Beiträge von Gunnar

    Spurstangenköpfe gehen auch. Kann man schön mit nem Ringschlüssel "einhaken" und drehen.


    Wenn man Hitze einsetzt, ist das wirklich ne Sache von 1 min. Schrauben beide fest drehen und wechselseitig in 2...3 Schritten noch ein Stück weiter anziehen, dann machts auch schon knack (Mutter aufgeschraubt lassen).

    Ich habe das Schwungrad mangels Abzieher bislang immer durch Eindrehen zweier Schrauben M12x1,5 (z.B. von der Hinterachsbefestigung) abgedrückt. Man muß dabei natürlich vorsichtig arbeiten

    Genau so mache ich das auch immer, ABER ich mache auch immer die Konusverbindung ordentlich heiß. Das ist absolut zu empfehlen, das Abziehen wird dadurch deutlich erleichtert.


    edit: Moment mal, M14x1,5 ist's doch, oder? Ich hab zumindest extra dafür 2 Schrauben an der Werkbank liegen, die Hinterachsschrauben passen m.M.n. nicht dafür.

    Welches Fett benutzt du? Hab schon viel probiert und mit LM47 bisher die wenigsten Probleme gehabt.

    Sind die inneren Antriebe wirklich gut gefüllt? Ich verwende dort obwohl überall in der Literatur extra das Gegenteil steht Schlauchschellen und fülle die Manschetten recht voll. Hat sich bewährt.

    KKlappern an der Stelle würde ich auf zu wenig Fett zurück führen.

    Es geht nicht um Originalteile?

    Interessant....

    Es gibt ein Forum Technik allgemein und ein Forum Technik Tuning. Wir sind hier? Richtig, in Technik allgemein. Im Titel "Neuproduktion von Ersatzteilen" ist auch nirgends zu lesen, daß Originalteile hier außen vor wären.

    Was also hat das hier zu suchen, wenn Originalteile überhaupt nicht gemeint sind, sondern ausschließlich Umbauten?

    Schade ist lediglich, daß du nicht einsehen willst, daß es eben Leute gibt, die das Auto technisch genau so erhalten wollen, wie es ist. Stell dir vor, der 40 Jahre alte 0815-Weg bedeutet für einige einfach Freude am Originalzustand. I.d.R. wissen diese Leute (oder sollte ich besser sagen: das Trabantklientel...) auch recht genau um die Schwächen der Konstruktion und können (oder vielmehr wollen) daher damit umgehen. Die mysteriösen (radikalen Umbau-)Lösungen, die "fernab dieses Forum" entwickelt werden, werden demzufolge für diese Leute uninteressant sein.

    Wenn es dir also nicht paßt, daß wir uns nicht in einer Tour das Auto und seine Technik widerspruchslos beleidigen lassen, dann ist das ganz allein dein Problem.

    Shit. Hat es euch jetzt leider auch erwischt. Wir haben heute nur die Ausläufer mitgenommen.

    Aber Hauptsache, ihr seid noch alle gesund!

    Fürchte auch, daß es genau so kommen wird/muß.

    Möglich wäre es zwar, daß sich Leute (nicht aus Profitstreben, sondern aus der Liebe zum Auto, um es fahrtüchtig zu erhalten) zusammen tun, um so ein Projekt zu finanzieren, aber wie lange sollen die dann warten, bis sie ihre Investitionskosten wieder drin haben? Den Satz Zylinder mit MEGU-Kolben gibts momentan für irgendwas zwischen 250 und 300€ bei den Händlern. Billiger kann man das auf keinen Fall nachfertigen, wenn die Qualität sehr gut sein soll.

    Die einzigen, die also momentan von einer solchen Nachfertigung profitieren könnten, sind die Motorenbauer, wenn sie eine bestimmte Größe der Kolben suchen und nirgends fündig werden, aber Otto-Normal-Fahrer wird, solange die Preise sind, wie sie sind, woanders kaufen

    Hab heute mal Zyl. 2 ausgemessen.

    Gestempelt ist der Kolben als 72,48er. Auf Höhe des KoBo habe ich 72,46 gemessen, ganz unten auch und über dem 1. Ring 72,35.

    Zylinder war ausgehend vom Maß 72,51 im Mittel 2-3/100mm verschlissen.

    Würde ja insgesamt bedeuten, daß von den 3/100mm Spiel zu Beginn (hab ich gemessen beim Einbau) nach 35000km 8/100 geworden sind.

    Gefällt mir irgendwie nicht so....

    So, Anlasser 3 ist drin. Dreht richtig gut .... WENN er mal dreht :doh:

    Vor jedem Startvorgang klickt er nur, so 1...2...3 mal, und irgendwann dreht er flott durch und der Motor springt an. Die LKL wird übrigens nur dunkler, aber nicht viel, geschweige denn daß sie ausgehen würde, wenn der Anlasser nur klickt. D.h. also, es fließt nicht mal ein besonders hoher Strom.


