Beiträge von Trabi Sport

    ...sehr schade...:(


    Ich denke es ist Zeit, an dieser Stelle meinen Weg als angehender Trabant-Kenner alleine weiterzugehen.


    "Man kann den Wind nicht ändern, jedoch die Segel anders setzen."


    Ich bedanke mich recht herzlich bei allen die mir mit ihren Ratschlägen weitergeholfen haben. Ich wünsche euch allen noch eine schöne Zeit und weiterhin viel Freude mit euren Liebhaber-Stücken.


    Mit vielen Grüßen

    Frederik

    Mir gefällt es auch nicht das könnt ihr mir glauben, seit Juni '18 ist das Auto gefühlt eine einzige Bastelbude, wo ständig was neues mit los ist.

    Aber ich habe lieber einen ungefähren Wert an den ich mich wenden kann um wenigstens ein bisschen schlauer aus der ganzen Problematik zu werden, als wenn ich völlig planlos da stehe. Da messe ich lieber auf die sowjetische Methode;)

    Na gut, dann hilft wohl wieder nix anderes als den Vergaser ausbauen und zerlegen, ein guter Bekannter von mir ist Meister in einer Werkstatt in der Nähe der kann mir bestimmt dabei helfen das zu zerlegen.

    Gibt sonst wirklich sehr wenige Leute die ich kenne mit Anhnung vom Vergaser im Raum Bielefeld ?(^^


    Noch etwas zum Thema "Fetter Lauf": Der Tank war vor der 30km Testfahrt mit 23L Kraftstoff gefüllt. Nach diesen 30km waren nur noch 19L im Tank. Mit Berücksichtigung auf den Normverbrauch von 8L/100km, müsste ich ja dann ja einen tatsächlichen Kraftstoffverbrauch von ca. 13 Litern gehabt haben, da (30km=4L, 60km=8L, 90km=12L usw., wenn ich mich nicht vertue) Demnach müsste er wirklich zu fett eingestellt sein.

    Ich prüfe das mal die Tage wenn ich die Zeit dazu finde 👌🏻

    Der Motor hat 38083km gelaufen (laut Anzeige). Hatte neulich noch die Zylinderköpfe runter (da die Kühlrippen dort verbogen waren, wieso weiß ich selber nicht) und da sah in den Zylindern noch alles ziemlich vorbildlich aus.


    Aber ist es auch möglich, dass die Zündanlage bei dem Leerlaufgemisch teilweise schlapp macht?? (Dass zum Beispiel der Vergaser ein leicht fettes Leerlaufgemisch liefert, deswegen aber die Zündung aussetzt? Oder kann sich auch über die 3 Monate Winterpause Wasser im Vergaser angesammelt haben, was nun einen optimalen Leerlauf verhindert??


    Jedenfalls werde ich mich morgen erstmal bei der Trabantwelt erkundigen, ob ich da Infos über die Leerlaufeinstellung bekomme :)

    Also den alten Vergaser (HB2-7) habe ich zu Trabantwelt geschickt, mit der Bitte mir diesen gegen den auf den P66 angepassten 28H1-1 zu tauschen. Die sind meiner Bitte nachgekommen und die regenerieren die eingeschickten Vergaser auch, hab für den gesamten Tausch nur 40€ bezahlt (wegen Instandsetzungskosten, für eine neue Bedüsung, Reinigung etc). Als ich den

    1-1 bekommen habe war bspw. die LGS plombiert, alle wichtigen Teile wo man nicht selber dran rumfummeln sollte mit einer Lackmarkierung versehen etc.


    Noch zum Vorfall selbst:

    Wenn ich vom Leerlauf ins Standgas übergehe um den Motor auf Drehzahl zu halten, qualmt es wie sau und es fühlt sich so an als bräuchte er noch eine kleine Gedenksekunde um vom Leerlauf ins Standgas zu gehen, also quasi ein "Gasloch"

    Scheint für mich so als würde er deutlich zu fett laufen oder vielleicht sogar ab und zu Zündaussetzer haben.

    Den aktuell verbauten Vergaser habe ich bereits regeneriert erstanden, zur nächsten AU muss ich erst im Mai... Der Trabi hatte bei der letzten AU 2017, wo ich ihn noch nicht besaß, den alten 2-7 Vergaser drin der ja bekanntlich zum überfetten neigt, darum habe ich mir nachträglich den passenden gekauft. Aber vielen Dank, ich probiere das erstmal über die UGS einzustellen :)

    Guten Tag verehrte Trabant-Fahrer und -Freunde :)


    Ich habe mich vor einigen Tagen entschlossen meinen Trabant 601S (1989, EBZA, 28H1-1) aus der Winterpause zu holen. Um grundsätzliche Fehlfunktionen vorab ausschließen zu können, habe ich vor Antritt der Fahrt nochmal alle Bauteile auf richtigen Sitz etc. überprüft.


