Beiträge von Mossi

    Vorsicht bei Eigenbauten mit dem Gewicht.


    Da braucht es Erfahrung und Know-how, die meisten DDR-Anhänger aus dem Selbstbau haben wg. Überdimensionierung einen schlechteren Nutzmasse-Eigengewicht-Koeffizienten.


    Dazu kommt, dass beide klassischen Großserien-500er hinter einem Trabant deutlich überdimensioniert wirken, wobei der Görlitz / Wittenberger mangels Bremse eigentlich sowieso aus der Betrachtung fällt.


    Möglich wäre vielleicht was auf der Basis des Fortschritt-400er, auf dessen Platte man recht entspannt einen größeren Kasten (bspw. aus Siebdruck) mit Deckel konstruieren könnte, da dein Hauptproblem ja Volumen und nicht Gewicht ist.


    Oder aber du baust dir eine Wannenerhöhung, wie sie früher nicht unüblich war.


    Vorteil: wenig Gewicht, keine Änderungen im Fzg-Schein, rückrüstbar und mit etwas Gehirnschmalz preiswert zu realisieren.

    Jeder definiert Notlösung anders.


    Hier kam es bei der unseeligen Verbindung aus Sparvergaser und Unterbrechen zu einem Klingeln übers fast das gesamte Drehzahlspektrum.


    Die Hauptdüse hat jetzt 3-4 Hundertstel mehr, das Klingeln ist weg und der Verbrauch ist gesunken.

    Interessant wäre mal ein Auto jeweils in den verfügbaren Farben...


    pastellblau-neptunblau-aquarienblau-kristallblau-gletscherblau-olympiablau


    pastellgrün-taigagrün-cliffgrün-baligelb-schilfgrün-caprigrün-panamagrün

    Ich hatte neulich ein Auto vor den Augen - ein Mitte-End-60er "Alltagstrabant" (eine Begrifflichkeit die einen Pflegenotstand kaschieren sollte, der recht üppig war).


    Dies zeichnete sich u.a. dadurch aus, dass der mit Silikon angeklebte Kotflügel deswegen so arbeiten konnte, weil nicht nur eben dieses sich wg. Korrosion unter der Klebenaht angstvoll an den Kotflügel klammerte sondern auch die B-Säule 2/3 durch den Riss getrennt war.


    Wichtig: 12V, Radio und ein paar nette Gimmicks waren verbaut.



    In dieser Hinsicht würde ich also empfehlen, die sicherlich noch kommende Tieferlegeung (ALLE wissen, das ein Trabant ohne 80 tiefer, Stuko und mind. 165er Reifen nur von absoluten Profis bewegt werden kann und darf) mit etwas weicheren Dämpfern zu kombinieren, da sonst der 1A-Zustand der Karosse ohne weitere Arbeiten nur noch 15-20 Jahre erhalten werden kann.

    Manchmal frage ich mich, was ihr so träumt.....


    Oder was ihr so nehmt....


    Bei Hecki ists der Kasten an der Wand, aber der Rest braucht scheinbar rustikalere Methoden.....

    Vorher sollten die Kontrahenten noch die unbedeutenden Nebenaspekte klären - Fahrzeug, Oberflächenbeschaffenheit, Temperatur, Luftdruck, Reibkoeffizient Reifen-Oberfläche, Reifentyp und -alter, Bremsbelagvorgabe, Trommelrauhigkeit, Bremsflüssigkeit etc. pp......



    PS: die Stoff-Blech-Holzklappkiste für die nächsten 2 Wochenenden vorbereitet.....

    Der wird sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf die Schulter geklopft haben, da ja beim Trabant alles simpel ist und man es selber machen kann und was nicht passt, wird passend gemacht......


    Wie immer eigentlich.....



    PS: Immer wenn ich es mit Autos zu tun bekomme, deren Besitzer (oder besser Verbraucher) ahnungsfrei darüber schwadronieren, das man ja alles selber machen kann und dann die ganzen Unterlassungen am Objekt des Verschleißes so sehe, dann merke ich ganz genau, dass es vielen schwer fällt, den Unterschied zwischen pflegeleicht und pflegefrei zu realisieren.