Posts by Lifeyourdream

    Zumal ich das Getriebe als vernachlässigbar ansehe. Neu abdichten, hochwertiges Öl drauf.


    Die Dinger halten ja nun wirklich ewig.


    Die Motorthematik wird allerdings noch interessant.


    Wir haben ihn am nächsten Tag ja tatsächlich noch zum Laufen gebracht. Brauchten das zur Motivation. Nur ein paar Sekunden zwar aber immerhin. Gestern haben wir angefangen ihn zu zerlegen. Und ich muss sagen dafür dass er 30 Jahre stand war er innen in einem erstaunlich gutem Zustand. Von Korrossion nicht das geringste einer Spur. Kolben, Laufbuchsen und obere Pleuellager sahen top aus. Jedoch haben die Pleuel leichtes Höherspiel und beim durchdrehen de Kurbelwelle hört man regelmäßig ein leichtes Rasseln. Ich tippe auf einen gespaltenen aber noch nicht durch den Motor gewanderten Lagerkäfig.


    wir sind gespannt


    Ihr traut Euch ja was. Da ist ja fast nichts mehr dran und drin.

    Habt Ihr eigentlich noch/keine andere(n) Hobbys, Frauen, Kinder, Hunde.....?8o:grinser::D

    Derzeit hält sich das sehr im Rahmen.


    Tatsächlich bin ich derzeit Vollblut-Mechaniker^^

    Der QEK war leider nicht ohne weiteres zu bergen. Er stand tief im Grundstück. Und schon so lange dass man nur erahnen konnte wie er damals dort hin gekommen ist.


    Auch wollte er über seinen "Anhänger" nicht reden. "Der bleibt da" sagte er nur.


    So ganz habe ich ihn aber noch nicht abgeschrieben.


    Sobald der Kombi wieder in neuem Glanz erstrahlt ist nochmal eine Tour dort hin geplant. Vllt begegnet man sich dann nochmal auf einer anderen Ebene wenn er sieht was daraus werden kann. Aber leider auch durch seine 30 Jahre Standzeit ein absoluter Restaurationsfall.


    Krapproter


    150km Rückweg waren es ca. Und wäre das zweimalige Fahren eine Option gewesen hätten wir es evtl. in Erwägung gezogen. War es aber nicht. War eher die Situation "das Eisen schmieden solange es heiß ist"

    Danke für die netten Worte.


    Die Bezeichnung "Irre" viel jetzt schon des Öfteren im Zuge dieses Projekts.


    Was die Technik angeht ist ein Trabant Glücklicherweise überschaubar. Und mein Lager an Ersatzteilen gut gefüllt. Ich habe auch den einen oder anderen Kumpel bei uns in der Gegend mit sehr großen Lagerbeständen. Und da wird ständig gekaupelt. Ich brauch mal was, dann bring ich eben auch mal was. So in der Art läuft das hier ganz gut ab.


    Die Lackierung kriegen wir auch sehr günstig über die Bühne, da unser Team mit einem Lackierer gesegnet ist. Dieser ist obendrein mein bester Freund und hat auch meinem Erwin schon zu neuem Glanz verholfen. Er musste ein paar Tage in Sich gehen, jedoch sind wir am Ende auf eine Summe gekommen die zwar stattlich ist, für jemanden der wenig hat, jedoch für eine komplette Lackierung glatt als geschenkt durch gehen kann.


    Es ist eben ein Projekt bei dem man viel zaubern muss.


    Und definitiv eine Ausnahme.

    Als nächstes musste eine Bodengruppe her. Ein Kumpel von mir hatte noch eine stehen. Mit Unfallschaden im Heckbereich. Tauschten wir kurzerhand gegen 2 runde Stoßstangen.


    Dann ging es an die ersten Arbeitsschritte. Nackig machen. Versteifen. Zerteilen.


    Da hatte der Vorbesitzer nicht gelogen. Tatsächlich ein offizieller Post-Trabi



    Überrollkäfig ist drin



    Natürlich war an der Austauschbodengruppe auch nicht annähernd alles so toll wie gedacht.X/


    Bei der geknautschten Heckpartie half auch nur noch großzügiges raustrennen und ersetzen.



