H-Kennzeichen trotz Trabitronic?

  • Bei H geht es ja um die History und den historischen Hintergrund bzw. Grundgedanke. So lange die technischen Eingriffe nicht zu groß sind, so das der historische Grundgedanke beeinträchtigt wird ist eine technische Verbesserung mangels Ersatzteile oder Funktionseinschränkungen nicht zu beanstanden.


    So ähnlich formuliert das hier der TÜV.

  • So ähnlich verdienen Gutachter und Werkstätten ihr Geld....


    Alt aussehen muss es, aber die Werkstatt (oder wie auch immer der "Gegen-Geld-Instandhalter" das nennt), muss es beherrschen (können).


    Und da alte Sachen eben nicht immer im Katalog bestellbar sind, ist es nicht nur praktisch, sondern völlig legitim, Ersatzteile im Katalog zu bestellen. Da gibt es wenigstens feste Margen.....


    Wie gesagt, wichtig ist nur, dass es gut aussieht.


    Dazu kommt, dass viele, die alte Optik fahren wollen, mit alter Technik nicht klarkommen.... wie uncool...

    Wozu Ventile? 0,6 EDS Hemi


    Seine Freunde nennen ihn Mossi, die Anderen sprechen nur vom "dicken Typ mit der Zigarre".


    www.trabant-original.de

  • naja, Trabitronic sieht ja alt aus, und bis auf die modernen Zündspulen sieht das keiner. die blaue Bosch kann ja so eingebaut werden das der Aufkleber unten ist.

  • Hallo nach längerer Zeit mal wieder,


    bei mir steht jetzt das Gutachten für das H-Kennzeichen an. Ich habe vorher bei der Prüfstelle angerufen, um die Eintragungsfähigkeit der Trabitronic zu besprechen. DIe wollen die scheinbar gar nicht eintragen, nach dem Motto: Sieht man nicht, ändert nichts an der Funktion des Autos. Also kein Problem für das "H".

    Wie das dann am Prüftermin wirklich aussieht, werde ich berichten. EMV Gutachten nehme ich jedenfalls mit.


    Eine Frage habe ich noch an Euch: Hat es jemand geschafft, mit der neuesten Version der Trabitronic die Zündung auf die geforderten 9,5mm vor OT einzustellen? Ich komme maximal auf 9mm, dann ist Ende des Langlochs an der Geberplatte.

    Muss ich da wirklich mit der Feile dran? :/

  • Danke, das lässt hoffen. Ich schau mal nach, ob die Mitnehmerplatte korrekt sitzt. Die müsste sich ja auf dem Stumpf etwas verdrehen lassen.
    Werde berichten....

  • Wichtig ist, immer die originale Befestigungsschraube mit dem 12er Kopf zu verwenden. Oder eine andere die auch eine glatte Fläche unter dem Kopf hat. Andere, mit Rippen, versauen die Nut im Blech weil sie die Scheibe beim Anziehen mitdrehen.

  • Guter HInweis, danke. Ich hatte bei der Demontage vor der Motorregenerierung eigentlich alle Teile der Gebereinheit in derselben Tüte, aber man weiß ja nie....

  • Das ist eine Frage des Standpunktes.

    In einem Museum sollten dann schon möglichst zu 100% alle Teile Orginal sein. Im Rahmen eines H Kennzeichen werden da schon Abstriche gemacht. Dann hängt es auch vom Gutachter ab was er toleriert bzw überhaupt sieht oder weiß.

  • Ich habe den Zündgeber noch einmal auseinander gebaut. Habe den Mitnehmer noch ein minimales Stück bewegen können, so dass ich 9,2mm vor OT erreichen konnte.

    Mehr war nicht rauszuholen, den Rest hat dann doch die Schlüsselfeile an den beiden Langlöchern erledigt. 9,5mm vor OT sind jetzt erreicht.


    Weiß jemand, warum die aktuelle Trabitronic so sehr ans mechanische Limit gehen muss? :/

    Bei der vorigen Version waren es nach meiner Info nur 8mm vor OT.


    Froh bin ich jedenfalls, dass ich jetzt dank der MOSFET Endstufen handelsübliche Bosch Spulen fahren kann.