Corona COVID 19

  • Hallo,


    Hong Kong Grippe 1968- 1970- ca. 30000- 40000 Tote in Deutschland (nur BRD)

    Corona Virus seit Januar 2020 BRD 198 Tote


    Wir sind alle in einer Situation, die wir zum größten Teil noch nicht erlebt haben (ich auch nicht). Ausserdem sind wir weder Mathematiker noch Mediziner.


    Ich halte die von der Bundesregierung und den Ländern beschlossenen Beschränkungen für sinnvoll, wenngleich sie für mich derzeit nur ein Mindestmass darstellen.


    Es wird empfohlen, nur für wichtige Erledigungen raus zu gehen- sehr gut. Aber es sollte vielmehr auf das Detail eingegangen werden, wie sich der Einzelne bei solchen Ausflügen verhalten sollte. Spaziergänge, Fahrradfahren Sport allgemein alleine in der Natur sind völlig unkritisch. Oder Autofahren (kein Aufruf ;-) ) - ungefährlich würde ich sagen.


    Aber unnötige Unterhaltungen mit Fremden, Wechselgeld in die hand nehmen und nachzählen (Beutel auf und rein geht auch) oder auf völlig versifften Tastaturen die Geheimzahl eingeben- das sind doch wohl die kritischen Punkte, die jetzt noch verbleiben?


    Nur ein aus der Luft gegriffenes Beispiel:

    Es ist für mich unbegreiflich, warum beispielsweise zwischen Köln und Bonn an Wochenenden durchgehend nachts Züge fahren. Oder überhaupt- warum fahren Züge Sonntags oder Samstags nachmittags. Für die Werktätigen in den Systemrelevanten Berufen?


    Mfg Florian

  • Ich denke jetzt mal zurück an Anfang Februar, meine Tochter von jetzt auf gleich Atemnot , Kehlkopf entzündet , 40,1 Grad Fieber , extrem Husten, Lungenentzündung .


    Nach einem Tag des Versuches es zu Hause zu kurieren ab in die Notaufnahme. Gleich eingewiesen.


    Kinderstation , isoliert. 3 Tage Antibiotikum ohne Wirkung , jeden Tag 2 x Blutentnahme und Abstriche des Rachenraums.


    Nach 5 Tagen war der Spuk so plötzlich vorbei wie er gekommen war, alle Bluttests und Abstriche auf Influenca ect. ohne Befund. Nur Fragezeichen über den Köpfen der Ärzte.


    Sie haben einen wirklich guten Job gemacht und sich wirklich gekümmert , was mich sehr gerührt hat, nur leider wussten Sie nicht was da vor Ihnen ist.


    Meine Meinung , es war schon früher hier , nur wusste niemand im Krankenhaus damit umzugehen.


    Zu dieser Zeit war die halbe Schule schon wegen Erkältungssymtomen lahm gelegt und 2/3 der Lehrerschaft krank geschrieben.


    Ich erinnere mich noch an die Worte der Lehrerin, lassen Sie sich ruhig zu Hause , hier sind eh alle krank.

  • @Florian-L Auf den (Rangier)Bahnhöfe ist nicht ausreichend Platz um alle existierende Züge abzustellen. Das hat sich jedenfalls in den NL herausgestellt, als die öffentliche Verkehrsmittel streikten. Die Gleise sind so voll, daß der Sicherheit wegen einige Züge unterwegs sein müssen.

  • Ich denke jetzt mal zurück an Anfang Februar, meine Tochter von jetzt auf gleich Atemnot , Kehlkopf entzündet , 40,1 Grad Fieber , extrem Husten, Lungenentzündung .

    Selbe Symptomatik bei einer Bekannten, die im Oktober vom Besuch beim Sohn aus Peking zurückkehrte. Zuerst: "Ist doch nur ne Grippe" - Nach einer Woche Atemnot, nicht anschlagenden Medikamenten und weiteren Tests plötzlich ein Anruf seitens des Gesundheitsamtes daheim: "Verlassen Sie das Haus für 2 Wochen nicht, gehen sie nicht zur Arbeit." - Bis heute weiß sie nicht, was sie hatte - die Vermutung Covid liegt jedoch nahe...


    Ähnlich ist es bei zwei meiner Garagennachbarn, beide ü 75, die in den letzten Wochen ganz plötzlich und ohne jede Vorwarnung innerhalb weniger Stunden an plötzlicher "Lungenentzündung" verstarben.


    Nur: Spekulieren bringt halt Nichts, solange nicht auch posthum getestet wird...

  • im Oktober? Ja das wäre ja mal ne Hausnummer wielange das ganze geheim gehalten wurde wenn das so sein sollte...

  • echt nicht? Hast du anfang Januar in den öffentlichen Medien schon was von covid19 gehört? Ich nicht, und da war es definitiv schon bekannt...

  • Natürlich war damals schon die Rede davon - aber nur nebenbei und nicht so über-übermäßig viel, wie aktuell. Weil es damals noch ein (scheinbar) lokal begrenztes Problem einer chinesischen Region war.

  • also ich zu dem Zeitpunkt nix davon in den Nachrichten gehört.


    Jetzt würde wieder hätte hätte fahrradkette anfangen, und deshalb bin ich wieder ruhig...

