Teilezuordnung P50/P60

  • Mit blauer Schrift?

    Kannst du bitte davon mal ein Bild machen.

  • Habe mir mal schnell eines aussen Internet geliehen, bin im Augenblick nicht zu Hause.



  • Weiß denn nun jemand wann welche Schilder dran waren?

  • Ich schreibs mal hier mit rein. Habe heute Reifen sortiert und musste mit erschrecken feststellen das die P20 in der Mitte unterschiedlich sind.

    Einmal Wellenlinie einmal Karos. Warum? Unterschiedliche Pressen/Produktionstätten?

    Mitte Welle ist Jan. 65. Die Karos Mär. 66.


  • Da es ja mehrere Standorte gab (Fürstenwalde, Riesa, Heidenau,...) könnte das durchaus die naheliegenste Erklärung sein. Vom 66er existiert noch ein Orig.reifen, steht leider alles im Aussenlager. Sehe gelegentlich mal nach, wie der aussieht...

  • Vieleicht ja auch einfach ne 2 teilige Form und versetzt aufeinander gelegt? :/

    Viele Menschen wurden dazu erzogen, nicht mit vollem Mund zu sprechen. Aber sie scheuen sich nicht, es mit leerem Kopf zu tun (Orson Welles)

  • Cool, und auch noch die alten sechseckigen Abdeckkappen auf den Entlüftern drauf. 👍👍

  • Biete die Teile mal in deinem Shop an Steffen, dann findest du die Leute die die Teile kennen.;)

  • Immer dieses einteilige Zeuchs....

  • In der Werkstatt wurde früher immer schon gekotzt, wenn mal ein P50 mit Naben ohne Abziehernut vorgefahren ist. Denen war oft auch mit dem Glockenabzieher nicht gut beizukommen...:rolleyes:


    Steffens (noch ältere) Schätzchen sehe ich hier aber zum 1. Mal "live". 8)

  • Wie hat man die denn da abbekommen? Doch nicht etwa über die Radbolzen ...

  • Ja es wurde ein Abzieher über die Radmuttern verwendet.

    Manch einer hat sich auch ein Schlagwerkzeug (Ca. 40mm Rundmaterial mit aufgeschweißter Achsmutter) gebaut und so mit einem Prellschlag aufs Werkzeug den Konus gelößt.

  • Sind Kokillengusstrommeln. Parallel dazu kamen Sandgusstrommeln zum Einsatz, die aber teils geplatzt sind. Passiert hier nicht. Deshalb haben meine auch Kokillengusstrommeln bekommen.

    Mach die mal auf und kuck rein, was für Ankerplatten es sind und welche Antriebe noch drin sind.

  • Manch einer hat sich auch ein Schlagwerkzeug (Ca. 40mm Rundmaterial mit aufgeschweißter Achsmutter) gebaut und so mit einem Prellschlag aufs Werkzeug den Konus gelößt.

    Genau so ein Gerät fand bei uns im E-Fall auch Verwendung, wenn der Glockenabzieher wiedermal versagte. Das Risiko bestand dabei aber darin, dass mitunter einer der beiden Bolzen am Scharniergelenk (an)gebrochen ist.

    Eine ziemlich "russische"/brachiale Methode, die ich überhaupt nicht mochte. Leider blieben gerade solche unbeliebten Arbeiten sehr oft an den Stiften oder Junggesellen hängen...?(

  • So ein Teil hab ich auch noch liegen. Innen mit eingesetzter Kugel, die wohl die Kraft möglichst schadfrei auf den Achsstumpf leiten soll.

    Im DDS war das auch mal beschrieben. Da stand, das Fahrzeug muß dabei auf den Rädern stehen bleiben. Das Problem mit den Gelenkbolzen wurde da auch beschrieben.

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")