Motor läuft nicht richtig

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  • Der ist orginal

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

  • Ich frage mich ja im Jahre 30 n.d.g.Ä. wo immer die ganzen Originalmotoren herkommen. Liegt's an der fehlenden 6. Stelle des Kilometerzählers?


    Ansonsten: Auch Originalware hat, eher mehr als weniger häufig, die 60.000 bis zum Schleifen nicht erreicht.

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    Das tut uns leid.

  • Willst Du jetzt meine Aussage, daß der Motor original ist anzweifeln und mir unterstellen,

    daß ich hier Lügen auftische ?

    Zum Ausgangspunkt zurück:

    Wäre es von den Fachleuten möglich mir das Diagramm aus dem WHIMS zu erläutern ?

    Prinzipiell verstehe ich solch Diagramm schon nur sind mir die Aussagen bezüglich 3mm und 4mm unklar, wann nun welcher Wert gilt. 3mm für den einen Zylinder und 4mm für den anderen (unlogisch) oder wie ist das genau zu deuten ?

    Vielen Dank für guten Tips und Hinweise. :top:


    Nachtrag: Was heißt n.d.g.Ä. :gruebel:

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

    Edited 2 times, last by Atomino. ().

  • Nun es kommt halt nicht mehr oft vor das jungfreuliche Motoren im Umlauf sind.

    Kannst du dein Laufleistung bis zur Auslieferung oder meinetwegen zur letzten Überholung oder wie auch immer zweifelsfrei verifizieren?


    Bei deinem 65/66 Motor mit altem Vergaser beide Zyl. 4mm vOT.

    Wenn man einen 65/66 hat mit Vergaser 4-1 und 1-1 dann Zyl.1 = 4mm und Zyl.2 = 3mm

    Bei 65/66 mit EBZA beide Zyl. 3mm vOT.

  • n ach d er g rossen Ä nderung

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  • Wenn man einen 65/66 hat mit Vergaser 4-1 und 1-1 dann Zyl.1 = 3mm und Zyl.2 = 4mm

    Eher andersrum. Ich kenne nur Zyl. 1 mit ggf. mehr Vorzündung, wobei sich die Angaben wohl auf statische Einstellung beziehen.

    Dynamisch eingestellt hat man einheitliche (Grad-)Werte. Ich stelle immer dynamisch ein und muß ganz ehrlich sagen, daß die Motoren bei mir am besten laufen bei gleicher Vorzündung auf beiden Zylindern.

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Welche Einstellungen meinst Du ? Unterbrecher = 0,4, Lehrlauf, was gibt es noch ?

    Im Gegensatz zu vorher, gibt es kein Beschleunigungsklingeln bei 70-80 und kein Ruckeln bei Gas weg und Schub.

    Anspringen tut er auch blitzschnell !

    Was mir noch auffällt, daß jetzt beim Mäusekino die erste und gelegentlich die zweit, rote LD aufleuchtet,

    bei gleicher Fahrweise wie vorher. Da ging es nur bis gelb.

    Zünd und Vergaser Einstellungen meine ich.

    Wann leuchtet die rote LED auf und wann wurde das letzte mal der Kraftstoffdurchlauf gemessen? Bei voll getretenem Gaspedal müssen alle roten LED leuchten, vor raus gesetzt das Mäusekino ist in Ordnung, wurde ja schon geschrieben.

    45000km bedeuten gar nichts weil man nicht weiß unter welchen Bedingungen der Motor entstanden ist. War die Kurbelwelle sehr gut, gut oder von Montags, hat der Schleifer ordentlich gearbeitet oder hatte er mal wieder keinen Bock, lief der Motor zu DDR Zeiten und hat in der Einfahrphase schon beschissenes Öl bekommen ?

    Ich könnte das jetzt noch weiter auf zählen, wollte aber damit sagen das die 60000km für die meisten Motoren Utopie sind, weil die Qualität einfach nicht gegeben war. Wenn dein Motor jetzt 45000 runter hat und nicht gescheit läuft, solltest Du dir die Frage stellen ob du dich noch 15000 km rum quälen möchtest bist der Motor selber Ende sagt, oder du dem ganzen ein ende setzt.

