VW Bremse geht schlecht

  • Liegt nur an der Kraft im Bein..... Und selbst das kann man mit ner elektrischen Unterdruckpumpe lösen

    Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren!

  • Also Unsere Bremse geht wie sau und auch die Pedalkraft ist absolut ok und besser als mit der Trabitrommel. Könnte auch daran liegen wie der Zustand der Teile ist. Wabutrommel kostet viel Geld und man bekommt kaum noch gute Brocken. Ich hab runderum VW, und das bremst wie sau, kostet pfennige, Es gibt massig Auswahl und der Nachsteller der Trommel hinten ist ein Idiotensicheres System was immer funktioniert.

  • Ich hänge mich mit meinem Problem bzw. meiner Frage mal hier ran:


    Seit 9 Jahren fahre ich auf meinem 601er Kombi die VW-Anlage an der Vorderachse, und zwar das Komplettpaket mit Einfachscheibe von trabiteile.de. Bis zum heutigen Tag war ich mit der Anlage vollauf zufrieden. Jetzt stellte ich bei einer periodischen Überprüfung fest, dass die Bremsklötze an der Verschleißgrenze sind und hab mir bei TW Ersatz bestellt.

    Ich wollte den Neuerwerb vorhin einbauen. Dabei fiel mir auf, dass die bisherigen Klötze (alle 4 gleich) vollflächigen Belag haben/hatten, d.h., der Belag war jeweils so groß wie die Trägerplatte.

    Die Neuen sind dagegen zwar von der Trägerplatte her passend, die jeweiligen Beläge sind jedoch (ebenfalls alle 4 gleich) erheblich kleiner als die Platten, bedecken quasi nur die Mitte der Trägerplatte und lassen links und rechts vom Belag geschätzt jeweils 2cm frei. Ich habe daraufhin vom Einbau erst einmal abgesehen.


    Jetzt frage ich mich natürlich, ob die Neuen ob ihrer geringeren Bremsfläche genauso gut bremsen würden wie die alten Vollflächigen oder ob ich sie zurückgeben sollte und weiter nach Vollflächigen suchen sollte. Wie handhabt Ihr, sofern Ihr SB fahrt, das mit der Belaggröße? Bin echt ein wenig verunsichert...

    Gruß Lutz

    Jawohl, Sie haben richtig gehört! Wir machen Hausbesuche! Selbstverständlich ohne langwierige vorherige Terminabsprache! Wir kommen auch zu Ihnen! Stets zu Diensten...Ihre Steuerfahndung! :grinsi:

  • Ja, sind 239 x 12. Ich hätte gerne ATE gehabt und hatte auch danach gesucht, war mir aber nie sicher, ob's die Richtigen gewesen wären, da ich nicht genau wusste, von welchen VW-Typ die Trabantbremse denn nun ganz genau ist und die Produktabbildungen der Anbieter auch nie so das gelbe vom Ei sind. Bei dem TW-Angebot konnte ich mir wenigstens sicher sein, dass die Beläge zumindest passen. Allerdings hätte ich immer noch gerne ATE...

    Du hast nicht zufällig...:) eine ATE-Nr. oder einen Link :), vielleicht...?

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  • Beim Trabant sind die Steine fast egal. Du hast sicher den VW II Sattel drauf und der war in den 80zigern an fast jedem VW. Nur eben mit unterschiedlich langen Belägen und unterschidelich dicken Bremsscheiben.


    Würdest du bei einem Golf die langen Beläge auf einer Vollscheibe nehmen, so könnte es zu thermischen Problemen kommen. Da der Trabant aber keine 150 fährt und auch min. 300kg weniger wiegt, ist es ziemlich egal ob lange oder kurze Beläge.

  • Allerdings hätte ich immer noch gerne ATE...

    Du hast nicht zufällig... :) eine ATE-Nr. oder einen Link :) , vielleicht...?

    ATE Bremsklötze: 607032 // 13.0460-7032.2

    ATE Bremsklötze (15mm schmal): 607033 // 13.0460-7033.2


    Grüße Enrico

  • Dankeeee!!! :thumbup:

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  • Luft. Entlüfte die nochmal.

    Genau das Tippe ich auch...wenn der Sattel komplett neu ist, dauert das seine Zeit. Mega nervig...hatte ich kürzlich auch im Zuge meine TÜV Termins. Klopf mal am Sattel während der Entlüftung.

    Quote

    Motörhead´s Lemmy Kilmister: "Just 'Cos You Got The Power,That don't mean you got the right."

  • ich behaupte mal frech, das die kürzen Beläge eine bessere Bremsleistung erzeugen.

    Für Trabant recht das allemal.

    Biete Serienmotoren, Sportmotoren, Rennmotoren, Sport-VSD, Vergaserumbauten, Regenerierung Drehschieberflächen, Gehäusereparaturen, Aluschweißen, Sandstrahlen mit verschied.Material auf Anfrage

  • Ich denke mal du gehst vom Druck auf die Fläche aus Frank?!

