Trabant-Motor

  • Hallo Trabi Freunde! Habe all eure Beiträge gelesen, und wir haben alles kontrolliert u. überprüft einschließlich Vergaser gereinigt ,Düsen durchgeblasen u. Dichtungen erneuert. Also an der Benzinzufuhr dürfte es Wohl nicht mehr liegen. Bleibt wohl jetzt nur noch die Elektrik übrig. Das Steuerteil der EBZA ist ja wartungsfrei und soll ein Autoleben lang halten. Bleibt also nur noch die Gebereinheit, die Zündspulen,Kerzen stecker sowie Kerzen. Da ich selbst Elektriker bin, werde ich mich mal mit dem elektro teil befassen, und hoffe hier den Fehler zu finden. Gruß Paul

  • wir haben alles kontrolliert u. überprüft einschließlich Vergaser gereinigt ,Düsen durchgeblasen u. Dichtungen erneuert. Also an der Benzinzufuhr dürfte es Wohl nicht mehr liegen.

    Hast du das gemessen oder nur geschaut ob was raus kommt :/

    Viele Menschen wurden dazu erzogen, nicht mit vollem Mund zu sprechen. Aber sie scheuen sich nicht, es mit leerem Kopf zu tun (Orson Welles)

  • Astrofreak schreibt von Aussetzern in ALLEN Gängen. In den unteren ist der Kraftstoffbedarf geringer, so dass sich ein zu geringer Durchfluss dort geringer bis nicht bemerkbar macht.

  • Das würde ich nicht daraus schließen.

    Bevor hier ein harter Wert in ml/min steht, ist der Benzinfluss verdächtig.



    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Hallo Trabi Freunde! Wenn ich ganz ehrlich bin,habe ich dieses Problem mit der Durchfluss-Mengenbestimmung das erste Mal gehört,seit ich Mitglied in diesem Forum bin. Ich habe mehrere Reparaturbücher über Trabant (Wie helfe ich mir selbst). Aber ich habe da noch nie etwas gelesen-unter dem Kapitel Fehler und ihre Beseitigung-von einer Messung des Benzindurchflusses. Ist es wirklich so wichtig,ob 210,219 oder 190mi Benzin pro min.durchlaufen? Gibt es da nicht einen gewissen Bereich von.........bis,den man als normal ansehen kann? Mein Prinzip war früher so: Schlauch am Vergaser abziehen und Benzinhahn auf! Wenn da ordentlich Benzin heraus kam war für mich die Sache in Ordnung. Nun gut! Bis jetzt bin ich bei der Elektrik,habe bis jetzt aber noch nichts Auffälliges feststellen können. Wenn ich auf etwas stoße , was vielleicht die Ursache sein könnte, dann melde ich mich wieder. Gruß Paul

  • Dann mach doch weiter wie immer und erfreue uns mit deinen Problemen. Einen Wert gebe ich dir trotzdem von 250ml bis 1000ml ist alles im grünen Bereich.8o

    Biete Serienmotoren, Sportmotoren, Rennmotoren, Sport-VSD, Vergaserumbauten, Regenerierung Drehschieberflächen, Gehäusereparaturen, Aluschweißen, Sandstrahlen mit verschied.Material auf Anfrage

  • Nimm am besten die Tips der erfahrenen Leute hier an, die schreiben das nicht um dir zusätzliche Arbeit zu machen sondern dir zu helfen!

    Außerdem ist es nicht viel Arbeit die Dinge zu kontrollieren...

  • Hallo Paul,

    ja es ist wichtig!

    210, 190ml sind definitiv zu wenig.

    Das kannst Du schon mit dem Taschenrechner feststellen:

    z.B. einfach gerechnet

    Bei 100km/h Verbrauch >12 Liter

    --> 12 Liter pro Stunde entsprechen 200ml pro Minute. (12/60)


    Es ist, meiner Meinung nach, einfacher diese Fehlerquelle durch Messen auszuschließen, bevor diverse Zündungsteile getauscht werden.

    Grüße Enrico

  • 12l/100km ?


    Welcher Stinotrabi kommt bitte auf diesen Verbrauch?

    Meiner bekommt nun schon nur vor die Mütze (Autobahnfahrzeug, Dauervollgas) aber mehr als 9 habe selbst ich noch nicht durchbekommen.

  • Die Rechnung stimmt auch so nicht ganz, der Durchfluss von mind. 250ml wird immer beim beschleunigen benötigt und da können es sogar mehr als 12 Liter Verbrauch sein.

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  • Der hohe genannte Verbrauch ist kurzzeitig und hat nichts mit dem Durchschnittsverbrauch zu tun.

    Beim Beschleunigen und auch bei kalter Maschine läuft da Sprit durch, dass man mit den Ohren schlackert.

    Auf Autos mit Bordcomputer, die im Durchschnitt mit 6l unterwegs sind, stehen im Momentanverbrauch gern mal 20-30l drauf.


