Restaurierungsgeschichte B1000 HP Baujahr 1976

  • Er beschreibt doch genau, dass die Madenschrauben primär der Verdrehsicherung dienen und der Drahtring gegen rausdrücken. Und alles wie man es wünscht.

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  • Du weist doch aber selber das das gelinde gesagt nicht das gelbe vom Ei ist, seid wann muss man WDR die in Ihrer Passung sitzen radial gegen verdrehen sichern? Gerade wo die Ringe am Umfang abdichten sollen, sobald man da Druck mit den Madenschrauben ausübt, kann man schnell ne Undichtigkeit verursachen. Wenn radiale Sicherung wirklich von Nöten sein sollte, was ich hier nicht glaube, dann doch lieber den richtigen Kleber hierfür verwenden.

  • Ich sehe auch keine echte Veranlassung gehen verdrehen zu sichern. Es war eher der Hinweis für Mossi, dass gegen herausdrücken ja nicht die Schrauben dienen sollen, sondern ein Drahtring.

    Wobei ich da auch eher einen einfachen Absatz machen würde.

    Der Drahtring ist für mich auch eher Spielerei?

  • Wenn du aber einen Absatz machst, musst du den Adapter jedes mal ausbauen, wenn mal der Wedi undicht werden sollte, somit ist der Drahtring schon optimaler.

  • Gegenfrage: wie oft wechselt man einen Viton-Wedi?


    Um den hinteren Wedi zu wechseln, müssen Motor raus und Kupplung ab.


    Die 10 min fürs Abnehmen der Unterschale fällt dann unter ferner liefen.....

  • Wozu soll Ich aber erst den Motor halb zerlegen, wenn Ich den Ring so auswechseln könnte?


    In übrigen habe Ich schon Viton Ringe gewechselt, die nicht lange verbaut waren, weil es leider auch dort verschiedene Qualitäten gibt und Ich kaufe meine immer im Dichtungsfachhandel vor Ort.

  • Bei den bisher gemachten -zig Motoren und (nicht ganz billigen) Fachhandel-Wedis war alles chic.

    Auch nach Jahren nicht - wobei einige Flächen auf den Riemenscheiben manchmal nochmal geläppt wurden.

  • So, weiter geht's.

    Ich hab gestern auf Arbeit mal meine Schwungscheibe um 0,5mm nachgesetzt.

    Ein/zwei kleine Risse sind noch zu sehen, aber das Gros, der Risse ist verschwunden.

    Ich denke, ich kann das so fahren.


    Im übrigen besteht die Schwungmasse aus nem ziemlich feinen Gusseisen (falls das mal jemanden interessiert).


    Heute ist mir beim Teileputz fürs gelbverzinken aufgefallen, daß die Riemenscheibe ja aus zwei zusammenvulkanisierten Teilen besteht.

    Dann kann ich die, nicht wie geplant, gelbverzinken, sonst gibt's danach keinen Gummi mehr...

    Da wird die gestrahlt und lackiert.


    Kann mir einer sagen, warum die Riemenscheibe aus zwei, mit Gummi verbundenen, Teilen besteht?

  • Warum soll man die die Verzinken können?


    Wenn die Vulkanisierung beschädigt ist, ist es halt so - ändern werden daran Beize und, Verzinkung und Chromatierung nichts.


    Barkas hatten zu der Zeit normalerweise keine Drehschwingungsdämpfer, die Teilwangenwelle braucht den nicht.