WICHTIG! Luftreinhaltepläne gefährden unser Hobby!

  • Anne: Was soll das: "Benziner dürfen rein?" Es dürfen nur Benziner mit G-Kat nach Euro oder jetzt auch US-Norm rein. Und was bringt mir das? Verstehe ich nicht? Erkläre es mir bitte!

  • Das habe ich mich beim lesen dieses Artikels auch gefragt... :staun:
    Jedenfalls ist die Katze nunmehr wohl endlich aus dem Sack: Umwelt, Feinstaub, "Klimaschutz"?! - Alles nur Alibis, um wiedermal kräftigst abzukassieren! :zornig:


    Hier einige Auszüge aus dem Artikel der Berliner Morgenpost:


    "Wer wegen ungünstiger Arbeitszeiten und unzumutbarer Verbindungen im öffentlichen Nahverkehr auf sein Auto angewiesen ist, muss für eine Ausnahmegenehmigung 165,20 Euro bezahlen. Sie ist dann 18 Monate lang gültig.


    Was Behinderte zahlen müssen


    Wer als Schwerbehinderte ein altes Auto besitzt und sich kein neues anschaffen kann, muss für eine Fahrerlaubnis ebenfalls 165,20 Euro zahlen. Voraussetzung ist ein gültiger Behindertenausweis mit Merkzeichen "G" oder ein EU-Parkausweis für Gleichgestellte. Diese Ausnahmegenehmigung ist dann wie bei Pendlern für eineinhalb Jahre gültig.


    Oldtimerbesitzer zahlen für eine zeitlich unbegrenzte Erlaubnis, in die Umweltzone fahren zu können, pro Fahrzeug pauschal 100 Euro. Sie dürfen allerdings nur 700 Kilometer in der Innenstadt fahren."


    U.s.w., u.s.f. ...
    Unternehmer (auch kleine Krauter) werden natürlich noch kräftiger zur Kasse gebeten... :augendreh:
    Noch Fragen?!

  • Das ist eine maßlose Frechheit - mehr nicht!
    Gerade in Bezug auf schwerbehinderte Menschen.....kein Geld für neue Autos aber zahlen oder wie....da fällt einem ja der Sack ins Gras...


    Und die 100Euro für Oldtimerbesitzer sind auch ein Hohn... aber man will ja niemanden abkassieren....Schweine - mehr nicht!

  • Da kannste Dir doch echt nur noch de Axt nehmen!

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • moin,


    :tkopf: :tkopf: :tkopf: :zornig: :zornig: :zornig:


    das ganze system ist so aufgebaut, dass sie uns ein leben lang abzocken. und deshalb sind sie alle verräter, verräter die das eigene volk verraten. und nur weil wir die versallen von anderen sind.


    gruss

  • Letzendlich ist hier ein jeder ein Einzelkämpfer,darauf bauen diese Politiker und von mir gibt es für so eine Sch...se kein Geld und wenn ich in den Knast gehe. Es ist so einfach, braucht sich doch bloss keiner diese Plaketten holen, warum auch.
    Mfg Sigg!

  • Immerhin gibt es auch unter den Politikern kritische Stimmen:


    "Ich bin entsetzt über diese Regelungen. Einmal mehr bestätigt sich, was ich
    seit Monaten deutlich zu machen versuche: Es geht hier nicht um den Schutz
    der Umwelt, sondern um die Befriedigung bürokratischer und bürgerfeindlicher
    Ideologien. Was der rot-rote Senat hier angerichtet hat, wird zahlreiche
    kleine Handwerksbetriebe in ihrer Existenz bedrohen, wird Anwohner faktisch
    enteignen, den Tourismus schädigen und Investitionen verhindern. Nur eines
    wird nicht erreicht: die Senkung der Feinstaubbelastung, denn die hat weder
    mit dem inneren S-Bahn-Ring zu tun, noch ist sie im Sommer ein Problem, wenn
    etwa die Oldtimer unterwegs sind. Die weitaus größte Feinstaubquelle Berlins
    sind auswärtige Kohlekraftwerke und dann vorrangig im Winter.


    Die Höhe der Gebühren sprengt selbst die böswilligste Vorstellungskraft. Wer
    hier behauptet, es ginge nicht darum, den Bürger zu schröpfen, spricht
    schlicht die Unwahrheit. Wenn ein Kleinunternehmer für eine
    Ausnahmegenehmigung über 400 Euro zahlen muss, grenzt das an staatlich
    organisierte Wegelagerei. Ein Oldtimerbesitzer zahlt 100 Euro dafür, dass er
    ein Fahrtenbuch führen „darf“ und nach 700 km im Jahr aus der Stadt verbannt
    wird. Ein Bürger muss dem Amt nachweisen, dass eine Benutzung öffentlicher
    Verkehrsmittel unzumutbar wäre, und wenn er Glück hat, „begnadigt“ ihn der
    Beamte - Berlin auf dem Weg in die Bananenrepublik!