    Ich kenne die Jahresfahrleistung von dir nicht, für den ein oder anderen können das noch 10 oder mehr Qualvolle Jahre werden. Da die Zeit nicht stehen bleibt und man älter wird, sollte man sich mal überlegen wann man Spaß im Leben haben möchte.

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  • Also, wenn kein Werkstattheini zwischen 1985 und 1990 sich den Originalmotor ausgebaut und dafür seinen alten Schrott eingebaut hat, dann ist immer noch der erste Motor drin und gefahren wurde das Auto am Wochenende und für Urlaubsfahrten, also nicht im täglichen Gebrauch, aber diese Diskussion hatten wir, soweit ich mich erinnern kann schon einmal und wie es um die Fertigungsqualität um 1985 in Zwickau aussah, kann ich Dir nicht sagen.

    Mit den abgenutzten Unterbrechern und der ganz ursprünglichen Einstellung, die ich leider nicht mehr nachvollziehen kann, lief der Gute im 3. Gang zwischen 40-60 spritziger und nun versuche ich dem Grund dafür auf die Spur zu kommen. Zweitens würde ich gerne wissen, welches die optimale Einstellung ist, bzw. man die optimale Einstellung erzielt.

    Was das Mäusekino betrifft, ich trete das Pedal nur bis zum Druckpunkt durch und nur selten einen Tick drunter. Von Vollgas bin ich weit entfernt und kann damit keine Aussage machen, ob dann alle roten Balken brennen.

    Aber ich werde mir wohl ein WE Zeit nehmen müssen, bei 3mm vOT anfangen und mich Richtung 4mm vortasten.

    Nur erschließt sich mir nicht, warum ein Zylinder auf 3mm vOT und der andere auf 4mm vOT eingestellt werden soll. :gruebel: Das würde meinem Vorhaben etwas quer stehen.

    :winker:

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

  • Das wurde wegen dem Spiel der Kurbelwellen-Lagerung so ermittelt. Günstiger ist aber Gunnars Vorgehen.


    Wenn deine Leistungs- oder Kraft-Einbußen mit dem Wechsel der Unterbrecher einher gingen, hast du wohl keine andere Wahl, als dich experimentell an die alte Einstellung heranzutasten. Ich muss dazu aber auch sagen, dass es manchmal hilft, das Gaspedal mehr zu drücken. ;)

    Möglicherweise hattest du eine Einstellung mit extremer Frühzündung, was zwar erstmal gut zog, aber wenn du richtig Leistung gefordert hättest, zum Klingeln geführt hätte.


    Teste einfach mal, was der Motor wirklich so drauf hat und gib richtig Feuer. Das Gaspedal streicheln kannst du beim Halten einer konstanten Geschwindigkeit.



    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Den Motor nur so im Streichelmodus fahren kann eine mögliche Ursache sein. Ich würd den gern mal von innen sehen. Oder zumindest mal ne Hörprobe.

  • Was noch dazu zu sagen wäre:

    Es wollte dir, Atomio, sicherlich niemand wissentliche Falschaussagen unterstellen bzw. dich einen Lügner nennen (böses Wort!), was den Zustand / Laufleistung deines Motors betrifft. Dieses leichte "Zweifeln" entsteht einfach aus der Erfahrung heraus - Originalmotoren mit wenig Laufleistung und in gutem Zustand sind sehr, sehr rar geworden. Vor"schäden", die zu einem großen Teil durch die minderwertigen Betriebsstoffe der DDR in Zusammenhang gebracht werden können, sind mehr die Regel als die Ausnahme.


    Ich rate mittlerweile auch Jedem, der einen Motor mit nicht 100% nachvollziehbarer Geschichte hat, dazu, diesen zu öffnen und das Material zu begutachten- auch aus leidvoller eigener Erfahrung. Das Ziel ist, eben dieses Material zu erhalten und nicht vorzeitig zu zerstören. Insofern ist meine Aussage zum "Feuer geben" auf die Motoren zu begrenzen, von deren gutem Zustand man selbst absolut überzeugt ist.


