Dachzelt UdSSR

  • Bin in zu einem Klappdachzelt aus der Udssr gekommen


    Nun frage ich mich natürlich wie ich es sinnvoll auf meienn Trabant bekomme ohne diesen zu beschädigen !


    Die grosse Frage ist Dachlast bzw am Rand !


    Die Befestigungen die dabei sind 6 Stück sind ausschlieslich für die Seiten gedacht sprich auf der Dachkante !


    Die Klemmleistung dieser Halter ist natürlich top frage ist ob das Dach das mitmacht ???


    Und die hauptfrage da der Grundkorpus exakt 4 eckig ist Leiter und Eingang Zelt Richtung Heck oder Seitlich ?



    Hatt jemand so ein Zelt schonmal auf einem Trabant gehabt ? meldedt euch mal



    GRUSS der VONSEN

  • Das Müller Dachzelt hat nicht umsonst die Schwellerstützen und die Leiter auf der AHZV, die die Hauptlast tragen.
    Zulässige Dachlast Limo: 60kg

    „Die Zensur ist das lebendige Zeugnis der Großen, dass sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.“

    (Johann Nestroy)


  • Beim Kombi max. Dachlast ca. 40-45kg. Befestigung auf der Dachkante, sprich Regenrinne, wie bei deinem Modell vorgesehen, finde ich ebenso unvorteilhaft. Die Rinne verbiegt, die DIchtmasse darunter beekommmt Risse und die Lagerpunkte sollten nicht über den Fensterflächen liegen.

    Wo sind die Trabifrauen?


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  • Hallo, da sind wir ja schonmal zu zweit mit diesem Vorhaben :D
    Ich hab mir da schon paar Gedanken zu gemacht und auch schonmal angefangen, bin aber wegen anderer vorrangiger Projekte noch nicht all zu weit gekommen.


    Das erste, was ich auch schon gemacht habe, ist statt der originalen Befestigung, die beim Müller Dachzelt sowie auch bei den Gepäckträgern verwendeten Gummifüße zu nehmen.
    Dazu habe ich zum einen die Aufnahmen am Dachzelt um 180grad gedreht (sodass die Füße quasi weiter rein geschoben werden können)
    Dannach habe ich die Stahlrohre von den originalen Haltern auch noch weiter nach innen gebogen. Von etwas über 90grad auf etwas unter 90 Grad
    Das habe ich erstmal nur mit vier Rohren gemacht, da ich auch nur vier gummifüße rumliegen hatte, die beiden mittleren Halter sind noch im originalzustand und stützen sich noch auf der Regenrinne ab...mal sehen ob ich das noch änder.
    Das Ganze soll dann mit den Spannern vom Dachgepäckträger (die hatte ich zufällig auch noch liegen) auf das Dach gespannt werden. Wie ich das genau mache muss ich selbst noch ausarbeiten. Auf jeden Fall möchte ich es verhindern Am Dachzelt selbst zu bohren/schweißen etc.
    Den Hinteren Teil des Dachzeltes werde ich dann über die Leiter auf die Anhängerkuplung abstützen, dazu werde ich mir selbst etwas bauen. Das ist aber denke ich Geschmackssache...die Originale Leiter die sich auf den Boden abstützt ist auch okay, nur meiner meinung nach bei unebenen Untergründen etwas unpraktisch.


    Die angegebenen Dachlasten sind nur Werte die für den Fahrbetrieb, bei denen die Fahrdynamik bei zb Kurvenfahrt oder Bremsungen noch nicht all zu sehr verändert wird.
    Die haben aber nichts damit zu tun welche Gewichtskraft das Dach aushält...nicht wenige Trabis lagen schon selbst auf dem eigenen Dach, ohne Schäden davon getragen zu haben.
    Und das Dachzelt nutzt du ja hoffentlich nur im Stand :D und leer, also während der Fahrt wiegt es ja nicht soo viel.


    Wichtig ist dennoch die Gleichmäßige Lastverteilung durch die Gummifüße auf die Dachpappe selbst, um Schäden an den Regenleisten und Undichtigkeiten vorzubeugen.


    Ich bin gespannt ob sich jemand findet der das auch schonmal gemacht hat, Weitere Tips und Tricks oder Anregungen würden mich freuen.


    Anbei ein paar Bilder vom Projekt...der Trabi auf dem Bild ist nur ein Probe Dummy und nicht mein Haupttrabi :D

  • Die angegebenen Dachlasten sind nur Werte die für den Fahrbetrieb, bei denen die Fahrdynamik bei zb Kurvenfahrt oder Bremsungen noch nicht all zu sehr verändert wird.Die haben aber nichts damit zu tun welche Gewichtskraft das Dach aushält...nicht wenige Trabis lagen schon selbst auf dem eigenen Dach, ohne Schäden davon getragen zu haben.
    Und das Dachzelt nutzt du ja hoffentlich nur im Stand :D und leer, also während der Fahrt wiegt es ja nicht soo viel.


