Posts by Hycomatheizer

    Also, um mal was zum Ostermann zu sagen:


    Als ich mir meinen Bausatz 1997 direkt "ab Werk", d.h. von Herrn Ostermann in Osnabrück persönlich, anlässlich eines Besuchs bei ihm im trauten Heim, abholte, plauderten wir ein wenig bei einer Tasse Kaffee und kamen u. a. auch auf die Steifigkeit eines ordnungsgemäß umgebauten Cabriolets zu sprechen. In diesem Zusammenhang wurde ein dicker Aktenordner hervorgeholt und auf dem Kaffeetisch präsentiert.


    Das TÜV-Gutachten wies für den umgebauten, zur Verwindungsprüfung herangezogenen 601er (1.1 wurde auch geprüft, da auch hierfür ein Bausatz angeboten wurde; hat mich aber nicht interessiert...) eine Torsionssteifigkeit von 108 (i.W. einhundertacht) Prozent aus!


    Das merkt man übrigens auch beim fahren, wenn man z. B. ein VW-Käfer Cabriolet im direkten Vergleich "erfährt". Dieses, obwohl seinerzeit wiederholt, erst recht im Hinblick auf alle englischen und italienischen Offenautos, als "teutonisch steif wie eine Burg" angepriesen, wackelt dagegen wie ein Lämmerschwanz!


    Wer als Hintensitzender nur mal so aus Spaß beim offenen Käfer während der Fahrt den Finger in den Türspalt steckt, hat nach dem Durchfahren einer Bodenwelle die Kuppe gequetscht und geht seines Fingernagels verlustig.

    Beim 601C dagegen: nüscht! Die Fingerkuppe wird gerade mal hauchzart gestreichelt!


    Betrachtet man sich die Verstärkungen des Umbausatzes im montierten Zustand als "großes ganzes", so ist die Einschätzung eines in das bestehende Fahrzeug implantierten Gitterrohrramens m. E. nicht allzuweit hergeholt, da von der Hinterachse über div. Längs- u. Querträger bis nach vorn unters Armaturenbrett sowie Windschutzscheibenrahmen und dann weiter bis zum Vorderwagen eine überaus torsionssteife Einheit entsteht.


    Insofern sind die 108% schon glaubhaft...


    Gruß Lutz

    Was auch sehr häufig als Fehlerquelle beim Richtungsblinker verkannt wird, ist der Warnblinkschalter. Der ist nämlich im ausgeschalteten Zustand nicht etwa kontaktlos, sondern schließt in Position "aus" auch eine Brücke und lässt so den Strom für den Richtungsblinker erst durch. Oder eben manchmal nicht oder nicht richtig...

    Gruß Lutz

    Drei Hunde treffen sich im Wartezimmer der Tierarztpraxis. Der erste wird von den anderen Beiden gefragt, warum er hier sei.


    "Ich war Drogenhund, habe aber bei der letzten Lieferung gepatzt! Deswegen werde ich jetzt eingeschläfert!"

    Zum zweiten Hund gewandt: "Und, warum Du hier?"


    "Och, ich war Blindenhund und habe Frauchen vor einen Linienbus geführt! Deshalb krieg' ich heute auch die Spritze! Und du?" (den dritten Hund gefragt)


    "Nun, ich komme neulich ins Bad, und was seh' ich? Frauchen beugt sich nackt übers Spülbecken und wäscht sich die Haare. Dieser Anblick hat mich so scharf gemacht, dass ich ihr es nach allen Regeln der Kunst von hinten besorgt habe!"


    "Aha, iss' klar, deshalb wirst du also auch eingeschläfert!?"


    "Oh nein, ich bin hier zum Krallenschneiden..."

