Trabant - sauberster Autobauer - CO2 Sieger - Verbrauch 4,3 l -- so stehts bei T-online

  • untermotorisierte SUV`s gibt es in China massenweise, da zählt nur die Fahrzeug-Grösse. Die wären in Europa und USA unverkäuflich.

    Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren!

  • JL


    Ich bin mehr dessen sehr bewusst, dass der Polo nicht gut für die Umwelt ist, ebenso wenig wie mein Trabi und die Wartbürger. Wünschen würde ich mir dennoch, dass das Konzept vom leichten, leistungsarmen Auto erhalten geblieben wäre. Die großen Schiffe verleiten sehr viele Leute zu einer überheblichen Erhabenheit, die mir zuwider ist. Jeder Typi bildet sich etwas auf seinen beschissenen SUV aus dem Hause Kia, Hyundai, Mazda, VW, Audi etc. ein und fühlt sich als der alles überblickende King. Die Effizienz der neuen Technologien haben wir nicht dazu genutzt, bisherige Autos umweltfreundlicher zu machen, sondern lediglich unseren Komfortanspruch zu steigern. Wozu? Wäre es nicht Pflicht gewesen, uns zu mäßigen? Für unsere Nachkommen? Was erzählt ihr euren Kindern, wenn 2050 jährlich die Sturmfluten hereinbrechen und im Sommer die Hitzewellen und Trockenperioden alles zerstören? ,,Sorry, es war wichtiger, deinen Arsch täglich 2km mit 2,5t um dich herum zur Schule zu bringen."?


    Und nein, ich will nicht alles verbieten, aber nur über Verbote wird wenn überhaupt noch etwas zu retten sein. Aber diese Verbote werden nicht kommen. Und falls in 20 Jahren doch, dann wird man zuerst die Oldtimer von der Straße verbannen als den Flug von Berlin nach Frankfurt am Main zu untersagen.

  • Beides zusammen geht nicht.

    Doch, gibt genug Kleinwagen (Smarties, Polos, Adams, und wie sie alle heißen ohne an die Toyotas und Hundays überhaupt gedacht zu haben) die die Kriterien erfüllen. Und SUV und Platz? Schon mal in die Kofferkammer eines Tuareg geguckt? Oder Solche Idiotien wie der X6 von BMW als 4(!!!elf!!1!!) -Sitzer. (ja, JL, ich weiß, inzwischen gibt es eine 3 sitzige Rückbank als Optional-Gimmik (Merkst du auch, gell?)


    Sinnlose Karren bleiben sinnlose Karren und wenn man sie sich noch so schön redet. Gar nicht zu reden davon, wie viele Besitzer mit den Dingern nicht mal umgehen können. Jeden Morgen darf ich beobachten wie in Ortsdurchfahrten vor 3 m breiten Löchern angehalten wird, weil man glaubt da nicht durchzupassen und 10 min später eimern die gleichen Leute auf 2 m Baustellenspuren rum wo sie nichts zu suchen haben.


    So, genug aufgeregt. Ich geh jetzt Kaffee holen....


    (Notitz an mich selbst: Nie vor dem ersten Kaffee Forum lesen.)

  • trabi: d.h. bei dir passt Frau, Kind, Kinderwagen und Gepäck alles in einen Kleinwagen??? Ist unser Trabant dann nicht auch eine sinnlose "Karre"


    und warum hast du dann einen Barkas???

    Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren!

  • trabi: d.h. bei dir passt Frau, Kind, Kinderwagen und Gepäck alles in einen Kleinwagen??? Ist unser Trabant dann nicht auch eine sinnlose "Karre"


    und warum hast du dann einen Barkas???

    Hast du mehr als ein Auto? Wenn ja warum?

    Vermutlich aus dem selben Grund warum trabi nen barkas hat, es nennt sich Hobby...


    Ich finde diese Diskussion hier ehrlich gesagt sehr amüsant...

    Wir Deutschen müssen mit verboten zu irgendwas gezwungen werden, unsere Autos sollen wir am besten auch abschaffen, damit die dann in anderen Ländern weiter fahren. Stimmt damit verringern wir den co2 Ausstoß und die welt wird sauberer....

    Schön wie wir Deutschen nur bis zum tellerrand sehen, und nicht darüber hinaus...

    Wenn dann muss die ganze Welt mitziehen, aber das wird wohl so schnell nicht passieren...

  • Weil ich es kann und will! Und dann noch andere Spielzeuge mit Motor! Und nebenher verdiene ich auch noch Geld damit...

    Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren!

