Alles rund ums Thema Essen

  • "Traditionell hergestellt" ist für mich: selbst gemischt (mit bekanntem und moderaten Brötchenanteil!) , geknetet, abgeschmeckt, von Hand geformt und gebraten - und nicht maschinell zusammengequirlt, - uniform geformt und massenhaft 'gebraten'. ;)

    Alles, was ich bisher an Tests dazu gesehen und gelesen habe, entspricht dieser Sichtweise, frühere eigene Verkostungen erst recht (die fielen allesamt mau bis widerlich aus :beleidigt: ).

    Leider ist der Begriff nicht geschützt - genauso wenig wie "Großmutters Rezept", und so geht der Slogan auf viele Produkt mit eine lange Liste kleinstgedruckte neumodische Zutaten, die meine Großmutter seliger nicht als Essen erkennen wurde, einher.

    Wen der Kleintext nicht lesbar ist, zB. blau auf violett, dann ist es auch nicht die Absicht, daß der Konsument es liest. Man soll in dem Fall das Produkt schon gar nicht kaufen, egal wie die Kinder jammern.


    Dennoch kann dieses Prefabpuder von Knorr/Kraft/Honig/Conimex/Unilever/Nestlé/usw. nützlich sein. Wenn man wirklich nicht weiß was heute zu essen, wähle man/frau so ein Schachtel (auf Grund des Serviervorschlags) und werfe alles was man zu den Puder noch dazu braucht in den Einkaufswagen. Und dann stellt man das Karton wieder zurück ins Regal.

  • ... Prefabpuder von Knorr/Kraft/Honig/Conimex/Unilever/Nestlé/usw. ...

    Was ist das ? :verwirrt:

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

  • <X


    Nachwirkung vom guten Seitenbacher?

  • Noch eine Sache die billiger, schmackhafter und schöner ist, wenn man es selbst macht: Räuchern.

    Muss ja nicht immer nur Fisch sein. Ich räucher auch Hähnchen, Brot, Eier....



    Damit keiner was falsches denkt, ich räucher im Garten im Räucherschrank, nicht unter der Motorhaube oder hinter dem Trabiauspuff mit gezogenen Choke.

  • Noch eine Sache die billiger, schmackhafter und schöner ist, wenn man es selbst macht: Räuchern.


    Nun ja...


    Billiger: ist relativ. Im Vergleich wozu?


    Schmackhafter: eindeutig Geschmackssache - wenn alles gleich nach Röstaromen der speziellen Art schmeckt kann einem das auch raushängen. Oder gar nicht erst locken.


    Schöner: was sagt die PAK-Belastung eigentlich bei sowas? Mal ist Räuchern ganz nett, aber meinen Speiseplan damit dauerhaft traktieren?

  • Nachwirkung vom guten Seitenbacher?

    Nein , vom Kartoffelpüree aus der Tüte. Die Öle tun mir dagegen sehr gut. Die Marke sei natürlich dahingestellt.

    Ich habe viel getestet und gelesen , zB. ist ein gutes Olivenöl leicht scharf im Abgang, und so gute Öle für mich gefunden.

    das Kürbiskernöl von denen schmeckt zB. wie alte Füße , ist leicht grünlich und sehr wässerig.

  • "Nein , vom Kartoffelpüree aus der Tüte."


    Damit gehe ich konform, früher war es schlicht praktisch, wenn mal schnell was zur Magenberuhigung generiert werden musste, mittlerweile gibt's entweder vernünftige Stampfkartoffeln oder was anderes.

  • Ich räuchere mehrmals im Jahr.

    Ansonsten hab ich das hier nur überflogen, mir zu viele Ernährungsexperten. 😁😛

    Ich esse, worauf ich Hunger habe. Man sollte nicht unterschätzen, dass der Organismus schon einen in die ungefähre Richtung Japp macht. Einzig mit Zucker gehe ich eher sparsam um.

    Und ich esse alles. Früher wurden nur Beeren und Nüsse gegessen. Ja, klar, die wurden auch nur 35 Jahre alt.


    Warum sind unsere Gehirne heute so gross? Wegen der ganzen veganen etc Ernährung?


    Vegetarische Bulette? Ist ja fast ne Aufnahme ins StGB wert. 😁

    Edited once, last by Anne: N*** in Experten umbenannt ().

  • Räuchern.


    Nun ja...


    Billiger: ist relativ. Im Vergleich wozu?