    Möchte ich nicht abstreiten aber bei den größeren Belägen hast du natürlich mehr Auflagefläche.

    Vermutlich ist es beim Trabant unrelevant und es kommt eher auch die Mischung des Belags an.

  • Wenn sich die Sache nach dem Coloumbschen Gesetz für Reibung verhält, so ist die Größe der Reibfläche irrelevant. Mehr Fläche, weniger Flächenpressung und umgekehrt - die Reibkraft ist dieselbe.


    Bei derartigen Reibbelägen ist das aber gern mal anders und vorzugsweise so, dass mehr Fläche auch mehr Reibung bedeutet. Siehe z.B. Reifen auf trockener Fahrbahn: Je breiter, desto mehr Haftung.

    Oder auch: Gekürzte Beläge an der HA der Trabant-Trommelbremse, um die Achse nicht überbremsen zu lassen.


    Deswegen bitte Frank, wie kommst du zu der “frechen“ Aussage? Praktisch erprobt? Mit identischen Reibbelag-Materialien?

    Soll keine “Stichelei“ sein sondern wirkliche Neugier!


    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

    Edited once, last by bepone ().

  • Coloumbesches Gesetz hin oder her. Wenn die Kraft (Bremsdruck) begrenzt ist, kann ich doch mittels kleinerer Beläge mehr Druck auf die Scheibe ausüben? Da der Trabant normalerweise keinen BKV hat, kann ich den Bremsdruck mittels Größe der Beläge korrigieren?

  • Deswegen bitte Frank, wie kommst du zu der “frechen“ Aussage? Praktisch erprobt? Mit identischen Reibbelag-Materialien?

    Der Polo hatte kleinere Beläge als der Golf GTI bei identischen Sattel und Kolben soweit ich das in Erinnerung habe. Mit den Polo Belägen war die Pedalkraft besser. Ich habe das auf die kleineren Beläge geschoben.

    Mehr Fläche bedeutet natürlich auch mehr Reibung, ich denke aber das Gefühl für die Bremse wird schlechter wenn man nicht gleichzeitig auch den Druck erhöhen kann.

    Kleinere Beläge sind meiner Meinung nach effizienter, wenn auch der Verschleiß größer ist. Das wiederum war ja beim Trabant nie das Problem, im Gegenteil.

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  • Schiefe Ebene..... Belagsgröße ist völlig wurst so lange die Drücke am Kolben gleich bleiben. Bei den Belagsformen und Breiten ging es nur um Wärmeaufnahme und Verformung der Trägerplatte. Und je nach Belagsform und Länge kann man das schiefe Abfahren etwas veringern. Bei VW Typ1 passt bei der 12er Scheibe nur der 15er Belag oder 10mm mit 17er. bei Typ 2 mit Poloscheibe 239x10 passt der 19er, bei 12er Scheibe nur 17er Belag.


    12mm Scheibe Golf 1/2 und Belag Polo G40 passt immer und hat bei Typ 2 sogar noch Luft.


    24.0120-0123.1 239x20

    24.0320-0123.1 239x20 Power Disc

    13.0460-7033.2 15,3mm Belag

    24.0110-0151.1 239x10

    24.0310-0151.1 239x10 Power Disc

    13.0460-7059.2 17,3mm Belag

    24.0112-0106.1 239x12

    24.0312-0106.1 239x12 Power Disc

    13.0460-7032.2 19,7mm Belag

  • Weshalb baut man auch eine innenbelüftet Bremse an ein Auto mit gerade mal einer Tonne ZGG und 26 PS?

    Aus damaliger Unwissenheit.



    Eine Scheibenbremse ohne Bremskraftverstärker bremst im Gegensatz zu einer Trommelbremse ohne Bremskraftverstärker schlechter. Das liegt daran, das die Trommelbremse immer mindestens einen auflaufenden Bremsbacken, pro Radbremse hat. Das führt dazu, das die Trommelbremse ihre Bremskraft selbst verstärkt.

    Diesen Effekt hast du bei der Scheibenbremse nicht, eine Scheiben ist nur mit Bremskraftverstärker wirkungsvoller.

    Bremskraft...Damit ist die Fußkraft gemeint...Der Eindruck des besseren Bremsens ist subjektiv.

    Kacke auf dem Trabidach wird erst bei 180 flach. :hä:


    ifa-ig-sachsen

  • Wenn man nach dem Einbau der Scheibenbremse etwas mehr drauftreten muss, wird dann nicht dadurch die Hinterachse überbremst.

  • Theoretisch ja.

    Wenn du aber bei heißer Trommelbremse vorne bergab irgendwann mit beiden Füßen auf dem Pedal stehst weil nichts mehr passiert, hast du den Effekt auch.

  • Daher hat der 1.1 auch einen Druckübersetzer und 19er RBZ. ;)

    Kann man alles bei Umbau auf SB auch einbauen falls er zum überbremsen auf der HA neigt. Das ist aber wieder jeder Wagen anders im Verhalten.