Schmiernippel lässt sich nicht lösen..

  • Ich bin gerade dabei alles neu zu fetten und zu entrosten.. Mein Plan sah wie folgt aus um die Lager zu fetten. Schmiernippel raus und Lagerfett rein. Aber der eine Nippel läßt sich garnicht drehen und der andere dreht sich, aber er dreht ins Lehre.

    Habt ihr ne Idee wieso das so ist? Oder muss ich die Mutter von der Nabe lösen und dann so fett ins Lager drücken. Wenn ich diesen kleinen Nippel in der mitte von dem schmiernippel drücke kommt auf beiden seiten auch Fett raus. Und kann mir einer sagen wenn ich die blattfedern fette reicht es doch aus die beanspruchten stellen wo die lagen aufeinander liegen zu fetten die ganze blattfeder muss ich nicht fetten oder? Die blanken stellen sind mit owatrol versiegelt.

  • Okay also kann ich diese Nippel nicht lösen. Und der eine dreht sich nur weil die Pressung sich wohl gelöst hat. Und Fett ins Lager bekomm ich nur über die Nabe. Sprich splint raus und mutter ab...

  • hab keine neuen Lager das linke dreht sehr leicht schon fast allein. Nur das rechte dreht schwerer es kommt auch etwas fett raus an der Mutter. Aber es klemmt nix.. Halt nur etwas schwerer wie das andere. Deswegen wollte ich neues Fett hinein machen bzw. Nachsehen wie viel drinn ist.

  • Ich weiß ja nicht, um was für ein Gefährt es sich genau handelt. Aber wenn Du so weit gehst, wie auf den Fotos zu sehen, dann sollte so viel Zeit sein.

    Mit neuen, abgedichteten Lagern ist man auf der sicheren Seite.

    Zwischen den Federlagen ist ein Fett mit Feststoffanteil angebracht. Also Graphit, PTFE oder MoS2.

  • Ich weiß ja nicht, um was für ein Gefährt es sich genau handelt.

    Ich würde ja behaupten, es dreht sich um seinen Anhänger ;)

  • Ja geht um einen Anhänger hp500. Und ja zwischen den lagen ist graphitfett von würth. Reicht das wenn die Kontaktflächen also.. Lage auf Lage nur fett hat? Und jetzt noch extra ein neues Lager holen wenn das alte geht wollte ich nicht..Der hänger hat mich im Einkauf 2 Kästen radeberger gekostet. Und ich hab jetzt schon locker 100€ versenkt.. Und das ist nur der Anfang. Deswegen will ich mit meinen Mitteln die da sind den hänger fertig machen. Bis er TÜV und neue Papiere hat. Der hänger ist ja auch eher ein gemeinachaftsprojekt weil ich hatte ihn mein Schwiegervater geschenkt.

  • das heißt der Anhänger hat jetzt ca.150€ gekostet. Wert eines solide hp500 locker 300€, jetzt würde ich gerne das Problem verstehen...


    Klingt wieder nach darf nichts kosten, weil Geiz ist geil...

  • Also aufmachen würde ich die Naben auf jeden Fall und die Lager ansehen. Ich vermute das da Schrägrollenlager drin sind. Das Spiel wird dann mit der Mutter eingestellt. Zum Abschmieren werden die Schmiernippel normalerweise nicht raus gemacht sondern die Fettpresse draufgesetzt und das Fett dadurch gedrückt. Wenn das nicht geht versuche erstmal die kleine Kugel im Schmiernippel mit spitzem Gegenstand reinzudrücken. Ist vielleicht nur festgeklebt.

  • Na ganz so dramatisch würde es ich es in dem Fall nicht sehen. Ich kann schon nachvollziehen, dass man für einen Anhänger den man zweimal im Jahr für Grünschnitt nutzt kein Vermögen für einen Neuaufbau versenken will, wenn das was dran ist noch nicht endgültig kaputt ist.


    Mein Nutzanhänger ist für mich auch ein Gebrauchsgegenstand und der hats auch bitter nötig mal ne neue Bodenplatte, Seitenwände, Front und Heckwand zu bekommen.

    Schieb ich auch schon ewig vor mir her, weil das (für mich) nicht unbedingt als "günstig" einzustufen ist.


    Insofern ist der Versuch das möglicherweise noch intakte aber nur verharzte Lager wieder gangbar zu machen schon nachvollziehbar.


    @TS du musst halt sehen inwieweit du das Lager im verbauten Zustand sauber bekommst und neu abfetten kannst.

    Die Feder braucht grundsätzlich nur da Fett wo sie arbeitet, wenn die Decklage oben anders (dauerhaft) versiegelt ist reicht das aus.

  • Kugel sitzt locker wie oben beschrieben. Wenn ich diese eindrück kommt dort fett raus aus dem Nippel. Und über dieses kleine Loch oben im Nippel ( vielleicht ein mm Durchmesser) soll man dort mit einer fettpresse was schmieren können? Ich komm dort gerade so mit einer Kanüle rein.

    Und ja die Oberfläche von den federn ist von außen mit owatrol versiegelt. Mmh dann werd ich mal die Mutter lösen und mir ansehen ob ich das Lager seh.

  • Mit der Fettpresse wird ein Druck erzeugt und so das Fett über diese winzige Bohrung eingepresst.

    Das funktioniert bei deinen Halbrundkopfnippeln nur mit so einer Handpresse.

    Eine Hebelpresse mit Schlauch vorne geht dafür eher nicht.

  • Also ich seh da kein simmering... Und abgedichtet ist es nur mit eine art Unterlegscheibe. Wenn das so original ist dann ist es wohl normal das etwas fett rauskommt wenn das Lager sich dreht. Oder kann ich es einfach selber mit ein Stück alten Schlauch unter der Unterlegscheibe abdichten.

  • Da ist normalerweise eine Blechabdeckkappe drauf die dafür sorgt das das Fett drin und der Dreck draußen bleibt.

  • Bei deiner Fettpresse fehlt allerdings auch am Schlauch die Aufnahme zum Aufstecken auf den Schmiernippel.

  • Okay sowas war nicht verbaut. Und wie hält das teil? Wird das einfach eingesetzt auf Pressung.... Und wie heißt das dann bestell ich das.