscht, zu unterstellen, den Unfall auf die leichte Schulter zu nehmen oder herunterzuspielen. Das ist schlichtweg absurd und beleidigt alle (nicht nur mich), die nach einem Unfall versuchen, ihrer Anteilnahme Ausdruck zu verleihen.

    Bin aus dem Datenblatt der ATE-Bremszylinderpaste auch noch nicht so schlau geworden, aber stutzig macht mich, daß ausdrücklich drin steht, daß es nicht geeignet ist für Bremsanlagen, die BreFlü auf Silikonbasis drin haben.

    Also keine Ahnung, ob das Zeug Silikonfett ist. Auf jeden Fall soll es sich thixotrop verhalten, das wäre eher untypisch.

    Ja. Hühner, Enten, Gänse, Katzen, Hund - alles Viehzeug tummelt sich bei uns ebenfalls seit vielen Tagen stur im Schatten eines Nußbaumes im Garten. Man glaubt gar nicht, wie angenehm es dort selbst bei der derzeitigen Witterung ist.

    Reg Dich nicht unnütz auf - sowas macht der gerne...

    Keine Sorge, mit polarisierenden Meinungen stößt man häufiger mal auf Gesprächspartner, die, weil sie sich außer Stande sehen, sachlich zu diskutieren, dann auf die persönliche Ebene ausweichen. Das kenne ich zur Genüge.

    Aber unkommentiert muß man solche Anmaßungen ja trotzdem nicht stehen lassen ;)

    MichiU

    Sag mal gehts noch?????

    Jemanden, den du nicht mal ansatzweise kennst, aufgrund einer Aussage, die dir nicht paßt, in eine bestimmte polit. Ecke stellen ... merkst du nicht selber, wie anmaßend und frech das ist?


    Im Übrigen: warum sollte ich glauben, was Regierungen sagen? Und warum sollte es ein Argument sein, wenn alle das Gleiche sagen? Gerade aus der deutschen Geschichte sollten wir endlich mal gelernt haben, daß es oftmals besser gewesen wäre, nicht zu glauben, was die Regierung sagt, sondern mal den eigenen Verstand zu bemühen. Auch wenn das anstrengend ist...


    Aber keine Sorge, ich werde nicht versuchen, mit Sachargumenten meine Sicht auf die Klimapolitik zu erklären. Glaub du mal hübsch, was alle sagen (wer auch immer das sein soll) und diskutiere ja nicht mit anderen darüber, denn man muß das ja immer so glauben, wie es alle sagen...

    Natürlich ist das ein außergewöhnlicher Sommer. Schlimm finde ich allerdings, daß allerlei selbsternannte Experten nun wieder noch stärker vom Klimawandel zu schwafeln beginnen, um weiterhin allerlei volkswirtschaftlich bedenkliche Umbaumaßnahmen der Energieversorgung voranzutreiben.


    Wenn man mal in die Chroniken schaut - und ich mach das regelmäßig, einfach aus Interesse - traut man seinen Augen nicht, wie oft seit Jahrhunderten solche Wettererscheinungen aufgetreten sind. Wetterextreme sind definitv keine Erfindung der Neuzeit und treten nicht erst seit der Industrialisierung auf. Bis ins 13. Jh. konnte ich das schon zurück verfolgen, daß es so was gab, und nicht etwa nur einmal im Jahrhundert, sondern z.T. deutlich öfter.


    Nur um Mißverständnisse zu vermeiden:

    ich streite die offiziellen Meßdaten nicht ab. Ich streite nicht mal ab, daß wir eine allg. Erwärmung erleben. Die Sache mit dem anthropogenen Einfluß sehe ich allerdings, und das gebe ich unumwunden zu, deutlichst anders als in den Medien dargestellt. Und wenn man sich mal mit Geologen und ähnlichen Leuten unterhält, bekommt man einstimmig die Aussage, daß wir uns am Ende einer ausklingenden Eiszeit befinden. Natürlich wird es dann wärmer, was auch sonst.

