Beiträge von Gunnar

    ABER: Seit Smartphones wie die Pest verbreitet sind

    Ich denke, das wird auch eher nicht besser werden, seit immer mehr Neuwagen so ein Ding serienmäßig in Form von irgendwelchen Multimediaeinheiten verbaut haben incl. 1000 Knöpfe am Lenkrad und/oder Display oder vielleicht sogar Touch, damit man auch noch gezwungen ist, die Hand vom Lenkrad u nehmen.

    Meiner Meinung nach müßte da eine Sperre eingebaut sein. Während der Fahrt nur umschalten zw. Navi und Radio möglich, Zieleingabe und alle anderen Funktionen nur im Stand möglich.


    Das geht mMn auf keine Kuhhaut mehr, daß die Armaturenbretter zunehmend wie Cockpits aussehen. Die Smartphone-Pest ist da noch das i-Tüpfelchen.


    Wird Zeit, daß nicht immer mehr Comfortfunktionen, sondern Gesichtserkennung (Notabbremsung, wenn Augen nicht auf der Straße) und nicht abschaltbarer Abstandsassistent verpflichtend eingebaut werden.


    Leider scheint der moderne Mensch nicht mehr fähig zu sein, sich verantwortungsbewußt zu verhalten, sondern muß durch Technik dazu gebracht werden...

    Ich find das trotzdem mehr als befremdlich, wenn man die Dinger schon von weitem hört, weil man denkt, jemand fährt mit ner leeren Schubkarre Treppen hoch und runter.


    Gibts die perpektivisch auch mit mehr Stauraum? Momentan läuft das ja mehr unter "niedlich". Wird also seinen Grund haben, daß die hier aufm Dorf elektrisch fahren. In Halle sind nach wie vor pro Viertel mehrere "abgerockte Benz Kasten Transporter" gleichzeitig(!) unterwegs. Ich glaube, wenn die hier die Paketmengen "elektrisch" bewältigen wollten, müßten die pro Viertel im Dutzend ausschwärmen...

    Zum ersten Mal so ne elektrische Postkutsche live erlebt...

    Federn, Stoßdämpfer und Fahrwerksbuchsen waren wohl grad alle, als das Ding zusammen geschludert wurde, oder? Das Ding ist hier dermaßen übers Blaubasaltpflaster geklappert und gehüpft, einfach nur lächerlich. Hörte sich an wie ein Karren mit Holzrädern. Bin mal gespannt, ob die Pakete in Zukunft entsprechend ramponiert sind...

    Gut. Also einigen wir uns darauf, daß du den Motor nicht starten wirst, sondern zu gegebener Zeit zerlegst und inspizierst. Sehr gut!


    Solltest du dabei Hilfe brauchen ... Schraplau ... ist ja sogar in der gleichen VGem wie mein Heimatort. Könntest du mit dem Motor theoretisch bei mir vorbei schauen und nach dem zerlegen könnte man die Teile gleich ordentlich ausmessen und weiß ganz genau, was der Motor noch taugt.

    Ehe deine 4 Trommeln blockieren, steht du schon mit der Scheibe.....

    Wenn ich zu Bremsbeginn schon stehe, kann das durchaus sein ... danke für diese unheimlich gehaltvolle Ausführung...


    Gut, kann also tatsächlich ruhig alles gelöscht werden. Irgendwelche verwertbaren Erklärungen, wie die Scheibe es schafft, die Bremsleistung geheimnisvoll um mind. 1000% zu erhöhen, sind wohl kaum zu erwarten...

    @Moderator

    Können wir das Bremsenzeug evtl. in ein eigenes Thema packen? Sind ja nicht ganz uninteressante Beiträge.


    Als wir damals sv_t 's Trabser auf "Wabant" umgebaut hatten, hat mir der sv_t bei der ersten Vollbremsung fast mit den Pupillen gegen die Frontscheibe geklopft. (GTI- Scheibe) Da liegen Welten dazwischen! Auch ohne BKV.

    Versteh ich nicht (wirklich nicht). Mit Trommel kriege ich alle 4 Reifen zum Blockieren, mehr Bremskraft am Rad also sinnlos. Wieso ist mit Scheibe dann die Bremswirkung besser? Ist die besser dosierbar, daß man besser die Blockiergrenze erwischt? Oder ändert sich das Verhältnis beider Achsen zueinander?

    MMn ist das Problem einfach das geringe Gewicht, dadurch bekommt man nicht so viel Bremskraft auf die Straße. Ist zumindest meine Erfahrung; selbst bei Bremsungen an der Blockiergrenze fliegt lose liegendes Zeug auf den Sitzen längst nicht so nach vorn wie im Westblech ... oder ich hatte bisher immer sch*** Reifen.

    Natürlich kann man defensiv fahren. Aber so macht mir fahren keinen Spaß. Zumal man doch häufig auch ein wenig Verkehrshinderniß darstellt.


    defensiv heißt keineswegs, als Hindernis unterwegs zu sein! Überdurchschnittlicher Abstand, OK, aber durchaus gleiche Geschw. in der Kolonne z.B. oder so an Kreuzungen ranfahren, daß auch der Querverkehr sieht, daß man anhalten wird. Wer das als Hindernis sieht, hat im öffentl. Straßenverkehr eher nix zu suchen.