    Naja, ich werd das Gefühl nicht los, daß das irgendwas mit den schiefen Kohlen zu tun hat.

    Die müssen ja auch irgendwie schief geworden sein. Vielleicht schlenkert dieses Halteblech da drin, auf dem die Kohlen sitzen, auch so sehr rum, daß die sich letztlich verkanten.

    Hin und wieder gabs die mal mit Steckanschlüssen, allerdings sollte man sich vergewissern, daß es auch wirklich einer für 220W ist. Mir ist so, als hätten Motorräder gern mal Regler mit Steckanschlüssen gehabt, die waren dann für 60W oder so.


    Das beschriebene Fehlerbild kenne ich eigentlich nur bei 6V.

    Erstmal zur Erklärung:

    die LKL ist an Lima und Batterie angeschlossen und zeigt deren Spannungsdifferenz:

    stehende Lima (0V) und volle Batterie (12V) macht 12V Differenz, die LKL leuchtet also hell

    Lima im LL (ca. 8V) und Batterie (12V) macht 4V Differenz, LKL glimmt nur bei 4V

    Lima auf Drehzahl (14V), Batterie (12...14V, da sie geladen wird) macht 0V Differenz, LKL erloschen


    Wenn der Regler nun nicht tut, was er soll, steigt die Lima-Spannung immer weiter. Die Batterie kommt aber nicht so schnell auf hohe Spannungen, die kocht erstmal. Also Lima 20V, Batterie 14V, macht 6V Differenz, damit leuchtet die LKL schon ganz nett. Das ist also der Grund, warum die LKL erst dunkler, dann wieder heller wird. Der Regler arbeitet nicht.


    Der Regler bei der GLM schaltet den Erregerstrom. Bei 6V-Reglern hat man das Problem, daß der Erregerstrom recht hoch sein kann und die Reglerkontakte damit nicht klar kommen. Die hängen dann fest und die Spannung steigt fröhlich an. Irgendwann baut der Regler aufgrund der viel zu hohen Spannung so ein starkes MAgnetfeld auf, daß sich die Kontakte lösen und dann gehts wieder. MAnchmal gibt es auch eine Phase, wo die Kontakte nur zeitweise hängen, dann flackert z.B. das Licht. Außerdem kommt es zum Regler-Klackern.


    Das Blöde ist: je besser alle Kontakte in Schuß sind, desto schlimmer ist das Problem. Bei 6V bekommt man es in den Griff, wenn man den Erregerstrom etwas schwächt. Man isoliert dazu den Regler von der Karosse und nimmt für die DF-Leitung dünnere Kupferleitungen, man erhöht also künstlich den Spannungsabfall im Feldspulenstromkreis.


    Bei 12V kannte ich das Problem noch nicht, außerdem sind naturgemäß die Ströme nur halb so groß, aber möglich ist es prinzipiell sicher auch so.


    Und nun die schlechte Nachricht:

    neue/unbenutzte/andere Regler sind keinerlei Garantie dafür, daß dann alles funktioniert.

    Der Regler muß gründlich eingestellt werden, sowohl mechanisch als auch elektrisch.

    Ich werd die nächste Hülse auch einfach bei Frank bestellen, bevor ich mir hier viel Mühe mache rumzugucken, wer solches Material hat und mir dreht, schleift und härtet...


    Ich hab nochmal drüber nachgedacht: nach außen hin war die Stelle ja vollkommen dicht. Könnte es also sein, daß der superfeine Abrieb nach innen durch das zündungsseitige Lager gewandert ist? Aufgrund der riesen Oberfläche und der erhöhten Temperaturen könnte es ja trotz Vorhandensein von Öl oxidiert sein. Sehr merkwürdig...

    Sagen wir mal so: wenn man die Schrauben nur sehr sachte anzieht oder eine Druckfeder zwischen Mutter und Krümmer legt, wirkt sich das auf jeden Fall sehr positiv auf die Geräuschkulisse im Innenraum aus. Es werden merklich weniger Schwingungen übertragen. In bestimmten Drehzahlen ist der Unterschied sehr stark.


    Hier hab ich mal zwei Krümmer abgelichtet, die beide - der eine mehr, der andere weniger - so eine Kante haben und damit gar nicht mehr richtig dicht zu kriegen sind.

    Heute nochmal offen gehabt. Es sind 3 Kohlen, geprüft bei 3 Anlassern. Buchsen sind auch nicht klapprig, aber bei allen Anlassern 2 von 3 Kohlen schief abgenutzt.


    Wie baut man eigentlich den Anker aus? Der geht ja nicht nach vorn, nur nach hinten raus. Da muß man Ritzel und Freilauf und so abziehen, oder?