Umbau auf Wartburgbremsen

  • Wie genau funktioniert der Umbau von Trabibremsen auf Wartburgbremsen? Habe irgend wie gehört, das man nur die Bremsen bis 1975 oder so verbauen kann, weiss jedoch nicht, ob man das wahrnehmen sollte. Was müsste alles dafür geändert und angefertigt werden?

  • Der Umbau ansich ist relativ einfach. Du brauchst zwei Ankerplatten für wartburg Trommelbremse. Ab 74/75 kam beim Wartburg die Scheibenbremse, deshalb kann man nur die Bremse bis dahin nehmen.


    Die original Ankerplatte vom Trabi wird entfernt. Dann wird die Wartburg Ankerplatte, ähnlich wie beim Scheibenbremsumbau die Adapterplatte, mit vier Schrauben befestigt. Dann kommt die original Trabinabe wieder rauf. Nun brauchst du sowas wie eine Spurplatte die auf die Nabe kommt, da ja die Wartburgbacken breiter sind. Diese Platte kann man aus einer alten Trabantbremstrommel drehen und sie dient gleichzeitig als zentrierung für die wabutrommel.

  • Zu beachten wäre noch das du die Ankerplatten nicht vertauschst weil gibt ja linke und rechte. Längere Radbolzen brauchst du auch weil ja wie schon geschrieben wurde die Trommel weiter draußen sitzt. Anschrauben der Ankerplatten nicht mit 0815 Schrauben und die Muttern sollten Quetschmuttern sein. Die DEKR in Jena will auch noch das die Ankerplatten angeschweißt sind das halte ich aber für dumm. Ich habe sie nicht verschweißt und es hält auch. Werde mal nen paar Bilder machen weil baue gerade wieder eine.

  • Man sollte auch die originalen Befestigungslöcher der Ankerplatte zuschweißen. 10.9er Schrauben zum Befestigen bekommst du z. B. bei VW. Die Wabuankerplatte dann so anhalten und boren, dass die orig. Trabibremsleitungen wieder passen. Die Adapterplatten gibt es z. B. bei Kupke, jedoch klapperten die auf der Radnabe (zu großer Innendurchmesser) und daher habe ich die wieder zurückgeschickt (und warte immer noch auf die Rücksendeportoerstattung durch den (Warenwert über 40 Euro und gewerblicher Verkäufer)). Otimale Dicke der Adapterplatte wär 5mm, da brauchst du an den Trommeln nichts abzudrehen.

  • Ja genau die orginal Löcher zuschweißen is noch nen guter Hinweis. Hab ich auch so gemacht (wollte der TÜVer auch so). Und die Ankerplatte so gedreht das der obere RBZ möglichst weit oben sitz aber man die Befestigungsschraube für den RBZ noch rein und raus bekommt. Nen bissel anpassen der Bremsleitung bleibt aber nicht aus.

  • Hallo, wie sollte es eigentlich mit der Neigung der Bremse/Ankerplatte in Bezug auf die Drehrichtung gehalten werden ?
    Oder ist das ohne große Bedeutung hauptsache rechts und links stimmt......




    Johann

  • Ja genau die orginal Löcher zuschweißen is noch nen guter Hinweis. Hab ich auch so gemacht (wollte der TÜVer auch so). Und die Ankerplatte so gedreht das der obere [lexicon]RBZ[/lexicon] möglichst weit oben sitz aber man die Befestigungsschraube für den [lexicon]RBZ[/lexicon] noch rein und raus bekommt. Nen bissel anpassen der Bremsleitung bleibt aber nicht aus.





    Ja das die [lexicon]RBZ[/lexicon] möglichst in 12/6 uhrstellung stehen sollen..ist klar .. aber was ja nur begrenzt möglich ist weil ja der Achskörper auch noch da ist.


    Was mich interesiert ist ob die erforderliche Neigung in Drehrichtung oder entgegen dieser sein soll da ich meines Erachtens schon beides gesehen hab(?)



    Johann

  • ...schau halt ein wenig drauf, dass einer höher ist als der andere, das erleichtert das Entlüften ungemein.


    das stimmt wohl ..


    nu isses passiert habe montiert ..stehen jetz so wie auf den Bildern oben...



    Johann

  • na dann viel spaß beim bremsen :winker: