Kurbelwellen überholen

  • Sowas möchte wohl keiner haben. Wenn einem das passiert wird es ganz schön scheppern und drumrum auch einiges hin sein.

  • Diese Sorte Wellen kenne ic

    Ich meine, dort waren die Hubzapfen dünner. Die gebrochenen Hubzapfen von heute sind alle auf 25mm abgedreht oder geschliffen. Dann wird es zu dünn für höhere Belastungen.
    Fg601 Die Pleuel haben einen NENNmaß von 38mm. Es gibt viele, die liegen darunter. Nach der Regenerierung waren sie meist darüber. Deshalb scheiden die für die Nadellager-Methode dann aus.
    Wie gesagt, Du brauchst als erstes einen RUNDEN Hubzapfen. Ob die in festgelegten Schritten neu geschliffen wurden, weiß ich nicht. Die Zylinderrollen für die originale Lagerung gab (gibt) es in 0,05mm-Schritten. (Das Werk gibt es nicht mehr). Nach den beiden Teilen wurden die Pleuel innen passig gemacht.
    Die meisten Schäden sind am Hubzapfen aufgetreten. Aber es gab auch Extremschäden am Pleuel. Schau Dir das obere Auge an. Bei 100 Pleuel siehst Du kaum Verschleiß. Beim 101. ist die Laufbahn der Nadeln 1mm tief eingelaufen.

    Heutzutage werden wir massiv mit Korrosionsschäden und deren Folgen konfrontiert. Bei 1mm tiefen Rostporen zeigt Dir jeder einen Vogel, der die herausschleifen soll.


    Edited once, last by V603: Hier noch einmal ein Bild aus meinem "Horrorkabinett". Das sind Übrigbleibsel vom Zylinderrollenlager der Zündungsseite. Erst Rost, dann gefahren, bis es "Geräusche" macht. ().

  • Steffen ich weiß nicht ob es anfänglich noch Übermaßlager gab, weil da waren ja noch Nadellager bis zur RB-Welle drin. Und es waren die Gleichen wie bei der MZ zu der Zeit (K 28x35x20)

  • Die Pleuel haben einen NENNmaß von 38mm. Es gibt viele, die liegen darunter. Nach der Regenerierung waren sie meist darüber. Deshalb scheiden die für die Nadellager-Methode dann aus.

    Darum wollte ich neue und auch wegen dem oberen Pleuelauge.Die sind nicht nur nach der Regenerierung größer, auch bei der Neufertigung gibt es über und Untermaß, steht auf dem Pleuel drauf. Beim Hubzapfen ist man machtlos, schleifen macht da keinen Sinn.

    Wenn ich einen runden Hubzapfen brauche dann brauchen den die anderen Regenerierer auch, oder eben auch nicht, nach dem Motto "die Käufer können das eh nicht kontrollieren". Das ist alles schöne Theorie, ich habe genug gesehen wie heut zu Tage regeneriert wird und will das auch nicht schon wieder breit treten.

    Biete Serienmotoren, Sportmotoren, Rennmotoren, Sport-VSD, Vergaserumbauten, Regenerierung Drehschieberflächen, Gehäusereparaturen, Aluschweißen, Sandstrahlen mit verschied.Material auf Anfrage

  • Was ist mit

    EKM Eisenach?

    dem aus Großenhain?


    Jemand Info dazu?

  • Es gibt sicherlich noch einige die das machen, die Frage ist aber zu welchen Konditionen und in welcher Qualität. Nächste Frage, machen die das alle wirklich selber oder sind das nur "Kistenschieber". Hat man bei den genannten Umtauschrecht oder nicht.

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  • Metall aufspritzen und neu Schleifen.


    1. Die Haltbarkeit, wenn die Rollen direkt darauf laufen. Ich habe da so meine Zweifel.

    Die Rollen sollen ja da nicht drauf laufen, das Aufspritzen soll nur dafür Sorgen, das der Zapfen wieder rund ist um die Tragfähigkeit der Hülse zu Gewährleisten.