    Dazu gehörte:

    -Die Zündkerzen gegen andere ersetzt (die alten sahen nicht mehr so schön aus)

    -Elektrodenabstand auf 0,6mm justiert (Funke kommt auf beiden Zylindern stark und zuverlässig)

    -EBZA auf 3,2mm v.OT. (beide Zylinder) eingestellt

    -den neuen Tank (vor der Winterpause) randvoll gefüllt um Kondenswasser vorzubeugen.


    Notiz:

    -Die Batterie (11 Jahre alt!!!) war leicht schwach, einige Startversuche (bei gezogenem Choke) schlugen fehl, jetzt ist eine nagelneue Batterie 35Ah verbaut

    -Die Umgemischschraube des Vergasers ist um ca. 2,5 Umdrehungen herausgedreht


    Der Kleine sprang mit der neuen Batterie super an und lief kalt im Leerlauf auch relativ gut. Auf der Landstraße stellte ich dann fest, dass der Trabi wieder zuverlässig und ohne Klingelei seine versprochenen 100kmh schafft (Hurra :thumbsup:)

    Nach den 30km Fahrtstrecke wurde der Trabi beim Stand an roten Ampeln im Leerlauf immer langsamer, er geht zwar nicht aus, aber hält sich gefühlt an 300 Upm fest, was sich ziemlich ungemütlich anfühlt.

    Zuhause angekommen wartete ich noch einige Minuten (da man Kerzen ja nicht bei heißem Motor ausbauen darf), nach dem Ausbau der Zündkerzen stellte ich ein schön braunes Kerzenbild fest.

    Beim Start einen Tag später konnte ich ohne Choke starten, wenn ich dann den Choke herausziehe läuft er ganz leicht schneller im Leerlauf (evtl eine Düse verstopft???)


    Meine Vermutung: Könnte sich vielleicht Wasser im Vergaser gebildet haben, was dem Motor nun zu schaffen macht???


    Ich danke euch für eure Unterstützung :)


    MfG Frederik

    Ok ich gestehe, die Frage oben ist dumm von mir 🤦🏼‍♂️, braucht nicht zu antworten.

    Aber etwas anderes:



    Dieses kleine Teil ist aus dem schwarzen Bereich des Zündgebers gefallen, ist die Einbaulage entscheidend?? Ich konnte nämlich nicht feststellen, wo dieses Objekt zuvor platziert war. Danke

    Eine Sache möchte ich dazu noch schreiben, einfach weil es wirklich interessant ist. Und zwar zündet der 2. Zylinder wie er lieb und lustig ist. Beim finden des ZZP Zyl. 1 stand die Messuhr bei ca. 4,5mm vor OT, und der 2. Zylinder hat direkt danach gezündet, als ich den Motor weitergedreht habe :/. Dann mal wieder vor OT, dann wieder nach OT...

    Ich würde vermuten dass die Zündplatine im Gehäuse einfach durch ist (aber mal ehrlich, die ist wirklich in böser Kondition)

    Gut, dass ich noch diese Ersatzplatine habe, ich bau die alte dann mal aus und ersetze die mal, mal gucken ob es damit besser geht ;)

    So ich habs schon 😁👍🏻


    Mit gut Öl, etwas Rüttelei, mit drehen und biegen hab ich die Schraube doch noch losbekommen. Sieht jetzt zwar etwas vergurkt aus, aber sie hält 😄👍🏻


    Nochmals vielen Dank für eure Hilfe 😁

    Bei mir gab es nun mal keine andere Möglichkeit... ich hab das Ding gerade mit etwas Feinmechaniköl bearbeitet, einwirken lassen und musste den Bügel mit dem Hammer zur Seite schlagen, so fest saß das Ding. Mir fiel noch auf, dass am Innenrand des Gehäusedeckels viel Rost am blättern war, der hat sich wahrscheinlich losgerüttelt und hat sich schön überall reingesetzt...


    Aber wie gesagt, hab die Schraube ganz dezent geölt, warte jetzt ein bisschen und versuche mal mein Glück 😉👍🏻

    Nur mal eine kurze Frage:

    Ich bin gerade dabei die Zündung mit Messuhr bei meinem 89er EBZA 28H1-1 einzustellen.

    Jetzt liegt der ZZP bei 4,5mm vor OT =O


    Ich möchte die Grundplatte (Zyl. 1) gerne auf 3mm vor OT verdrehen, jedoch ist eine Schraube ziemlich stark verrostet, sodass ich sie nicht lösen kann. Darf in diesem Fall irgendwelche Mittel zum Anlösen verwenden, oder ist das eher unzweckmäßig??

    (Hinter dem Haltebügel sitzt die Schraube, das kommt erschweren hinzu)


    Vielen Dank euch ;)

    Das auf dem Bild ist ja der alte Hahn mit der Bedienung im Fußraum so weit ich weiß, die neuen Hähne mit Drahtfernbedienung haben nur eine Wellscheibe unter dem Schieber (Drahtanschluss)des Hahns. Wie das bei den alten Hähnen aufgebaut ist weiß ich leider nicht ;)