    Ich könnte eher den Flachpfeiffen eine klatschen, die meinen, immer in meinen Sicherheitsabstand rein-überholen zu müssen, wenn ich in der Kolonne ja ach so behindernd unterwegs bin, weil ich mehr als 10m Abstand halte...

    Allgaeutrabi

    Ich könnte mir z.B. vorstellen, daß es den ein oder anderen geben wird, der gern so viel wie möglich allein schaffen will und so wenig wie möglich durch Fremdleistung. Oder wenn man eine kleine Roststelle hat und nicht gleich einen Großangriff darauf starten will. Dann sollte man Produkte nehmen, die ausdrücklich dafür konzipiert sind, auch mit nicht idealen Oberflächen klarzukommen.


    Natürlich ist strahlen die technisch beste Lösung, was aber nicht heißt, das es nicht auch andere Möglichkeiten gäbe.

    Und da widerspreche ich. Andere Materialien haben halt andere Eigenschaften, aber besser oder schlechter ist so pauschal nicht zu sagen, muß immer nach Verwendung entschieden werden.


    Bsp. Lack: 2K trocknet schneller, wird schneller hart und strapazierfähig, hält den Glanz länger, ist besser lösemittelbeständig ... streite ich alles gar nicht ab. Aber in der enormen Stabilität liegt auch die Gefahr. Wenn es nämlich - warum auch immer - im Untergrund wieder gammelt, gammelt es ganz herrlich unter dem Lack. Hab ich schon so oft gesehen. Das billige, minderwertige 1K-Zeug dagegen macht was? Richtig, gibt einfach nach. Rostbläschen, und schwupp, bricht es auf und blättert ab.


    Das ist zwar nur meine Erfahrung, aber ich fahre gut damit. Wer porentief strahlen kann, kann auch 2K nehmen, aber wer die Möglichkeit nicht hat, sollte lieber einen Lack nehmen, der frühzeitig offenbart, ob der Untergrund unauffällig bleibt oder wieder kritisch wird.

    Ich persönlich arbeite nur mit 1K (falls möglich) und kann mich nicht beschweren. Man muß natürlich prinzipiell das Baumarktgelumpe meiden, das taugt wirklich nix, aber es gibt ja glücklicherweise noch seriöse Lackhersteller.


    Hohlraumkonservierung ganz genau so. Man kann auch ohne MS ganz wunderbar Rost dauerhaft stoppen ;)

    Mich stört ein wenig (eigentlich recht stark...) diese schwarz-weiß-Malerei. Es gibt zunehmend eine gewisse Tendenz hier im Forum, es so darzustellen, daß nur zerlegen-->strahlen-->großflächig schweißen-->Neulackierung der einzig richtige Weg sei und alles andere nur mehr oder weniger gut getarnter Pfusch. Diese Haltung zieht sich bisweilen bis in Details ... 1K ist Schrott, nur 2K ist seligmachend ... MS Fett ist prima, alles andere Quatsch ... usw.


    Fakt ist: es gibt immer mehrere Varianten, etwas zu tun. Unterschiede liegen dabei in den Kosten, der Haltbarkeit, oft auch im Finish. Uralte Dinge wie neu aussehen zu lassen (ob nun Autos oder Häuser) kann ich z.B. absolut nicht leiden (aber das ist Geschmackssache) weshalb ich kein Freund davon bin, jeden Trabant von Grund auf neu aufzubauen. Man sollte nicht alles, was technisch machbar ist, als Standard deklarieren und Abweichungen davon pro forma erstmal verurteilen.


    Schesen

    Fakt ist, der Einstieg ist durch. Das kann lokal eng begrenzt sein, ist aber unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, daß zumindest der Einstieg mehr oder weniger insgesamt schon geschwächt ist; der sollte deshalb getauscht werden.


    Um den vernünftig tauschen zu können, müssen A- und B-Säule freigelegt werden, also eigentlich Kotflügel runter. Damit eröffnet sich der Blick auf weitere kritische Stellen am Trabant, und je nach dem, wie die so aussehen, kann man dann schon zuverlässiger abschätzen, ob "nur konservieren" noch lohnen könnte oder vielleicht tatsächlich mehr geschweißt werden muß.


    Möglich ist es sicherlich, den Rostspalt zuzuschweißen, nur ist unbedingt davon abzuraten, weil a) kaum noch Material an der Stelle da sein dürfte zum schweißen, b) der Rostherd im Innern damit nicht in den Griff zu kriegen ist und c) Rostschäden prinzipiell immer bis in den gesunden Bereich hinein ausgebessert werden sollten.


    (a propos MS Fett: war nicht kürzlich bei Allgäutrabi in seinem Karo-zerflext-Beitrag sinngemäß zu lesen: im Geweih dünne Schicht Fett und darunter massig Blätterteig? ;) )

    Ist ja ein richtig handwerkliches WE hier im Forum.

    Hab gestern 76m (Küche und Zuführungen angrenzender Zimmer) E-Leitungen verlegt. E-Installation von 1988 einmal komplett neu bitte.