    Dies wird übrigens schon lange bei Oldtimer Kurbel und Nockenwellen gemacht, wo es kein Ersatz gibt, oder Ersatz teuer als Einzelanfertigung erstellt werden müsse.

  • Pleule gibt es, hatte Ich hier glaube irgendwo mal geschrieben. Ich habe Angebote für 148mm und 153mm als fertiges Teil wo nur noch die Lagersitze auf Maß geschliffen werden müssten mit einem Stückpreis von rund 300€. Das sind aber Pleule auf denen aktuell amtlich Leistung rumreitet, also für die Pappe vollkommen ausreichend. Problem ist der Preis, der sich auch erst reduziert wenn es auf Masse geht. Fertigpleuel sammt Silberlager kommt auf 380€.


    Ich denke aber unter 200€ geht da nix. Dann käme die Hubwange, die ja aktuell das größte Problem darstellt, denn der Rest der Welle ist einfach und billig wo ich auch schon Richtpreise habe, aber so lange die 3 lustigen 5 der Tuningscene sich gegenseitig als Konkurrenten sehen und jeder Angst hat vor einer Zusammenarbeit wird die Neuwelle ein Traum bleiben und in 10 Jahren gibts dann eine komplette Neuwelle von TW für 2000€ und alle müssen dort kaufen oder den 100 mal regenerierten Schrott kaufen und hoffen das es hällt. Schade, aber so ist es. Zumal es ja den einen oder anderen gibt der in sachen Neuwelle schon ganz gut vorwärts kommt, aber wie immer heimlich im stillen kämmerchen für ein ausgesuchtes Klientel.


    selbst im Simsonbereich gibts jetzt ein Kooperations 6-Ganggetriebe, also wo ein Wille, da ein Weg. Simson ist aber auch was gaaaaaaaaaanz anderes wie Trabant, es hat eben nur 2 Räder.

  • Mal ein Praxisbeispiel...

    Die ersten Geräusche waren nach etwa 5000km Laufleistung wahrnehmbar.


    Schumann-Kurbelwelle, regeneriert 2015

    Laufleistung 42.000km, Alltagsbetrieb ganzjährig.

    Der Motor ist ausschließlich mit Addinol MZ 406 gefahren worden, immer 1:50, die ersten beiden Tankfüllungen 1:40, im Motor alles ölig.

    Ölkohleablagerungen: quasi keine - daran wird es also nicht gelegen haben. Bliebe die Qualität der Lager selbst, die im Verdacht steht.


    Schwungradseite: Lagerkäfig zerfallen

    Mittellager: eins mit massiver Geräuschbildung, eins noch einigermaßen normal

    Riemenscheibenseite: Lager schwergängig


  • Die Zeit für den Beitrag hättest du für was anderes nutzen sollen, weil es keinem hier hilft. Deine große Klappe ist in jedem Thema zu finden und willst doch auch nur vom "billiger" profitieren. Komischerweise wird auch immer nur hier die schlechte Zusammenarbeit als Vorwurf gemacht. Wäre gut wenn du das mal als Rundschreiben an alle die mit Trabant Geld verdienen schicken würdest.

    Beim Simson 5 Gang Getriebe gibt es so viele Probleme wie beim Trabant Vergaser und Bremse und die werden nicht besser wenn man die Radpaarungen noch schmaler macht. Die Ziehkeilwelle ist Problem Nr2 und wird durch hinzufügen eines weiteren Ganges nicht besser. Es wird sich zeigen ob das im Einsatz auf Dauer funktioniert und welche Leistung es aus hält.



    Klaus hat immer mal DDR Restbestände an Lagern bekommen die er dann verbaut hat. Da die Lager in der Qualität unterschiedlich waren, schaut es dann eben so wie bei dir aus. Das weiter verwenden der DDR Lager könnte man als Fehler einstufen, allerdings hat er damit die Preise günstig und stabil gehalten.