    Naja, nehmen wir mal als Beispiel ganz klassisch Fisch, Rotbarsch, der kostet im rohem Zustand eingefrohren im Rostocker Fischreihafen ein Bruchteil von dem was er fertig geräuchert beim Händler kostet. Die Räucherspähne kann man da gleich günstig mitkaufen. Und Salz und Gewürze Kosten auch nicht viel. Es ist halt der Zeitaufwand der das Endprodukt beim Händler teurer macht, ist ja normal.

    Für eine Bratwurst am Stand bezahlt man ja auch schon bis zu 3 €.

    Und was den Geschmack angeht, ist so wie immer wenn man was selber zubereitet, man macht es nach seinem Geschmacksvorlieben halt.

    Deswegen schmecken einige auch die fertig gekauften Fleischklopse oder dieses Kartoffelpulver.

    Und Räuchern tue ich auch nicht ständig, genauso wie Grillen, ein paar Mal im Jahr wenn man Zeit und Lust hat.

    (Anmerkung: mir ist natürlich klar das je nachdem wo man wohnt es teilweise andere Bezugsquellen und somit Möglichkeiten gib, um an die Rohstoffe zu kommen, das mit dem Fischreihafen ist, wie oben geschrieben, ein Beispiel. Ich wollte nur mit meinem vorherigen Beitrag ausdrücken, das selber machen billiger und besser sein kann. So wie mit unseren Autos oder Grundstücksunterhaltungen, Booten oder oder oder... ;))

  • Jeder kann sich ja so ernähren wie er will, aber was ich noch nicht verstehe ist, warum braucht der Veganer/Vegetarier diese ganzen Immitate.


    Die Natur hat uns als "Allesfresser" konzipiert und das ist gut so....... :)

    Wenngleich gerade die Fleischgeschichte ein nicht mehr vertretbares Ausmaß angenommen hat. Da hoffe ich das sich noch viel mehr besinnen und darüber nachdenken ob Fleisch jeden Tag sein muss.

    Ein Abendbrot nur mit Tomatenstulle, paar Gewürzgurken, rote Beete usw. ist genauso nahr- und schmackhaft.

    Das Obere frage ich mich bei jedem Einkauf, wenn ich (mit Sicherheitsabstand und möglichst fix) daran vorbeilaufe.

    Eigentlich kann das doch nur zur Geschmacksbefriedigung der Mode-Veganer dienen, oder? :hä:


    Unten gehe ich auch mit - außer bei den Tomaten (die ich noch nie mochte und auch nicht unterkriegen würde. Ich komme sogar gut ohne Ketchup aus, was für die meisten Leute wohl unvorstellbar wäre. Dafür würde mir ohne Senf was fehlen...:zwinkerer:)

    Was ich mir aber nicht nehmen lasse, sind meine 2-3 Scheibchen Wurst auf die eine Stulle, die ich i.d.R. abends nur noch esse - wo ich schon kein warmes Mittag und somit unter der Wo auch keine Fleischmahlzeiten mehr zu mir nehme (die gibt's i.d.R. nur noch am WE - zu Hause und richtig gekocht).

    Begleitet wird das abends von etwas Jogurt oder Haferflocken, dazu n bisschen Gurke und/oder 1 Apfel, gelegentlich ne kleine Banane. Reicht mir vollauf!

    Füher habe ich mir mittags den besagten Kantinenfraß reingedrückt (und den selbigen dann allzuoft bis abends "weitergegessen" - wenn er nicht nach einer h schon "durchgehauen" hatte...:pinch:) und abends locker 3 Stullen verdrückt.

    Die Umstellung war aber einfacher (und wohltuender!) als gedacht, zumal auch die Waage weniger belastet wird. :top:

  • ... Man sollte nicht unterschätzen, dass der Organismus schon einen in die ungefähre Richtung Japp macht.

    Leider wird der Organismus durch diverse Stöffchen und Zutaten belogen und betrogen.

    Du haust Dir oben etwas mit Erdbeeraroma rein und denkst lecker

    und unten wartet Dein Magen und denkt, wann kommen denn nun die Erdbeeren.

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

  • Was ich mir aber nicht nehmen lasse, sind meine 2-3 Scheibchen Wurst auf die eine Stulle, die ich i.d.R. abends nur noch esse -

    Das fällt auch eher nicht unter das was man unter täglichem Fleischkonsum deffiniert.


    Damit ist wohl eher ein täglich konsumiertes Schnitzel, Kottlet, halbes Huhn, Steaks aller Art, die Portion im Döner, auf dem Hamburger, div. Brat-, Bock-, Wiener-, Knackerwürste...also eher die Portionen ab 200gr aufwärts.


