Farbnuancen Papyrusweiss

  • Für paar Lampenringe und ne Grillatrappe saue ich mir nicht die Spritzpistole ein..

  • Es gibt ja heutzutage auch Lackspaydosen, die dank immer besserer Spühköpfe schon sehr nah an Spühpistolenqualität ran kommen, vor allen die 2-K Lacke aus der Dose sind für kleine Sachen sehr gut geeignet.

  • Der beste Sprühkopf nützt einem nichts, wenn das Material nachher weder die chemische, noch die mechanische Bestätigkeit eines anständigen Lacks besitzt...


    Selbst das 2K Zeug aus der Dose strotzt vor Lösungsmitteln, was die Lackierung qualitativ nicht ins positive Licht rücken lässt.

  • Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können.

  • Das ich damit kein komplettes Fahrzeug Lacke sollte ja klar sein, wenn Ich jedoch Lacke von Mipa oder Standox einsetzte, kann Ich auch mit einer Spraydose ein gutes und haltbares Lackbild erzeugen.


    Das man das nicht mit einer Professionellen Lackierung vergleichen darf, sollte wohl jeden klar sein.


    Selbst das 2K Zeug aus der Dose strotzt vor Lösungsmitteln

    Wobei ja auch Pistolenlack mitunter stark verdünnt wird.

  • Das bezweifle ich nicht. Optisch ist kein Unterschied zu sehen und Lack ist für die Optik.. Hab die Lampenringe ja vorher auf Arbeit strahlen und pulvern lassen, also muss ich mir auch über Rost keine Gedanken machen..

  • Verzinken krieg ich aber nicht für lau..

    Natürlich sehen Profilacker das anders, aber ich bin mit Lack-Qualität, Verarbeitungsgehabe und Farbton des Lieferanten zufrieden, mehr wollte ich nicht sagen..

  • Pulvern?


    Kein Rost?


    Nun ja....


    Nicht adhäsiv bleibt trotzdem nicht adhäsiv.....

  • Als mein Uni noch ein verranzter Alltagswagen war, habe ich auch nur mit Spraydosen ausgebessert.

    Seit 10 Jahren aber, nach der grundhaften Instandsetzung, durfte als es nötig war, nur der Fachmann an den Lack. Und so bleibt das auch. :-)

  • Wobei ja auch Pistolenlack mitunter stark verdünnt wird.

    Was erstmal nichts über den Festkörpergehalt des spritzfertigen Lacks aussagt...



    Als grober Vergleich:

    In ner gepressten 400ml Klackerdose sind schonmal 280-350ml nur Treibgas und Lösungsmittel.

    Der reingepresste Lack ist schon nich frei von Lösungsmitteln (Richtwert 20-30%).

    Von dem Treibgas verdampft in den ersten Minuten auch noch reichlich aus dem Lackfilm.


    Es ist und bleibt ein Gepansche für qualitativ untergeordnete Teile - egal wie sehr es nach der x-ten Schicht glänzt.

  • Ich hatte das schon vor Jahren festgestellt, vermutlich ist es Quatsch, aber das frühe papyrus ist deutlich grauer als das spätere um 89 rum. Die originalen Lampenringe von meinem 82er waren deutlich ins graue, ich hatte mal einen Koti für vorn nach Rehunfall gesucht und nichts gefunden, was genau passte. Ich habe von 93 bis 94 nebenbei bei einer Autoverwertung gearbeitet und da gab es echt noch viel. Vor allem viele spät 80er. Das ältere Geraffel war da schon dünn.

    Die Lampenringe hab ich heute noch eingetütet.

  • Mit Sicherheit ändert sich über so viele Jahre die genaue Rezeptur und auch die der einzelnen Komponenten.. Ich hatte aber auch schon eine Limo, 84ger glaub ich war das, da sind die Pappen (DUROPLASTTEILE) unterschiedlich verwittert und das ist nur aufgefallen wenn richtig die Sonne drauf geknallt hat.. Da war nix ersetzt worden.