  • Früher wollten "wir" die Welt beherrschen, heute (in unserer inzw. zutiefst verinnerlichten "Büßerrolle") wollen wir sie retten - wenn's sein muss, auch ganz alleine. ;)

    Ebenso, wie das eine (zum Glück!!) nicht geklappt hat, wird es das andere (leider) auch nicht tun.

    Für jede t CO2, die hierzulande 'eingespart' wird, gibt es weltweit doch 100-fachErsatz. Und solange das SO bleibt, können wir hier Kopfstände machen... Klimaschutz könnte nur in wirklichem (!) weltweiten (!) Konsens funktionieren - und genau das werden wir wohl kaum erleben...X/


    Was die SUVs anbelangt: ich mag die Dinger auch nicht, die verströmen in all ihrer Aufgeblasenheit und völligen Überdimensionierung mehr als nur einen Hauch dessen, was Guido W. mal als "spätrömische Dekadenz" bezeichnet hat. ;)

    Kaum einer braucht sowas wirklich, "alle" müssen aber plötzlich so eine fahrbare Burg durch die Lande gaspedalisieren. :rolleyes:- Gerade mal gute 10 Jahre ist es her, da haben wir über die "doofen Amis" und deren SUV- und Pickup-Hype gelästert (inzw. zählt beides längst und weit verbretet zu unserem Strassenbild...).

    Mobilität der Zukunft (wie auch immer angetrieben) wird jedenfalls nur mit (wieder) kleineren und leichteren Fzgn. funktionieren können, auch wenn das heute noch keiner wahrhaben will.

    Und was sich heute "Kleinwagen" nennt, wäre (gar nicht so sehr viel) früher noch als vollwertiger Familengolf durchgegangen. Eine m.E. absolut irre Entwicklung...

  • Das "Wieso nur wir und die dort nicht?" hört man bei uns auch, aber man muß irgendwo anfangen. Vergiss nicht , daß die dort eigentlich nur versuchen etwas Wohlstand nachzuholen, daß zT die Europäische Kolonialmächte im gewissen Sinne dort geraubt haben. Und es ist unser Großkapital dass dort die Korruption ausnützt und imstande hält. In dem Sinne wird es einem schon schwierig gemacht, sich ein wirklich faires (Alltags)auto zu besorgen. ( Este baut ja auch schon zehn Jahre daran und friert. ;))


    Mit dem Wachstumsdenken waren wir Europäer Vorläufer; mit dem Umdenken werden wir es auch sein müssen. Dabei muß 'man' jedoch Entscheidungen treffen die wirksam sind, und nicht nur starke Bühnenreden sind.


    Zur Zeit ist da in den NL die Stickstoff-Krise aktuell. Letzte Woche haben die Bauern Krach gemacht und jetzt sind die Bauarbeiter dran, mit ihre große Maschinen den Stadtstaat NL lahm zulegen. M.m.n denken die nur an ihren direkten Gewinn, daß auch nur möglich ist, weil ein Unterminister (jetzt wieder Bauer) damals alle Ratschläge zuwider ein Stickstoff-austrick-Gesetz (PAS) hat verabschiedet, daß neulich vom Gericht vernichtet worden ist. Und jetzt haben wir die Bescherung.

    Ich erwarte das dieses Stickstoffthema demnächst auch in Belgien und Deutschland altuell wird.

  • Das Stickstoffthema ist doch auch längst hierzulande angekommen.


    Grandpa


    Dieses „wir sollen uns ändern und nebenan wird einfach weitergemacht" kann ich nicht mehr hören! Wir müssen vielmehr zeigen, dass beides geht: Umweltschutz und Wohlstand. Vorbildfunktion. Die Schweden, Norweger und Co. sind uns da weit voraus. In Schweden bspw. gibt es seit 1991 eine CO2-Steuer, die mittlerweile fast 120$ pro Tonne beträgt und zu notwendigen Veränderungen geführt hat, ohne dass sich gleich alle vor den Kopf gestoßen fühlten. Und fangt jetzt nicht an mit „die verdienen ja auch viel mehr als wir" - das zählt bei genauer Betrachtung nicht.


    Deutschland, das Land der Dichter & Denker... lang ist`s her!

  • Doch, zumindest am Bsp. Norwegen zählt das schon, zumindest können die sich ihr grünes-Elektroauto-Vorreiter-Image auch nur leisten, weil sie kräftigst Erdöl fördern und exportieren. Klimaschutz muß man sich nämlich auch leisten können.