    Die 2,3 Scheiben Wurst fallen da wohl nicht wirklich drunter. ;)


    Man muss halt gerade Abends darauf achten was man an Energie zu sich nimmt. Die Kohlehydratenummer usw...... also was bis zum schlafen nicht verbraucht werden kann vermeiden und bis dahin auch halbwegs verdaut sein sollte. :)


    Wie es um die die Kinder steht habe ich auf 4 Tagen Klassenfahrt mit einer 4. Klasse vor 2 Jahren gesehen........

    Und da wundert mich absolut garnichts mehr.....

    Es ist ein Trauerspiel und daran sind sicher nicht die Kinder schuld.

    Fraglich ob die aktuell erreichte Lebenserwartung nicht auch irgendwann wieder kippt.


    Die die jetzt hier alt werden, hatten in der ersten Hälfte des Lebens kein/kaum Fertigmist auf dem Teller. Im Osten waren bestenfalls ein maximal zwei "Dicke" in der Klasse.

    Schon bei der Übersiedlung 89 in den Westen war die Klasse dort überwiegend deutlich "mopsiger" als hier.


    Und wenn man dann die Klassen heute sieht, ist es fraglich ob die alle 80 oder 90 werden und nicht vorher ihrem Konsum erlegen werden.

  • Ich denke, dass diese vegetarischen "Fleisch und Wurstwaren" vor allem eins sind: Eine Gelddruckmaschine für die Hersteller derselben. Denn offensichtlich erfreut sich das Zeug ja wachsender Beliebtheit, und so mancher Konsument ist sicher sogar bereit mehr Geld für sowas auszugeben.


    Hinzu kommt noch die unglaubliche Naivität vieler Leute. Neulich hab ich in einer Marktsendung im Fernsehen eine (vermutlich nicht repräsentative) Umfrage gesehen, bei der die Mehrheit der Befragten tatsächlich glaubte, in diesen vegetarischen Produkten seien weniger Zusatzstoffe enthalten, als in den entsprechenden herkömmlichen Fleischprodukten aus industrieller Produktion. Was glauben diese Leute eigentlich, wie der Geschmack in den Kram rein kommt?

  • Vegetarische Ernährung kann man sehen, wie man will. Ich denke auch nicht, dass man das schwarz/weiß malen kann. Aber wer dabei auf industrielle Nahrung setzt, tut mir leid. Argumente werden auch kaum helfen.

  • Und, was machen sie so beruflich?


    Ich rülpse das Aroma in die Fertigbuletten....

  • Ich denke, dass diese vegetarischen "Fleisch und Wurstwaren" vor allem eins sind: Eine Gelddruckmaschine für die Hersteller derselben.

    Haste Recht. Vor allem wenn man bedenkt wie billig Soja eigentlich ist. Es scheint sich ja wirtschaftlich sehr auszuzahlen das Zeug um die halbe Welt zu verschiffen, nur damit das meiste davon als Viefutter endet. Aber wenn wir es essen sollen, kosten 200g davon soviel wie 1kg Fleisch. Dabei braucht es pro erzeugtes kg Fleisch mehrere kg Viefutter.

  • Endlich wieder geschmortes Gewürfeltes von der mecklenburgischen Ananas.....


  • Jeder kann sich ja so ernähren wie er will, aber was ich noch nicht verstehe ist, warum braucht der Veganer/Vegetarier diese ganzen Immitate.


    Die Regale in der Kaufhalle sind voll von planzlichen Bouletten, planzlicher Wurst, planzlicher Käse, planzlicher wasweißich......


    Entweder ich ernähre mich vegan/vegetarisch oder nicht, dann esse ich div. Variationen von meinem Gemüse und gut. Aber wozu braucht man dann z.B. die ganzen Plagiate, die Optik und Geschmack von fleischbasierenden Produkten darstellen sollen?

    Die Zielgruppe ist nicht die Vegane. Die ist für Supermärkte eh zu klein. Im Bereich Essen ist der Durchschnittkonsument erstaunlich konservativ. Klassische Fleischprodukte sind was die Leute kennen; will man den was Neues reinhauen, soll man sie nicht mit eine total andere Küche überraschen.

    Außerdem kann man diese Imitate* jede Form geben die man will, und so phantasiereich ist die Industrie ja auch wieder nicht. Also kneten die was klassisches.


    *Schmecken die nach Scheuermittel?