Corona COVID 19

  • Wir hatten ja bereits einen (wesentlich schärferen!) Lockdown im Frühjahr - wie lange hat die (gewisse...) 'Normalität' jetzt vorgehalten?

    Naja, eine Normalität hat es ja eigentlich nicht wieder gegeben. Möglicherweise haben sich unsere Führungskräfte in der Sommerzeit für die falschen Zugeständnisse entschieden. Jedenfalls kommen die jetzigen Maßnahmen wiedermal viel zu spät. Und dadurch wird ein viel höherer Schaden angerichtet.

  • Die riesigen Mengen von Geld die bis jetzt schon für sinnlose Maßnahmen verbrannt wurde hätte man mal lieber in den perfekten Ausbau der medizinischen Versorgung stecken sollen.

  • oder hier Plastik verbieten, weil in den Drittländern soviel Müll rum liegt.

    Ja, da gibt es tatsächlich Leute, die jammern über den Plastikmüll im Meer.

    Solche sitzen seit 37 Jahren im Bundestag und hatten in dieser kurzen Zeit noch keine Gelegenheit dazu, deutsche Müllexporte einzuschränken, oder - wie ich persönlich will - zu verbieten.

  • Als es die DDR noch gab hat uns die BRD auch großzügig ihren Müll überlassen.

    Und dann hieß es die Ossis haben kein Umweltbewusstsein.

  • Na das kann man so und so sehen ....mehr schreibe ich mal nicht dazu.

    Edited once, last by Deluxe: Zitat entfernt ().

  • Ja, da gibt es tatsächlich Leute, die jammern über den Plastikmüll im Meer.

    Solche sitzen seit 37 Jahren im Bundestag und hatten in dieser kurzen Zeit noch keine Gelegenheit dazu, deutsche Müllexporte einzuschränken, oder - wie ich persönlich will - zu verbieten.

    Hey, aber immerhin haben diese Leute jetzt Wattestäbchen und Trinkröhrchen verboten. Das bringt jetzt den Durchbruch. Ironie aus.

  • Umweltbewußtsein muß man sich leisten können. Wer jeden Tag wörtlich ums überleben kämpfen muß, interessiert es weniger ob die Straße jede Woche gekehrt wird.

  • So einiges an Müll werden die 3.Welt- und Schwellenländer wohl auch alleine aufbringen...:zwinkerer:

    Aber auch ggf. ändert das wenig daran, dass dort das Umweltbewusstsein allzuoft doch arg unterentwickelt...

    Da kann ich dir Recht geben.

    Müll ist dort oftmals ein Problem, was es aber schon immer gab und nach dem Motto „aus dem Auge, aus dem Sinn“ gelebt wird.


    Hier ein paar Impressionen aus Afrika







    Entweder es wird verbrannt oder der Sturm trägt sein Teil dazu bei es verschwinden zu lassen. Das er weiterhin existiert, nur in ein anderes Dorf gelangt ist, interessiert keinen.


  • Tja. Solange Milliarden Menschen so leben, können wir paar Millionen uns bemühen wie wir wollen. Es wird sich im globalen Maßstab nichts ändern.


    Was nicht heißt, daß wir deswegen aufhören sollten. Aber wenn Afrika, Indien und Lateinamerika nicht mitziehen, lösen wir kein einziges Problem.


    Daß daran immer noch und immer nur die Kolonialzeit schuld sein soll, greift mir ein bißchen zu kurz. Jahrzehnte sind seither vergangen...

  • So lange in diesen 3. Weltstaaten einige wenige mit viel Politischer Macht von diesen Müllexporten Profitieren, darf sich nix daran ändern.

  • und solange sich dahinten nix ändert, werde ich mich hier auch nicht ändern und fahre meine Hubraumstarken Dieselaitos mit einem Lächeln im Gesicht weiter.

  • Hey, aber immerhin haben diese Leute jetzt Wattestäbchen und Trinkröhrchen verboten. Das bringt jetzt den Durchbruch. Ironie aus.

    Ist doch schonmal ein Anfang. Als nächstes bitte Zigarettenfilter. Aber wir schweifen ab ...

  • Umweltbewußtsein muß man sich leisten können. Wer jeden Tag wörtlich ums überleben kämpfen muß, interessiert es weniger ob die Straße jede Woche gekehrt wird.

    Wer ums Überleben kämpfen muss, der wird sich wohl nicht mal eben einen Dreißigtonner mit Müll ordern.

    Es ist eher so, dass den Armen dieser Müll ungefragt vor die Nase gekippt wird. Von den daran verdienenden (armen?) Unternehmen.

    Was Wabant hier zeigte, hab ich live erlebt.

  • Da ist sonst keiner, der in das Geschehen eingreifen könnte. Natürlich steht es Dir frei, Dich mit Deinen Gebeten an Gott zu wenden. Ich persönlich aber halte dieses Virus für eine profane Angelegenheit.


    Gebete? Der liebe Herrgott?


    Falscher Zusammenhang?


    Mir geht es um die Dreistheit eines Politikers / beliebiger Personen / Medien, sich hinzustellen und Gerichten "was hinter die Ohren geben zu wollen".

  • Leipzig 7. November 2020. Weder das Oberverwaltungsgericht noch die Polizei haben in irgendeiner Weise versagt. Wenn sich jetzt rotgrüne Politiker hinstellen und sich eine härtere Gangart der Bereitschaftspolizei gewünscht hätten. Was wäre denn daraus geworden?


    Die Presse noch dazu. Mit hunderten Print- und Bildjournalisten schon vor Ort, glotzend und wartend auf das was da noch kommt. Doch schade, keine Schlagzeilen, die Eskalation war glattweg ausgefallen.


    Keine Wasserwerfer, keine Räumpanzer, keine Gummigeschosse und keine Gasgranaten. Keine Hundertschaften mit Schlagstöcken in Räumketten. 4.000 Bereitschaftspolizisten gegen über 20.000 Demonstranten. Wie pervers muss man denken können um das als Niederlage zu verstehen?


    :cursing:

  • Mir geht es um die Dreistheit eines Politikers / beliebiger Personen / Medien, sich hinzustellen und Gerichten "was hinter die Ohren geben zu wollen".

    'beliebige Personen': Das wäre der demokratischste Weg, wenn das Richteramt eine Wahlfunktion wäre. Denn da könnte das Volk über dessen Verbleib auf der Soldliste entscheiden.

    'Medien': Schon mal überhaupt nicht. Beim genauen Hinsehen sieht man deutlich, aus wessen Hand die fressen.

    Wer also soll das sonst in Ordnung bringen, wenn nicht die Politiker. Der oberste Dienstherr eines Richters ist natürlich wohl jemand noch ganz anderes...

    Angefangen hat das Dilemma mit dem Schmähbrief eines Herrn Wüstenberg. Dort macht der sich zum Priester der Querdenker. Der Präsident des OVG hatte sich nach eigenen Angaben von diesem Text distanziert. Das ist aber entweder nicht bis zum Herrn Dehoust durchgedrungen, oder er hat es einfach ignoriert.

    Was kann man machen?

  • charlie601 natürlich hat die Polizei versagt, die hätten viel mehr zusammen mit Reportern und Presse provozieren müssen, leider haben es die paar eingeschleusten Unruhestifter auch nicht geschafft, die Mehrheit mitzureißen.


    Ich persönlich hatte es vor ein paar Monaten in Magdeburg beim "Sonntagsspaziergang" miterlebt, wie die Polizei friedlich Demostrierende Menschen solange Provoziert bis von denen ein Böses Wort kommt nur um dann den Einsatz zu rechtfertigen. Meist sind es die jungen Beamten, die scheinbar etwas beweisen wollen, die älteren sind da viel umgänglicher, ruhiger und Gesprächsbereiter.

  • So lange in diesen 3. Weltstaaten einige wenige mit viel Politischer Macht von diesen Müllexporten Profitieren, darf sich nix daran ändern.

    Ich war vergangenes Jahr in Bolivien. Da lag sehr viel Muell rum. Sehr viel!


    Davon ist exakt Null und Nichts eingefuehrt worden, weil wg. der geographischen Lage Bullshit.. Das ist 100% deren eigener Muell. Komplett, und laesst tief blicken...


    Auch in der DDR war es nicht hauptsaechlich der Westmuell. Es war zum groessten Teil das fehlende Bewusstsein. Trotz eigentlich bestehender Verbote. Nur hatten wir in der DDR einfach nicht so viel zum Wegwerfen, wie es heute die unterentwickelten Staaten haben. Das ist der eigentliche Grund.

  • ... immer noch und immer nur die Kolonialzeit schuld ...

    Ganz falsch ist dies nicht, geht aber am Kern vorbei.
    Ein wichtiger Aspekt ist die Überproduktion. Es geht stets darum, mehr zu verkaufen. In vielen Fällen bleibt bei dieser engstirnigen Betrachtung etwas auf der Strecke.
    Ein Beispiel: Schön, dass es weltweit die bekannten Knabbereien zu kaufen gibt. Allerdings landen nur ein winziger Bruchteil der leeren Tüten dort, wo es Sinn macht.

    Wer gegen Berge ankämpfen will, muss sich zuerst das Sandkorn ansehen. Es ist ein langer Weg. Doch wenn es an den ersten Schritten scheitert, darf man nicht der Beschilderung die Schuld geben.

    Ein gutes Beispiel sind die Filter von Zigaretten. Führt man sich vor Augen, welch ein Volumen an Plastikmüll damit täglich in der Umwelt entsorgt wird...