    Entsprechend müßten wir hier in D an Kohle fördern und exportieren, was das Zeug hält und aus den Gewinnen könnten viele schöne Klimaprojekte finanziert werden. Was machen wir stattdessen?


    Aber egal. Offensichtlich taugt die Klimadiskussion ganz prima dazu, daß sich alle gegenseitig beharken und wahlweise mit Neid oder Angst auf den Nachbarn und Gegenüber "eindreschen".

    Teile und herrsche ... funktioniert nach wie vor prima...

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Divide et impera...


    Was (Braun)Kohle angeht: das wollte man schon vorm Krieg abbauen, eben weil dieser Energieform kaum lohnt. Ich meine daß etwa 90% der vorhandene Braunkohl-Energie zum Entfeuchten der Braunkohle gebraucht wird...

    Wegen der Arbeitzplätze-Retorik wird das Schließen der Tagebau schon seit über 80 Jahre verschoben, das sind schon mehrere Generationen Arbeiter die sich als Jüngling auch ein anderen Zunft hätten lernen können.

    Da ich mich kaum vorstellen kann, dass die Deutschen insgesamt só dumm sind, wird es wohl Kräfte geben die an der Vernichtung unser Welt ein direktes Profit haben, und die in der Lage sind sich uns allem gefügig zu machen. So passiert es bei uns genauso, wie auch in aller Welt. Sic transit gloria mundi sagen die die gerne zeigen wollen dass sie nicht umsonst zur Schule gegangen sind...:saint:

  • Natürlich. Daran kann doch niemand ernsthaft Zweifel haben, daß es letztlich nur ums Geld geht.

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • @IFA_Alex


    Ok, und wieviel Prozent der Weltbevölkerung sind Vorbilder?

    Wieviel der Weltbevölkerung leben so wie wir?

    Und was macht der Rest?


    Versuche mal bitte darüber nachzudenken. Und wenn du als gutes Beispiel vorangehen möchtest, dann solltest du damit anfangen die ein umweltfreundliches Fahrzeug zu kaufen, und allen zu zeigen das du ein gutes Vorbild bist;-)

    Nur welches Fahrzeug ist umweltfreundlich? Fahrrad? Die Herstellung kostet co2, und jeden Tag 20km mitm Fahrrad zur Arbeit ist nicht der Brüller... bus und Bahn? Aufm Land eher schlecht.... ja was bleibt noch übrig?


    Wie gesagt schaue mal bitte über deinen eigenen tellerrand hinaus. Ich möchte dich nicht angreifen, kann nur deine Sichtweise nicht so ganz nachvollziehen ;)

    Mag sein das ich zu blöd bin, oder was auch immer...

  • Komischerweise finden mittlerweile "alle" eine - natürlich auch noch möglichst hohe - CO2-Steuer toll und absolut erstrebenswert. Wer garantiert uns denn, dass diese auch zielgerichtet eingesetzt wird?! Nur mal zum Vergleich: "Öko-Steuern" zahlen wir schon seit Jahr und Tag - fließen die tatsächlich in Ökologie/Umweltschutz? :/ Wen trifft denn teureres Fahren, Heizen, Wohnen am Härtesten, wem ginge es am Allerwertesten vorbei?

    Der Vergleich mit Skandinavien hinkt nicht nur wegen der anderen Einkommens- und Sozialstruktur. Bevölkerungs"dichte"/Einwohnerzahl, Bodenschätze/Wasserkraft-/Waldreserven, (letztere z.B. in Schweden über die bei uns vorstellbaren Maßen intensiv genutzt) , andere Industriestruktur, weitaus weniger Bedeutung der Fzg .industrie (so überhaupt eine vorhanden ist)....

    Nichts von alledem wäre 1:1 auf uns oder die meisten anderen Länder übertragbar.

    Eine derart hohe Anzahl an "prekären" Beschäftigungsverhältnissen, einen derart ausgeuferten Niedriglohnsektor wie hier bei uns gibt es in den skandinavischen Vorzeigeländern ganz einfach nicht, auch die bei uns längst vorhandene und zunehmend drohende Altersarmut nicht.

