Schwungrad abziehen: kein Gewindelöcher für den Abzieher

  • Jetzt mal an der andere Seite dieser mitte 1986er Motor.

    Da fehlen die Gewindelöcher für den Abzieher! !

    Nur leichte Dellen an den vorgesehenen Orten, aber an Uhu Kleber glaube ich da nicht so...

    Ich glaube wohl kaum, daß hier aus freier Hand einen HeliCoil-Einsatz bohren die Lösung ist...


    Kann ich da mit den sechs SW10 Schrauben für dem Drückkörper was tricksen? Das müsste dann schon eine massive Platte werden, wo auch die Abzieher-Gewinden genau passen sollen. Dazu fehlt mir Werkzeug und Fachwissen, und den Job aus Hände geben lohnt sich für den Rest dieses Rasselmotors nicht.

  • Da sind solche Blechscheiben noch drin, die mußt du nur heraus schlagen.

  • Ich hatte nen Schraubenzieher genommen, musste nur aufpassen dass das Gewinde nicht kaputt geht.

    Kannst auch ein kleines Loch in die Blechkappe bohren eine Schraube reindrehen und daran rausziehen.

  • Während du das getippt hast,

    habe ich genau das gemacht...

  • Da fehlen die Gewindelöcher für den Abzieher! !

    Nur leichte Dellen an den vorgesehenen Orten,

    Damit hast du dich jetzt aber in ein sehr unwissenens Licht gestellt ;), als Trabantprofi wie du hättest du das eigentlich wissen müssen :P

  • Auch Profis lernen noch dazu;)

  • Diese Kappen sind ja auch nur noch selten vorhanden. Wenn die Schwungscheibe einmal ab war macht die Kappen ja keiner wieder dran.

  • Ich schon und 60% der Motoren, die Ich zum zerlegen hier hatte schon, waren auch noch mit den Kappen.

  • Ok, mir sind solche Kappen bisher erst einmal untergekommen. Da hatte ich mich auch etwas gewundert, bin aber auf des Rätsels Lösung auch ohne Internet gekommen.

  • Die SuFu hätte es auch gewusst. Der Abzieher ist goldwert, allerdings bei 500er Motoren. Sonst geht das auch mit zwei alten Spurstangenköppen.

  • Die Verschlussscheiben und deren Sitz haben ja auch nur Motoren mit Kolbenringabdichtung an der Schwungscheibe.

    Und die müssen auch wieder rein, sie schützen die Kupplung vor dem Ölnebel der bei dieser Abdichtung austreten kann.

    Es sind Normteile, DIN 470.

  • Damit hast du dich jetzt aber in ein sehr unwissenens Licht gestellt ;), als Trabantprofi wie du hättest du das eigentlich wissen müssen :P

    Mit Bremsen, Radlager, Kupplung und Getriebe aus-und einbauen; also die 'tägliche' Sachen, da kann ich mich mittlerweile gut retten, aber bei den Innereien vom Motor und Getriebe bin ich noch ziemlich jungferlich.

    Dieser Schlosserkurs habe ich angefangen weil ich gerade kein Profi bin.

  • Die meisten Motoren die ich zerlegt habe waren aus den 60er und 70er Jahren und waren mit Sicherheit auch nicht mehr Jungfräulich. Außerdem waren davon die meisten mit Simmering.

    Ich muss zugeben das ich die Kappen noch nie rein gemacht habe und mit der Kupplung auch noch keine Probleme hatte.

    In meinem 600er hatte ich auch Kolbenringabdichtung und da gab es diese Kappen auch nie.

  • Steffen hats doch gesagt....die bekommst du sowieso nur bei Kolbenringschwungscheibe rein, weil nur da Absätze drin sind wo sie halten können.

  • Es sind Normteile, DIN 470.

    Wem das zu umständlich ist, 5 Cent passen akkurat

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  • Die ± 0,3 mm Übermaß läßt sich schon herein klopfen...

    Da habe ich endlich eine Verwendung für das deutsche Wechselgeld. :thumbup:

  • Die SuFu hätte es auch gewusst. Der Abzieher ist goldwert, allerdings bei 500er Motoren. Sonst geht das auch mit zwei alten Spurstangenköppen.

    Kann man so machen, wenn die Welle eh überholt wird, ansonsten würde ich es lassen und den entsprechenden Abzieher verwenden. Um die Kraft in die Welle ein zu leiten und nicht in die Lagerung.

  • Diese Verschlussscheiben oder Centstücke vorher auf eine 12er oder 14er Mutter mittig legen und innen mit einen runden Kugeldorn bauchig klopfen sodas die Scheiben gewölbt sind.... mit der Wölbung nach oben in die Verschlusslöcher legen und die Wölbung mit einem geraden Dorn wieder gerade klopfen. Somit presst sich die Scheibe besser in die Bohrung.