Motor klackert/ wer regeneriert?

  • Hallo zusammen,


    ich habe mich schon ein wenig zu meinem Problem kundig gemacht,

    muss aber trotzdem nochmal ein paar Sachen hinterfragen:


    Ich bin vor ein paar Tagen nach Hause gefahren und beim zu Hause ankommen merke ich wie

    mein Trabi sehr niedrige Drehzahlen aufweist und hab ihn erstmal in die Garage gestellt.

    Nun am nächsten Tag nach überprüfen von Vergaser (Düsen reinigen),

    Benzinhahn, und dann letzten Endes der Zündkerzen, war der Fehler gefunden, 1 Zündekerze war ausgestiegen.

    Nun alles kein Problem, neue rein und Testfahrt.

    Nach 400- 500m merke ich auf einmal ein Klackerendes Geräuch aus dem Motor,

    die Leistung ging rapide runter, und er ist 1-2 aus gegangen.

    Habe es dann mit dem letzten Schwung noch zurück in meinen Hof geschafft.


    Nun daheim wieder nachgeschaut, und bemerkt das der Wassersack tropft... Das Gewinde war durch.


    Zündkerzen habe ich auch direkt rausgedreht (ja er war warm, aber ich wollte schauen das ich keinen Kolbenfesser habe),

    da kam mir ganz schön viel Dampf (Abgase) entgegen.


    Heute habe ich dann alle Dichtungen und einen Ersatz Wassersack am Benzinhahn montiert, und wieder alles Dicht.

    Benzin kommt natürlich auch durch.


    Vermutung, zu wenig Benzin sollte gegessen sein.


    Voller Vorfreude den Motor angeschmissen und das Klackern war direkt wieder da...

    Es ist ein eher Metallisches, aber sehr lautes Klackern, also vermute ich schwer das es aus dem Motor kommt.


    Ah vor kurzem habe ich den VSD ausgetauscht da der Anschluss zum Asupuffrohr durchgerostet (gebrochen) war.

    Es ist kein neuer VSD, aber das sollte eigentlich nicht das Problem sein.


    Überprüft wurde auch folgendes:

    -Motor lässt sich von Hand drehen (vor OT etwas schwerer)

    -Keilriemen ist fest

    -Zündkerzen beide neu

    -frisches Benzin gemisch


    Er springt super an.

    Allerdings wollte ich den Motor nicht länger als nötig laufen lassen (1min ca.).

    Nun stelle ich mir die frage:

    Kurbelwelle durch?

    Oder hatte er zu wenig Sprit?


    Er lief bisher immer gut, jeden Tag 20-30km gefahren.


    Ich habe vorher immer ab und zu ein leichtes Zischen beim wechsel vom 3. auf 4. Gang bemerkt, Klingeln war eigentlich nur bei 90-100 Km (also Vollast) ganz leicht da.


    Er ist jetzt bei 38000 km laut Tacho, 72er Baujahr. (Ob der Motor Original ist weiss ich aktuell nicht)


    Ich hoffe ich habe nichts vergessen.

    Falls es die Kurbelwelle wäre, wer regeniert Motoren?

    Wohne im tiefsten Westen und da gibts eher kein Angebot an Fachwerkstätten..


    So genug erstmal... ;)

    Grüße Bobby

  • Auch wenn deine Beschreibung sehr gut ist, hilft sie leider zur Findung deines Problems nicht wirklich. Das kann alles von einer losen klappernden Schraube an der Lima, bis hin zum Kurbelwellenschaden sein.


    Waren an den Kerzen Späne oder andere metalisch Partikel? Dreh den Motor mal von Hand am Lüfterrad ohne eingeschraubte Zündkerzen langsam durch und lausche ob man da einzelne Kugel aneinanderschlagen hört (wäre wenn da eine neuere Welle drin ist und ein Lagerkäfig hops gegangen ist).

    Wenn du nicht sicher bist, dann entferne mal den Lüfter, häng die Lichtmaschine aus, bau das Kühlluftgehäuse vollständig ab und lass den Motor dann mal ohne alles laufen und hörche ob das Geräusch noch da ist. Keine Angnst, dass läuft auch ohne Lichtmaschine über Batterie.


    Bei Bj. 72 (wenn es den stimmt) und 38tkm....geh davon aus das es ganz und garnicht stimmt. Es sei den du hast wirklich einen erste Hand Garagenwagen vom Opa, der nachweislich nicht mehr damit gefahren ist. ;)

  • Werde ich mal alles prüfen! Vielen Dank für die Tipps!

    Was mich stutzig macht, das im Brief, Erstzulassung 13.12.71 steht aber auf dem Typenschild 1972?

