Kurbelwellen überholen

  • möglich das es da auch mehrere Verfahren gegeben hat, bin der Meinung das der ganze Zapfen erneuert wurde wenn ich das richtig verstanden habe.

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  • so hatte ich das verstanden. Wie das nun genau gemacht wurde weiß ich nicht, soll aber gut funktioniert haben.

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  • Ausbohren und Reibschweißen geht aber nicht. Da geht nur Stumpf auf Stumpf da das ohne Materialzugabe erfolgt!

  • P60W Genau so kenn ich das auch, hab das selber 1 Jahr lang mal gemacht. Vor allem um verschiedene Materialen (Kupfer auf Aluminium) zusammenzufügen ist das echt nicht schlecht.


    Kann mir aber nicht vorstellen das beim Reibschweißen der Zapfen abbrechen kann, wenn dieser komplett reibgeschweißt wurde, bei einer Hülse die auf einem abgedrehten Zapfen aufgebracht wurde sicherlich, ist ja einfach dann zu dünn und hält verlangte Belastungen nicht mehr aus.


    Bei der gezeigten Kurbelwelle Hegautrabi sieht man das ja ganz genau das dort nur eine Hülse drauf war und sicherlich nur aufgepresst oder erhitzt und dann drauf geschoben wurde.


    Wenn ein Materialtest gemacht wurde, dann Riss das nie! bzw durfte auch nicht an er Stelle wo es Reibgeschweißt wurde sondern meist am Material selbst.


    In der Firma haben wir Eisenbahnpuffer z.b. hergestellt da wurde das Verfahren auch angewendet, sehr imposant wenn das langsam aufeinander trifft.

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  • Spannungen sind nach dem Schweißen immer vorhanden. Daher empfiehlt sich da eine anschließende Wärmebehandlung.

    Inhomogenitäten würde ich ausschließen wenn es nicht gerade der Azubi gemacht hat.


    Für wenig Wärmeeintrag wäre Laserschweißen gut geeignet aber da das sehr "filigran" ist kostet das auch.

  • So, Ich habe mich nun die letzten 2 Monate mit Regenerierern und Teilezulieferern um mein Vorhaben weiter umzusetzen.


    Bei den Regenerierern war alles dabei, von Spott, abwertenden Bemerkungen bis hin zu Zuspruch und guten Ratschlägen.


    Mit einer Firma hatte Ich regen Kontakt, dort wurden mir auch noch Tipps gegeben für den Bau der Vorrichtungen und zum Ausrichten der Wellen.


    Für Ersatzteile, vorzugsweise Lager habe Ich einen Kontakt zu einer Firma in China erhalten, die wohl Qualitativ hochwertige Lager auch in geringen Stückzahlen herstellt, von dort habe Ich jetzt die ersten Kolbenbolzenlager erhalten um zu testen, wie sich einreihige Lager verhalten.




    Also, langsam geht es weiter, mir wurde geraten, lass dir Zeit, dann wird das auch was werden.

  • Mario, viel Erfolg. Finde es toll, daß du dich damit befasst. Bin mir sicher, du schaffst das.

    Gruss Klaus

  • Danke schön, auch wenn hier mit unter nicht viel passiert, ich bleibe dran am Thema.

  • Denke mal jeder der bissl gribs hat wird wissen das des nicht so schnell geht :)


    Soll ja auch ordentlich werden ;)

    Viele Menschen wurden dazu erzogen, nicht mit vollem Mund zu sprechen. Aber sie scheuen sich nicht, es mit leerem Kopf zu tun (Orson Welles)

  • Respekt und viel Erfolg. :thumbsup:


    Ich hab mich schon gescheut meinen Motor zur Prüfung selber zu zerlegen.


    Ich bin gespannt wie ein Schlüpfergummi.


    Kai

  • So, ich hänge hier mal an.


    In der zweite Hälfte der neunziger Jahren habe ich eine neue Kurbelwelle ergattert, DDR Produktion. War damals schon ein Freundesdienst, denn er trennte sich eigentlich nur ungern davon, aber in Sachsen könnte er eben leichter herankommen als ich in Amsterdam.

    Jetzt, etwa 20 Jahre später, habe ich -teilweise als mentale Vorbereitung für einen 'Großen Plan'*- das Teil mal ausgegraben und 'inspiziert'.

    Bilder und Video auf meinem Flickr.

    Ich glaube, man könnte es schlechter treffen. Die Mittellager hören sich gut an, und an die Äußere komm man leichter heran. Aber da meine Motorschrauberfahrung kaum 'tiefer' reicht als die Kolben und Zilinder, hätte ich gern einen Kennerurteil.


    *Ich habe hier sechs gebrauchte Motoren verschiedener Baujahre und Laufleistung liegen. Alle haben zwar bei der Einlagerung ein reichen Schluck Öl bekommen und sind (in ziemlich unregelmäßige Zeitabstände) von Hand mal durchgedreht, aber ich habe hier mittlerweile gelernt, daß so was nicht selig macht. Der 'Große Plan' ist eigentlich 'ne Sanierung, damit ich mein begrenzten Raum nicht für das Aufbewahren von Schrott verschwende. Aber alle sechs Motoren regenerieren lassen wo ich die nie alle brauchen werde, würde sowohl Haushaltskasse als Ehe sprengen...
    Etwas ähnliches gilt für das
    Getriebe-Quartet. Von denen ist nur eins, das ich so einbauen kann.

  • Wenn die Welle äußerlich keine Korrosionsspuren hat wird wohl in den Lagern auch noch nichts sein. Vor dem Zusammenbau aber gründliche Reinigung um eventuell verharztes Öl/Fett und Verunreinigungen zu entfernen.

  • Meine ich auch und wenn sie nach dem Einbau Geräusche macht gleich wieder raus und ab zur Regeneration.


    Meine Wellen grabe ich allerdings nicht erst nach 20 Jahren wieder aus sondern inspiziere und öle sie jährlich.


    Was Getriebe angeht, unterhalte dich mal per PN mit Hegautrabi darüber was du hast und was du (evtl. mit ihm gemeinsam) damit anstellen kannst.