  • Jim Panse:


    Ich meinte auch nur die Personenzüge (das hätte ich besser gleich dazu geschrieben), war auch nur ein Beispiel auf einem winzigen Streckenabschnitt von ca. 40 Kilometern. Güterzüge sind wohl auch unkritisch, zumal die Diesel- und E- Lokomotiven heute ohne Beimann/ Heizer gefahren werden und der Lokführer allein ist. Menschen werden ja heute (zum Glück!!!) nicht mehr mit Güterzügen befördert.


    Aber die Personenzüge: Wäre ich Berufspendler mit der Bahn, würde ich in diesen Zeiten mit dem eigenen Wagen zur Arbeit fahren oder mich alternativ von einem der ohnehin im Homeoffice tätigen Verwandten oder Bekannten fahren lassen, wenn ich keinen Wagen hätte. Da gibt es ja jetzt einige, die die Zeit haben und sich über etwas Abwechslung oder "Zubrot" freuen würden.


    Was ich sagen wollte war: Warum fahren Züge zu Uhrzeiten, wo wohl fast keine Berufspendler unterwegs sind? Wenn man die Verhältnismäßigkeit betrachtet, verstehe ich nicht, warum (in dem Fall auf Schienen fahrende) geschlossene Räume zur Ansammlung von Menschen überhaupt bereit gestellt werden. Zu den "Hauptverkehrszeiten" von 6 bis 9 und 15- 17 Uhr sage ich ja nichts- dann gerne auch mit einem oder zwei Wagen mehr- aber Nachts und an Wochenenden???


    Mfg Florian

  • Falls ihr nicht wisst wohin mit dem Klopapier

    Falls die Infektionszahlen irgendwann hoffentlich endlich mal rückläufig sein werden, da könnte man ja Abführmittel hamstern.

  • Die "Knappheit" des Toilettenpapiers scheint sich jetzt bis in das letzte Dorf herumgesprochen zu haben. Die Regale sind wieder einigermaßen voll, aber die Schilder "1 Pack pro Person" sind noch da. Und die Diskussion an der Kasse gibt es noch immer.

  • Wenn ich so rausgucke, habe ich den Eindruck daß der Verkehr schon wieder etwas zunimmt.

    Kann natürlich Einbildung sein - aber die Völkerwanderung der alten Leute, sie sich da draußen an diesem warmen Frühlingstag abspielt, ist keine Einbildung.


    Wenn man bedenkt, was die Jüngeren leisten, um gerade diese Risikogruppe zu schützen, dann frage ich mich, ob manches wirklich sein muß.

  • Dieselbe Beobachtung hat meine Frau gestern im BM (wir brauchten dringend ne neue Armatur) auch gemacht: 70+ in Scharen, an den Kassen einander auf die Pelle rückend. =O

    Verkehrszunahme kann ich hier auch bestätigen, war unter der Wo schon ne Menge los (auch in Sachen "etwas" flotter unterwegs - Polizei o. Blitzer scheint aktuell kaum noch irgendeiner zu fürchten). Und heute sind auch jede Menge Biker unterwegs, keinerlei Unterschied zu sonst mehr feststellbar.

  • Dass sich die Leute draussen aufhalten, ist andererseits verständlich, solange es nach bekannten Regeln geht.

    In einem Pflegeheim in WOB sind innerhalb kurzer Zeit 12 Personen erlegen.

    Aber auch Menschen mittleren Alters ohne Vorerkrankung trifft es, in Göttingen in der Uni liegen zb welche, um die 44 Jahre alt, einer davon Pilot und topfit, jetzt unter Beatmung, nach Extubierung erneut rascher O2 Abfall. Erneute Intubation.....

  • Ja, der Straßenverkehr nimmt wieder zu. Mir ist vor allem vollkommen unverständlich warum mir im Landkreis Altenburg derzeit so viele fremde Kennzeichen auffallen. RL, L, C, GC, persönliches Highlight heute HO...

    Haben die keine eigenen Läden mehr zum Einkaufen? Die können doch nicht alle hier in die Baumärkte wollen

    (in Thüringen haben die noch auf). Und ja, mindestens die Hälfte der Insassen sind Graukappen. Soviel zum Thema "Bleibt zu Hause":rolleyes:



    MfG

    Matze

    Stets dienstbereit, zu Ihrem Wohl, ist immer der Minol-Pirol!

  • An der Stelle bezahlt das Kollektiv zwar die Kosten, aber der Betroffene mit seinem Leben.....

    Wozu Ventile? 0,6 EDS Hemi


    Seine Freunde nennen ihn Mossi, die Anderen sprechen nur vom "dicken Typ mit der Zigarre".


    www.trabant-original.de

    Edited once, last by Mossi: Damit der Kollege klapprot in nichts zum Weinen hat..... ().

  • Ich habe einen Nachbarn im Alter von 83 Jahren, über den ich auch ziemlich verwundert bin.

    Zwei bis dreimal täglich geht es zum Einkauf - weiss der Himmel, was der

    dauernd kauft oder sucht.:doof:


    Der ist in normalen Zeiten schon immer kurz vor Ladenschluß, wahrscheinlich

    zur " Freude " des Verkaufspersonals, einkaufen gewesen.