Der TÜV Prüfer hatte schlechte Laune

  • Ich hatte heute meinen TÜV Termin. Extra bei einem „Oldtimerfreak“. Dieser scheint nur leider eine bescheidenes Wochenende gehabt zu haben.

    Es fing schon damit an, das er heute unbedingt den Bremsenprüfstand benutzen wollte. Die letzten Male tat es eine Probefahrt auf dem Schotterplatz, da er wusste das dass Auto Max 1000km im Jahr gefahren wird. Vorne war Top, hinten leider nicht.


    Dann hat er er die Dämpfer hinten bemängelt. Die wären undicht... als ich ihn fragte ob er wirklich glaube das nach 33 Jahren da noch was rauskommen würde, reagierte er schon ein wenig genervt. Ich habe ihn drauf hingewiesen das ich ja gerade über nasse Straßen gefahren bin...

    Dann ging es nach vorne... die Traggelenke wären ausgeschlagen. Ich sagte ihm das da nur neues Fett rein muss. NEIN, die müssten neu…

    Der Motor verliert Öl :D. Ich sagte ihm, jetzt selbst schon ein wenig genervt, das der Motor gar kein Öl hat! Und habe ihm sagt und gezeigt das der Benzinschlauch undicht war und ich diesen am Wochenende getauscht habe! NEIN, der Motor ist undicht:cursing:.


    Naja... jetzt heißt es eine kleine Motorwäsche machen, einmal neu abschmieren und die Bremse entlüften...


    Am meisten ärgern mich die Dämpfer… gibt es da vielleicht einen Trick?

  • Einen Trick? Natürlich einfach welche ranschrauben die in Ordnung sind.

    Einen undichte Benzinschlauch würde ich als TÜV Prüfer auch nicht durchgehen lassen.

  • Und die Bremsen müssen auch alle auf jeden Fall in Ordnung sein, ist doch das wichtigste überhaupt, egal bei was für ein Auto.

    Also einen nachlässigen Kumpelprüfer möchte ich auf keinen Fall haben.

  • Es fing schon damit an, das er heute unbedingt den Bremsenprüfstand benutzen wollte. Die letzten Male tat es eine Probefahrt auf dem Schotterplatz,

    Hauptuntersuchung ohne Bremsenprüfstand =O ? Das klingt ja nahezu kriminell... Bei Anhängern scheint das ja nicht ganz unüblich zu sein (aber dann auch nicht auf Schotter sondern auf festem Untergrund), Aber bei einem Kraftfahrzeug? :/


    Ansonsten schließe ich mich voll und Ganz meinen Vorrednern an.


    Gruß Steffen

  • Der hatte keine schlechte Laune, der hat seinen Job gemacht. Egal ob "nur" 1000 Kilometer, es kommt der Tag an dem du froh bist das du solch einen Prüfer hattest.

    Meine Antwort ist nicht der Weisheit letzter Schluss. :)

  • Verstehe den Beitrag nicht, Mit beschriebenen Mängeln wäre das FZ bei jeder ordnungsgemäßen HU durchegfallen. Beispielsweise, der Versuch einen Prüfer davon zu überzeugen, dass ausgeschlagene Vorderachsen mit neuem Fett rapariert werden, zweifelt nur dessen Sachverstand an. Mit so einer Herangehensweise würden unsere Prüfer erstmal richtig anfangen zu suchen;-).

  • Morgen

    haben wir schon April oder ist das Thema ernst gemeint ...... und da wundert man sich das es Prüfer gibt die sich immer Beschissender haben , Kein Wunder wenn man mit son Auto zum TÜV fährt .... Und dann noch alles schön reden wollen


    gruss marcel

  • zum Glück hat der Prüfer genau geschaut, und sich wie vorgeschrieben auf den Prüfstand gestellt.


    Defekte radaufhängung, defekte bremse, defektes Fahrwerk.

    Wahnsinn, 3 sehr gute Gründe das Auto stehen zu lassen.

    All diese Mängel hätte man vorher ohne Probleme selbst sehen können, und reparieren müssen!

  • Ich würde immer auf den Prüfstand bestehen. Eine exaktere und schonendere Prüfung der Bremse gibt es nicht.

    Wie hat er die Dämpfer geprüft, Sichtprüfung oder Platte?

    Eine klapprige VA macht bestimmt auch ein gutes Gefühl beim fahren....

  • Die Dämpfer sind ja in der Regel schon kaputt kurz bevor man es sehen kann, wenn man es alleine optisch dann schon sehen kann, sind sie auch hinfällig. Und da es ein schleichender Vorgang ist, bekommt es der Fahrer evtl nicht mit.