    Und nochmal, die Messung am abgezogenen Benzinschlauch macht zwar einen großen Spaß, aber die Engstelle “Schwimmernadelventil“ (möglicherweise verdreckt oder klemmend) ist dann nicht mit einbezogen.


    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Werden hier jetzt Einspritzer mit Vergasermotoren verglichen? Das wird leider nichts.



    Wie beim beschleunigen des Fahrzeugs immens mehr Sprit durch die statische Vergaserdüse rauschen soll als bei Dauervollgas erschließt sich mir auch gerade nicht.

    Der Spritdurchsatz wird durch die Düse konstant gehalten, der Luftdurchsatz durch die Drosselklappe und der Unterdruck im Vergaser sollte sich jetzt auch nicht groß unterscheiden.

  • Du fährst mit dem Trabant Dauervollgas auf der Autobahn?

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  • Mit Einspritzer oder Vergaser hat das genau nichts zu tun. Beide stellen das korrekte Kraftstoff-Luft-Gemisch bereit je nach Stellung der Drosselklappe. Nach wie vor.


    Gruß

    Benjamin

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  • Du fährst mit dem Trabant Dauervollgas auf der Autobahn?

    Ja, sonst hätt ichs oben nich geschrieben.

  • Hallo Trabi Freunde! Melde mich jetzt wieder , weil ich -mehr oder weniger aus Zufall- den wirklichen Grund gefunden habe. Gleich vorab: Mit Benzin ect. hat es nichts zu tun! Als ich den Deckel vom Gebergehäuse entfernte, und an den 3 Flachsteckern wackelte, merkte ich , das 2 von ihnen locker waren und auf dem Steckschuh hin und her rutschten,ohne aber sich vollkommen abzulösen. Ich glaubte zuerst nicht, daß das die wahre Ursache sein könnte ,nahm die Flachzange und drückte die Flachstecker etwas zusammen,so das sie wieder ordentlich stramm auf den Steckschuhen sitzen. Wir konnten es kaum glauben, aber der Fehler war weg. Wir haben im Anschluß -unabhängig voneinander-mehrere Testfahrten durchgeführt ,von Stadt- Überlandfahrt bis Autobahn mit auch mal etwas längerer Vollgasfahrt! Muß sagen läuft wie am ersten Tag. Deshalb mein Tipp an alle denen das gleiche Problem wiederfahren sollte: Nicht gleich sinnlos alles auseinander schrauben! Deckel der Gebereinheit ab,und Sitz der Flachstecker prüfen!:) Gruß Paul!

  • Nunja, so profane Fehlerquellen, wie lose Kontakte sollte man eigentlich bereits ausgeschlossen haben, bevor man andere Leute um Hilfe fragt... :/


    Aber dennoch danke für die Rückmeldung und ich freue mich für dich, dass der Wagen wieder einwandfrei läuft.


    Gruß Steffen

  • Werden hier jetzt Einspritzer mit Vergasermotoren verglichen? Das wird leider nichts.



    Wie beim beschleunigen des Fahrzeugs immens mehr Sprit durch die statische Vergaserdüse rauschen soll als bei Dauervollgas erschließt sich mir auch gerade nicht.

    Der Spritdurchsatz wird durch die Düse konstant gehalten, der Luftdurchsatz durch die Drosselklappe und der Unterdruck im Vergaser sollte sich jetzt auch nicht groß unterscheiden.

    Ich versuch das mal ins richtige Licht zu rücken :-)


    Der Verbrauch, über den hier gesprochen wurde, war nicht in Liter pro Minute, sondern in Liter pro 100km angegeben. Das ist ein wichtiger Unterschied.


    * Fährst du z. B. 100 km nur im ersten Gang bei hoher Drehzahl und nur bergauf, so kommst du locker auf 50 Liter und brauchst ca. 6 Stunden dafür. Der Verbrauch ist dann 50 Liter/100 km oder auch "nur" 140 ml/min.


    * Fährst du hingegen die 100 km im 4ten Gang mit 100 km/h, brauchst du jetzt nur noch 1 Stunde und die von dir geschätzten ~8,5 Liter / 100km. Das sind aber auch hier weiterhin "nur" 140 ml/min.


    Für den Vergaserdurchfluss müsste man in der Tat mit Liter pro Minute rechnen, also die Abhängigkeit der Geschwindigkeit rausnehmen. Dort ist der Verbrauch dann auch tatsächlich deutlich konstanter; insofern hast du mit deiner Argumentation nicht unrecht.


    Trotzdem gibt es hier eine deutliche Bandbreite.


    So sieht man in der Verbrauchskurve des Motors, dass dieser bei günstigen Betriebsbedingungen mit <100 ml / min auskommt. Aber auch, dass der Motor bei ungünstiger Drehzahl / Drehmoment und mit einem Aufschlag für Kondensationsverlusten (Motor kalt) auch mal deutlich >200 ml/min verbrauchen kann (in diesem Modus befindet sich der Motor z. B. bei zügiger Bergauffahrt in niedrigem Gang).