    Das war dann schonmal was.:thumbsup:



    Die alte Bodengruppe hat nach Trennung von der Karosserie direkt den Knicks gemacht.:D

    So liebe Freunde, wie bereits angekündigt kommt hier der Aufbaubericht des geretteten Universal.


    Der Zustand war schlimm. Über 30 Jahre auf einer Wiese zollten Ihren Tribut. Dass er uns nicht schon bei der Bergung zerbrochen ist war nur den montierten Pappen zu verdanken. Normalerweise ist es absoluter Nonsens so etwas wieder auf zu bauen.


    Jedoch wollte der Freund welcher bei der Rettung beteiligt war unbedingt einen Trabi fahren. Und ich möchte es ihm ermöglichen. Es wird ein Low Budget Projekt. Aufgrund seiner finanziellen Stuation müssen die Kosten so gering wie möglich ausfallen. Der Plan ist, dass inclusive Lackierung der Rahmen von 1500,- nicht überschritten werden darf. Und das auch nur nach und nach.


    Ich versicherte Ihm wenn er es wirklich will dann bekommen wir das hin. Wird nicht einfach, aber wo ein Wille da ein Weg.


    Hier ist erstmal die Ausgangs"basis"


    Der Zustand war wirklich erbärmlich. Die gesamte Bodengruppe insbesondere die vordere war flächendeckend marode. Auch der rechte Scheibenrahmen oben von A-C Säule war durch gerostet. Normalerweise hätte man sich eine Ersatzkarosse besorgt. Aber ich hatte mir in den Kopf gesetzt genau diesen Kombi aufgrund der kuriosen Geschichte zu retten. Und weil eben der Vorbesitzer und jeder der ihn sonst noch sah der Meinung war das sei unmöglich.


    Die Besichtigung von unten überraschte nicht mehr...

    Prinzipiell richtig.


    Und da der Trabi ja als Auto des einfachen Mannes entwickelt worden ist und nicht Motorenbauern oder Ingenieuren vorbehalten sein sollte bin ich eben der Meinung dass der Blockvergaser besser ins Gesamtkonzept passt.


    Jedoch neigt ein kompexeres Produkt natürlich auch zu mehr Mängeln oder Schäden über die Jahre, sodass es salopp mit der Unfähigkeit seiner Betreiber vllt nicht ganz so fair erörtert ist.

    Guten Abend liebe Gemeinde.


    Ich muss euch einfach an dieser Geschichte teilhaben lassen auch wenn ich sie wohl nicht ansatzweise komplett ausführen kann.


    Ein paar wenige kennen vllt noch meinen "Erwin" aus "mit dem Trabant nach Tschernobyl..." Mittlerweile sieht er so aus.


    Und ebenso hatte ich gerade eine Woche Urlaub im Spreewald hinter mir also ich mich am Anfang der knapp 170 km langen Heimreise befand.

    Als ich beim Durchqueren eines Dorfes im Augenwinkel ein offensichtlich verlassenes Grundstück sah. Ich beschloss kurzerhand um zu drehen und mir die Sache mal von nahem an zu schauen.


    Die Weiterfahrt verzögerte sich um 4 Stunden. Zu fasziniert war ich von der Situation den Fahrzeugen und dem Gelände. Zu Beschäftigt war ich damit heraus zu bekommen was es mit dem Grundstück und der Geschichte des Ganzen auf sich hatte. Und ich erfuhr genug um auf dem Nachhauseweg meine Wiederkehr zu planen. So war das Grundstück zwar augenscheinlich verlassen nur wohnte dort tatsächlich noch jemand, sporadisch. Sehr sporadisch.


    Das ganze bis ins Detail auszuführen würde den Rahmen sprengen. Die Informationen reichten jedoch aus meinen Resturlaub zu nutzen und ein paar Tage später wieder zu kommen. Mit Trailer, Werkzeug und einem sehr guten Freund im Schlepptau.