    Wurde der schon vorher zugelassen oder hatten die im Werk einfach schon 1972 drauf stehen, sehr merkwürdig...

    Er hatte schon zu DDR zeiten 2 Besitzer und danach nochmal 2, bin also Nr. 5. (und ich hab schon 4000km runter)

    Und die Briefe bis dato habe ich auch. Aber das sagt ja bekanntlich nichts zum Motor :).

    Nun ja jetzt mal alles überprüfen was den Motor angeht.

  • Wenn du den Brief aus der DDR hast, da sollte die Motornummer drin stehen, kannst du also vergleichen und schauen ob zumindest der Motorumpf noch original ist. Denn wenn, dann kann es ja auch sein, wenn alles stimmt, dass du eigentlich wegen der Buchsenpleuellagerung 1:33 tanken müßtest. Weil das 1:50 erst in 1974 vom Werk kam.


    Und das neue Modelljahr began bei Sachsenring im Herbst. Heißt nichts anderes, das Autos die noch in beispielsweise Ende 1971 gebaut wurden ein Bj. 72 auf dem Typenschild haben.



    Ist bei Auto von heute doch auch so. Das neue Modelljahr beginnt im Herbst, so das du im November 2017 schon ein Modelljahr 2018 kaufen kannst.

  • Das werde ich auch mal checken.

    Nun ich habe bisher 1:50 getankt und das Kerzenbild war gut, aber der Vorbesitzer hat 5w40 rein gehauen, der hat also ordentlich Gedampft am Anfang. Und Brief habe ich leider doch nicht von der DDR, nur einen Übertrag von 1990 und da steht nix drin. Und das mit Herbst wusste ich nicht aber Oke man lernt nie aus :)


    Edit: eine Nummer steht am Getriebeflansch also Übergang Motor- Getriebe.

    Die Nummer ist 5stellig ist das die richtige?

    Links daneben steht noch ne 6 Stellige.

    Edited once, last by Bob ().

  • Das Geschäftsjahr bei Sachsenring ging vom vom 1. Oktober bis zum 1. Oktober des nächsten Jahres, daher sind alle Fahrzeuge nach dem 1. 10. Fahrzeuge des nächsten Geschäftsjahres.

    Wozu Ventile? 0,6 EDS Hemi


    Seine Freunde nennen ihn Mossi, die Anderen sprechen nur vom "dicken Typ mit der Zigarre".


    www.trabant-original.de

  • Nummer oben: 43724

    Nummer links daneben: 162089



  • Ich hoffe man erkennt es, da ich die Dateigröße kleiner machen musste...

    und mal nicht umschauen, ist noch einiges zu tun ;)

  • Das ist keinesfalls der Originalmotor was aber auch nicht schlimm ist.

    Hier wurde ein neues Gehäuse ohne Nummer verwendet und die Werkstatt hat dann selber eine Nummer vergeben und auf die vordere Fläche gestempelt. Möglicherweise in Absprache mit dem VPKA. Bei dem Baujahr musste ja schließlich noch die Motornummer in den Papieren stehen.

    Die hintere Nummer wird dann wohl eine interne sein, da ist normalerweise nichts. Also vielleicht wann wer den Motor montiert hat.

  • Ja das hab ich mir fast gedacht bei dem Baujahr und nur 38000 auf dem Tacho. Mein vor vor Besitzer hat wohl aber auch viel gemacht am Auto, da wird wohl auch der Motor gemacht worden sein. Also nach der Wende irgendwann.

  • Nach der Wende hat man das mit den Nummern nicht mehr gemacht, da kam einfach ein anderer Motor rein.

    Der Wechsel ist noch aus tiefster DDR-Zeit.

    Deine 38.000 werden wohl eher 138.000 Kilometer sein. Und wenn es dann der 2. Motor ist der jetzt breit ist, dann ist alles normal.

  • Hmmh Oke ja das ist dann sogar relativ viel :/

    Nun ja wenn so ist dann ists halt so.

  • Bei einem 45 Jahre alten Auto sind auch die von mir vermuteten 138.000 Kilometer noch wenig.

    Mein 89er hat im kommenden Jahr 300.000 hinter sich.

  • Man konnte mir halt auch nicht sagen ob er stand oder die ganze Zeit gefahren wurde... aber er sah eben soweit gut aus, ist sehr gut gelaufen bisher und hatte auch sonst keine Wehwehchen. Außer das das abschmieren etwas vernachlässigt wurde, aber das habe ich gleich nachgeholt. Bzw mein Vorbesitzer ist nur sonntags und nur bei schônem weiter gefahren der hat nicht viel km drauf geputzt.

  • Ja genau :thumbsup: mal ein Profi