    Eine solche Realität ist schlimmer als jeder Alptraum und hat mit
    verantwortungsvoller Politik nichts, aber auch gar nichts gemein. Die
    Sozialdemokraten in Berlin zeigen einmal mehr, dass sie weder sozial noch
    demokratisch orientiert sind. Schlimm finde ich, dass auch die Bundes-SPD
    trotz zahlreicher sinnvoller Vorschläge meiner Fraktion diese
    Abstrafungsaktionen verrückt gewordener Lokalideologen unterstützt. Auch
    Minister Gabriel sieht leider keinen Handlungsbedarf. Mir scheint, die
    Vernunft und die Betrachtung der Fakten sind in dieser Debatte lange
    verloren gegangen. Spätestens seit die SED-Nachfolgepartei, neuerdings „Die
    Linke“, sich als Umweltschutzpartei profilieren möchte und allzu gern
    vergisst, dass ihre Genossen über Jahrzehnte die gesamte ehemalige DDR in
    schlimmster Weise und auf Jahre hinaus verseucht haben, ist mir klar
    geworden, worum es hier eigentlich geht: Um eine wirtschaftsfeindliche
    Ideologie übelster Sorte und um eine arrogante Bürgerfeindlichkeit, die
    ihresgleichen sucht. Als zuständiger Berichterstatter für die CDU/CSU im
    Umweltausschuss des Deutschen Bundestages distanziere ich mich klar von
    derartigen Maßnahmen, die der Umwelt nichts nützen und den Bürgern schaden.
    Ich appelliere insbesondere an die SPD, sich diese unselige Boshaftigkeit
    gegenüber den Menschen in Berlin und anderswo noch einmal gründlich zu
    überlegen.“ Jens Koeppen, MdB

  • :top: :top: :top:

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • .. das alte Problem: Keiner kapiert, daß Trabant und Feinstaub nix miteinander zu tun haben. Natürlich ist unser Auto ökologisch nicht der Weisheit letzter Schluß. Aber:


    Die großen Belastungen sind ja offensichtlich z.Zt. Feinstaub (vor allem durch Diesel, Industrie und Heizungen) sowie CO2 (nur rein verbrauchsabhängig). Der Rest ist Politik. Daß ein neuer Cayenne Turbo Diesel eine Euro-Norm erfüllt und auch in den "Umweltzonen", sprich Innenstädten, fahren darf, ist bei min. 20 l/100 km schlichtweg nur PERVERS - und wir müssen draußen bleiben.


    Was willst machen? In Deutschland wird es niemals ein Gesetz gegen die aktuell produzierende Autoindustrie geben. Ich persönlich hab eigentlich resigniert... :schnarchnase: :heul:

    Früher gab's Sex, Drugs & Rock'n'Roll -

    jetzt gibts Veganer, Laktoseintoleranz und Helene Fischer

  • - Was irgendwo versständlich ist...man kommt gegen den von oben verordneten Schwachsinn meist nicht an... :augendreh:
    Mich persönlich ärgert bei der ganzen Diskussion z.B. ziemlich, daß filterlose, definitv stark "feinstaubende" Alt-TDI´s in der ganzen Diskussion scheinbar gar keine Rolle spielen. Hauptsache, praxisfern ermittelte Abgasnormen stehen auf dem Papier... :verwirrter:

  • Wobei der Feinstaubausstoß der Diesel in den Autos vergleichsweise lächerlich ist. Die große Masse macht der Abrieb von Brems- und Kupplungsbelägen aus - aber dafür müsste man ja die Autos gewichtsabhängig aussperren, was heißen würde, LKW, Porsche Cayenne und Co. bleiben draußen. Na und das die oberen 10000 von so einem Fahrverbot betroffen sein könnten geht ja schon mal gar nicht :-(

  • Nur mal ein kleines Beispiel aus Frankeich, wo ich grade ziemli lange bin.
    Hier gibt es überhaupt nix gegen Feinstaub, CO2 etc. Hier gibt es nicht mal ein Mehrwegsystem....alles Glas und Plasteflaschen bzw Dosen die ohne Pfand einfach weggehaun werden (kommt uns natürli sehr gelegen :rotnase:). Rauchverbot gibt es seit 5 Jahren...hält sich keiner dran, stört auch keinen.
    Ich verstehe nicht wieso Deutschland da in jedem Scheiß der Vorreiter sein will? Frankreich ist ja mit eines der Gründerländer der EU und die sagen einfach Nein (non :verwirrt:)!!


    Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.

  • Aber in Frankreich gurken auch extrem viel alte Autos herum, die bei uns in der Schweiz und sicherlich auch bei euch in Deutschland den Stempel (bei euch die Plakette) schon lange nicht mehr bekommen hätten....
    Renaults von anno dazumal, und diejenigen, die nun wirklich nicht mehr zusammen halten, werden in Waldstreifen und in der Nähe von Kanälen endgültig parkiert und z.T. sogar angezündet.... Ich weiss ja nicht.....


    Gruss


    Matthias

    Allzeit gute Fahrt mit Trabant!

  • Zum Thema Feinstaub, Plaketten und Co. habe ich im Nachbarforum bei den Wartburg Fahrern einen interessanten und detaillierten Bericht gelesen, mal hier gucken:


    http://w311.info/viewtopic.php?t=2780&highlight=


    Verstehe ich das richtig, sind also nur die Umweltzonen entscheidend und sind das nur die, die dort aufgezeigt sind??? Wobei ja Berlin bereits eine Ausnahme hat.

  • Trabant 601: Und was wolltest du uns damit sagen? In Deutschland gibt es auch genug alte Karren die erhaltenswert sind, 1er Golf, Caddy, Corrado, E21... nur so als schnelle Beispiele.
    Ich sehe lieber ein schicken 1er Cabrio, als so ein Unauto von Fiesta, was ich grade als Leihwagen hab. Ich bin der Meinung, da wir in einem "freien" Land leben, sollte jeder selber entscheiden was er in der Garage hat


    Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.