    Ohne all das ist eine hohe CO2-Steuer eben lockerer zu stemmen. Mit sähe es deutlich schwieriger aus, liefe unweigerlich auf massive Subventionen für ärmere Bevölkerungsgruppen hinaus. Woraus bzw. von wem die dann wohl wieder finanziert würden...;)

  • https://futurezone.at/meinung/…?utm_source=pocket-newtab


    Es geht nur mit persönlichem Verzicht. Ich habe momentan täglich ca. 45km Arbeitsweg auf mich zu nehmen und nutze dafür keines meiner Autos, sondern eine Kombination aus Bahn und Fahrrad. Ätzend ist das, sogar teurer als mit der Karre und mit einem fast doppelten Zeitaufwand verbunden - und dennoch mache ich es. Ich werde gelegentlich angefeindet, da ich fünf Autos besitze, das jüngste von 1994. Dass ich bei dreien davon pro Fahrzeug keine 1000km im Jahr zurücklege, bleibt dabei unberücksichtigt - und das kann ich auch niemandem verübeln, woher soll mein Gegenüber es wissen?


    Alles was ich mir wünsche ist, dass jeder einzelne von uns achtsamer handelt und in seinem täglichen Leben bewusster agiert. Nicht mehr und nicht weniger. Mich betrüben jene, die es breit grinsend nicht tun und sich über meine Bemühungen lächerlich machen. Letztlich habe ich einfach nur Angst vor dem, was kommen wird. Verteilungskämpfe, Missernten, Krankheiten und eine Menschenfluchtbewegung, die alles bisher da gewesene weit übertreffen wird.


    Grandpa


    Meine Vorbildfunktion sehe ich gerade darin, mir eben nicht ein neues Auto zu kaufen, das für mich produziert werden muss, sondern mich mit einer alten Toilette zufrieden zu geben und diese möglichst sinnig und selten zu nutzen - trotzdem ich mir auch etwas völlig anderes leisten kann. Mir scheint, viele Leute müssen ständig zeigen, dass sie jemand sind und sich etwas leisten können. Diese ganzen komischen Angewohnheiten haben Instagram und Co. ja so schön anerzogen.

    Edited once, last by IFA_Alex ().

  • Steuern sollen, neben Einnahmen zu generieren, auch Verhalten steuern. Und das tun sie auch ohne dass das Aufkommen in dem Bereich bleibt. Mit der Hundesteuer wird nicht nur Kacke entfernt.

    Wenn die Maß Bier teurer als eine Tonne Co2 ist, ist das lächerlich.

  • Merkwürdigerweise werden die Köter auch trotz Hundesteuer immer mehr...8o


    Keiner wird wegen einer CO2-Steuer aufhören (können) zu Fahren oder zu Heizen. Wohl aber wird massenweise und geballt in "klimafreundliche" Heiztechnik, Dämmung und die ach so tollen E-Fzge. investiert werden. Ob schon mal jemand ernsthaft gegengerechnet hat, wie VIEL CO2 (und sonstige Schadstoffe/Umweltbelastungen) durch die Produktion all dessen überhaupt erst entstehen??

    Wichtig ist doch nicht nur, was hinten raus kommt - sondern sehr wohl auch, was zur Reduktion vorne reingesteckt werden muss...;)

  • Merkwürdigerweise werden die Köter auch trotz Hundesteuer immer mehr...8o


    Keiner wird wegen einer CO2-Steuer aufhören (können) zu Fahren oder zu Heizen. Wohl aber wird massenweise und geballt in "klimafreundliche" Heiztechnik, Dämmung und die ach so tollen E-Fzge. investiert werden. Ob schon mal jemand ernsthaft gegengerechnet hat, wie VIEL CO2 (und sonstige Schadstoffe/Umweltbelastungen) durch die Produktion all dessen überhaupt erst entstehen??

    Wichtig ist doch nicht nur, was hinten raus kommt - sondern sehr wohl auch, was zur Reduktion vorne reingesteckt werden muss...;)

    Dem ist nicht mehr hinzu zu fügen!

    Den genau das ist der Punkt der glaube ich von unserer "führungskräften" gerne übersehen wird. Die neuen Modelle (egal ob Heizung, Auto oder sonstwas) sind vielleicht umweltfreundlicher während der Benutzung, aber wenn man die produktions mit einrechnen müssen sie einige Jahre genutzt werden bis sie wirklich anfangen zu sparen, und bis dahin sind sie vermutlich eh schon wieder kaputt.

  • Und wenn du als gutes Beispiel vorangehen möchtest, dann solltest du damit anfangen die ein umweltfreundliches Fahrzeug zu kaufen, und allen zu zeigen das du ein gutes Vorbild bist;-)


    Die neuen Modelle (egal ob Heizung, Auto oder sonstwas) sind vielleicht umweltfreundlicher während der Benutzung, aber wenn man die produktions mit einrechnen müssen sie einige Jahre genutzt werden bis sie wirklich anfangen zu sparen,

    Na was denn nun?