    Tja, aber wie Felix schon sagte, man muß sich davor hüten, die Dinge einseitig zu betrachten und unzulässig zu verallgemeinern.


    Mein Opa z.B. war nicht in der Partei, war aber trotzdem 28 Jahre lang Direktor einer POS. Hat sich heimlich mit dem Pfarrer im Ort abgesprochen, damit man sich bei Jugendweihe und Konfirmation nicht in die Quere kam. Wurde bei jeder Direktorentagung während der interfraktionellen Sitzung der SED wie ein kleiner Junge vor die Tür geschickt und stets gern an den Pranger gestellt, wenn er mal wieder keine Freiwilligen für die Berufsunter- und oberoffizierslaufbahn geworben hatte. Hat aber trotzdem durchgesetzt, daß er regelmäßig die Westverwandtschaft (sein Bruder) empfangen durfte und auch selbst besucht hat.


    Meine Mutter berichtet von ähnlichen kleineren und größeren Schikanen. Wollte vor der Schicht in der LPG noch eben wählen gehen, tritt ein und ihr wird eröffnet, daß die Wahl noch nicht begonnen hat und sie noch warten soll. Augenblicke später tritt ein Genosse ein und wird mit Blumenstrauß als erster Wähler des Tages begrüßt. Oder wenn es (2 Ortsteile, Konsum in unserem Ortsteil, Kaufhalle drüben im anderen Ortsteil) im Konsum keine Bananen mehr gab und in der Kaufhalle ihr die Bananen verweigert wurden mit dem Hinweis, daß sie im falschen Ortsteil wäre. Dann hat sie sich gar nichts draus gemacht an Ort und Stelle auf den Tisch zu hauen und die versammelte Belegschaft zu fragen, ob es denn nicht reiche, das Land zu teilen, sondern jetzt auch noch der Ort geteilt werden müsse. Zog natürlich sofort Kreise und auch mein Opa bekam gleich wieder eine auf den Deckel, aber, oh Wunder, am gleichen Tag kam noch eine Lieferung Bananen.


    Was ich damit sagen will: es wird regional sehr unterschiedlich gewesen sein. Manche (z.B. wir) sind hin und wieder angeeckt, aber eigentlich immer glimpflich davon gekommen. Andere hatten Pech und mußten mit mehr oder weniger bösen Konsequenzen leben und wieder andere sind nie angeeckt, weil sie voll hinter dem System standen. Weder das eine, noch das andere ist die eine richtige Wahrheit, sondern alles zusammen sind Wahrheiten, die es alle gab.


    Unser Nachbar z.B. (er war bei den Kampfgruppen) gab vor einiger Zeit mal zu, daß er natürlich auch auf uns als Nachbarn geschossen hätte, wenn der Befehl dazu gekommen wäre. Tja, soll man nun den Kontakt zu ihm einstellen? Die Zeiten sind lange vorbei, er ist mittlerweile alt und gebrechlich und gut verstanden haben wir uns auch immer. Unser Fazit: wir stellen den Kontakt nicht ein. Fällt uns ja auch leicht, ist ja nie was passiert. Jemand, der konkret unter dem MfS zu leiden hatte, wird das im Einzelfall anders bewerten, wenn der Nachbar IM war. Muß ja aber auch jeder selber entscheiden, wie er damit umgeht.


    Und man muß das wohl auch zeitlich gesehen ziemlich unterschiedlich betrachten. Meine Mutter sagt z.B. eindeutig, daß ab Anfang der 80er Jahre die Versorgungslage spürbar schlechter wurde; bis dahin ging es wohl eigentlich noch. Und auch der polit. Druck muß in dieser Zeit (zumindest war das bei uns so) andere Ausmaße angenommen haben, zumindest ist das die Zeit, in der mein Opa dann den Direktorenposten "aus gesundheitlichen Gründen" niederlegte und nur noch Lehrer war. Der wahre Grund: er sollte sich von seinem Bruder lossagen. Sah er aber nicht ein. Schwups war er nicht mehr Direktor, konnte somit aber den Kontakt zur Westverwandtschaft aufrecht erhalten.