Kurioses aus der Presse

  • Und wo ist der Dauerbetrieb einer größeren Flotte in einer Innenstadt mit einem Durchschnittsoldtimer zu vergleichen?


    Was der eine fordert und der nächste sinnvoll findet, ist für den nächsten blöd. Demokratie bedeutet Diskussion, die nur möglich wird, wenn Polemik und Infantilitäten wie Namensverballhornungen nicht zur Disskussionskultur gehören.


    Und wie sieht der Vergleich aus gegen hundertausende "Altdiesel" in der Stadt?


    Ich finde es einfach unangemessen und es zeugt für mich von wenig Objektivität, unter 1000 Altfahrzeuge Trabant mit hundertensenden anderen Altfahrzeugen zu vergleichen und deren absolutes Verbot nicht im gleichen Atemzug zu fordern.


    Warum fokusiert er sich ausgerechnet auf Trabant und nicht auf alte Käfer oder Post(diesel)golf oder oder oder........es fahren da schließlich genug rum, deren Auspuff stark qualmt oder russt.


    Für mich ein Laiendarsteller der sich interessant machen will, dass hat wenig mit Politik zu tun.

    Ich mache auch Lokalpolitik und distanziere mich von solchen Polemikern!

  • Anderseits ist die Berliner Politik doch sehr wohl im Stande effektive Umweltmaßnahmen zu treffen, siehe Flughafen Bln Brandenburg. :evil:

  • Du solltest wissen, dass der BER in Brandenburg steht und man die Berliner Politik nur sekundär damit belasten kann was dort passiert.

  • Das habe ich nicht geschrieben. Nur das die Berliner da wenig machen können, wenn der Flughafen die Brandenburger Gesetze und Auflagen erfüllen muss ;)

  • Du solltest wissen, dass der BER in Brandenburg steht und man die Berliner Politik nur sekundär damit belasten kann was dort passiert.

    Bei aller Sympathie @Tim, das ist eine ziemlich gewagte These... ;)

    Dass überhaupt dieser (schon jetzt zu kleine, vom Umfeld her durch zu dichte Besiedlung völlig ungeeignete, verkehrstechnisch unzureichend angebundene und wenig zukunftssichere) Standort ausgewählt wurde, geht größtenteils aufs Konto der Berliner Politik(er). Und all der (schier unglaubliche Mengen an von uns allen zu berappendem) Steuergeld verschlingende Irssinn an ständigem Umplanungschaos steht ebenso zu nicht unerheblichen Teil in selbiger, also Berliner Verantworting.

    Ob das "Ding" nun nominell in Brandenburg entsteht, tut diesen Tatsachen keinerlei Abbruch...

  • Davon habe ich auch nichts geschrieben. Die Planung und Entstehung geht ganz sicher auf beider Konten. Was da derzeit passiert, ist so wie ich es sagte.

    Bitte genau lesen! ;)

  • Stehen nicht auch dafür Bund und beide Länder nach wie vor in gleicher Verantwortung? Ohne all die (vor allem durch laufende Neu- und Sonderwünsche der Politiker, durch Rauswurf der Planer und -zig Wechsel des Führungspersonals verursachten) Verzögerungen wäre das 'Ding'doch längst fertig und in Betrieb. Dass es nunmehr mit aktuellen Bauvorschriften kollidiert, ist doch nur die logische Folge. Deshalb diese geltende Recht nun zu beugen, kann ja wohl kaum die erstrebenswerte Lösung sein. Jeder kleine Häuslebauer hat sich schließlich auch daran tu halten...;)

  • Was Politiker wollen oder auch nicht, ändert nichts daran, dass bei einer Prüfung/Abnahme Brandenburger Baurecht zu Anwendung kommt. ;) und wenn da irgendwas nicht der Brandenburger Bauordnung entspricht kann man ja schlecht einen Berliner Politiker verantwortlich machen, der diese Gesetzte nicht mit beschlossen hat.


    Das man die Veranwortlichkeit bei Umgang mit allen laufendenen Vorgängen in die Schuld beider Regierungen stellen kann, bleibt dabei vollkommen unbestritten. Es bleibt ja schließlich ein Gemeinschaftsprojekt.

  • Das eigentliche Problem ist doch aber, dass die (vor allem durch das besagte ständige politische Reinreden bedingten) Bauverzögerungen dazu geführt haben, das aktuelle Vorschriften die alten Planungen schlicht überholt haben. ;)

    Wo es um die Sicherheit derart vieler Menschen geht, kann man m.E. keine Abstriche bei der Abnahme irgendwelcher sicherheitsrelevanten Einrichtungen machen - nur, um irgendwelche (wiederum politisch gesetzten) Eröffnungstermine irgendwie einzuhalten. Sowas mag in Bananenrepubliken möglich und üblich sein, bei uns zum Glück noch nicht...:dududu:


    (Davon abgesehen kann es Dir und mir und den zahlreichen sonstigen Betroffenen doch nur recht sein, noch ein Weilchen Ruhe zu haben vor dem, was da in gut einem Jahr vmtl. an 'Dauerbeschallung' auf ins zukommen wird....X/)

  • Vielleicht würde man demnächst diesen ganzen Flughafen nicht mehr brauchen...

    #flygskam #tagskryt

    Die relativ viele Pauschalflügen und große Transportkisten die vom benachbarten Flugplatz über mein Haus donnern könnt' ich entbehren wie Zahnschmerzen.

  • Das politische Reinreden hätte darin bestehen müssen, das man festlegt: Geplant, bestätigt, genehmigt, gebaut, finanziert, Basta.