    Ein Laie ist natürlich kaum in der Lage, den Zustand bei der Begutachtung hundertprozentig richtig einzuschätzen. Aber offensichtlich defekte Stellen oder Ölkohle kann jeder sehen. Oder z.B. spätestens wenn der Zylinder am oberen Kolben-Umkehrpunkt eine spürbare Kante aufweißt, ist es höchste Zeit für eine Vermessung (die dann meist schon viel zu großes Spiel ergibt).



    Noch zwei Worte zur Unterbrecher-Anlage.

    Vergiss nicht, den Schmierfilz (nicht die Fangfilze an den Unterbrechern) mit geeignetem Öl zu versorgen und so einzustellen, dass er immer nur den Nockenberg streift. Sonst verschleißen auch die Neuen schneller, als dir lieb ist.

    Und: Neue Unterbrecher haben einen Einlauf-Verschleiß, bei dem sich die Oberflächen von Unterbrechernase und Nocken aufeinander einschleifen. Daher muss Anfangs der Kontaktabstand öfter kontrolliert und ggf. korrigiert werden.



    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

    Edited once, last by bepone ().

  • Was das Mäusekino betrifft, ich trete das Pedal nur bis zum Druckpunkt durch und nur selten einen Tick drunter. Von Vollgas bin ich weit entfernt und kann damit keine Aussage machen, ob dann alle roten Balken brennen.

    Ohne hier jemandem zu nahe treten zu wollen: Wie ein 2Takter gefahren werden muss, weisst du? Da müssen auch mal alle Dioden angehen. Vielleicht versuchst du jetzt auch nur, einen versotteten Motor neu einzustellen? Dann wäre die Diskussion über Feinheiten müssig ...

  • Das wollten deine beiden Vorredner u.a. ebenfalls sanft zum Ausdruck bringen. ;)


    Gruß

    Benjamin

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  • Bei den Unterbrechern machen schon kleine Abweichungen viel aus. Am besten läuft mein 83er, seit ich den Schließwinkel mit nem alten Schließwinkelmeßgerät von der Bundeswehr eingestellt habe. Der Kontaktabstand ist, zumal bei gelaufenen Unterbrechern, immer nur recht ungefähr. Klar, laufen tut der Motor immer irgendwie, solange die Dinger sowohl öffnen als auch schließen, aber je genauer der Schließwinkel eingestellt ist, desto besser die Leistung.

    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

  • Hallo Marlene,


    Ich verstehe nicht ganz, was du uns mit diesem Beitrag sagen willst:

    Der Kontaktabstand ist, zumal bei gelaufenen Unterbrechern, immer nur recht ungefähr.

    Egal, wie eingelaufen der Unterbrecherhebel ist: Der Kontaktabstand ist immer der, bei dem der Unterbrecherhebel die höchste Stelle des Nockens überfährt. Und die höchste Stelle des Nockens ergibt sich ebenfalls aus einem Verschleißzustand.

    aber je genauer der Schließwinkel eingestellt ist, desto besser die Leistung.

    Der Schließwinkel ergibt sich aus der Geometrie des Nockens, und dem Kontaktabstand an seiner erhabensten Stelle. Wie sollte man also bei der Unterbrecherzündung den Schließwinkel optimieren, ohne den Kontaktabstand zu versauen? Wie ich übrigens unlängst hier im Forum las, beträgt der Schließwinkel der EBZA genau 180°. Beim Unterbrecher könnte er sogar größer sein, hab ich mir noch gar nicht so genau angeschaut, Was hat der Schließwinkel ganz genau mit der Motorleistung zu tun? (Abgesehen davon dass in der Theorie dadurch natürlich die Ladezeit der Zündspule beeinflusst wird)


    Viele Grüße

    Steffen

  • Der Kontaktabstand ist immer der, bei dem der Unterbrecherhebel die höchste Stelle des Nockens überfährt.

    Es kommt aber auch auf die Ebenheit der Kontakte drauf an, schon eine kleine Abbrandaufwerfung kann zur Verfälschung der Messung mittels Fühlerlehre führen.

  • Zum Glück muss beim Trabant nicht auch noch die Abriss-Stellung beachtet werden...



    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • gut das ich Elektronik fahre, unterbrecher einstellen scheont ja ne Wissenschaft für sich zu sein...

  • Ist es nicht und hat am Trabant 27 Jahre und mehr als 2 Millionen mal ausreichend funktioniert.