  • als ich ihn fragte ob er wirklich glaube das nach 33 Jahren da noch was rauskommen würde

    Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. ;)

    Nach der Frage hätte ich als Prüfer garantiert noch so dies und das gefunden. Warum baust Du nicht einfach ordentliche Dämpfer ein? Stattdessen überhebliche Belehrungen gegenüber dem Prüfer? Über 33 Jahre alte Fahrwerksteile?

    Ist das Dein Ernst?


    Zwischen meinem Stammprüfer und mir herrscht ein anderer Ton. Der macht seinen Job ordentlich, ich komme mit durchgewartetem Auto dort hin und das weiß der auch.

    Und sollte wirklich mal was sein, dann reden wir anständig miteinander. Wir duzen uns schon lange, aber wir sind nicht privat befreundet. Der kann mich einschätzen und ich ihn. Er kennt die Problematik der Ersatzteilqualität bei manchen Nachfertigungen ebenso wie mein grundsätzliches Ziel, mit einem mängelfreien Fahrzeug durch die HU zu kommen.


    Wenn man erst damit anfängt, den Prüfer als Feind zu betrachten, hat man schon verloren.

    Und nebenbei: für die unverschämten jährlichen Preiserhöhungen der Prüforganisationen können die einzelnen Prüfingenieure auch nichts. Das entscheiden andere - u.a. diejenigen, die wir alle paar Jahre wählen dürfen.


    P.S.:
    Was erhoffst Du Dir von Deinem Gesuch nebenan in der Teilebörse?

    Zwei andere alte Gebraucht-Stoßdämpfer?


    Für den Trabant bietet jeder Händler nagelneue Teile für faire Preise an. Und Stoßdämpfer-Schwarz regeneriert Dir auch Deine alten, wenn Du willst.

  • Einen Trick? Natürlich einfach welche ranschrauben die in Ordnung sind.

    Einen undichte Benzinschlauch würde ich als TÜV Prüfer auch nicht durchgehen lassen.

    Der Schlauch war ja schon neu und dicht

  • Ganz ehrlich so wie du würde ich auch nicht zum TÜV hinfahren. Wenn du weißt das an der Achse "nur" Fett fehlt, warum erledigst du das nicht vorher? Auch einen stark verölten Motor macht man dann sauber wenn denn die Ursache schon beseitigt ist. Das sind doch Kleinigkeiten die nicht hätten sein müssen. Die Vorschriftsmäßige Arbeit des Prüfers als schlechte Laune zu bezeichnen ist wohl sehr daneben.

  • Ich habe für sowas eine schöne Strategie. Bei mir sind immer 4-5 Fahrzeuge zugelassen, alle werden abwechselnd bewegt.


    In jedem Auto liegt Zettel und Stift , da schreibe ich immer auf was mir auffällt und was ich im Winter reparieren muss.


    So kommt jedes Fahrzeug immer durchrepariert zur HU wenn denn was relevantes sein sollte.


    Bei Dir sind es doch wirklich nur Kleinigkeiten, Dämpfer hinten neu , Bremse kontrollieren.

    Das Spiel vorn muss man prüfen , vielleicht hilft auch Fett. Motor kurz säubern , ab zur HU.


    Ich hatte im August sogar meine Pappe von unten geputzt weil ich mich freue wenn der Prüfer staunt wie sauber alles ist. Zugegebener Maßen fahre ich aber auch nicht viel.

  • Der erste fette Minuspunkt bei einem Prüfer ist nun mal wenn unterm Auto steht und ihm Öl auf die Platte tropft, egal woher und warum. Der erste Eindruck zählt.

  • Und Stossdämpfer muss man nicht unbedingt beim Trabiteile-Händler kaufen.... die gibt es auch bei jedem anderen Teilehändler in guter Sachs-Qualität auch...

  • In jedem Auto liegt Zettel und Stift , da schreibe ich immer auf was mir auffällt und was ich im Winter reparieren muss.

    Bei mir sind das sogar ganze DIN-A6 Bordbücher. Sehr hilfreich wenn mir etwas erneut auffällt oder um nachzuschauen, wann ich das letzte Mal etwas gemacht habe.


    Ich hatte im August sogar meine Pappe von unten geputzt weil ich mich freue wenn der Prüfer staunt wie sauber alles ist.

    Hier genauso. Das Wenigste, daß man tun kann ist mit gestreckter Arm Öl- und Fetttropfen wegwischen.

    Edited once, last by Jim Panse: Ein Beitrag von Jim Panse mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Mann kann auch eine Pappe unterlegen und mit der Pumpflasche Bremsenreiniger zum Einsatz kommen lassen....