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    Edited once, last by Fg601 ().

  • Deluxe: Dein Praxisbeispiel deckt sich mit meinen Erfahrungen - nämlich, dass die wohl allermeisten WE-Wellen gg. oder um die 50tkm ihr Leben aushauchen.

    So auch bei meinen - saisonal versetzt - im Alltagsbetrieb eingesetzten Autos. Die orig. Welle des Kombis ist sogar schon bei nur knapp 40 tkm gestorben (und ja - auch hier wäre es definitiv besser gewesen, den bei Übernahme erst rd. 8000 km gelaufenen Motor zu öffnen und die "Kohle abzubauen" ?().

    Schumann würde ich auch nicht direkt für Deine 42tkm verantwortlich machen, sondern eben die Lagerqualität . Die schwankt aber m.E. nicht nur bei DDR-Lagern...

    .

  • Die Allermeisten? Zum Schluss würden ca. 150.000 Autos und sicher nochmal 20-30% für Ersatz an Wellen gebaut. Seit etwa 85 gabs die und somit rund 5,5 Jahre.

    Also gut eine Million solcher Wellen.

    Und ich wage zu bezweigen das man hier die Aussage treffen kann....die Allermeisten....


    Es sind ja nicht nur die Lager. Auch die Gehäuse tragen ihren Teil dazu bei. Sind die zu eng gibts zuviel Druck aufs Lager. Man sollte daher auch vor dem Zusammenbau die Lagergasse ganz genau unter die Lupe nehmen ;)

  • Die Originalwelle des 89ers hat nach 39.000km ihr Leben ausgehaucht. Allerdings war das 2015 - und bis ich das Auto 2007 kaufte, hatte es erst 13.000km auf der Uhr. War also mehr ein Standzeug. Bei mir stand er von 2012 bis 2014 auch nochmal zwei Jahre, hatte nach der Wiederinbetriebnahme sofort ein Lagergeräusch, das es beim Abstellen noch nicht gab. Kondenswasser-Rostschaden, vermute ich. Daraus schließe ich eher nicht auf die Allgemeinheit.

    Die regenerierte Welle jetzt 42.000km.


    Die WE-Wellen sollten ja laut damaligen Veröffentlichungen 100.000km halten. Und ich vermute, das haben die häufig auch geschafft - als der ganze Krempel noch nicht so alt war. Als mein Vater seinen 87er anno 1991 mit 65.000km verkaufte, klang der wie ein neuer. Davon gibts sogar noch eine Tonaufnahme.


    standard:

    Wie war das damals so im Werkstattalltag? War da irgendwas auffällig?

  • @Tim: Da gebe ich Dir recht. Meine Aussage bezieht sich auf persönliche Erfahrungen, im Hobby- bzw. Alltagsbereich - Nachwende ebenso, wie auf die im Werkstattbereich Vorwende (wo sicher auch noch die schlechtere Ölqualität ihre Rolle spielte).

    Um die 50tkm war /ist eben oft zu beobachten, oft weniger, eher selten deutlich mehr (zumindest nicht ohne auffällige Geräuschkulisse).

    Auffällig war damals schon ziemlich schnell nach Einführung die deutlich höhere Anfälligkeit der WE-Wellen, vor allem im verschlimmbesserten Mittellagerbereich.

  • Warum soll Ich was rumreichen, Ihr kennt Euch doch Alle. Meine große Klappe kommt bei dem rumgepfusche in den zahlreichen Kämmerchen ja nicht von ungefähr. Mir ist es wurst, Ich kümmer Mich da schon lange nicht mehr drum. Für das Was Ich noch 3 jahre hier mache reicht mein Vitamin B und nach Mir die Sinnflut. Es kam außer dummes Zeug nichts.