    Wichtig ist dennoch die Gleichmäßige Lastverteilung durch die Gummifüße auf die Dachpappe selbst, um Schäden an den Regenleisten und Undichtigkeiten vorzubeugen.

    Waah, da hab ich Agst um das Dach.


    Wenn die Last vorsichtig aufgelegt wird, hält das Dach locker mehr aus als die angegebenne 40/60kg. Ob das beim Zelt der Fall ist, bezweifle ich stark. Vielleicht wenn man so vorsichtig ins Zelt steigt, als habe man rohe Eier unter der Matratze. Ins Bett hopsende Kinder oder andere hektische Bewegungen möchte man vermeiden.


    Die Sorge ist dabei weniger, daß das Dach bricht, denn es ist elastisch. Aber die Abdichtung an der Umbördelung unter der Regenrinne wird durch die Bewegungen undicht und irgendwann läuft dir Wasser in die Dachverstärkung und die Säulen. Daher die gering angegebene max. Dachlast.


    Die Last wird bei deinem Modell auf 4 Punkte abgetragen, die an diesen Stellen eine elastische Verformung der Dachhaut bewirken. Die Verankerung des Zelts zieht bei deiner Anordnung die Regenrinne zusätzlich nach oben. Das ist nicht gut für die steinharte originale Dichtmasse!


    Bei einem Überschlag nimmt die Dachverstärkung die größte Wucht auf. Über das Dach wird abgerollt und es verformt sich dabei heftig. Ich habe ein Demonstrationsobjekt im Garten, das du dir gern mal ansehen kannst.
    Ich sitze z.B. bei meinem Kombi ab und zu auf dem Dach, aber sehr vorsichtig und nur auf der Ecke (bitte nicht nachmachen :/ ). Verformungen am Dach und Druck auf die Regenrinne sind ungünstig.

    Wo sind die Trabifrauen?


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  • Es gibt aber auch genug Müllerdachzeltbesitzer die ein solches Dachzelt mit 4 Gummifüßen, zum teil mit zusätzlicher Abstützung auf der Regenrinne, aber ohne Schwellerstütze auf dem Trabi nutzen (das käme ja meiner konstruktion nahe) Da habe ich bisher noch nicht von Problemen gehört und gelesen ;)


    Und das man sich da oben drauf eher ruhig verhalten sollte und nicht wild rumturnt ist ja klar :)

  • Ganz ohne Abstützung auf der AHZV erscheint mir das ganze sehr gewagt, und zwar wegen der Vibrationen auf der Fahrt. Das was du gebaut hast, schreit geradezu nach der wirkungsvollen Anwendung des Hebelgesetzes. Rund 2/3 der Last hängt hinten über. Im Stand gibts immerhin die Leiter, aber die sollte dann auch fest stehen. Wie verhält die sich, wenn das Auto einfedert?

    Wo sind die Trabifrauen?


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  • Guck dir die Bilder noch mal an. Das Ding wird in der Mitte zusammengeklappt. Während der Fahrt hängt da nichts mehr über.

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • Wie Sasch schon schrieb, während der Fahrt ist das ganze in der Mitte zusammengeklappt und dessweiteren erwähnte ich ja in meinem ersten Post das ich noch eine Leiter die sich auf die Ahzv Abstützt bauen werde ;)
    Also keine Sorge wegen dem Hebelgesetz :D

  • So gibt was neues zum Zelt
    Eigengewicht ist 23 kg ohne Halterung ect !
    Und exakt das gleiche wie das von 601Pilot !


    Habe mit einem befreundeten Metalbauer den entschluss getroffen mir ein Alu Grundgestell anzufertigen
    mit 6 Dachstüzen( mit Gummifuss)
    dazu die 4 Orginalhalter des Zeltes in der Ablaufrinne


    in dem Grundgestell ist je Seite eine Halterung angeschweisst für eine Stange bis runter zur Wagenheberaufnahme als Lastenverteilung
    dazu im aufgeklappten Zusatnd die massive Leiter als abstüzung am Heck


    Perfekte Verteilung des Gewichts und Relativ einfach herzustellen !



    Würde euch ne Zeichnung hier rein stellen aber mein Kindergarten gekrizzel erspare ich euren Augen lieber :-)

  • Deine Lösung hört sich auch sehr gut an :)
    Ich hoffe du stellst wenns soweit ist ein paar Bilder hier rein, würde ich mir sehr gerne mal angucken :)

  • Hallo, ich hab mir auch solch ein Zelt besorgt, hatte aber noch keine Gelegenheit es aufzubauen.

    Gibt es Erfahrungen mit Deinem Zelt? Interessiert mich sehr.

    Gruß