    Am nächsten Tag trafen wir nach einer ganzen Weile auch tatsächlich den Bewohner dieses verwahrlosten Grundstückes an. Und nach unübertrieben 3! weiteren Stunden, unter anderem feinfühliger Überzeugungsarbeit wurde uns gestattet "den Müll" mit zu nehmen.


    Da wir weder wussten wann und ob der Kollege jemals wieder dort anzutreffen ist geschweigedenn in welcher Verfassung, schmiedeten wir einen tollkühnen Plan. 3 Fahrzeuge sollten es sein. Der papyrusweiße Kombi, die Limousine und der Berliner Roller.


    3 Stunden lang bargen wir den Kombi. Dazu und zum Neuaufbau werde ich noch ein separates Thema eröffnen.


    Der Kombi kam auf den Trailer und der Berliner Roller passte perfekt in meinen W 124 Kombi.


    Nun ging es an die Limousine. 20 Jahre stand sie laut dem Eigentümer. Top in Schuss und gepflegt war sie bis dahin, so die Aussagen. Und sie sah auch wirklich im Vergleich noch sehr gut aus. Es waren keine Rostschäden zu erkennen an allen üblichen Stellen. Er war komplett innen wie außen, bis auf fehlendes Zündgeschirr und Kerzen.|| Der Motor drehte jedoch. Sodass ich ihn erstmal durch die Löcher mit Öl flutete. Dann dauerte es weitere 2 Stunden ihn zu bergen und zum laufen zu kriegen. Ja richtig, der ein oder Andere ahnt es jetzt schon. Der Plan war die Überführung auf eigener Achse. Normalerweise unverantwortlich und eine Todsünde. Verpönt bis auf die Knochen. Jedoch waren es besondere Umstände...und das Sprichwort kennt man ja. Er war bis zu den Felgenbetten eingewachsen und auch 2 Räder mussten komplett ersetzt werden bis er wieder auf Luft und frei da stand. Der Hof und die übrigen Exponate lieferten jedoch alles was noch an Teilen notwendig war.


    Als er endlich lief war es längst stockdunkel. Bremsen konnte man über die Handbremse. Die Fußbremse fühlte sich an als würde man auf einen Wackerstein treten. Die Lichtanlage funktionierte bis auf einen Blinker vorne. Er hielt das Gas, die Luft und ließ sich lenken. Ich hatte Vertrauen also los gings...


    Meine Erwartungen waren gering. Ich dachte mir, der hällt vllt ein paar Dörfer weit und das wars. Dann holen wir ihn eben Später nochmal mit dem Hänger.


    Tja was soll ich sagen. 30 km weiter wurde es Zeit für den ersten Tankstop.


    Es wurde nochmal voll getankt und die Reifen aufgepumpt.


    Und so kam es dass wir kurz nach halb eins, nach 2 Stunden fahrt, 150 Kilometern Gesamtstrecke und 0 Zwischenfällen gesund und todmüde in der Heimat ankamen.


    Ich werde später noch mehr dazu schreiben. Mittlerweile ist er durchrepariert und mein Wintertrabi. Er hat sich seinen Respekt und seine Erhaltung hart erarbeitet. Ich lasse ihn optisch genau wie er ist und bis auf die Scheiben wird er auch nicht geputzt. Ich fahre ihn mittlerweile seit 2 Wochen jeden Tag und freue mich immer wieder aufs neue über diese Geschichte.


    Einen schönen Abend wünsche ich erstmal allerseits.

    So liebe Leute.


    Bin dem heute mal auf den Grund gegangen.

    Daran lag es leider nicht. Es war ordnungsgemäß montiert und auch das ventil funktionierte. Ebenfalls war das Schwimmermaß korrekt.


    Am Ende hab ich nen alten Blockvergaser von nem Trabi genommen der 30 Jahre unter freiem Himmel stand.


    Jetzt läuft der kleine wieder.


    Und ich reihe mich ein ins Lager der Sparvergaserverächter.


    Der Block steht dem simplen Trabi einfach besser.


    Liebe Grüße