    Ich kenne es genauso, wie Hegau es beschrieben hat:

    Ist es (z. B. bei erstmalig zugeteiltem Saisonkennzeichen) nicht möglich, den HU-Termin zum eigentlich lt. Plakette vorgeschriebenen Monat wahrzunehmen, weil der Monat "außerhalb der Saison" liegt, dann darf -ganz legal(!)- der Prüfmonat überzogen und der erste Saisonmonat abgewartet werden, um dann die HU durchführen zu lassen. Allerdings hat das dann bei Saisonbeginn "unverzüglich" (Legaldefinition für "ohne schuldhaftes Zögern") zu erfolgen.

    Mit anderen Worten: kein m. E. illegales Rumgeeiere während der Nichtsaison...

    Gruß Lutz

    Nein, natürlich dann (noch) nicht...Aber das Ganze läuft doch wie folgt ab:

    Zeitpunkt x: alle Buchsen i. O. und Spureinstellung ebenfalls geprüft und i.O.

    Zeitpunkt x plus ein paar Monate / ggfs. Jahre: Buchsen verschleißen, und mit dem Verschleiß verändert sich auch die Fahrwerksgeometrie in Richtung "nicht mehr i. O." Feindberührungen während dieser Zeit schließe ich mal aus.

    Erneuere ich nun die Buchsen, ist wieder alles i. O. und eine, nur wegen der Buchsenreparatur erfolgte Neuvermessung/-einstellung ist technisch nicht erforderlich.

    So war's , denke ich mal, gemeint.

    Zum Aus- u. Einbau bei montierter Vorderfeder war / ist das Spezialwerkzeug


    Nr. 0323595001 "Ein- u. Ausdrückvorrichtung fuer Silentbuchsen der Vorderfeder"


    werksseitig vorgesehen. Dieses Werkzeug arbeitet mechanisch mit Schraube und Druckstößel und konnte direkt nach der Wende für rel. kleines Geld beim Ersatzteilvertrieb erworben werden. Das Arbeiten damit ist ziemlich fummelig, führt aber zum Erfolg. Hab's jahrelang damit gemacht. Heutzutage nehme ich allerdings auch die Hydraulikpresse dafür...

    Gruß Lutz

    Also, für ein Gespann, d. h. für nur eine einzig mögliche Fahrzeugpaarung, wird die Freigabe nicht mehr vergeben. Aber die gesetzlichen Voraussetzungen, in welcher Kombi der freigegebene Anhänger mit 100 km/h bewegt werden darf, gelten für das jeweils verwendete Zugfahrzeug nach wie vor (Stichwort ABS, Massenverhältnis u. a.)...

    Gruß Lutz

    Also mir, d. h. meinem Sohn (find' ich noch viel schlimmer) ist der fahrerseitige Lenkspurhebel einfach so , gottseidank bei rel. langsamer Fahrt nach Verlassen einer Tankstelle beim Einbiegen in einen Kreisverkehr, weggebrochen. Sieht man hier nochmal ab Beitrag #14:


    Spurstangenhebel gebrochen. Unglaublich...


    Und das bei einem gesenkgeschmiedetem Fahrwerksteil, welches man zur Dauerbrucherkennung umfangreich metallurgisch hätte untersuchen müssen (s.o.)...


    Ihr könnt mir glauben ich war die erste Zeit danach ganz schön bedient...


    Gruß Lutz

    Also, das generelle Verbot kam 1975. Wir, d.h. mein Vater, hatte davor 3 Winter lang Diagonal-WR mit Spikes auf unserem VW 1600 Variant (Typ3) mit 1500er Sparmotor (45 PS). Statt 130 km/h war bei 105 Schluss (!), der Abrollkrach außen und vor allem auch innen suchte seinesgleichen. Die schienengleiche Haftung vor allem auf Glatteis aber auch...

    Gruß Lutz

    Was ich gerade mache?

    Ich freue mich riesig, dass ich, gerade von der Arbeit heimgekommen, am Ablageort ein kompaktes, dafür aber relativ schweres Paket aus Chemnitz vorgefunden habe :hüpf1:

    Nochmals Vielen Dank dafür!

    Gruß Lutz