Scharniergelenkwelle Überholen

  • Hervorragend, Danke!



    MfG

    Matze

    Stets dienstbereit, zu Ihrem Wohl, ist immer der Minol-Pirol!

  • Hi!


    Pastös geht an meinem Awendungsfall vorbei. Entweder flüssig oder eben als Pulver zum selber in Öl auflösen.


    Dennoch Danke.


    Und nun weiter im Topic;)




    MfG

    Matze

    Stets dienstbereit, zu Ihrem Wohl, ist immer der Minol-Pirol!

  • Was ist der Unterschied zwischen LM47 und LM48?

  • DAS LM 47 ist deutlich "dünner" als das DDR Fett. Beim Fridl hat man es schön gesehen. Mit DDR Fett lief nichts raus und mit LM47 läuft es.

    Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren!

  • Hallo Jl

    Das dünn flüssige ist am Gelenk garnicht schlecht. Damit es nicht rausläuft mach es so wie ich es schon weiter oben beschrieben habe.

  • Wo läuft das LM47 raus?

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Üblicherweise läuft das Fett aus der Gleitbuchse an der Gelenkwelle Manchmal auch undichter Simmering Radlager

  • Man sollte auch immer drauf achten das die Gleitbuchsen paßgenau auf der Welle sitzt. Dadurch deutlich weniger Fettverlust.

  • Was ich alles schon gefahren bin: Standardfett in NLGI 2 und 3, originales Ceritol, Fließfett, EP-Fett, Hochdruckfett, LM47, Radlagerfett, Hochtemperaturfett, Haftfett...

    Einen Unterschied, wie viel an der Gleitbuchse rauskommt, gab es nicht so wirklich. Das unterschied sich immer nur minimal. Allerdings sehe ich auch zu, daß die Gleitbuchsenhälften so lange abziehe, bis die klapperfrei auf der Welle laufen.

    Bei klappernder Buchse kann natürlich einiges austreten ... und ein kaputter Wedi hat sowieso erstmal nix mit dem Fett zu tun.

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Die Gleitbuchsen kann man minimal abziehen, aber wenn die viel Spiel haben und man die soweit wieder abzieht das sie an der Welle anliegen sind die oval und demzufolge auch nicht dicht.

    Außerdem deine tausend Sorten Fett sinnvoll verwendet hätte auch ein besseres Ergebnis gebracht.

    Beim Zusammenbau zuerst in die Manschette dickes, festes Fett dann zusammenbauen und dann mit LM47 vollpumpen.

    Oder so wie ich es mache 2 Teelöffel Mos2 mit hinein

  • Ich rede natürlich von neuen Buchsen. Ausgelutschtes Geraffel fliegt fort. Versteht sich doch eigentlich von selbst.


    Und von versch. Fettsorten in der Manschette halte ich nicht viel. Gleiches löst sich in Gleichem ... glaube nicht, daß die beiden Fettsorten auf Dauer separat existieren ... zumal sich das NLGI3-Fett ja genau so rausgedrückt hat wie alles andere auch.

    Mit vernünftigem Fett (d.h. ordentliche Schmierwirkung), in meinem Falle also LM47, muß man die Manschette nicht bis zum Rand vollpumpen. Dann drückt sich auch automatisch weniger raus. Insofern kann das mit dem MoS2 durchaus sinnvoll sein. Ich belasse es beim fertigen LM47, bin zufrieden damit.

    sapere aude! incipe! (Horaz)
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  • Das sich gleiches mit gleichem mischt kann ich so nicht ganz bestätigen.

    Gerade in dem Bereich kurz vor der Gleitbuchse ist in der Manschette nur wenig Fettbewegung

    Selbst in ordentlichen Zustand der Gleitbuchse ist es normal das geringfügig Fett austritt. Deshalb soll man ja auch regelmäßig Abschmieren.

    Das nachträgliche Abschmieren habe ich dann auch mit normalen Wälzlager Fett aus der Fettpresse gemacht. In den 20 Jahren die ich mit meinem 600er mit den Gelenkwellen gefahren bin, hatte ich einmal zwischendurch die Manschetten, Fett und die Buchsen gewechselt.

    Die Laufleistung jetzt liegt bei rund 200000km.

  • Hmm, dann muß ich noch mal nachfragen: was ist für dich der "Bereich kurz vor der Gleitbuchse"?

    Die Buchse liegt ja im Innern mit ihrem Kragen am Scharnierteil der Welle an (grüner Pfeil). Ich kann mir nur schwer vorstellen, daß sich an dieser Stelle das Fett nicht mit dem Rest mischt. Lediglich im hintersten Teil (roter Pfeil) ist ein Totraum, wo steifes Fett sicherlich lange überleben kann ... aber von dort aus drückt sich ja eher sowieso kein Fett nach draußen.


    Und zweite Frage: welches feste Fett hast du konkret verwendet? Das NLGI3, was ich mal hatte, hat sich wie gesagt überhaupt nix draus gemacht und sich genau so nach draußen gedrückt wie alles andere auch ... nur mit dem Unterschied, daß die Schmierwirkung eher schlechter war als mit weichem Fett.

  • Ja Klasse!!! Jetzt sind wir genau so weit wie vorher. Hat sich schon zu dir rumgesprochen, das niemand hier ein Problem mit Ceritol-Fett hat? Abgesehen mal davon, dass das SWA 532 in meiner Erinnerung auch eine ziemlich flüssige Brühe war... und mit der Zeit auch g'schtunge hat. So ähnlich wie das originale Stinkefett in den hinteren Radlagern. Oder verwechsle ich das mit irgendwas? Wie zum Geier war die dreistellige Nummer vom "Wälzlagerfett+K3" in den Gebinden mit eher bläulichen Hintergrund (Sowohl Dosen als auch Kartuschen)???


    Gruß Steffen

  • Ich weiß nicht was du für eine Erinnerung an das Fett haben willst, aber das ist eher schnittfest als eine flüssige Brühe.

    Und das es abartig stinkt ist mir auch noch nicht aufgefallen. Ich will mich damit ja auch nicht selbst einschmieren.

  • Es sollte eigentlich Zähflüssig sein, wenn es Schnittfest ist, ist es zu alt und die Öle haben sich abgesetzt, habe da noch ein 10kg Eimer von, am Rand ist es Zähhart und am Boden absolut flüssig, hatte es mal wieder durchgemischt, aber nach einen Jahr wieder das selbe.