    Es kann nicht sein, dass dort ständig wieder Armeen von Schlips- und Klemmbretttägern, Plakettenkleben und anderen Wichtigtuern durchlaufen und bestimmen, was nochmal zu machen ist. Und dann auch noch ganz genau wissen, von wem sowas geplant und ausgeführt werden muss.

    Überleg doch mal: Diese Truppen wollen auch in ein paar Jahren noch ihren Kindern was zum Essen geben können.

    (Ob da noch irgendwo eine Finka dabei rausspringt, das weiß ich nicht.)

  • (Davon abgesehen kann es Dir und mir und den zahlreichen sonstigen Betroffenen doch nur recht sein, noch ein Weilchen Ruhe zu haben vor dem, was da in gut einem Jahr vmtl. an 'Dauerbeschallung' auf ins zukommen wird....X/)


    Nunja, und da bin ich ehrlich, in dem Punkt bin ich befangen. Einerseits Anwohner in einem zukünftig mit am schwersten betroffenen belärmten Ort, andererseits Arbeitnehmer bei einer Airline auf dem BER.

    Insofern enthalte ich (gezungener Maßen) mich in diesem Punkt.


    Die Politik hat aber sehr wenig mit den Bauverzögerungen zu run. Hier prallen verschieden Strukturen und Systeme geballt aufeinander. In Deutschland wird wie oft ein Flughafen in der Größe gebaut? Da stoßen ausführende Gewerke bei Gesetzen, Vorschriften und Richtlinien an ihre Grenzen, wo aus planbarem in Verbindung mit der Zeit, auch umsetztbares wird. Und dann kommt es innerhalb dieser riesen Komplexität zu Mängeln die durch ganz profane Überschneidungen entstehen.

    Soeas hat jeder schonmal gesehen, das eine Straße neu geteert wird und 3 Wochen später kommt die Telekom oder die Rohrleger und reißen es wieder auf um irgendwas neu zu verlegen.

    Und genau sowas hat sich am BER potenziert.

    Gibt auch zich Beispiele dafür die offiziell durch die Medien gegangen sind, Stichwort: Kabelkanäle.

  • Wird sicherlich so sein. ;)

    Was ich gehört, gelesen und gemeint habe, sind die Planungseingriffe seitens der Politik, wie z.B. "viel mehr Shopflächen", dadurch Verlegung ganzer Abfertigungsbereiche, nicht mehr dazu passende (Roll) Treppen, "vergessene" Gepäckbänder etc.pp.. Ging seinerzeit teils groß durch die Medien, teils aber auch direkt von Beteiligten erfahren...

    Hinzu kamen das Absägen des ursprünglichen Hauptplanungsbüros mit allen daraus entstehenden und schwerwiegenden /den Baufortschritt hemmenden und sauteuren Folgen (ein guter Bekannter hat damals dort gearbeitet und Haarsträubendes erlebt...:schock:).

    Nicht zuletzt sind noch die (auch von der Politik mit zu verantwortenden) häufigen Chefwechsel und völlig unqualifiziertes "Aufsichtspersonal" a la Platzeck und Wowereit mit ursächlich für die ganze Misere...:rolleyes:

  • Warum hat man nicht einen top Flughafen 1:1 kopiert (mit ein paar Anpassungen) und dahingepflanzt?


    Die Frage stelle ich mir bis heute....und bekomme immer mehr Angst vor der asiatischen Leistungskraft.


    Nicht das ich deren Ideen gut finde aber sie sind oft erfolgreich.

  • Es kann nicht sein, dass dort ständig wieder Armeen von Schlips- und Klemmbretttägern, Plakettenkleben und anderen Wichtigtuern durchlaufen und bestimmen, was nochmal zu machen ist. Und dann auch noch ganz genau wissen, von wem sowas geplant und ausgeführt werden muss.

    Du willst doch nicht behaupten, daß solche Typen imstande wären, ein anständiger Zunft zu lernen? :/

  • Warum hat man nicht einen top Flughafen 1:1 kopiert (mit ein paar Anpassungen) und dahingepflanzt?


    Die Frage stelle ich mir bis heute....und bekomme immer mehr Angst vor der asiatischen Leistungskraft.

    Diese 1:1 Kopien sind in D nicht so der Bringer -> Plattenbauten.

    Die asiatische Leistungskraft ist sicher nicht höher als unsere. Unser "Problem" ist die Mitbestimmung.

  • Du meinst doch hoffentlich nicht die Mitbestimmung der Arbeitnehmer

    in den Betrieben.

    Die ist nur ein Problem für Arbeitgeber !


    Um aber mal auf den Punkt zu komme :

    Etwas schneller müßten solche Großprojekte schon realisiert werden.

    Ging ja früher auch !


    Was die Chinesen betrifft - die sind wirklich viel schneller.

    Da wird aber im Gegensatz zu uns auch niemand gefragt, und kurzerhand

    einfach abgerissen und umgesiedelt.

    Das sind eben die " Vorteile " autoritärer Regierungen.

  • Ich sagte ja bereits, so ein komplexes Konstrukt wird nicht jeden Tag gebaut. Und da passiert es das in Bauplanung und Ausführung den Bestimmungen entsprochen wird, zur Abnahme sich aber in den Bestimmungen etwas geändert hat und die Abnahme verweigert wird und es nachgebessert werden muss.


    Jeder der ein wenig mit sowas zu tun hat, wird wissen wie z.B. inzwischen die Auflagen des Brandschutzes sind, gerade im Bereich Flughafen nach dem großen Brand in Düsseldorf.

    Auch sind die Auflagen für Neubauten immer strenger als für Altbauten, wo u.U. bestimmte Gegenbenheiten Bestandsschutz haben.


    Zum Thema Chinesen hab ich einen Artikel an meiner Wandzeitung seit etwa 2 Jahren.